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Cronesisches Mandat

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Cronesisches Mandat
Tion-Sternhaufen
Astrographie
Region:

Äußerer Rand[1]

Systeme:
Planeten:
Nebel:

Indrexu-Spirale

Hyperraumrouten:

Der Cronesische Mandat, früher Königreich von Cron, ist ein Sektor, der im Äußeren Rand der Galaxis liegt und unter anderen das Nuswatta- und das Gadon-System enthält.[1] Der Sektor bildet zusammen mit dem Alliierten Tion-Sektor und der Tion-Hegemonie den Tion-Sternhaufen.[2] Der Sektor enthält neben hunderten von bewohnten Welten auch eine Vielzahl von unbewohnten und unbewohnbaren. Die Cronesianer neigen zur Distanziertheit und sind sich ihrer Vergangenheit wohl bewusst. Sie halten von ihren Nachbarn, den Tionesern, nicht besonders viel und stempeln diese gern als naive Bauern ab. Ihre Hauptwelten liegen am Großen und Kleinen Cronesischen Bogen, während der Kismaano Bypass und die Indrexu Route die Verbindung zum Alliierten Tion-Sektor bildet.[2] Die Perlemianische Handelsstraße tangiert den Sektor im galaktischen Nordwesten.[1]

Geschichte

Der Sektor war als das Königreich von Cron bekannt, bis er und die angrenzenden Sektoren Alliierter Tion-Sektor und Tion-Hegemonie von Xer VIII, einem Piraten, nach und nach erobert. Er errichtete ca. 25150 VSY das Königreich von Argai mit seinem Hauptsitz auf Argai. Er eroberte bis ca. 25130 VSY den Bereich des Königreiches von Cron und schloss nach zwei Niederlagen bei Amarin und Lorrad einen Waffenstillstand mit der Livien-Liga.[2] Zu der Zeit der drei alliierten Königreiche (Cron, Argai und Livien) fand die Cronesische Säuberung statt. Dazu entsandte Xer in die umliegenden Systeme Kriegsherrn, die Welten erobern sollten, die unabhängig waren oder sich Xer widersetzten. Xer ließ dazu die Erben der herrschenden Familien verschleppen bzw. töten, um deren Loyalität zu erreichen. Sein jugendlicher Sohn Xim fiel bei diesen Aktionen als einer der gefürchtesten Kriegsherren auf. Xer eroberte weiterhin die als Spiralrücken bekannte Regionen (später Tion-Hegemonie) mit ihren Welten Caluula, Brigia und Tion. Er erhob sich dann zum König von Cron und restrukturierte sein Reich als Imperium.[2]

Die Geschichte des Tion-Sternhaufens

Die Geschichte des Tion-Sternhaufens

Xim eroberte, nachdem sein Vater den Thron abgab, viele weitere Welten und errichtete das Xim-Imperium,[2] das neben den Sektoren des Tion-Sternhaufens auch angrenzende Sektoren vom Gordian Reach bis zu den Aschewelten umfasste.[3] Erst, als er auf die Hutts traf, fand sein expansionistisches Treiben ein Ende. Die Hutts besiegten Xim in der dritten Schlacht von Vontor, verschleppten ihn und ließen ihn wahrscheinlich in einem ihrer Kerker sterben.[2]

Nach dem die Hutts große Teile des ehemaligen Xim-Imperiums beherrschten, konnten sich lediglich die Kerngebiete des ehemaligen Imperiums als eigenstänige Staaten halten. Diese Staaten kämpften über Jahrhunderte gegeneinander, gegen die Hutts und den Kern, bis ihr Stolz langsam zur Legende wurde. Nachdem die Galaktische Republik über die Perlemianische Handelsstraße ca. 24000 VSY in den Tion-Sternhaufen vordrang und diesen eroberte, bzw. die Staaten sich nach jahrelangen Kämpfen dem Frieden hingaben, wurde das alte Reich neu aufgeteilt und es entstanden die Tion-Hegemonie und ein neuerliches Königreich von Cron.[2]

In den Klonkriegen schlossen sich die beiden Staaten der Konföderation unabhängiger Systeme an und musste nach dem Sieg des Galaktischen Imperiums lange unter dieser Entscheidung leiden. Das Imperium gewährte der Hegemonie zwar grundsätzlich Unabhängigkeit, formierte allerdigs neue Sektoren aus den anderen alten Staaten. Aus dem Königreich von Cron wurde das Cronesische Mandat.[2]

Die Neue Republik interessierte sich nur wenig für die Region und auch die Yuuzhan Vong griffen lediglich die Grenzwelten an.[2] Erst Darth Krayt gliederte 137 NSY den Sektor in sein Imperium ein.[4]

Hinter den Kulissen

Das Cronesische Mandat hat seinen ersten und bisher einzigen Auftritt in dem von Jason Fry verfassten Zusatzartikel zum The Essential Atlas Xim Week: The History of Xim and the Tion Cluster.

Quellen

Einzelnachweise

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