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Bant Eerin

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Bant Eerin
Mon Calamari NEGAS
Beschreibung
Spezies:

Mon Calamari [1]

Geschlecht:

Weiblich

Augenfarbe:

Silber [2]

Körpergröße:

1,70 Meter

Biografische Daten
Geburtsdatum:

55 VSY [1]

Heimat:

Mon Calamari

Beruf/Tätigkeit:

Jedi

Meister:
Padawane:
Zugehörigkeit:

Bant Eerin war eine Mon-Calamari-Jedi, die 55 VSY auf Mon Calamari geboren wurde. Da sie machtsensitiv war, wurde sie im Kindesalter in den Jedi-Tempel gebracht und ausgebildet. Sie hatte silberfarbene Augen und die für Mon Calamari typische lachsfarbene Haut. Während ihrer Zeit im Tempel war sie eng mit Obi-Wan Kenobi, Garen Muln und Reeft befreundet.

Biografie

Über ihre frühe Kindheit und ihre Eltern ist außer ihrem Geburtsjahr nichts bekannt, da sie während des Säuglingsalters in den Jedi-Tempel geholt und ihre Vergangenheit vor ihr geheimgehalten wurde. Im Tempel bewohnte sie ein für sie speziell gefertigtes Zimmer, dass auf ihr Bedürfnis nach Feuchtigkeit eingestellt war. Aufgrund ihrer engen Freundschaft zu Obi-Wan war sie, als er 44 VSY nach Bandomeer zum Agrikultur-Korps geschickt wurde, eine der ersten, die versuchten, ihn zu trösten, obwohl Obi-Wan aufgrund seiner Enttäuschung und Scham Coruscant ohne Verabschiedung von seinen Freunden verlassen wollte. Darüber sah sie aber hinweg, da sie seine Gefühle verstehen konnte. Als Obi-Wan es schließlich trotzdem schaffte, der Padawan von Qui-Gon Jinn zu werden, freute sie sich besonderes für Obi-Wan.[1]

Nach Obi-Wans kurzzeitigem Austritt aus dem Jedi-Orden war sie auf seiner Seite und vermutete zuerst sogar, dass Qui-Gon dafür zu verantworten sei. Auch nachdem sie Gegenteiliges erfuhr, brachte sie Verständnis für Obi-Wan auf und war daran interessiert, die Geschichte aus seiner Sicht zu hören. Als der Tempel von Qui-Gons ehemaligem Padawan, Xanatos, infiltriert wurde, war Bant stark an den Ermittlungen, die von Qui-Gon und Tahl geleitet wurden, beteiligt. So tauchte sie für Qui-Gon den See des Tempels nach gestohlenen und dort versteckten Sachen ab, derer sie schließlich auch fündig wurde.[2]

Im weiteren Verlaufe der Geschehnisse rettete sie zudem, zusammen mit Obi-Wan, die Insassen eines Turbolifts, der herabzustürzen drohte, wofür sie von Mace Windu und Qui-Gon im Anschluss ausdrücklich gelobt wurde. Schließlich hatte auch Bant die Idee, wie sich Xanatos und dessen Gehilfe Bruck Chun, der von Xanatos zur dunklen Seite bekehrt wurde, im Tempel unbemerkt fortbewegen konnten: mit Hilfe der Wasserkanäle, die Bant auch oft selbst dazu benutzte. Obi-Wan, der zu dem Zeitpunkt von Qui-Gon nicht wieder als Padawan angenommen wurde, fürchtete, dass Bant durch ihre Beteiligung bei der Ermittlung so viel Eindruck auf diesen machen würde, dass er sie als Meister annehmen würde, da dieser ihr die ganze Ermittlung über eine besondere Aufmerksamkeit schenkte, und attackierte sie deshalb verbal. Bant, durch seine Worte stark getroffen, ließ sich daraufhin gedankenverloren von Xanatos und Bruck als Geisel nehmen. Die beiden ketteten sie daraufhin auf den Grund eines Teiches im Tempel, sodass sie nach einiger Zeit aufgrund Luftmangels würde sterben müssen. Doch Obi-Wan gelang es, Bruck, der sicherstellen sollte, dass Obi-Wan Bants Tod bewusst miterlebt, zu besiegen, wobei Bruck einen Abgrund hinunterstürzte und an einem Genickbruch, trotz eines Rettungsversuchs Obi-Wans, starb. Obi-Wan gelang es danach, Bant noch rechtzeitig aus dem Teich zu befreien und ihr das Leben zu retten.[6]

Einige Zeit darauf kam Brucks Vater, Vox Chun, in den Tempel, um Obi-Wan als Mörder seines Sohnes anklagen und verurteilen zu lassen. Bant wurde dafür als Zeugin während des Prozesses befragt und dabei stark von Vox Chuns Anwalt, Sano Sauro, attackiert. Trotzdem wurde Obi-Wan am Ende des Prozesses, auch aufgrund eines geschickten Schachzugs Qui-Gons, von jedweder Schuld freigesprochen.[7]

Danach wurde Bant nach schon vorigen Hoffnungen von Tahl als Padawan angenommen. Doch da diese sie nur selten auf Missionen mitnahm, sodass Bant oft gezwungen war, im Tempel zu bleiben, war Bant mit ihrer Meisterin sehr unzufrieden.[3]

Trotzdem verfiel sie in starke Trauer nach Tahls Tod und hielt Qui-Gon und Obi-Wan für zumindest mitschuldig, da die beiden den Tempel über Tahls Verschwinden nicht unterrichtet hatten. Dessen ungeachtet beteiligte sie sich an der Mission auf New Apsolon, in deren Verlauf es sowohl ihr als auch Qui-Gon gelang, die Trauer größtenteils zu überwinden.[8]

Nach Tahls Tod nahm Kit Fisto sie als Padawan an. Über diese Zeit ist lediglich die Mission bekannt, die die beiden 36 VSY nach Korriban führte. Dort fanden sie eine Sammlung von Sith-Holocronen, die daraufhin von Qui-Gon und Obi-Wan untersucht wurden.[4]

Nach ihrer Ausbildung nahm sie einen Padawan an.[5]

Im Jahre 24 VSY nahm Bant an einer Rettungsmission auf den Planeten Romin teil. Zusammen mit Mace Windu und Garen Muln kam sie hierbei ihrem alten Freund Obi-Wan, dessen Padawan Anakin Skywalker, Siri Tachi und deren Padawan Ferus Olin zur Hilfe, als diese von einer Einheit der Armee angegriffen wurden. Zusammen besiegten die Jedi die Soldaten und Bant war auch bei den kommenden Ereignissen dabei: bei der Festnahme von Jenna Zan Arbor und König Roy Teda sowie beim Treffen mit dem neuen Regierungschef Joylin. Sie war auch auf der Landeplattform, wo die Jedi der erneut entkommenen Zan Arbor einen Peilsender verpassten. Besonders das Wiedersehen mit Obi-Wan, welchen sie seit drei Jahren nicht mehr gesehen hatte, erfreute Bant.[9]

Persönlichkeit

„Danke, dass du hergekommen bist. Ich weiß, dass es schwer für dich ist. Vielleicht bitte ich dich grade deshalb mitzukommen.“
— Bant zu Obi-Wan (Quelle)

Bant Eerin war eine Jedi vom Planeten Mon Calamari. Sie liebte das Wasser und das Schwimmen, welches einen wichtigen Teil ihres Tagesablaufs einnahm. Sie war äußerst intelligent und hatte eine gute Kombinationsgabe. So half sie Qui-Gon und Tahl bei der Suche nach Xanatos sehr weiter und steuerte wichtige Aspekte zur Ermittlung bei. Sie war eine gute Zuhörerin und hatte großes Vertrauen in ihre Freunde. So suchte sie nach Obi-Wans Austritt aus dem Orden den Fehler zuerst bei dessen Meister und nicht bei ihm und auch nachdem sich Gegenteiliges herausstellte, zeigte sie Verständnis und wollte Obi-Wans Version der Geschichte hören. Diese wollte sie vielleicht auch hören, damit er das Erlebte aufarbeiten konnte und er sich damit auseinandersetzen musste. So brachte sie ihn auch an den Ort, an dem Bruck starb, um Gleiches zu erreichen.

Beziehungen

Obi-Wan Kenobi

„Ich hoffe, dass Obi-Wan im Tempel mit ihr redet. Selbst wenn er noch so leidet, wird er die Hand nach Bant ausstrecken.“
— Die schicksalhafte Täuschung

Obi-Wan war Bants engster Freund im Tempel. Mit ihm verbrachte sie viel Zeit, unterstützte ihn nach Fehlschlägen und brachte viel Verständnis für ihn auf. Sie schwamm viel mit ihm, was dieser anfangs nicht mochte, da er ihr hier so sehr unterlegen war, es aber immer mehr zu schätzen lernte, was auch das Vertrauen der beiden zueinander unterstreicht. Bant versuchte Obi-Wan außerdem auf andere Weise zu fordern und zu fördern, in dem sie mit ihm über die Dinge sprach, die ihn bedrückten. Danaben vertraute sie sich ihm an und war bereit, viel für zu opfern, was auf Gegenseitigkeit beruhte.

Qui-Gon Jinn

„Ich bin froh, dass Obi-Wan dich zur Freundin hat, Bant.“
— Qui-Gon zu Bant (Quelle)

Bant hatte zu Qui-Gon eine besondere Beziehung. Sie verehrte ihn als Jedi und hatte größten Respekt vor ihm. Qui-Gon seinerseits förderte Bant, wo er nur konnte und fühlte sich für sie mitverantwortlich. Da die beiden den jeweils anderen so wertschätzten, waren sie froh darüber, dass Obi-Wan mit dem jeweils anderen eine so gute Partie gemacht hätte.

Tahl

„Ich habe keine Möglichkeit, Nähe zu Tahl zu entwickeln. Ich bin fast immer allein im Tempel.“
— Bant zu Obi-Wan (Quelle)

Anfangs war Tahl für Bant lediglich eine Jedi-Meisterin, der es Respekt zu zollen galt. Dann lernte Bant, Tahl immer mehr zu schätzen und hoffte deshalb, von ihr als Padawan angenommen zu werden. Tahl jedoch zögerte, da sie glaubte, Bant aufgrund ihrer Erblindung nicht viel bieten zu können. Nachdem Tahl Bant schließlich doch annahm, vernachlässigte sie Bant, wohl aus denselben Gründen, sodass sich keine richtige Beziehung zwischen den beiden aufbauen konnte und Bants Unmut erweckt wurde.

Quellen

Einzelnachweise

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