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RZ-1 A-Flügel Abfangjäger

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A-Flügel Sternjäger
Awing1
Allgemeines
Hersteller:

Alliance Underground Engineering[1]

Modell:

RZ-1 A-Flügel Abfangjäger

Klasse:

Sternjäger

Preis:

175.000 Credits

besondere Merkmale:

Sehr schnell und wendig

Technische Informationen
Länge:

9,6 Meter

Breite:

6,48 Meter

Höhe:

1,91 Meter (ohne Stabilisatoren)

Beschleunigung:

5.100

Höchstgeschwindigkeit (Atmosphäre):

1.400 km/h

Höchstgeschwindigkeit (Vakuum):

120 MGLT

Antrieb(e):

2 Novaldex J-77 „Ereignishorizont“ Fusionsschubtriebwerke (400 KTU)

Hyperraumantrieb:

Incom GBk-785-Hyperantrieb Klasse 1

Schild(e):

Zirplex Z-9-Schildgenerator (50 SBD)

Hülle:

Titan-Durastahl-Legierung, Rumpf titanverstärkt (15 RU)

Energiesystem:
  • MPS Bpr-99 Energie-Konvertor
  • Fusionsreaktor
Sensoren:
  • Torplex Rq9.Z Flugkontrollsystem
  • Fabritech ANS-7e-Einheit mit PA-9r-Feld / PG-7u-Gitter
Zielsuchsystem(e):
  • Fabritech ANq 3.6 Zielcomputer
  • IN-344-B Holographie-Darstellung
Bewaffnung:
Kapazitäten
Crew:

1 Pilot

Passagiere:

keine

Beladung:

40 kg

Nutzung
Rolle:
  • Abfangjäger
  • Geleitschutzjäger
Zugehörigkeit:

Der A-Flügel-Sternjäger, genauer als RZ-1 A-Flügel-Abfangjäger bezeichnet, war ein Raumjäger der Rebellen-Allianz und der Neuen Republik.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Mit seinen gerade einmal 9,6 Metern Länge war der keilförmige A-Flügel-Sternjäger das kleinste Schiff innerhalb der Flotte der Rebellen-Allianz. Deshalb konnte dieser Einmannjäger, im Gegensatz zu seinen Brüdern, dem T-65 X- und Y-Flügler, keinen Astromechdroiden aufnehmen und lediglich eine Fracht von 40 Kilogramm Gewicht transportieren.

Der leichte Jäger, der von General Jan Dodonna und dem Allianz-Ingenieur Walex Blissex gemeinsam entworfen wurde, war seinerzeit schlagkräftiger als jeder vergleichbare Jäger der imperialen Flotte. Als Kampfmöglichkeiten standen dem A-Flügler sowohl primäre als auch sekundäre Waffensysteme zur Verfügung. An den beiden Seiten des Rumpfes waren im typischen Verbindungsfeuer-Modus zwei RG-9-Laserkanonen von Borstel befestigt, die jeweils von ihren Angelpunkten aus gesehen eine Auf- und Abwärtsbewegung von 60 Grad verrichten konnten. Eine zweite Waffenreihe bestand aus zwei HM-6-Vibroraketenwerfern, die jeweils in zwei Batterien zu je sechs Sprengköpfen vorhanden waren. Geschützt wurde der Jäger von einer titanverstärkten und strahlenabweisenden Hülle, die zusätzlich vom Bug bis zum Heck von einem Schutzschild der eingebauten Z-9-Schildgeneratoren umgeben war. Zudem verfügte der A-Flügler über eine hochentwickelte Avionik, zu welcher ein leistungsfähiges Störsystem gehörte, welches gegnerische Systeme behinderte und Feindziele vor dem Angriff blendete. Bei größeren Schiffen erwies sich diese Funktion hingegen als wirkungslos und wirkte sich in solchen Fällen sogar nachteilig für den A-Flügler und seinem Piloten aus, da die vom A-Flügler ausgehenden Frequenzen ein deutliches Spürsignal absondern, das Sensoren von größeren Schiffen auszuwerten vermochten.

A-wing
A-Flügler-Übersicht
JP-Locutus21Hinzugefügt von JP-Locutus21

Ursprünglich wurde das Schiff als reiner Abfangjäger sowie für Geleitschutzaufgaben konzipiert, bewährte sich jedoch schnell bei Überraschungsangriffen auf feindliche Stützpunkte und Raumschiffe. Von großem Vorteil war dabei die enorme Unterlichtgeschwindigkeit des A-Flüglers, die rasante 120 MGLT und mehr erreichte und damit sogar höher war als die der imperialen TIE-Abfangjäger, die 110 MGLT erreichten. Die Beschleunigung wurde von einem Satz J-77 „Ereignishorizont“-Triebwerken mit 400 KTU Schub ermöglicht. Innerhalb einer planetarischen Atmosphäre erreichte der A-Flügler sogar eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 1.400 Kilometer pro Stunde, wobei in stellarer Umgebung auch die stabilisierenden, sehr reduzierten und vertikal ausgerichteten Flügel eine wichtige Rolle spielten. Durch die relativ exponierte Position des Cockpits wurde der Pilot beim Verlust der Schilde theoretisch zwar angreifbarer für feindlichen Beschuss, in der Praxis bot die dadurch erreichte optimale Rundumsicht aber enorme Vorteile im Kampf Jäger gegen Jäger. Die große Geschwindigkeit und Wendigkeit des A-Flüglers wurde jedoch damit erkauft, dass nur erfahrene und talentierte Piloten in der Lage waren, die empfindlichen Bedienelemente des Jägers optimal zu nutzen, um in den Vorteil seiner hohen Manövrierfähigkeit zu kommen. Wurde das Potential des Jägers allerdings auf diese Weise ausgeschöpft, war er an Gefährlichkeit für seine Gegner kaum zu übertreffen.

Die bei anderen Jägern im Laufe der Zeit üblichen Verbesserungen konnten beim A-Flügler entfallen, da bereits bei seiner Entwicklung die Grenzen des Machbaren ausgelotet wurden und weder die Möglichkeit noch die Notwendigkeit bestand, ihn im Rahmen seiner Kampfbestimmung als Abfangjäger zu verbessern.

Geschichte

Entwicklung

Die Entwicklung des A-Flügel-Sternjägers resultierte aus der in der Schlacht von Yavin gewonnenen Erfahrung, dass die Schiffe der Rebellen denen des Galaktischen Imperiums zwar prinzipiell überlegen, jedoch zahlenmäßig weit unterlegen waren. Somit wurde der Ruf nach einem wirkungsvollen Abfangjäger zur Unterstützung der Rebellenschiffe laut, welcher bei Angriffen diesen quasi den Rücken freihalten konnte.

General Dodonna entwickelte gemeinsam mit Walex Blissex, einem ehemaligen Ingenieur bei Kuat Systems Engineering, einen neuen Abfangjäger. Beiden war klar, dass die Entwicklung, welche unter strengster Geheimhaltung durchgeführt wurde, unter keinem allzu guten Stern stand: Die Rebellen waren auf der Flucht vor dem Imperium, welches nach der Vernichtung des ersten Todessterns mit einer gnadenlosen Jagd auf die Rebellen-Allianz begonnen hatte. So waren finanzielle Mittel ebenso knapp wie eine ausreichende Menge an Teilen. Dieser Umstand bewirkte, dass man bei Entwicklung und Produktion vielfach auf bereits bestehende Systeme und gebrauchte Teile zurückgriff. Da der A-Flügler jedoch nahezu vollständig in Handarbeit gebaut wurde, lief seine Produktion nur schleppend an. Trotz dieser Umstände sollte sich der neue Jäger bei seinem Ersteinsatz in der Schlacht von Endor hervorragend bewähren.

Schlacht von Endor

Wegen der schleppenden Produktion konnte in der Schlacht von Endor im Jahr 4 NSY nur eine einzige Staffel von A-Flüglern eingesetzt werden. Die A-Flügel-Jäger konnten sich jedoch erfolgreich gegen die imperiale Flotte behaupten. Insbesondere im Einsatz gegen die inzwischen auch vom Imperium entwickelten TIE-Abfangjäger hatten die Rebellen nun ein mehr als ebenbürtiges, wenn auch in geringerer Stückzahl gefertigtes Schiff in der Schlacht aufzubieten.

Während der Schlacht kämpfte sich ein schwer beschädigter A-Flügler, gesteuert von Arvel Crynyd, durch das feindliche Sperrfeuer der Exekutor und raste in die Brücke des Supersternzerstörers, dem Sekunden vorher die wichtigen Schilde ausgefallen waren. Dabei wurden die wichtigsten Steuerungsfunktionen zerstört, sodass die somit führerlose Exekutor daraufhin den zweiten Todesstern rammte und explodierte.

Quellen

Einzelnachweise


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