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Gial Ackbar

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Erläuterung: The Clone Wars könnte noch mehr ausgebaut werden! -- Solorion Darsai (Disskussion)

Gial Ackbar
Ackbar1
Beschreibung
Spezies:

Mon Calamari

Geschlecht:

Männlich

Augenfarbe:

Orange

Körpergröße:

1,80 Meter[1]

Biografische Daten
Tod:

29 NSY

Heimat:

Mon Calamari

Beruf/Tätigkeit:
Dienstgrad:
Bekannte Einsätze:
Zugehörigkeit:
„Möge die Macht mit uns sein.“
— Ackbar während der Schlacht von Endor (Quelle)

Gial Ackbar war ein Mon Calamari von der gleichnamigen Wasserwelt, der kurz vor der Schlacht von Yavin der Rebellen-Allianz beitrat. Nach der erfolgreichen Entwicklung der B-Flügler wurde er zum Admiral befördert und führte bei der Schlacht von Endor die Rebellenflotte von seinem persönlichen Kommandoschiff, dem MC80 Sternkreuzer Heimat Eins, in den Kampf, aus dem die Rebellen siegreich hervorgingen.

Auch später spielte Ackbar eine wichtige Rolle im Militär der Neuen Republik, wobei er immer wieder sein militärisches Geschick unter Beweis stellte. Trotz verschiedener Krisen und Intrigen gegen den Admiral brachte ihm seine ruhige und besonnene Art der Kriegführung großen Respekt und militärische Erfolge ein, beispielsweise gegen Großadmiral Thrawn, Ysanne Isard oder Admiral Daala.

Biografie

Frühe Karriere

„Ich möchte, daß Sie wissen, daß ich dafür verantwortlich bin, Großmufti Tarkin. Das ist die Rache für all das Leid, was Sie mir und meinen Kameraden angetan haben.“
— Ackbar zu Wilhuff Tarkin während seiner Flucht (Quelle)
Ackbar wurde auf Mon Calamari geboren und interessierte sich schon in jungen Jahren für Wissenschaft und Nautik. Nach Beendigung der Schule wählte man den jungen Ackbar zum Vertreter Korrallentiefs im Rat der Mon Calamari in Coral City, einen Posten, den er bis zum Ende der Klonkriege bekleiden sollte.
Lee-Char 2

Ackbar mit dem Prinzen.

Zwischenzeitlich setzte er sich engagiert für die Erkundung des Weltraums ein. Er war auch maßgeblich an der Schlacht um Mon Calamari beteiligt die mit Hilfe der Jedi Kit Fisto, Anakin Skywalker und Ahsoka Tano sowie der Gungan-Armee von Naboo gewonnen werden konnte. Als Imperator Palpatine im Jahr 19 VSY das Galaktische Imperium ausrief, sollten die Mon Calamari, vormals Mitglieder der Republik, versklavt werden und Ackbar erwies sich bei den Verhandlungen mit dem Imperium als federführend. Allerdings gelang es den Streitkräften der Mon Calamari nicht, das Imperium zurückzuschlagen, doch Ackbar engagierte sich in der Folgezeit stark in den Widerstandsbewegungen, der als erster Erfolg auch die Vertreibung des Imperiums gelang. Beim imperialen Rückschlag jedoch wurde Ackbar versklavt[3] und vom Kommandanten der imperialen Expedition als persönlicher Sklave für Großmoff Wilhuff Tarkin gefangen genommen.[1]

Tarkin wollte ihn damit demütigen, indem er ihm die schiere Macht des Imperiums zeigte. Doch Ackbar merkte sich jedes möglicherweise nützliche Detail, angefangen bei den Taktiken des Moffs oder technischen Daten imperialer Fahrzeuge, um sie im Anschluss an eine mögliche Befreiung an die Rebellen-Allianz weitergeben zu können.[3][4] Diese Gelegenheit bot sich schließlich im Jahr 0 VSY, als der Mon Calamari eine Fähre der Lambda-Klasse nach Despayre steuerte, die von einer Einsatzgruppe Y-Flüglern angegriffen wurde, worauf Ackbar die Schilde senkte und den Antrieb deaktivierte. Tarkin und dem Ingenieur Bevel Lemelisk, beide Passagiere der Fähre, gelang die Flucht mit einer Rettungskapsel, als ein Sternzerstörer von Admiral Motti auftauchte, worauf Ackbar sich den Rebellen anschloss und diesen seine gesammelten Daten zur Verfügung stellte.[5] Insgesamt hatte er zehn Jahre in imperialer Gefangenschaft verbracht.[6]

Rebellen-Allianz

Offizier der Rebellen-Allianz

Ackbar-Solo

Ackbar und Han Solo auf Daluuj.

Nach seiner Rettung versuchte Ackbar, die Mon Calamari zum Beitritt zur Rebellion zu bewegen, der er selbst und viele seiner Landsleute schon längst angehörten. Als erster, wichtiger Schritt war eine Operation unter der Beteiligung von Bail Prestor Organa und Juno Eclipse, deren genauere Ausgestaltung bei einem Treffen mit beiden Menschen in Sar Galva beschlossen wurde. Auch Seggor Tels beteiligte sich auf Ackbars Engagement bei der von Mon Calamari und Quarren durchgeführten Operation, indem er dessen Status als Verräter nutzte, um eine Falle für die imperialen Besatzer vorzubereiten. Der Plan sah vor, die Jägerstaffel, die vom Imperium auf dem Planeten in Heurkea stationiert war, auszuschalten und damit den Kampfeswillen der Bevölkerung zu wecken. Mittels platzierter Sprengladungen und dem Droiden PROXY, der als der Kommandant Evir Derricote in Erscheinung trat, sollte die Einheit außer Gefecht gesetzt werden und gerade, als man dem Imperium mittels des echten Derricote eine Botschaft übermitteln wollte, erschien Wilhuff Tarkin auf der Bildfläche; jener konnte jedoch dank der eingeleiteten Operation überrascht werden, was den Rebellen – und Derricote – die Flucht ermöglichte. Damit konnte der Widerstandswille auf Mon Calamari gestärkt werden.[6]

Erste militärische Erfolge für die Rebellen-Allianz erzielte Ackbar kurze Zeit später während der Schlacht von Turkana, bei der sich sein Wissen über das Imperium als wichtig erwies. Im Jahr 1 NSY, nach der Zerstörung des Todessterns, gelang ihm dies durch die Rettung des Rates der Mon Calamari von Daluuj durch die Crew des Millennium Falken. Auf dem Weg nach Yavin IV war Ackbars Schiff auf dem abgelegenen Planeten abgestürzt, worauf er ein Notsignal sendete, das kurz darauf von Han Solo und Leia Organa aufgefangen wurde. Dies brachte die Mon Calamari schließlich zum Beitritt der Rebellen-Allianz.[1][3] Nach der Bergung der Gestrandeten hielt Ackbar einen großen Teil der imperialen Flotte im Valusk-Sternhaufen so in Atem, dass der Besatzung des alten Stützpunktes die Flucht durch die Blockade von Yavin gelang, nur General Jan Dodonna blieb verschollen.[7] Daraufhin kehrte Ackbar auf seinen Heimatplaneten zurück, wo er Mon Calamari und Quarren vereinen und mit gemeinsamen Kräften das Imperium vertreiben konnte. Nach dem offiziellen Anschluss an die Rebellion konnte diese nun die zu Großkampfschiffen umgerüsteten berühmten Mon-Calamari-Sternkreuzer in ihre Flotte eingliedern.

Um den Rebellen zusätzliche und stärkere Angriffsjäger-Kapazitäten zu verschaffen, kontaktierte Ackbar die Verpinen von Slayn & Korpil im Roche-Asteroidengürtel und initiierte somit das Projekt Shantipole. In einer geheimen Forschungseinrichtung innerhalb des gleichnamigen Asteroiden entwickelten die versierten Insektoiden mithilfe Ackbars ein völlig neues Jäger-Konzept, das die wichtigsten Eigenschaften des X-Flüglers mit denen des Y-Flüglers verband und somit einen schweren und dennoch wendigen Angriffsjäger schuf: den B-Flügler. Dieser herausragende Erfolg führte schließlich dazu, dass Ackbar zum Admiral der Rebellenflotte ernannt wurde.

Nach dem Desaster von Hoth und der Gefangennahme von Han Solo in der Wolkenstadt trafen Mon Mothma, Ackbar und Leia Organa sich in Ackbars Quartier. Bei diesem Treffen planten die Anführer der Rebellion die Aufstellung der Flotte für den bevorstehenden Angriff auf das Endor-System, wo das Imperium einen weiteren Todesstern arbeitete. Dabei versprachen Ackbar und Mon Mothma, dass ein Angriff nicht eher erfolgen würde, bis Han Solo aus dem Palast Jabbas des Hutten gerettet worden wäre, sodass die Flotte während dieser Zeit im Minos-Cluster in Einsatzbereitschaft gehalten werden sollte.[8]

Der Sieg bei Endor

„Es ist eine Falle!“
— Ackbar (Quelle)
Ackbar bunt

Ackbar 4 NSY bei der Planung der Schlacht von Endor

Durch die bothanischen Spione von Borsk Fey'lya hatte die Rebellen-Allianz bereits frühzeitig erfahren, dass ein neuer Todesstern gebaut wurde und Imperator Palpatine persönlich den Bau überwachen wollte. Ackbar und General Crix Madine wollten diese Information nutzen, um das Imperium vernichtend zu schlagen. Mon Mothma war anfangs dagegen, da sie keine politischen Anführer töten wollte, um nicht auf das Niveau des Imperiums herabzusinken, doch Ackbar und Madine konnten sie schließlich davon überzeugen, dass der Tod des Imperators die Schreckensherrschaft des Imperiums beenden würde.[5]

Da der Todesstern von einem gewaltigen Schildgenerator geschützt wurde, schickte Ackbar Han Solo, Leia Organa, Luke Skywalker sowie eine Kompanie Soldaten mit der gekaperten Raumfähre Tydirium nach Endor. Der Rest der Flotte inszenierte einen Scheinangriff auf Sullust und konnte schließlich nach Endor vordringen. Ackbar kommandierte die Flotte von der Heimat Eins aus, auf der auch die Renegaten-Staffel stationiert war. Der Imperator hatte jedoch mit diesem Schachzug der Rebellen gerechnet und eine Flotte von Sternzerstörern im System versteckt, worauf die Flotte zwischen Todesstern und Imperialen eingekeilt war, da es dem Einsatzteam noch nicht gelungen war, den Schildgenerator zu zerstören.[9]

Die imperiale Flotte unter dem Kommando von Admiral Firmus Piett verharrte überraschenderweise am Rand des Kampfgeschehens und schickte lediglich unzählige TIE-Geschwader in die Schlacht. Entgegen der anderslautenden Informationen des Bothanischen Spionagenetzes war der Superlaser des Todesstern einsatzfähig und zerstörte den MC80-Sternkreuzer Liberty. Auf Drängen von Lando Calrissian zog Ackbar sich nicht zurück, sondern befahl der Flotte vorzurücken, um die Sternzerstörer in einen Nahkampf zu verwickeln und dem Todesstern so das Zielen zu erschweren.[9]

Während des Gefechts gelang es dem Einsatzteam Han Solos, den Schildgenerator zu zerstören, sodass der Todesstern nun schutzlos war. Ackbar erteilte Lando Calrissian und Wedge Antilles nun den Befehl zum Angriff auf die Kampfstation, während er selbst die Flotte gegen den Supersternzerstörer Exekutor in die Schlacht führte. Eskortiert von mehreren Geschwadern von T-65 X- und A-Flüglern nahm die komplette Rebellenflotte nun die Exekutor unter Feuer, bis dem Piloten Arvel Crynyd unter Einsatz seines eigenen Lebens die Zerstörung der Kommandobrücke des Superkreuzers gelang, worauf das Schiff in den Todesstern stürzte und vernichtet wurde. Kurz darauf konnten auch Antilles und Calrissian ihre Mission erfüllen und durch eine Kettenreaktion die Zerstörung der Kampfstation bewirken.[9] Nach dieser desaströsen Niederlage und dem Tod Palpatines, zog sich der Großteil der imperialen Flotte unter dem Kommando Gilad Pellaeons nach Annaj zurück.[7]

Aufstieg der Neuen Republik

Gründung der Neuen Republik

Ackbars Unterschrift

Ackbars Unterschrift.

Genau einen Tag nach der Schlacht von Endor erhielt die Rebellen-Allianz einen Hilferuf vom imperialen Außenposten Bakura, der von den Ssi-ruuk, extragalaktischen Invasoren, angegriffen wurde. Gouverneur Wilek Nereus wusste genau wie ein Großteil der Galaxis noch nicht, dass der Imperator bei Endor gestorben war. Bei einer Konferenz entschieden Ackbar und Mon Mothma, eine Eingreiftruppe zur Unterstützung der planetaren Streitkräfte zu entsenden und so einen Verbündeten im Kampf gegen das Imperium zu gewinnen. Die Einsatzgruppe sollte unter der Führung von Han Solo und Leia Organa stehen, doch Luke Skywalker setzte sich als Commander durch und führte die Mission an. Obi-Wan Kenobi hatte ihn in einer Vision zu diesem Schritt gedrängt, da sonst die gesamte Galaxis in Chaos gestürzt werden würde. Ackbar war mit dieser Entscheidung einverstanden gewesen, da er großen Respekt vor Obi-Wan Kenobi hatte und auch seinem Urteil als Machtgeist vertraute. Durch die Anstrengungen der Rebellen konnte Bakura schließlich befreit werden und schloss sich kurz darauf der Rebellen-Allianz an.[10] Kurz darauf versammelte Ackbar eine Gruppe Freiwillige um sich, die als Teil der Renegaten-Staffel in Zukunft die Elite der Streitkräfte bilden würden.[11]

Eine Woche nach Endor unterschrieb Ackbar schließlich gemeinsam mit Mon Mothma, Leia Organa, Borsk Fey'lya und einigen anderen Vertretern die Proklamation der Allianz Freier Planeten.[7][12] Diese provisorische Organisation wurde einen Monat später mit einer weiteren feierlichen Proklamation zur Neuen Republik. Die acht Unterzeichner des Vertrages bildeten nun den Provisorischen Rat und Ackbar war für die Verteidigung der neuen Organisation verantwortlich. Einige Zeit nach der Schlacht von Endor schlug Ackbar Großadmiral Syn bei Kashyyyk vernichtend, indem der Mon Calamari Syns Flaggschiff zerstörte.[7][13]

Die Monate nach Endor

Sechs Monate nach Endor beriet sich Ackbar mit dem Provisorischen Rat über einen Bericht von Dirk Harkness, nachdem er und seine Söldnergruppe Black Curs im Namen der Neuen Republik die Kernwelten und die Expansionsregion ausgekundschaftet hatten. Ackbar stimmte mit der Beurteilung von Harkness überein, dass Corellia und Kuat zu riskante Ziele darstellten, da das Imperium sie stark verteidigte, und schlug vor, Sluis Van als erste der Welten zu erobern. Sein Plan war der, sämtliche Raumschiffwerften nach und nach einzunehmen, um die Flotte des Imperiums und deren Nachschub zu schwächen und die Streitmächte nach Corsuscant zu zwingen, dem letzten und am stärksten verteidigten Ziel.[14]

In der Folgezeit nach Endor entsandte Ackbar die neue Renegaten-Staffelzu Ermittlungen nach Tatooine, wo sie der Agentin Winter Celchu zur Hand gehen sollten.[15] In der Zeit danach stellten die Analysen der Neuen Republik heraus, dass Brentaal IV zu diesem Zeitpunkt vom Imperium unzureichend verteidigend war, weshalb Ackbar mit einigen Schiffen, darunter auch Renegaten-Staffel, im Brentaal-System einzufallen gedachte. Aufgrund der Inkompetenz des imperialen Kommandeurs Lon Isoto konnte die Neue Republik einen Mond von Bentraal besetzen und verfügte damit über eine Stellung direkt im System. Von dort aus wurde ein koordinierter Schlag gegen die Hauptstadt Oradin und die Basis von Isoto in Vuultin eingeleitet, infolgedessen Brentaal unter Ackbars Führung für die Republik erobert werden konnte. Als sich jedoch eine imperiale Streitmacht ins System begab, die die Evakuierung der wohlhabenden Bevölkerung unterstützen sollte, befahl Ackbar, dass diese Evakuierung aufgehalten werden sollte, um den Planeten nicht seiner materiellen und kulturellen Reichtümer zu berauben.[16] Darauf wohnte er der Weltraumbestattung mehrerer Opfer der Schlacht bei[17] und hatte eine Besprechung mit Wedge Antilles auf der Heimat Eins, wo er den Kommandanten von einer Cover-Mission unterrichtete, die die Renegaten auf Eiattu durchführen sollten.[18]

Da das imperiale Staatsoberhaupt Sate Pestage sich bei dieser Mission bereiterklärte, zur Neuen Republik überzulaufen, stellte seine bald darauf erfolgte Gefangennahme auf Ciutric für den Provisorischen Rat die Gelegenheit dar, um weiteren, möglichen Überläufern ein Zeichen zu setzen. Trotz der Schwächen des Rettungsplans konnte die Operation gegen den Widerstand von Ratsmitglied Fey'lya durchgeführt werden. Da das Eintreffen eines Abfangkreuzers die Situation verkomplizierte, wurde eine Rettung der entsandten Renegaten für zu gefährlich eingestuft und vom Provisorischen Rat trotz des Bemühens Ackbars Freundin Leia abgelehnt. Den Piloten gelang zwar die Flucht, die geplante Rettung Sate Pestages konnte jedoch nicht durchgeführt werden.[19]

Die Eroberung von Coruscant

Eroberung von Coruscant

Ackbars Flotte erobert Coruscant.

Nach dem Tod des Imperators bei Endor zerfiel das Imperium und viele Offiziere wie Blitzer Harrsk, Zsinj oder Teradoc riefen sich zu unabhängigen Kriegsherren aus, die nun um die Reste des Imperiums kämpften. Palpatines Großwesir Sate Pestage erwies sich als unfähig, das Imperium zu einen, woraufhin Ysanne Isard, ein Offizier des Imperialen Geheimdienstes, einen Großteil des Imperiums übernahm und von Coruscant aus regierte.[7]

Da diejenige Macht, die Coruscant besaß, die Nachfolge des Imperiums antreten würde, sah sich Ackbar nun dazu gezwungen, den Stadtplaneten zu erobern, um die Auferstehung der Diktatur zu verhindern. Im Jahr 6 NSY wurde zuerst die Renegaten-Staffel wiederbelebt, mit deren Hilfe man anschließend nach zwei Versuchen den Planeten Borleias erobern konnte, um von dort aus den Sprung nach Coruscant zu wagen. Der Provisorische Rat tagte zu dieser Zeit auf Noquivizor, einer Welt, die Ackbar aufgrund der Hitze und der feuchten Luft nicht behagte. Borks Fey'lya, der diese Welt ausgewählt hatte, nutzte dies aus, um die einzelnen Ratsmitglieder störrisch zu machen. Trotzdem wurden mehrere Pläne entwickelt, welche sich bei einem direkten Angriff jedoch als zu verlustreich erweisen würden. Aus diesem Grund entsandte Ackbar zunächst die Renegaten-Staffel unter Wedge Antilles nach Coruscant, damit die planetaren Schilde mithilfe einiger Agenten der Republik deaktiviert werden konnten. Mit einer großen Flotte sprang Ackbar an Bord der Heimat Eins nun nach Coruscant. Für den Fall, dass es den Staffelpiloten nicht gelingen sollte, die Schilde rechtzeitig vor dem Austritt der Flotte zu deaktivieren, hatte Ackbar dem Abfangkreuzer Regenbogen von Coruscant unter dem Kommando von Uwla Illor, die kurz zuvor zur Neuen Republik übergelaufen war, im Coruscant-System stationiert, damit diese die Flotte rechtzeitig aus den Hyperraum ziehen sollte. Bei Ackbars Ankunft waren die Schilde jedoch bereits deaktiviert und die Neue Republik konnte den Planeten ohne nennenswerte Widerstände übernehmen.[20]

Das Krytos-Virus

Kurz nach der Übernahme des Planeten stellte sich heraus, dass ein Wissenschaftler unter Isard einen Krankheitserreger namens Krytos-Virus entwickelt hatte, und diese es in Imperial City freisetzte. Sullustaner, Gamorreaner, Quarren und weitere große Teile der nicht-menschlichen Bevölkerung Coruscants wurden dahingerafft und nur große Mengen Bacta konnten die Krankheit, die Menschen nicht befiel, besiegen. Die Preise für Bacta stiegen daraufhin explosionsartig an, sodass sich nur noch die reichsten Bürger des Planeten das Heilmittel leisten konnten. Ackbar und sein Beraterstab schickten die Renegaten-Staffel auf eine weitere Mission, bei der sie Bacta vom Kriegsherrn Zsinj erbeuten sollten. Die Mission war erfolgreich und Ackbar sowie die restlichen Mitglieder des Provisorischen Rates stellten den Bewohnern Coruscants neues Bacta zur Verfügung.[21]

ProvisorischerRat

Eine Sitzung des provisorischen Rates.

Während einer der folgenden Ratssitzungen bedankte Fey'lya sich bei Ackbar für das frische Bacta, meinte jedoch, dass der Kriegsherr Zsinj mit Vergeltungsmaßnahmen reagieren würde. Ackbar entgegnete daraufhin, dass die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs von Zsinj immer noch so hoch sei, wie vor dem Überfall auf die Station mit dem Bacta. Fey'lya brachte anschließend einen weiteren Vorschlag ein: die Bactanebel-Therapie. Es kam zum Streit zwischen Ackbar und Fey'lya, bei dem der Bothaner Leia Organa, Doman Beruss und Mon Mothma beschuldigte, bei der Erkrankung von Menschen sofort die von ihm vorgeschlagenen Hilfszentren aufbauen zu lassen. Ackbar entgegnete daraufhin, dass er genau wie die Menschen nicht an den Plänen zur Verteilung des Bactas beteiligt werden sollte, da Bothaner ebenso immun gegen das Virus waren. Der Mon Calamari fuhr fort, dass Fey'lyas Vorschlag eher dazu führen würde, dass noch mehr Aliens mit dem Virus angesteckt würden und schlug vor, dass man die Wasserversorgung entsprechend säubern müsse, da Ysanne Isard diese zur Infizierung der Bevölkerung genutzt hatte und einige Viren möglicherweise unter den Polkappen Coruscants überlebt hätten. Drittens wollte Ackbar eine Verhinderung des Schwarzmarkthandels mit Bacta, weshalb Mon Mothma den ehemaligen Moff Fliry Vorru hinzuzog, der dem Rat versicherte, sich um den Schwarzmarkthandel zu kümmern.[21]

Neben seinen Bemühungen, Bacta für die Bevölkerung zu besorgen, war Ackbar mit zwei anderen Generälen Richter in der Verhandlung von Tycho Celchu, der wegen Verrates und Mordes an seinem Mitpiloten Corran Horn angeklagt wurde. Horn konnte jedoch aus Isards Gefängnis Lusankya entkommen und Celchu wurde freigesprochen, Ackbar beendete daraufhin das Verfahren.[21]

Zur selben Zeit startete Lusankya, welches eigentlich ein Supersternzerstörer vergraben unter der Stadt von Coruscant war, wobei mehrer Quadratkilometer der Oberfläche zerstört und Millionen von Lebewesen getötet wurden. Ackbars Flotte befand sich währenddessen entweder bei Borleias oder auf der Jagd nach Zsinj, der einen Bacta-Konvoi vernichtet hatte, und konnte deshalb nicht eingreifen. Der Lusankya gelang die Flucht und einige Zeit später, während einer Ehrung für die Piloten der Renegaten-Staffel, erhielt Coruscant die Nachricht, dass Ysanne Isard auf Thyferra an die Macht gelangt war.[21] Da sie eine gewählte Führerin war, konnte die Neue Republik nichts gegen sie unternehmen, worauf die Renegaten-Staffel Isard ausschaltete und Thyferra befreien konnte. Anschließend waren die Elitepiloten wieder vollständig rehabilitiert und wurden von Ackbar mit großen Teilen der Flotte auf die Jagd nach Zsinj geschickt.[22]

Der Kriegsherr Zsinj

„Da kriegen Sie eher einen Protonentorpedo in Ihre Motoren, als dass Sie aus solchen Piloten eine funktionsfähige Staffel bilden könnten.“
— Ackbar zu Wedge Antilles (Quelle)
Wedge & Ackbar

Ackbar und Wedge

Im Jahr 7 NSY empfing Admiral Ackbar Wedge Antilles in seinem Büro auf Coruscant, wo der Pilot ihm den Vorschlag für eine neue Jägerstaffel machte, die man für die Jagd auf Zsinj einsetzen könnte. Er wollte die Einheit in erster Linie für Kommandoeinsätze ausbilden, was Ackbar zunächst skeptisch machte. Vor Beginn der eigentlichen Gespräche bat der Mon Calamari Wedge, dass dieser die X-Flügler aus dem Thyferra-Einsatz der Neuen Republik stiftete, wofür dieser im Gegenzug zwölf neue Jäger als Gegenleistung und Starthilfe für die neue Einsatzgruppe verlangte. Auf die Frage nach den Kosten für diese Aktion schlug Wedge vor, bereits ausgebildete Piloten anzuwerben, die allerdings noch keine Anstellung hatten finden können. Darüberhinaus wollte er Unruhestifter und Versager aus anderen Staffeln. Trotz einiger Überzeugender Argumente lehnte Ackbar den Antrag zunächst ab, gewährte Antilles jedoch eine Wette, bei deren Einhalt sein Vorhaben umgesetzt werden sollte. Innerhalb von nur drei Monaten sollte die Staffel geformt sein und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt haben. Zusätzliche Bedingung war, dass der Admiral mit dem Ergebnis der Aktion zufrieden wäre, um die Arbeit mit den neuen Piloten fortzusetzen. Sollte ihm dies nicht gelingen, müsse er die Beförderung zum General annehmen und in Ackbars Beraterstab eintreten.[23]

Wenig später trafen sich die beiden auf der Heimat Eins und Ackbar erklärte Wedges Gespensterstaffel nach einigen erfolgreichen Missionen für einsatzbereit. Der Admiral wurde von Wedge über das weitere Vorgehen der Staffel informiert und stimmte dem zu. Außerdem verbrachte er ein wenig Zeit mit seiner Nichte Jesmin, die auch eine Pilotin der Gespensterstaffel war. Dabei erzählte sie ihm, dass sie Aufgrund ihres Namens in ihrer ganzen Karriere als Pilotin nie an gefährlichen Einsätzen habe teilnehmen dürfen und in verschiedenen Einheiten immer nur Aufklärungsmissionen oder Schreibtischarbeit verrichten müssen. Sie bat ihrem Onkel darum, Antilles keine Vorwürfe zu machen, falls sie im Dienst der Gespensterstaffel fallen sollte. Ackbar stimmte dem zu, machte ihr aber klar, dass sie überleben werde, wenn sie Wedges Anweisungen folgen würde.[23]

Als Jesmin später bei einem Einsatz dann wirklich ums Leben kam, bekam Ackbar von Wedge eine Nachricht, indem dieser ihm berichtete, dass Jesmin gefallen war und wie es dazu kam. Außerdem lobte Wedge Jesmins Taten und versuchte Ackbars Schmerz etwas zu lindern.[23]

In der Schlacht von Talasea wollte Ackbar mit der Heimat Eins der Gespensterstaffel zu Hilfe kommen, die Schlacht war jedoch bereits gewonnen, als er eintraf. Danach traf er Wedge auf dem Mon-Calamari-Kreuzer, es war das erste Mal, dass sie sich nach Jesmins Tod sahen. Ackbar bedankte sich bei Wedge für dessen freundliche Worte und wünschte außerdem den Piloten kennen zu lernen, der versucht hatte seine Nichte zu retten und dabei sein eigenes Leben gefährdet hatte. Wedge organisierte sofort ein Treffen mit Kell Tainer und Ackbar übergab Wedge außerdem noch die Beförderunsunterlagen für die Gespensterstaffel. Es kam jedoch nicht zu einem Gespräch zwischen Ackbar und Tainer, da dieser aus Angst dem Admiral aus dem Weg ging. Als die Gespensterstaffel einmal Urlaub hatte, unterhielt sich Ackbar dann schließlich doch mit Kell und sagte ihm, dass er nicht für Jesmins Tod könnte, außerdem bedankte er sich bei ihm für seinen Einsatz für Jesmin.[24]

Nachdem der Kriegsherr Zsinj ein Jahr nach der Gründung der Gespensterstaffel in der Schlacht von Dathomir umgekomen war, besaß die Neue Republik eine ganze Reihe Sternzerstörer aus dem Hapes-Konsortium, die Prinz Isolder Leia Organa zum Geschenk gemacht hatte. Da Zsinjs Tod ein Machtvakuum geschaffen hatte, befahl der zu dieser Zeit regierende imperiale Beraterstab Admiral Rogriss, die Territorien Zsinjs zu besetzen. Mit den neuen Sternzerstörern unter seinem Kommando reiste Ackbar in den Äußeren Rand, um die vakanten Territorien gegen Rogriss zu verteidigen. Überraschenderweise sah er sich dort angekommen einem zweiten Kontrahenten gegenüber: Hochadmiral Teradoc erhob ebenfalls Anspruch auf diese Regionen. Trotz schwerer Verluste, die einen Großteil der ehemaligen hapanischen Schiffe umfasste, gewann Ackbar etwa drei mal mehr Kämpfe als seine imperialen Gegenspieler. Nach der Eroberung Kuats beherrschte die Neue Republik nun drei Viertel der gesamten bekannten Galaxis und hatte damit die Nachfolge der Alten Republik angetreten, vom einstmals galaxisweiten Imperium gab es nur noch einen kümmerlichen Rest.[7]

Korruptionsvorwürfe und weitere Erfolge

Thrawns Intrige

„Jemanden wie Ackbar des Verrats zu bezichtigen, ist ein Brocken, den die Leute erst mal verdauen müssen.“
—  Han Solo (Quelle)
Rat der NR

Eine Sitzung des Rates zur Zeit des Feldzuges

Im Jahr 8 NSY kehrte der letzte Großadmiral des Imperiums aus den Unbekannten Regionen zurück. Thrawn einigte die untereinander zerstrittenen Kriegsherren und bereitete einen Feldzug gegen die Neue Republik vor. Um diese Zeit war diese bemüht, Schmuggler wie Talon Karrde für die Neue Republik zu gewinnen, da die noch junge Nation zu wenige Schiffe hatte. Viele der Schmuggler wollten jedoch wegen Ackbar nichts mit der Sache zu tun haben, da der Mon Calamari früher stark gegen Schmuggler vorgegangen war, woran diese sich noch sehr gut erinnerten. Um dem Schiffeproblem in den Griff zu kriegen, ließ Ackbar in der Zwischenzeit Sternkreuzer und Fregatten mit Androiden bei Sluis Van ausrüsten, um die Schiffe als Frachter einsetzen zu können, was jedoch von dem Imperium als eine, wenn auch gescheiterte, Möglichkeit für den Diebstahl der Schiffe genutzt wurde.[25] Thrawn plante gleichzeitig eine Intrige gegen Ackbar. Er transferierte am Morgen der Schlacht von Sluis Van eine gewaltige Geldsumme, die er von zahlreichen wichtigen Konten abgehoben hatte, über den Planeten Palanhi auf Ackbars Konto. Borsk Fey'lya, der schon lange Ackbars Posten übernehmen wollte, nutzte die Gunst der Stunde und überzeugte den Rat, dass Ackbar unter Hausarrest gestellt werden sollte, bis die Sache geklärt war, da sich zudem noch . Ackbars Platz blieb somit bei den folgenden Beratungen oder beispielsweise bei der Befragung Han Solos leer. Fey'lya übernahm gleichzeitig Ackbars Position in der Flotte und versuchte, ihn weiter zu diskreditieren, indem er die Niederlage bei der Schlacht von Sluis Van, bei der zahlreiche Schiffe beschädigt worden waren, Ackbar in die Schuhe zu schieben, da dieser für die Anwesenheit der Schiffe im System verantwortlich war.[26]

Die Rätin Leia Organa Solo und ihr Ehemann besuchten Ackbar, der immer unter Hausarrest stand, kurze Zeit nach Sluis Van. Sie erklärten, dass ein Großadmiral das Imperium geführt habe, worauf Ackbar jedoch erklärte, dass er die Liste der Großadmiräle nach der Eroberung Coruscants durchgesehen habe und keiner davon noch am Leben sei, da alle nach der Schlacht von Endor ausgeschaltet worden waren. Als sie noch auf das Tarnfeld zu sprechen kamen, das Thrawn bei Sluis Van eingesetzt hatte, betrat ein Droide den Raum und erklärte, dass die Besuchszeit um sei. Vor dem Hinausgehen versprachen Leia und Han ihrem Freund noch, für seine baldige Freilassung zu sorgen.[26]

Durch den Schmuggler Talon Karrde und seinem Hacker Zakarisz Ghent konnte Thrawns Verschwörung schließlich aufgedeckt werden und Ackbar war rehabilitiert. Thrawn entschloss sich schließlich zu einem Angriff auf Coruscant. Ackbar befand sich zu jenem Zeitpunkt nicht auf dem Planeten, jedoch konnte General Garm Bel Iblis den Angriff zurückschlagen. Bei seinem Angriff hatte Thrawn jedoch eine unbekannte Anzahl von Asteroiden freigesetzt. Aus diesem Grund war Coruscant gezwungen, sich unter einem planetaren Schutzschild zu verstecken, da der Aufprall eines Asteroiden gewaltige Schäden angerichtet hätte.[27]

Um den Stadtplaneten von den Asteroiden zu befreien, benötigte man eine sogenannte KGF-Anlage, eine Kristallgravfeldfalle, die sich jedoch allesamt in den Händen des Imperiums befanden. Ackbar und einige andere Generäle entwickelten daher den Plan, die neue Allgegenwärtigkeitsbasis bei Tangrene, wo General Bel Iblis dem Imperium schwere Verluste zugefügt hatte, anzugreifen. Dies war jedoch nur ein von Ackbar geplantes Ablenkungsmanöver, mit dem er Thrawn glauben machen wollte, die KGF-Anlage von Tangrene stehlen wolle. In Wahrheit griffen Ackbar und General Madine allerdings Bilbringi an, um den dortigen Werften schwere Verluste zu bescheren und die dortige Anlage zu stehlen. Der Großadmiral durchschaute diese Strategie jedoch und erwartete Ackbar mit einigen Abfangkreuzern, die die republikanische Flotte viel zu früh aus dem Hyperraum ziehen sollten, weit weg von der imperialen Flotte. Daraufhin entbrannte eine wilde Schlacht, die jedoch mit dem plötzlichen Rückzug des Imperiums endete, da Thrawn von seinem Noghri-Leibwächter Rukh erstochen erstochen worden war. Die Neue Republik hatte die Thrawn-Krise bewältigt und Ackbars Leumund war komplett reingewaschen.[27]

Die Zerschlagung der Ciutric-Hegemonie

„Wir müssen uns mit den Warlords auseinandersetzen, und der erste von ihnen wird ziemlich bald fallen müssen.“
— Ackbar (Quelle)

Unmittelbar nach dem Sieg über Thrawn überzeugte Ackbar den Provisorischen Rat, dass es an der Zeit sei, gegen die Kriegsherren des Imperiums vorzugehen. Als erstes Ziel wählte Ackbar Delak Krennel, der wegen der Ermordung Sate Pestages vor Gericht gestellt werden sollte. Bei einem Gespräch mit Wedge Antilles brachte der Admiral ihn endlich dazu, sich zum General befördern zu lassen, da die Piloten von Wedges Staffel sich schlussendlich nicht bewährt hatten. Bei einer Konferenz zwischen Ackbar und einigen Generälen und Admirälen entschied man sich dazu, den Planeten Liinade III zu erobern, um eine Warenknappheit in der Ciutric-Hegemonie, Krennels Herrschaftsgebiet, auszulösen. Gleichzeitig sollte General Bel Iblis Borleias angreifen und einige Reden halten, um Ciutric als Ziel eines Angriffs darzustellen. Daraufhin konnte der Angriff beginnen und Liinade wurde eingenommen. Die Renegaten-Staffel wurde jedoch bei Distna, einer weiteren Hegemoniewelt, aufgerieben und die Piloten gerieten in Gefangenschaft. Ackbar und die restliche Neue Republik glaubten, dass bis auf Wes Janson alle Piloten umgekommen seien. Kurz darauf erhielt Ackbar überraschend eine Nachricht von Wedge, in der er mitteilte, dass die Renegaten-Staffel noch lebte und zusammen mit Ysanne Isard daran arbeitete, deren Klon auszuschalten. Während die Renegaten-Staffel mit TIE Defendern Krennel angriff, sollte sich Ackbar mit einer Flotte der Neuen Republik ihnen anschließen. Die Nachricht, die Ackbar und General Airen Cracken dem Provisorischen Rat zeigten, war jedoch eine andere: Hier war von fünf Wochen Zeit für die Aufstellung einer Flotte die Rede, in der originalen Nachricht betrug die Frist nur zwei. Trotz des Widerstandes einiger Ratsmitglieder konnte der Admiral mit dem Aufbau einer großen Flotte beginnen, musste jedoch auf die Lusankya verzichten, da das Schiff noch nicht einsatzbereit war.[28]

An Bord der Heimat Eins startete Ackbar mit seiner Flotte nach Ciutric und überraschte damit Krennel, der gerade einen Angriff auf Coruscant beginnen wollte. Trotz zu weniger Schiffe befahl der Admiral einen Angriff auf Krennels Flaggschiff, die Reckoning, während die Korvetten und Fregatten Krennels andere Schiffe unter Beschuss nehmen sollten. Ackbar musste sich schlussendlich zurückziehen, hatte jedoch noch einen Trumpf im Ärmel: Kurz zuvor hatte er einen zweiten Kampfverband unter General Bel Iblis ins System geschickt, der daraufhin aus dem Innern des Systems zum Schauplatz des Kampfes sprang und dort von einem Abfangkreuzer aus dem Hyperraum gezogen wurde. Dieses Manöver vernichtete schließlich die Emperors Wisdom und die Reckoning. Die Ciutric-Hegemonie war befreit und bei der anschließenden Siegesfeier unterhielten sich Ackbar, Garm Bel Iblis, der aus der Hegemonie gerettete Jan Dodonna und Wedge Antilles miteinander.[28]

Ackbar auf der Defiance

Ackbar und Mon Mothma unterhalten sich.

Palpatines Rückkehr

Ein Jahr nach der Thrawn-Krise und der Zerschlagung der Ciutric-Hegemonie kehrte Imperator Palpatine mit einem Arsenal Klonkörpern wieder zurück und überrannte mit seinen Truppen innerhalb kürzester Zeit die Neue Republik, eroberte Coruscant und andere Welten wie Chandrila oder Ralltiir, da die Flotte der Neuen Republik zu dem Zeitpunkt im Äußeren Rand aktiv war. Ackbar hielt sich derweil an Bord seines derzeitigen Flaggschiffs Defiance gemeinsam mit der Führung der Neuen Republik im Hutt-Raum auf, wo auf dem fünften Mond von Da Soocha eine neue Basis gebaut worden war. Während er sich mit Mon Mothma über die Streitkräfte des Imperiums unterhielt, die sich wieder in den Tiefkern zurückzogen, tauchte der Millennium Falke mit Han Solo und Leia Organa auf, welche gerade Lando Calrissian gerettet hatten. In einer Raumfähre der Lambda-Klasse folgte Ackbar dem Falken zu einer Konferenz mit Mon Mothma in die Basis Bergspitze, wo sie die Nachricht erhielten, dass Weltenvernichter, gigantische Superwaffen des Imperiums, Mon Calamari angriffen und verwüsteten. Daraufhin schickte Ackbar Lando Calrissian und Wedge Antilles zu seiner Heimatwelt, wo diese die neu entwickelten V-Wing Airspeeder erfolgreich gegen die Weltenvernichter einsetzten. Nachdem die Superwaffen vernichtet worden waren, konnte Palpatine eine neue Waffe fertigstellen, die er gegen die Republik einsetzen konnte: Die Eclipse, welche jedoch vor ihrem erfolgreichen Einsatz von Luke Skywalker vernichtet werden konnte.[29] Palpatine war dennoch noch nicht besiegt – mit einer neuen Superwaffe, dem Galaxisgeschütz, feuerte er auf Da Soocha und zerstörte den Planeten völlig. Ackbar und das restliche Oberkommando waren jedoch rechtzeitig evakuiert worden und zogen nach Nespiss VIII, eine Welt, die kurz darauf ebenfalls zerstört wurde. Die Flotte der Neuen Republik verstreute sich über die gesamte Galaxis und auf Onderon konnte Palpatine schließlich besiegt werden.[30][31]

Vorzeitiger Ruhestand

„Ich bin kein Admiral mehr und es ist eine lange Geschichte.“
— Ackbar zu Winter (Quelle)

Nach der Krise um den zurückgekehrten Imperator bauten Luke und Ackbar auf dem Planeten Anoth eine Festung, um die drei Kinder von Leia und Han zu verstecken. Jacen, Jaina und Anakin Solo hatten alle drei ein enorm hohes Potential für die Macht und dies durfte nicht in die falschen Hände geraten. Gemeinsam mit Winter Celchu versteckte man die drei Kinder auf dem Planeten, dessen Koordinaten nur Luke, Ackbar und Winter bekannt waren. Als Jacen und Jaina nach Coruscant zu ihren Eltern zurückgekehrt waren, wollte der caridanische Botschafter Furgan Anakin entführen und ihn zum neuen Imperator machen. Doch dafür benötigte er die Koordinaten von Anoth, weshalb sein Agent Terpfen Ackbars B-Flügler manipulierte.[4][32]

Ackbar-Taucher

Ackbar wird von Leia besucht.

Kurz darauf flogen Ackbar und Leia in ebendiesem B-Flügler zum Planeten Vortex, wo die Manipulationen dafür sorgten, dass Ackbar die Kathedrale zerstörte und viele Bewohner des Planeten in den Tod riss. Diese Tragödie beschämte den Mon Calamari so sehr, dass er sein Amt niederlegte. Bei einem Gespräch mit Terpfen, von dessen Rolle als Doppelagent er nichts wusste, erfuhr Ackbar, dass es ein Pilotenfehler war, der den B-Flügler zum Absturz brachte, was ihn noch mehr traf. Nun flog Ackbar nach Anoth und erzählte Winter seine Geschichte während eines gemeinsamen Abendessens. Ihr Angebot, auf dem Planeten zu bleiben, lehnte Ackbar ab und reiste weiter nach Mon Calamari, wo er ins Exil ging.[32]

Furgan hatte über einen Peilsender, den Terpfen an Ackbars Schiff angebracht hatte, derweil die Koordinaten Anoths erfahren und plante, den Planeten und damit Anakin zu übernehmen. Leia Organa Solo reiste derweil nach Mon Calamari, um Ackbar zu überreden, wieder in den aktiven Dienst zu treten. Zu diesem Zeitpunkt griff Admiral Daala, die ehemalige Wächterin des Schlundzentrums, den Planeten als erstes Ziel ihres Feldzuges an. Ackbar übernahm das Kommando und durchschaute Daalas Strategie. Sie griff mit zwei Sternzerstörern den Planeten an und versteckte einen weiteren hinter einem Mond, um die Mon-Calamari-Raumwerften anzugreifen. Ackbar übernahm per Fernsteuerung die Kontrolle über den Raumkreuzer Sternenflut, setzte mit dem Schiff einen Kollisionskurs auf die wartende Mantis und zerstörte so beide Schiffe. Gerade als Daala nun mit Vergeltungsaktionen auf Ackbars Heimatwelt beginnen wollte, erschien eine Flotte der Neuen Republik und sie ergriff die Flucht.[4]

Rückkehr in den aktiven Dienst

„Ich bitte Sie, mir meinen alten Rang zurückzugeben [...].“
— Ackbar (Quelle)

Terpfen beichtete Leia Organa Solo bald darauf, dass Furgan über die Koordinaten von Anoth verfügte, worauf jene nach Mon Calamari reiste und Ackbar um Hilfe bat. Mit der Galaktischer Raumfahrer brachen sie daraufhin nach Anoth auf und stellten sich dem Dreadnaught Blutrache entgegen, der im Laufe der Konfrontation zerstört wurde. Rechtzeitig gelangten sie daraufhin zum Planeten, wo sie Winter und Anakin vor den Truppen des Botschafter Furgan retten konnten. Mit seiner wieder hergestellten Reputation besuchte er als nächstes die totkranke Mon Mothma, die er um die Wiederherstellung seiner Position als Admiral bat, bevor er sie überzeugte, seinen Landsmann Terpfen nicht zu bestrafen. Da sie dank Terpfen nun auch über die Ursachen von Mon Mothmas Krankheit erfuhren, reiste Ackbar nach Yavin IV und trat dort an Cilghal heran, die er um den Einsatz ihrer Künste als Jedi-Heiler im Kampf gegen Mon Mothmas Krankheit bat und auch nach Coruscant begleitete. Nicht bald darauf, nach Bereinigung der meisten Krisen, wohnte er gemeinsam mit Winter einem Konzert der wiederaufgebauten Kathedrale der Winde auf Vortex bei.[33]

Wieder im Dienst kontaktierte er im Jahr darauf Leia, die sich zu diesem Zeitpunkt auf Belsavis aufhielt, und informierte sie über einige neue Meldungen des Geheimdienstes in Bezug auf den Senex-Sektor, die zum einen die dortige politische Situation betrafen, gleichzeitig aber auch mit dem Kriegsherren Blitzer Harrsk zusammenhingen.[34]

Unruhen und Aufstände

Der Tiefkernfeldzug

Ackbar und Leia

Ackbar mit Leia Organa Solo zur Zeit der Krise um den Darksaber.

Nachdem Ackbar wieder zum Oberhaupt der Flotte geworden war, führten er und Wedge Antilles etwa ein Jahr nach Daalas Feldzug eine Manöverübung im Y'Toub-System durch. Leia Organa Solo befand sich zur selben Zeit ebenfalls im System, um mit dem Hutt Durga diplomatische Gespräche aufzunehmen. „Zufälligerweise“ fand gleichzeitig jene Manöverübung statt, mit der Organa Solo ihre Macht demonstrieren wollte. Ackbar kommandierte die Galaktischer Raumfahrer und befand sich in Gesellschaft von General Madine, der eine Operation des Geheimdienstes leiten sollte. Die Ankunft beider Flotten führte zu einer panischen Flucht der dortigen Verbrecher, während nun Ackbar und Antilles mit der Übung fortfuhren. Sie schossen nur mit Minimalleistung und der Computer simulierte dann die Zerstörung eines Schiffes. Den ersten Sieg konnte Antilles für sich verbuchen, indem er die Galaktischer Raumfahrer „zerstörte“. Als nun Organa Solos Schiff eintrat, eskortierten beide Flotten die Staatschefin nach Nal Hutta und setzten anschließend ihre Manöver fort.[5]

General Madine fand derweil heraus, dass Durga eine Art dritten Todesstern namens Darksaber im Hoth-System konstruierte. Ackbar gab Madine drei A-Flügler und schickte ihn nach Hoth. Organa Solo fand über Chewbacca heraus, dass neben Durga auch Daala wieder aufgetaucht war. Sie hatte die Armeen der Tiefkernkriegsherren übernommen und führte nun einen weiteren Feldzug. Kurz darauf erreichten sowohl ein Notsignal Madines die Neue Republik als auch eines von Kyp Durron, der einen Angriff Daalas auf Yavin IV meldete. Während Wedge sich um den Darksaber kümmerte, mobiliserte Ackbar die Flotte und flog ins Yavin-System. Bei seiner Ankunft dort war bereits eine Schlacht entbrannt, da Daala den Supersternzerstörer Jedi Hammer in die Hände bekommen hatte und damit das Jedi-Praxeum angriff. Die Galaktischer Raumfahrer wurde von vier Corellianischen Korvetten eskortiert und auch weitere Verstärkungen befanden sich auf dem Weg ins System, als Daala ihrerseits Verstärkung in Form von 20 Sternzerstörern der Victory-Klasse erhielt. Zwar konnte der Admiral drei der Zerstörer ausschalten, verlor jedoch drei seiner vier Korvetten, sodass Daalas Schiffe fast ungehindert auf die Raumfahrer feuern konnten. Zu Ackbars Glück gelang jedoch es der Jedi Callista Ming, die Jedi Hammer rechtzeitig zu zerstören, woraufhin Daala sich zurückzog und Pellaeon das Kommando über die Flotte übergab. Dieser zog sich daraufhin zurück, was den Sieg für Ackbars Flotte bedeutete. Einige Zeit später wurde eine Gedenkfeier für den von Durga getöteten Crix Madine abgehalten, an der Ackbar gemeinsam mit vielen anderen verdienten Helden der ehemaligen Rebellen-Allianz teilnahm.[5]

Kurz nach der Bereinigung dieser Krise führten Ackbar und Leia eine Unterhaltung über die zurückliegenden Ereignisse auf Coruscant, als ein Notsignal von Corbos den imperialen Palast erreichte. Auf Ackbars Rat hin entsandte Leia einige Jedi ihres Bruders Luke, um sich der Angelegenheit anzunehmen.[35] Bald darauf kam es zu einigen Komplikationen, als die Staatschefin verschwand und einige Senatoren mit einem gefälschten Hologramm eine politische Einflussnahme versuchten; aus diesem Grund veranlasste Ackbar einen zwölfstündigen Stopp aller Sitzungen des Inneren Rates, um die Ausschreitung von Konflikten zu verhindern.[36]

Schwarze-Flotte-Krise

Zu Beginn der Krise um die Schwarze Flotte im Jahr 16 NSY hatte Ackbar die Fünfte Flotte unter dem Kommando von Etahn A'baht in Dienst gestellt, welche die Operation Hammerschlag zu seiner vollsten Zufriedenheit ausgeführt hatte. Bei einer Sitzung des Verteidigungsrates wurde Ackbar vom neuen Senator Tig Peramis angegriffen, der die Gründe für das Aufstellen der neuen Flotte wissen wollte, da er annahm, dass die Fünfte Flotte der Neuen Republik dazu dienen sollte, die eigenen Mitglieder anzugreifen. Am nächsten Morgen unterhielten sich Ackbar und Leia über die Verteilung der Flotten und einigten sich darauf, dass die Zweite Flotte nach Coruscant verlegt werden sollte. Im Gegensatz dazu wurde die Erste Flotte von dort in die Grenzregionen geschickt, sodass die Fünfte Flotte in den Heimatsektor von Senator Peramis verlegt werden konnte, um seine Ängste in Bezug auf diese zu zerstreuen.[37]

Ackbar bekam derweil Daten vom Zuständigen für die Anlagenerfassung Ayddar Nylykerka, welche die Existenz der Schwarzen Flotte bewiesen, einem nach der Schlacht von Endor verschollenen Einsatzkommando des Imperiums. Nach der Auswertung der Daten und einem Gespräch mit Admiral Hiram Drayson ging er zu Leia, die die Fünfte Flotte mit Han Solo zu einer Untersuchung der Beweise losschickte. Zur enormen Vereinfachung der Krise erhielt Leia vom yevethanischen Vizekönig Nil Spaar, der gerade zu diplomatischen Gesprächen zugegen war, eine Liste der Schwarzen Flotte. Jedoch bestand Ackbar darauf, an seiner eigenen Untersuchung festzuhalten, was Leia nicht für nötig hielt. Nach einer Rücktrittsdrohung seinerseits musste Leia jedoch nachgeben.[37]

Schlacht von Doornik 3

Die Schlacht von Doornik 3-19 - eine gewaltige Niederlage.

Schließlich begann die Große Säuberung. Nachdem eine Aufklärungsmission, die die Grenzen der Dushkan-Liga verletzte, abgeschlossen war, metzelten die Yevethaner die Bevölkerung vieler Planeten im Koornacht-Sternhaufen nieder. Der Pilot Plat Mallar überlebte die Große Säuberung und konnte schwer verletzt zur Neuen Republik gebracht werden. Er hatte Aufnahmen gemacht, die zeigten, wie die Yevethaner die Bevölkerung seines Heimatplaneten Polneye abschlachteten. Ackbar zeigte Leia in seinem Büro die Aufnahmen, die bis jetzt nur wenigen Personen zugängig gemacht worden waren. Bei einer Konferenz von Ackbar, Leia und einigen anderen zur Findung von Gegenmaßnahmen meldete sich Nil Spaar über einen Hauptkanal, brüstete sich mit dem Massaker und verlangte, dass die Neue Republik Koornacht in Frieden lassen sollte.[37]

Ackbar nahm sich nun dem jungen Plat Mallar an. Anfgangs gab er sich als Pilot aus, doch Mallar durchschaute schnell, dass es sich bei dem Mon Calamari um einen Admiral handelte. Der junge Mann wollte unbedingt Pilot der Neuen Republik werden, um sich an den Yevethanern zu rächen. Obwohl Ackbar seinen gewaltigen Einfluss nutzen konnte, um dem Piloten sofort in einen K-Wing zu bringen, bat Mallar ihn darum, dies eben nicht zu tun. Nachdem Mallars Beitrittsantrag jedoch abgelehnt wurde, weil er nicht von einer Mitgliedswelt der Neuen Republik stammte, ging Ackbar zu Leia und bat sie, den leeren Planeten Polneye mit ihren Vollmachten zu einem Mitglied der Neuen Republik zu ernennen und den Platz im Senat als Erinnerung an das Massaker unbesetzt zu lassen. Dem stimmte die Staatschefin zu, sodass Mallar schließlich Pilot der Neuen Republik werden konnte.[38]

Währenddessen blieb Leia in Bezug auf die Yevethaner nicht untätig. Nach einem Misstrauensantrag stellte sie den Yevethanern ein Ultimatum, damit diese die Angriffe auf Nicht-Yevethaner einstellten, wobei auch Ackbar und einige andere Vertreter der Republik anwesend waren. Die Schlacht, die dem Ultimatum folgte, war jedoch eine gewaltige Niederlage, da sich die Piloten der Neuen Republik weigerten, das Leben der Geiseln zu gefähreden. Obwohl nun zahlreiche Senatoren und Ratsmitglieder Leias Kompetenzen anzweifelten, stand Ackbar fest hinter ihr und half dabei, die Krise um die Yevethaner zu bewältigen.[38][39]

Almanischer Aufstand

Ackbar: „Wir sprechen von Hunderten von Welten. Sie können nicht so viele Lebewesen gleichzeitig umbringen.“
Kueller: „Ah, doch, das kann ich.“
— Ackbar und Kueller (Quelle)

Der Dunkle Jedi Kueller verübte im Jahr 17 NSY ein Attentat auf den Senat, indem er in Protokolldroiden aus den Droidenfabriken von Telti Bomben einbaute und an den Senat lieferte. Die folgende Explosion tötete zahlreiche Senatoren und ein Misstrauensantrag gegen Leia ging ein. Gleichzeitig hatte Kueller in zahlreichen X-Flüglern, die auf Anweisung von Wedge überholt worden waren, weitere Bomben installiert. Obwohl Ackbar vorschlug, dass untere Offiziere die Rückzugsbefehle an die X-Flügler weiterleiten sollten, übernahmen Leia, Wedge und Ackbar diese Aufgabe. Kueller meldete sich von Almania aus und verlangte, dass Leia zurücktreten und ihm den Posten des Staatschefs überlassen sollte, da er den in seiner Gewalt befindlichen Luke Skywalker sowie einige Millionen Lebewesen zu töten drohte. Ackbar bezweifelte, dass Kueller dazu in der Lage sei, woraufhin dieser die Bevölkerung von Auyemesh mit der Macht der Dunklen Seite vernichtete, worauf er seine Forderungen wiederholte. Bei dem anschließenden Gespräch zwischen Ackbar, Leia und Wedge stellten sie fest, dass Kueller von Almania aus operierte und die Bevölkerung von Auyemesh niedergemetzelt geworden war. Auf Bitten der Staatschefin ging Ackbar zu Mon Mothma, um ein Gespräch zu arrangieren. Leia trat schließlich zurück, um ihren Bruder zu befreien, wurde jedoch auch hierbei von Ackbar und Wedge unterstützt.[40]

Corellianischer Aufstand

Ackbar3

Ackbar.

Nach dem Almanischen Aufstand wurde ein Großteil der Kriegsherren des Tiefkerns durch einen Feldzug von Garm Bel Iblis besiegt. Gleichzeitig wurde auch das Restimperium unter Gilad Pellaeon von Ackbar bei Anx Minor geschlagen, da es ihm in letzter Minute gelang, die Feuerkraft auf die EX-F zu konzentrieren und mit dem Schiff sechs weitere nahe Sternzerstörer zerstörte. Pellaeons Mini-Imperium war nun zu einer kleinen unbedeutenden Gefahr zusammengeschrumpft, weshalb Ackbar die Verlegung eines Großteils der Flotte ins Trockendock befahl, um die Schiffe zu überholen. Sehr zum Leidwesen des Admirals ereignete sich kurz darauf der Beginn des Ersten Corellianischen Aufstandes. Thrackan Sal-Solo benutzte die Centerpoint-Station, um das Corellia-System abzuriegeln. Es gab zwar noch ausreichend Schiffe, um die Krise zu bewältigen, doch es hätte allein 45 Standardtage gedauert, die einzeln im Tiefkern patrouillierenden Schiffe zusammenzuziehen, wobei die Sektoren daraufhin unbewacht bleiben würden.[41]

Nachdem der Aufstand bekannt wurde, entschieden Ackbar und Mon Mothma bei einer Konferenz, Bakura um Hilfe zu bitten. Der Planet hatte nach der Invasion durch die Ssi-ruuk eine Verteidigungsflotte aufgestellt und Luke Skywalker wurde wegen seines guten Verhältnisses zu Gaeriel Captison zum Planeten geschickt, um die Hilfe der Bakuraner zu erbitten.[41]

Während nun die bakuranische Flotte nach Corellia aufbrach und sich dort heftige Gefechte mit den Corellianern lieferte, baute Ackbar eine Flotte auf, um sie ebenfalls ins System zu schicken. Insgesamt konnte er 25 Schiffe zusammenrufen, mit denen er nach der Deaktivierung des Abfangfeldes nach Corellia reiste. Gaeriel Captison hatte ihr Leben geopfert, um ein großes Loch in die für den Aufstand verantwortlichen Streitkräfte der Sarcorrianischen Triade zu sprengen, worauf Ackbars Flotte bei den Überresten der Gegner aufräumen konnte und auf Corellia wieder Frieden einkehren ließ.[7][42]

Suche nach dem Caamas-Dokument

Ein Jahr nach dem Aufstand von Corellia wurde eine unvollständige Kopie des Caamas-Dokumentes gefunden, welches von einem weiteren Verbrechen Palpatines berichtete. Mithilfe einiger Bothaner waren die Schilde des Planeten gesenkt worden und die Caamasi, die sich gegen Palpatine ausgesprochen hatten, wurden vernichtet. Da die Kopie des Dokumentes unvollständig war und deshalb die Namen der einzelnen Bothaner nicht bekannt waren, forderten bestimmte Teile der Neuen Republik Vergeltung an allen Bothanern. So kam es zu einem Zwischenfall mit den Frezhlix und den Sif'kric, bei der die Einsatzgruppe unter General Bel Iblis intervenierte; da die Regierung der Frezhlix aufgrunddessen stark protestierte, musste Ackbar Kontakt mit Bel Iblis aufnehmen und mit ihm die Situation besprechen, auch wenn er ihm versicherte, dass der Zwischenfall keine Folgen haben würde. Ihre Unterhaltung wurde jedoch jäh unterbrochen, als die Komm-Station auf Mengjini angegriffen wurde.[43]

Als sich die Lage weiter verschlimmerte und sich im Orbit von Bothawui Schiffe verschiedener Spezies sammelten, die entweder Vergeltung für Caamas üben oder die Bothaner davor bewahren wollten, versuchte Ackbar eine erhöhte Präsenz der Neuen Republik im System im Senat der Neuen Republik zu erwirken; wie er General Bel Iblis jedoch mitteilte, geschah dies ohne Erfolg. Darüber hinaus musste er Bel Iblis von einer weiteren Aufgabe unterrichten, da jener sich auf seinen Befehl hin nach Ord Trasi begeben solle, um dort für einen Angriff auf Yaga Minor vorbereitet zu werden, bei dem er eine Kopie des Caamas-Dokumentes erbeuten sollte.[44] Bei der Planung des Angriffs ging Ackbar Bel Iblis zur Hand, der eigentliche Einsatz blieb dem General jedoch überlassen. Zwar war der Angriff nicht erfolgreich, doch kurz darauf konnte die Situation bereinigt werden und ein Friedensvertrag zwischen dem Imperium und der Republik geschlossen werden.[7]

Nach diesem Frieden zog Ackbar sich ins Victory Lake zurück und schrieb seine Memoiren.[3]

Die späten Jahre

Das zweite Imperium

SchattenAkademie

Die Schattenakademie wird enttarnt

Drei Jahre nach dem Friedensvertrag war Ackbar immer noch im Dienst und transportierte Hyperantriebskerne und Turbolaserbatterien, die in den Werften von Kuat in neue Schiffe eingebaut werden sollten, mit dem Raumkreuzer Adamant nach Coruscant, wobei er von zahlreichen Kriegsschiffen eskortiert wurde. Gerade als seine Eskortflotte ihn verließ, da die coruscantischen Sicherheitskräfte nun den Begleitschutz übernahmen, wurde die Adamant vom Zweiten Imperium angegriffen. Dieses hatte den Friedensvertrag zwischen Pellaeon und der Republik nicht akzeptiert und ging von einer Schatten-Akademie gegen diese vor. Noch bevor Ackbar einen Schuss abfeuern konnte, waren die Waffensysteme ausgefallen und eine Sturmtruppeneinheit unter dem Piloten Qorl übernahm das Schiff und der Admiral und die Besatzung wurden in eine Rettungskapsel gesteckt. Die Flotte der Neuen Republik kam zu spät und konnte Ackbar nur noch auflesen, während dem zweiten Imperium mit den Waffen die Flucht gelang. Kurze Zeit darauf fand Jaina Solo heraus, dass der Angriff des Zweiten Imperiums von der Schatten-Akademie ausging, die sich im Coruscant-System versteckte. Mithilfe der Sonnenspiegel Coruscants konnte die Akademie enttarnt werden, sodass Ackbars Flotte einen Angriff startete, der die Station jedoch mit einem Hyperraumsprung entkam.[45]

Als das Zweite Imperium nun Yavin IV angriff, erhielt Ackbar einen Notruf von Jacen Solo und flog mit einer kleinen Flotte zum Dschungelmond, wo er auf die Schatten-Akademie als auch auf eine Flotte von Lando Calrissian traf, der die Jedi-Akademie unterstützte. Es gelang Ackbar, einige Schüsse auf die Schatten-Akademie abzufeuern, doch plötzlich tauchte die Flotte des Zweiten Imperiums auf. Ausgerüstet mit den erbeuteten Waffen als auch mit Computerteilen aus den Fabriken Kashyyyks, fand ein weiteres wildes Gefecht um die Jedi-Akademie statt. Die Schiffe der Neuen Republik erkannten jedoch die imperialen als Verbündete, da diese Computerteile der Neuen Republik benutzten. Diese weigerten sich folglich, das Feuer zu eröffnen, sodass Calrissians zusammengewürfelte Flotte alleine gegen die Sternzerstörer des Imperiums kämpfte. Jaina Solo, die mittlerweile an Bord von Ackbars Kommandoschiff gekommen war, schlug vor, dass dieser als Oberkommandant der Flotte den imperialen Schiffen die Deaktivierung der Schilde befehlen sollte. Mithilfe seiner Kommandocodes gelang dies dem Admiral und die Flotte des zweiten Imperiums konnte ausgeschaltet werden. Die Schatten-Akademie wurde durch die von der Roten Ehrengarde Palpatines ausgelösten Selbstzerstörung zerstört und das Zweite Imperium war geschlagen.[46]

Ackbar ging schließlich in den Ruhestand auf seiner Heimatwelt Mon Calamari, da Staatschef Borsk Fey'lya seinen Rücktritt forderte. Sein Nachfolger wurde der Sullustaner Sien Sovv, der sehr darunter litt, einen solch berühmten Vorgänger gehabt zu haben, da Sovv immer an Ackbar gemessen wurde.[47]

Yuuzhan-Vong-Krieg

„ACKBAR IST WIEDER DA!“
— Nachricht des Flottenkommandos an die Schiffe der Neuen Republik (Quelle)

Im Jahr 25 NSY, einige Zeit nach Ackbars Rückzug aus dem aktiven Dienst, begannen die Yuuzhan Vong mit einer Invasion der Galaxis. An Ackbars Stelle war Admiral wie Sien Sovv gerückt und zahlreiche alte Offiziere, wie Carlist Rieekan oder Wedge Antilles, wurden wieder für den Dienst in der Flotte rekrutiert. Bereits während des Falls Coruscants kamen erste Gerüchte auf, dass Ackbar sich mit einer Flotte der Mon Calamari auf den Weg zum Zentralplaneten befände.[48] Darüber hinaus sandte er dem Skywalker-Ehepaar einen Spielzeug-Holoprojektor als Geschenk anlässlich der Geburt ihres Sohnes Ben.[47]

Mit Winter an seiner Seite arbeitete Ackbar trotz seines Ruhestandes in Heureka an einem Plan, um die Perspektive und die Chancen der Neuen Republik in diesem Krieg zu verbessern. Als sich die Regierung der Republik auf Mon Calamari neu sammelte, konnte Admiral Sovv ein erstes Treffen zwischen ihnen, Ackbar, Winter und ihrem Neffen Jacen Solo arrangieren, von dem Ackbar bei einer weiteren Begegnung wichtige Informationen über die Yuuzhan Vong erhielt. Nachdem mit Cal Omas ein neuer Staatschef das Amt angetreten hatte, wurden Ackbar und Winter zu einem offiziellen Treffen mit Omas, Luke Skywalker und hochrangigen Militärs geladen, bei dem Ackbar seinen Plan vorstellte, mit dem die Neue Republik nach den vorherigen Niederlagen wieder zu neuen Kräften kommen sollte. Dabei lieferte er einen Überblick über die Situation beider Kriegsparteien und erklärte, wie die Republik in weiteren militärischen Fragen vorgehen sollte; dabei griff er auf Strategien zurück, die noch den Zeiten der Rebellion entstanden, und erklärte den Anwesenden die militärischen Notwendigkeiten, die vonnöten waren, um den Feind zu schwächen, was eine Aufgabe aller Planeten außer den wichtigen Werftwelten und der Flüchtlinge bedeutete. Als Flottendirektor für Strategie sollte er dabei auf Vorschlag des neuen Staatschefs in die Befehlshierarchie der Republik eingebunden werden, die genauere Ausführung von Ackbars Plan wurde dabei jedoch Admiral Sovv übertragen. Dafür kümmerte Ackbar sich um den Knackpunkt seines Planes, dem Vorbereiten einer Falle, bei denen die Yuuzhan Vong vernichtend geschlagen werden sollten, und fand darin Ebaq 9 als vielversprechendsten Standort, während er mit Mara Jade Skywalker zur gleichen Zeit daran arbeitete, die Yuuzhan Vong in die vorgesehene Falle zu locken. Als die Schlacht schließlich begann, brach Ackbar gemeinsam mit Winter ins Operationszentrum des Flottenkommandos auf, wo sie an der Seite von Mara Jade Skywalker dem Schlachtverlauf folgten; zwar zeigte sich hier eine Schwachstelle in Ackbars Plan, die fehlende Stationierung von Bodentruppen auf Ebaq 9, doch nichtsdestotrotz konnte die Neue Republik siegreich aus dem Gefecht hervorgehen und neue Stärke erlangen.[47]

Das Ende des Krieges erlebte Ackbar jedoch nicht mehr mit, er starb 29 NSY auf Mon Calamari, kurz bevor der Konflikt endgültig beigelegt wurde.[49]

Verklärung

Viele Jahre nach seinem Tod wurde ein Sternzerstörer der Victory-Klasse nach ihm benannt – die Admiral Ackbar diente während der Dunkle-Nest-Krise unter dem Kommando von Nek Bwua'tu.[50]

Persönlichkeit und Fähigkeiten

Ackbar war eine sanfte Persönlichkeit und ein brillanter Taktiker und fähiger Pilot. Er plante seine Entscheidungen, besonders die militärischen, sorgfältig und griff nie überhastet an, hatte jedoch auch Vertrauen in die Fähigkeiten seiner Leute. Die Jahre, die er unter Tarkin als Sklave verbracht hatte, weckten trotzdem einen tiefen Hasses gegenüber dem Imperium und seiner Ungerechtigkeit. Im Kampf war ihm der Hass eine große Hilfe und ermutigte ihn, immer weiter gegen das Imperium zu kämpfen, bis zu dessen endgültiger Vernichtung.

Gleichzeitig verstand er eher wenig von Politik, obwohl seine Unterschrift auf einigen der wichtigsten Dokumente der Neuen Republik stand. So intrigierte er zum Beispiel nicht wie sein Kollege Borsk Fey'lya und versuchte auch nicht, eine höhere Position zu bekommen - er war mit dem zufrieden, was er hatte. Die Zerstörung der Kathedrale der Winde beschämte ihn so sehr, dass er sich vollkommen aus der Flotte und der Politik zurückzog und alleine auf Mon Calamari leben wollte.

Zur Qualifikation eines fähigen Kommandanten zählten für ihn ebenfalls nicht dessen politischen Ambitionen, sondern die Kompetenz, wie sie zum Beispiel Etahn A'baht bewies, der seine Heimatwelt gegen das Imperium verteidigt hatte und deshalb zum Kommandanten der neuen von Ackbar geschaffenen Fünften Flotte wurde. Ackbar sah jedoch auch Offiziere, wie Han Solo oder Lando Calrissian, die die Flotte verlassen hatten, förmlich als Hochverräter an.

Ebenfalls hatte Ackbar einen großen Respekt vor den Generälen der Klonkriege, wie zum Beispiel Obi-Wan Kenobi, dessen militärisches Geschick durch die Kenobi-Offensive bekannt geworden war, ebenso wie vor Großadmiral Thrawn, der die Thrawn-Zange entwickelt hatte. Nur weil der Admiral ein Imperialer war, war Ackbar trotzdem nicht bereit, auf dessen geniale Taktiken zu verzichten und zog es vor, aus ihnen zu lernen.

Neben seiner militärischen Laufbahn war Ackbar vor der Rebellion ein Künstler und schuf einige Statuen, die später von Thrawn benutzt wurden, um den Admiral während seiner Feldzüge zu charakterisieren.

Flaggschiffe

Die Heimat Eins

HomeOne

Die Heimat Eins.

Nach der Schlacht von Yavin und dem Erfolg des Projektes Shantipole wurde Ackbar zum Admiral befördert und benötigte ein dementsprechendes Kommandoschiff. Als auch sein Heimatplanet der Rebellion beigetreten war, stellte man ihm einen stark modifizierten MC80 Sternkreuzer - die Heimat Eins - zur Verfügung. Die Zerstörung der Echo-Basis in der Schlacht von Hoth machte die Heimat Eins zu einer Art mobilen Basis für die Allianz, von der aus strategische Attacken auf imperiale Einrichtungen oder Rettungseinsätze geplant und durchgeführt wurden. So war beispielsweise auch die Renegaten-Staffel lange Zeit auf dem Schiff stationiert.

Ackbar 001

Ackbar auf der Heimat Eins

Sie nahm ebenfalls als Flaggschiff der Rebellion an der Schlacht von Endor teil. Dabei konnte sie mit Hilfe des Geschwaders Rot - besonders des Piloten Arvel Crynyd - unbeschadet drei Sternzerstörer passieren und den Angriff auf den Supersternzerstörer Exekutor koordinieren, welcher schlussendlich auch glückte.

Weitere Schlachten als Flaggschiff erlebte der MC80 mit der Schlacht von Coruscant im Jahr 6 NSY und der Schlacht von Bilbringi zwei Jahre später. Zur Wartung und Instandsetzung verblieb die Heimat Eins danach die meiste Zeit im Orbit von Coruscant.

Die Defiance

Nach der Heimat Eins besaß Ackbar die Defiance, einen MC90 Sternkreuzer aus den Schiffswerten seiner Heimatwelt. Während der Krise um den zurückgekehrten Imperator führte Ackbar gerade mit diesem Schiff eine Aufklärungsmission in die inneren Quadranten der Galaxis durch. Die Defiance fungierte als Flaggschiff bei Da Soocha und wurde später nicht mehr von Ackbar genutzt.

Die Galaktischer Raumfahrer

Galaktischer Raumfahrer

Ackbars späteres Lieblingsschiff: Die Galaktischer Raumfahrer

Sein letztes Kommandoschiff bekam Ackbar mit der Galaktischer Raumfahrer. Der Sternkreuzer, der ebenfalls der MC90-Klasse angehörte, entwickelte sich schnell zum persönlichen Liebling seines Kommandanten. Das Schiff war wie alle anderen Schiffe des Wasserplaneten einzigartig, stellte jedoch eine enorme Weiterentwicklung des alten Sternkreuzer der MC80-Klasse dar und war das zweite Schiff seiner Klasse.

Nach Daalas Angriff auf Mon Calamari war das Schiff dauerhaft dort stationiert, um überholt zu werden und die Crew auswechseln zu lassen. Da er von Furgans Angriff auf Anoth erfahren hatte, übernahm er sowohl Teile der alten als auch der neuen Crew und startete nach Anoth. Nach der Krise um Daala und Furgan blieb das Schiff weiterhin unter seinem Kommando und war sowohl bei den Manövern im Y'Toub-System als auch beim Angriff auf Yavin IV zugegen, wo es beinahe mit Ackbar zerstört worden wäre. Ob Ackbar das Schiff noch weiterhin benutzte, ist nicht bekannt, dafür steht jedoch fest, dass Cha Niathal, eine Mon-Calamari-Kommandantin der späteren Galaktischen Allianz, das Schiff bei der Schlacht von Gilatter VIII zum Einsatz brachte.

Beziehungen und Freundschaften

Man weiß nicht, ob Ackbar je eine Ehefrau oder Kinder hatte, denn es ist nur eine Nichte bekannt, die während ihres Dienstes in der Gespensterstaffel umkam. Allerdings hatte er Freundschaften zu diversen Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Wedge Antilles. Für den Jägerpiloten und späteren General der Neuen Republik war Ackbar ein Mentor und Ratgeber und unterstützte den Piloten bei einigen Operationen. Er hatte Vertrauen zu Wedge und den Fähigkeiten seiner Leute, drängte ihn jedoch immer dazu, endlich General zu werden, was dieser nach der Thrawn-Kampagne auch tat.

Ebenfalls hatte Ackbar eine tiefe Freundschaft zu der weisen Winter. Die stoische Alderaanerin litt sehr unter ihrer Einsamkeit, da sie auf Anoth allein mit drei Kindern lebte. Ackbar war einer der wenigen, der sie besuchte. Aufgrund ihrer Einsamkeit bat sie ihn, bei ihr zu bleiben, da er die Flotte verlassen wollte. Trotz ihrer tiefen Freundschaft lehnte Ackbar dieses Angebot ab. Viele Jahre nach dem Angebot unterstützte Winter ihn während des Yuuzhan-Vong-Krieges, als er alt und gebrechlich war.

Zu Leia Organa hatte Ackbar ebenfalls eine freundschaftliche Beziehung. Egal bei welcher Krise, er stand immer hinter ihr und unterstützte sie. Auch hatte er den Schlüssel zu ihrer Wohnung im Imperialen Palast und scheute sich nicht, während einer Krise in ihre Wohnung zu kommen - selbst am frühen Morgen. Gleichzeitig hatte sie ebenfalls großes Vertrauen zu ihm und stand zu ihm, sei es während des Finanzskandals oder nach seinem Rückzug in den Ruhestand.

Für Ackbar war auch der junge Anakin Solo ein guter Freund, sodass der Mon Calamari ihn sogar „kleiner Fisch“ nannte, da der Junge sehr gerne im Pool des Imperialen Palastes schwamm.

Hinter den Kulissen

AckbarHdK

Die Ackbar-Puppe aus Die Rückkehr der Jedi-Ritter.

  • Ackbar wurde für Die Rückkehr der Jedi-Ritter vom Puppenspieler Timothy Rose dargestellt, der auch Salacious Crumb spielte.
  • Synchronisiert wurde er von der Bud Spencer-Synchronstimme Arnold Marquis. Für X-Wing Alliance sprach Terence McGovern die Rolle in Englisch.
  • In den jährlichen Wahlen der beliebtesten Star-Wars-Charaktere war Ackbar immer unter den Top 20.
  • Für das Aussehen des Mon Calamari orientierten die Kostümdesigner sich an Kraken.
  • Es gibt eine interessante Parallele zwischen dem Tod von Ackbar und dem von Präsident Franklin D. Roosevelt: Ackbar starb genau wie der US-Präsident vor Beendigung des Krieges.
  • Laut dem Videospiel Empire at War fand Ackbars Befreiung aus seiner imperialen Gefangenschaft während einer Schlacht über dem Planeten Corulag statt. Dies ist jedoch unkanonisch und widerspricht anderen Quellen, die seine Befreiung über Despayre bestätigen.
  • Obwohl man Ackbar für Die Rückkehr der Jedi-Ritter entwickelte, machte er seinen ersten Auftritt in einem Comicstrip von Archie Goodwin und Al Williamson, welcher noch im Hyperspace-Bereich von StarWars.com zu finden ist.
  • Ackbars Zeile „It's a trap!“ hat heute Kultstatus erlangt und wird oft parodiert; so nimmt Karen Traviss im Roman Opfer direkten Bezug auf die Zeile, während sich auch in den anderen Werken, zum Beispiel auch The Force Unleashed II Bezüge herstellen lassen. Auch die Macher der Robot Chicken-Parodien griffen diese Zeile auf und machten Ackbar zusätzlich zum Werbeträger einer eigenen Sorte Frühstücksflocken.
  • Im Arabischen bedeutet Akbar soviel wie „groß“, Allahu Akbar heißt übersetzt also „Gott ist groß“. Im Mon Calamarischen bedeutet Ackbar hingegen „selbstloser Diener“.
  • Der Name könnte auch vom indischen Großmoghul Akbar kommen.
  • Im Roman Wege des Schicksals soll Ackbar zu Zeiten der Rebellion rosafarbene Haut gehabt haben.
  • Im Fantasy-Rollenspiel Das Schwarze Auge existiert südwestlich der Metropole Gareth eine Ansiedlung namens Ackbar.
  • In der amerikanische Sitcom The Big Bang Theory imitiert der Teilchenpysiker Sheldon Cooper Ackbars „Es ist eine Falle“.
  • Obwohl die Mon Calamari lange flossenartige Füße haben, trägt Ackbar weiße "menschengroße" Schuhe in Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Quellen

Ackbar4

Admiral Ackbar

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Ackbar in der Datenbank von StarWars.com
  2. The Clone WarsEine letzte Hoffnung (4.02)
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 The New Essential Guide to Characters
  4. 4,0 4,1 4,2 Der Geist des dunklen Lords
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 Darksaber – Der Todesstern
  6. 6,0 6,1 The Force Unleashed
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 7,5 7,6 7,7 The New Essential Chronology
  8. Shadows of the Empire Sourcebook
  9. 9,0 9,1 9,2 Die Rückkehr der Jedi-Ritter
  10. Der Pakt von Bakura
  11. Rogue Leader
  12. The Truce of Bakura Sourcebook
  13. The Thrawn Trilogy Sourcebook
  14. Recon & Report: The Journey to Coruscant
  15. Schlachtfeld Tatooine
  16. Im Dienste des Imperiums
  17. Family Ties
  18. Masquerade
  19. Mandatory Retirement
  20. Die Mission der Rebellen
  21. 21,0 21,1 21,2 21,3 Die teuflische Falle
  22. Bacta-Piraten
  23. 23,0 23,1 23,2 Die Gespensterstaffel
  24. Kommando Han Solo
  25. Erben des Imperiums
  26. 26,0 26,1 Die Dunkle Seite der Macht
  27. 27,0 27,1 Das letzte Kommando
  28. 28,0 28,1 Isards Rache
  29. Das dunkle Imperium
  30. Das dunkle Imperium II
  31. Empire's End
  32. 32,0 32,1 Flucht ins Ungewisse
  33. Die Meister der Macht
  34. Palpatines Auge
  35. Jedi Academy – Leviathan
  36. Planet des Zwielichts
  37. 37,0 37,1 37,2 Vor dem Sturm
  38. 38,0 38,1 Aufmarsch der Yevethaner
  39. Entscheidung bei Koornacht
  40. Rebellion der Verlorenen
  41. 41,0 41,1 Angriff auf Selonia
  42. Showdown auf Centerpoint
  43. Schatten der Vergangenheit
  44. Blick in die Zukunft
  45. Die Verlorenen
  46. Angriff auf Yavin 4
  47. 47,0 47,1 47,2 Wege des Schicksals
  48. Das Ultimatum
  49. Vereint durch die Macht
  50. Die verborgene Königin

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