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Darth Bane

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Darth Bane
Darth Bane HD
Beschreibung
Spezies:

Mensch[1]

Geschlecht:

Männlich[1]

Augenfarbe:

Gelb[1]

Körpergröße:

2 Meter[2]

Besondere Merkmale:

Haarlos, Orbaliskenpanzer[3]

Biografische Daten
Geburtsdatum:

1026 VSY[1]

Tod:

980 VSY[4]

Heimat:

Apatros[1]

Beruf/Tätigkeit:
Meister:
Schüler:
Zugehörigkeit:
„Es sollen zwei sein, nicht mehr, nicht weniger. Einer, um die Macht zu verkörpern, und einer, der danach giert.“
— Darth Bane (Quelle)

Darth Bane, geboren unter dem Namen Dessel, bei den Zwielichtkriegern auch Sarge oder während der Zeit auf Ciutric Sepp Omek genannt, war ein Sith-Lord, der 1000 Jahre vor der Schlacht von Yavin zur Zeit des Neuen Sith-Kriegs lebte. Bleibenden Ruhm erlangte Bane dadurch, dass er den Sith-Orden grundlegend reformierte und durch die Regel der Zwei die Basis für die Machtübernahme Palpatines zum Ende der Klonkriege legte.

Nach einer harten Kindheit und Jugend in den Cortosis-Minen von Apatros als Minenarbeiter verschlug es Dessel zu den Streitkräften der Sith, wo er sich bei den Zwielichtkriegern bis zum Rang eines Sergeant hocharbeitete. Aufgrund eines unmöglich scheinenden Sieges während eines Gefechts wurde er von Lord Kopecz in die Sith-Akademie auf Korriban aufgenommen und dort fortan in den Lehren der Dunklen Seite unterwiesen. Als die entscheidende Schlacht auf Ruusan näher rückte, erkannte Bane, dass die Bruderschaft der Dunkelheit eine Perversion der ursprünglichen Lehre der Sith darstellte. Er verlieh sich selbst den Titel „Darth“ und verließ die Akademie. Gestärkt durch das Studium des Vermächtnisses Darth Revans entwarf er einen Plan zur Vernichtung der verbleibenden Sith, den er schließlich durch die Gedankenbombe während der Siebten Schlacht von Ruusan ausführen konnte.

Anschließend nahm er die junge Zannah zu seiner Schülerin. Bevor er sich für deren Ausbildung einige Jahre zurück zog, reiste er nach Dxun, wo im Grab von Freedon Nadd ein Holocron und die Orbalisken fand. Jahre später drang er in die Festung Belia Darzus ein und erbeutete ein weiteres Holocron, welches ihm die Konstruktion seines eigenen Holocrons ermöglichen würde. Bei dem sich anschließenden Kampf mit einigen Jedi wurde Bane jedoch so schwer verletzt, dass Zannah ihn zum Heiler Caleb nach Ambria bringen musste. Es gelang ihr dort ebenfalls, die Jedi vom Tod des letzten Sith zu überzeugen. Sie verwirrte den Geist ihres Cousins, so dass dieser die Jedi angriff und schließlich von ihnen getötet wurde. So konnten die Machenschaften von Bane weiterhin geheim gehalten werden.

Nach weiteren zehn Jahren begannen Bane Bedenken zu plagen, ob Zannah ihn je herausfordern würde. Deshalb suchte und fand er das Holocron von Darth Andeddu, welches ihm ermöglichen sollte, einen unverbrauchten Körper zu übernehmen. Jedoch wurde Bane nach seiner Rückkehr in sein Domizil durch die Jägerin gefangen genommen und nach Doan gebracht. Ihm gelang die Flucht, nur um direkt darauf von Zannah konfrontiert zu werden. Da beide von dieser Konfrontation fliehen mussten, trafen sie auf Ambria erneut zusammen. Bane wurde von Zannah besiegt. Daraufhin nahm diese die Jägerin als ihre neue Schülerin an, welche sich darauf Darth Cognus nannte.

Sein eigenes Vermächtnis überdauerte in Form eines Holocrons bis ins Jahr 130 NSY, als Darth Krayt den Rat der Lords Bane, Nihilus und Andeddu suchte.

Biografie

Frühe Jahre

„Er wusste, dass etwas mit dir nicht stimmt... Deshalb hat er dich Bane genannt – den Fluch, der auf ihm liegt.“
— Gerd zu Dessel (Quelle)

Bane wurde als Dessel auf dem Planeten Apatros geboren, sein Vater war der Minenarbeiter Hurst, welcher Bane dafür verantwortlich machte, dass dessen Mutter bei seiner Geburt starb. Fortan ließ Hurst keinen Tag vergehen, ohne Dessel für das zu bestrafen, was er angeblich seiner Mutter angetan hatte. Dessel ließ dies über sich ergehen, für ihn waren jedoch die körperlichen Missetaten seines Vaters bei weitem nicht so schlimm wie der Name, den sich Hurst für seinen Sohn ausdachte. Hurst nannte ihn wenn er betrunken war stets Bane: Der Fluch, der auf seinem Leben lag, der Fluch, der den Tod seiner Frau verantworten zu hatte, der Fluch, welcher ihn zu einem Leben auf Apatros verurteilt hatte. Für Bane stand dieser Name in seiner Kindheit für alle Ängste, die sich ein Kind vorstellen konnte, welche unter anderem die Angst davor war, seinen Vater zu enttäuschen oder von ihm verlassen zu werden. Bereits im Alter von dreizehn Jahren begann Dessel im Bergwerk zu arbeiten. Die Schichten dauerten zehn Standardstunden, was auf Apatros dem halben Tag entsprach. Die Arbeit im Bergwerk war schwer und anstrengend, hinzu kam, dass die Freunde seines Vaters ihn bei jeder Gelegenheit schikanierten, unter ihnen auch Gerd, welcher sich besonders mit Dessel stritt. Allerdings machte Dessel die körperliche Arbeit von Tag zu Tag stärker.[1]

Fünf Jahre vergingen und aus dem kleinen dreizehnjährigen Dessel war ein Mann geworden, welcher durch die viele Arbeit an Muskelmasse zugelegt hatte, jedoch war er noch nicht stark genug, um seinem Vater trotzen zu können. Es kam wieder der Tag, an dem sich sein Vater direkt nach der Arbeit betrank. Dessel saß am Tisch und aß, dies nutzte sein Vater aus, um einen Streit anzufangen. Er warf Dessel vor, zu viel zu essen und dass er anfangen müsste, Doppelschichten zu arbeiten, um ihn zu ernähren. Darauf sagte ihm Dessel, dass er genauso lange arbeiten würde wie er. Dies war für Hurst zu viel. Er stürzte sich auf den Jungen und packte ihn bei den Handgelenken. Dessel versuchte sich noch zu wehren, doch kam er gegen seinen zwanzig Kilo schwereren Vater noch nicht an. Er provozierte seinen Vater weiter, was diesen nur noch wütender machte, woraufhin er schließlich Dessel verprügelte. In der folgenden Nacht lag Dessel als sein Vater schlief wach im Bett und hatte nur einen Gedanken: die Hoffnung, dass sein Vater sterben würde. Am nächsten Morgen stellte Dessel fest, dass sein Wunsch eingetreten und sein Vater in der Nacht verstorben war. Die Ärzte kamen zum Urteil, dass er einen Herzanfall hatte, welcher ihn zum Verhängnis wurde.[1]

Zeit auf Apatros

„Ich hatte Ärger mit Gerd. Ich habe seinen Daumen abgebissen, also haben sie mich früher gehen lassen.“
— Dessel zu Groshik (Quelle)

Dessel schuftete auch die nächsten fünf Jahre in den Minen Apatros', bis es zu einem entscheidenden Tag in seinem Leben kam. Am fünften Todestag seines Vaters geriet er in einen Streit mit Gerd, den ehemals besten Freund seines Vaters. Dieser Streit artete in eine heftige handgreifliche Auseinandersetzung aus, in welcher Bane Gerd den Daumen abbiss. Als Strafe musste Bane nun ebenfalls solange seine Arbeit unterbrechen bis Gerd wieder genesen war. Dies bedeutete für Bane eine herbe Einbuße von Credits und so ging er in die Cantina des Neimoidianers Groshik. Dort ging er zur Theke und verleibte sich einige Drinks ein, mit Groshik unterhielt er sich über die Geschehnisse und über die auf Apatros verweilenden Soldaten der Republik. Einige der Soldaten saßen in der Cantina an einem Tisch und spielten Sabacc. Dessel spürte, dass dies seine Möglichkeit war, den Verlust der Credits auf einen Schlag auszugleichen und setzte sich an den Tisch, nachdem ein vorheriger Mitspieler ausstieg. Nach etlichen Runden Sabacc hatte sich ein beträchtlicher Pott mit Credits angesammelt, welchen allerdings nur derjenige einsammeln konnte, welcher einen Sabacc - also 23 Punkte - bekam. Dessel und der verbleibende Spieler am Tisch hatten beide eine Narrenreihe und so kam es zum Stechen, welches Dessel nach dem zweiten Ziehen gewann. Zudem stellte er fest, dass er wiederum einen Sabacc hatte und den gesamten Pott gewonnen hatte. Sein Gegenüber wollte dies nicht wahr haben und fing an, die Cantina zu demolieren. Durch das Einschreiten Groshiks konnte allerdings eine Keilerei vermieden werden. Nachdem Dessel hinaus gegangen war, wurde er von den Soldaten überfallen, die er jedoch abwehren konnte. Dabei tötete er allerdings einen seiner Angreifer, woraufhin er verzweifelt zu Groshik in die Cantina zurücklief, um ihn davon zu erzählen. Groshik unterrichtete Dessel davon, dass er einen Lieferanten kenne, welcher ihn zu den Sith bringen könnte. Da Bane ansonsten nur die Wahl hätte, in eine Strafkolonie zu gehen, entschied er sich dafür, mit dem Lieferanten zu den Sith zu fliegen.[1]

Sergeant der Zwielichtkrieger

„Du hast auf Phaseera mein Leben gerettet. Du hast all unsere Leben gerettet. Und nicht nur damals. Du warst da, in jedem Gefecht, das wir geschlagen haben, und hast über uns gewacht. Hast uns beschützt.“
— Lucia zu Bane (Quelle)[6]

Endlich von Apatros und seinem dortigen Schicksal entkommen, entschied sich Dessel, nicht mehr länger sein unstetes Dasein weiterzuführen. Er entschied sich, der Bruderschaft der Dunkelheit beizutreten, als Soldat in einem schier endlosen Krieg gegen die Republik und die Jedi. Als er bei der Musterung war, traf er auf einen Mann, mit dem er zu den Zwielichtkriegern gesandt wurde. Dies war eine Infanteriegruppe, welche zuerst in den Kampf geschickt wurde, und damit auch als erste Verluste erlitt. Doch entwickelte sich Dessel zu einem hervorragenden Anführer, dessen Fähigkeiten bereits in einer der ersten Schlachten im Dienste der Sith hervortraten. Auf der Heimatwelt der Wookiees, Kashyyyk, wurden die Zwielichtkrieger vom Rest der Streitmacht der Sith getrennt. Sie mussten sich alleine durch den Dschungel aus Wroshyr-Bäumen schlagen und wenn Dessel nicht das Kommando übernommen und sie mittels der unbewussten Benutzung der Macht geleitet hätte, wären sämtliche Soldaten ums Leben gekommen. Doch als sie wieder zur restlichen Armee stießen und die Kommandeure davon erfuhren, war es nicht Dessel, sondern der Kommandant der Zwielichtkrieger Ulabore, welcher die Ehrung erfuhr. Er war jedoch schlau genug, Dessel ebenso eine Beförderung zum Sergeant angedeihen zu lassen.[1]

Dank Dessels Führungskraft wurden die Zwielichtkrieger schnell berühmt innerhalb der Sith-Streitkräfte und zu einer der besten Einheiten der Sith, welche zu den gefährlichsten und wichtigsten Einsatzorten im Krieg geschickt wurden. So wurden sie ausgesandt, um auf Phaseera einen republikanischen Außenposten anzugreifen und zu zerstören, damit die restlichen Streitkräfte ungehindert aufmarschieren konnten. Dessel wusste, dass sie tagsüber keinerlei Chance auf einen Sieg hatten. So war vorgesehen, nachts anzugreifen. Ulabore erhielt jedoch von den Kommandeuren Anweisung, am Tage anzugreifen. Nach einem Streit über diesen Befehl schlug Dessel Ulabore nieder und ließ ihn fesseln. Zwei Rekruten befahl er, auf Ulabore aufzupassen, während er mit den restlichen den Vorposten angriff. Dabei setzte er die Macht ein, um mit einem Scharfschützengewehr feindliche Einheiten sehr schnell auszuschalten. Der Angriff glückte, jedoch konnte sich auch Ulabore befreien, sodass Dessel nun gefangen und zu den Sith gebracht wurde. Das Scharmützel ging später als Schlacht von Phaseera in die Geschichte ein.[1]

Ankunft auf Korriban

Kopecz: „Dies ist ein neuer Anfang für dich, Des. Ein neues Leben. Viele Schüler, die hierherkommen, nehmen einen neuen Namen an. Sie lassen ihr altes Leben hinter sich. Möchtest du einen neuen Namen wählen, Des? [...]“
Bane: „Mein Name lautet Bane.“
— Kopecz fragt Bane nach seinem Sith-Namen. (Quelle)

Am nächsten Morgen nach seiner Ankunft auf Korriban wurde der neue Schüler von Akademie-Leiter Qordis offiziell begrüßt und erwählte Bane als seinen Sith-Namen. Während Bane auf dem Boden kniend zunächst erstmals begierig den Sith-Kodex hörte und den Erläuterungen des Sith-Lords lauschte, erklärte dieser dem jungen Mann die Kraft der Dunklen Seite der Macht und den Zweck der Sith-Akademien und den besonderen Stellenwert jener auf Korriban. Dabei ließ er Bane Raum für eigene Fragen und Erkenntnisse über das Gehörte und erklärte ihm, dass er selbst das Potenzial besitze ein Sith-Lord zu werden und die Truppen der Bruderschaft im Krieg gegen die Republik zu führen. Bevor Qordis Bane entließ, damit er am üblichen Unterricht der Meister teilnehmen konnte, salbte er ihn mit seinem Blut, als Zeichen der Zugehörigkeit zum Orden der Sith.[1]

In den folgenden Wochen stürzte sich der ehemalige Bergarbeiter und Soldat in das Studium der Macht. Allerdings stellte er dabei fest, dass er einer der wenigen Schüler war, die die Macht noch nicht beherrschen konnten. Im Gegensatz zu den teilweise schon viele Jahre an der Akademie studierenden Sith war er selbst bislang nicht ausgebildet worden. Mit dem festen Ehrgeiz, diesen Rückstand aufzuholen, saugte er alles ein, was ihm Meister wie Qordis, Kas'im oder Orilltha beibrachten. Während er von Qordis die grundlegende Beherrschung der Macht und wichtige Meditationstechniken erlernte, unterrichtete ihn Kas'im in der Kunst des Lichtschwertkampfes. Aufgrund der allgegenwärtigen Konkurrenz zwischen den Schülern war Ehrgeiz eine der wichtigsten Voraussetzungen, um die Aufmerksamkeit der Meister zu erregen und Einzelunterricht in komplexeren Lektionen auf dem Weg zum Sith-Lord zu bekommen. Trotz seines momentanen Rückstandes war sich Bane vollkommen sicher, dass er eines Tages alle anderen Absolventen der Akademie an Macht überflügeln würde, was er sich fortan immer vor Augen halten wollte. Schon nach einigen Wochen des Trainings konnte er die Macht zum Bewegen kleinerer Dinge einsetzen, indem er nur daran dachte. Zusätzlich zu den meist eher abstrakt gehaltenen Lektionen der Meister zog sich Bane täglich für mehrere Stunden in das Archiv der Akademie zurück, um die Schriften der alten Sith-Lords zu studieren. Da seine jüngeren Mitschüler es vorzogen, allein ihre Kampffertigkeiten zu verbessern anstatt über alter Literatur zu brüten, war Bane meist allein in der mit Pergamenten gefüllten Bibliothek. Für ihn stellten die Schriften eine sinnvolle Ergänzung und den nötigen Kontext zum Unterricht der Meister dar, was eines Tages der Schlüssel zu seinem vollen Potenzial sein würde.[1]

Die Rangfolge

Kas'im: „Er hat gesehen, wozu er wirklich fähig ist; er hat die volle Macht der Dunklen Seite erkannt. Ich glaube er hat Angst, sich ihr zu stellen.“
Qordis: „Dann kann er uns nichts mehr nützen.“
— Kas'im und Qordis über Bane (Quelle)
Bane mit Lichtschwert

Bane wird zu einem Sith

Allerdings hielt die anfängliche Begeisterung Banes für die Schriften der Alten nicht lange an und er geriet immer mehr in den Alltagstrott der Akademie. Durch das tägliche Training und den Umgang mit den anderen Schülern fühlte sich der junge Mann belebt, stark, das Studieren dagegen erschien ihm als kaltes und steriles Vergnügen. Aufgrund seiner schnellen Fortschritte erwarb sich Bane innerhalb kurzer Zeit einen gewissen Rang unter seinen Mitschülern, was diesen auch gleichzeitig weniger Angriffsfläche für geschickte Intrigen bot, um in der Gunst der Meister aufzusteigen. Wurde ein Schüler bei solchen erwischt, drohten ihm drakonische Strafen und Bane diente die Aufmerksamkeit Qordis als Schutz. Einzig eine Herausforderung am Ende der täglichen Lichtschwert-Trainingsstunden war eine legale Möglichkeit, einen Rivalen zu demütigen. So trainierte Bane unter Kas'im wieder und wieder Schläge und Sequenzen, bis diese in Fleisch und Blut übergingen, sodass eine bewusste Ausführung und Kalkulation der Techniken im Kampf nicht mehr nötig war. Die Trainingsstunden waren kräftezehrend und Nachlässigkeiten wurden sofort durch den Schwertmeister geahndet. Gleichzeitig lernte Bane in der Meditation immer besser, die Philosophie der Sith, ihren Kodex und seine Bedeutung sowie die Macht der Dunklen Seite zu verstehen und dies führte ihn zu Erkenntnissen über seine eigenen Ketten – die eindeutig in persönlichen Bindungen bestanden –, die es nun endgültig zu sprengen galt.[1]

Nach einigen Wochen des intensiven Trainings war auch für Bane der Moment gekommen, eine Herausforderung auszusprechen. Sein Ziel sollte der Makurth Fohargh sein, der in der Rangliste noch über ihm stand. Bane hatte einmal im Kampf gegen diesen verloren, sodass er diesen Makel nun tilgen wollte. Nachdem der Kampf für Bane schon fast gewonnen war, gelang es Fohargh dennoch, ihn an der Schulter zu treffen und selbige zu lähmen. Er begann nun den entwaffneten Menschen zu verhöhnen, warf ihm vor Bane zu sein – der Fluch der Sith. Von der Verwendung seines Namens gegen ihn erzürnt, griff er just in dem Moment in die Macht hinaus, als Fohargh ihn niederstrecken wollte. Er zerschmetterte den Machtschild des Makurth mühelos und quetsche das Leben aus ihm heraus. Dieser eindrückliche Sieg bescherte ihm einerseits die Aufmerksamkeit des bisher stärksten Schüler der Akademie, Sirak, andererseits auch Einzelunterricht bei einigen Meistern. Der Mord mithilfe der Macht blieb jedoch nicht ohne Folgen. Im Schlaf durchlebte er die Nacht erneut, in der sein Vater starb. Doch diesmal erkannte er, was damals wirklich geschah. Er, der damals unterlegene Junge, hatte seinem Vater im Schlaf das Herz mithilfe der Macht zerdrückt.[1]

Ernste Probleme

„Jetzt wird es mir nur wenig Ruhm bringen, dich zu besiegen. Aber dein Leiden wird mir Freude bereiten.“
— Sirak als Antwort auf Banes Herausforderung. (Quelle)

Entgegen aller Erwartungen ließen Banes Leistungen in den darauf folgenden Woche jedoch nach. Er hatte Probleme sich der Dunklen Seite zu öffnen, er konnte sich im Training nicht verbessern. Seine Fähigkeiten nahmen eher ab als zu. Deshalb versagten ihm die Meister auch den Einzelunterricht, sodass Bane nur noch einen Weg aus der Krise sah. Er musste Sirak im Zweikampf besiegen. Im Gegensatz zu den anderen Schülern benutzte der Zabrak ein Doppelklingenschwert. Erwartungsgemäß waren Banes immer mehr schwindende Talente gegen den Meisterschüler nicht genug. Nachdem Bane am Anfang des Kampfes noch mithalten konnte, weil Sirak sich zurück hielt, zeigte sich jedoch schnell, wie sehr dieser ihm überlegen war, als er diese Zurückhaltung fallen ließ und seine Überlegenheit voll auskostete. Als Bane dem Tode nahe war, versetzte ihm der Zabrak noch einen Tritt ins Gesicht, das seine Zähne zerspringen ließ, doch er tötete ihn nicht. So fand sich Bane noch Wochen später in einem Bacta-Tank, um seine Verletzungen zu kurieren. Nach der Wiederherstellungsphase war Bane in den Augen seiner Mitschüler plötzlich der Bodensatz der Akademie, er erhielt keinen Einzelunterricht mehr und auch in den Gruppenübungen fiel er immer weiter zurück. Er verkroch sich zusehends in die Bibliothek und studierte wieder in den Schriften der Alten Sith, bis eines Tages die ehemalige Jedi Githany in die Akademie kam. Sie hatte die Jedi in einer Schlacht auf Ruusan verraten und war zu den Sith übergelaufen. Nun sollte sie an der Akademie ihr wahres Potential in der Dunklen Seite ausschöpfen lernen. Schnell erkannte sie in Sirak ihren größten Widersacher. Da sie hörte, wie stark Bane vor seinem Sieg gegen Fohargh war, beschloss sie ihn zu benutzen, um den Zabrak beseitigen zu können.[1]

Durch ein geschicktes Spiel mit Banes Ehrgeiz und seinem Begehren nach ihr gelang es der Frau Banes Verbindung zur Macht wieder zu erwecken. Sie vereinbarten, im Geheimen zusammen zu üben, sodass sie sich zusammen gegen Sirak stellen konnten. Im Gruppenunterricht stellte sich Bane weiterhin überaus ungeschickt an, und verbarg seine wiedererstarkte und weiter wachsende Verbindung zur Macht. Jedoch erkannte Bane sehr schnell, dass er stets in Githanys Schatten zu bleiben drohte, wenn sie seine einzige Lehrerin bliebe. Nachdem er, ohne es zu wissen, Githany bereits in den meisten Bereichen überlegen war, wandte er sich eines Nachts an Kas'im und bat ihn um erneuten Einzelunterricht. Der Schwertmeister erkannte Banes wiedererstarkten Willen und seine Kraft in der Dunklen Seite und gewährte ihn die Bitte, sie wollten den Unterricht jedoch geheim halten. Durch die Kraft der Dunklen Seite beflügelt gelang es Bane, mit nur wenigen Stunden Meditation pro Tag und gänzlich ohne Schlaf auszukommen, sodass er den fehlenden Rückstand aufgrund seiner Blockade schnell aufholen und abschaffen konnte. Bald hatte er die meisten anderen Schüler wieder eindeutig überflügelt, ohne das diese es jedoch bemerkt hätten. Als Githany erkannte, wie weit Bane ihr bereits voraus war, drängte sie ihn, Sirak nun im Geheimen zu überwältigen, um diese Gefahr aus der Welt zu schaffen und ihn danach vor den Lords anschwärzen und damit ihn als Gefahr ebenfalls beseitigen zu können. Bane jedoch hatte andere Pläne und forderte Sirak offen im Duellring heraus. Dieser hatte Banes Wiedererstarken nicht erkannt und wollte nun Stärke demonstrieren, indem er den in seinen Augen unwürdigen endgültig vernichtete. Da Bane sich absichtlich ungeschickt anstellte, und dem Zabrak anscheinend mehr zufällig als geplant standhalten konnte, wirkte sein schlussendlich eindeutiger Sieg umso beeindruckender. Jedoch verschonte Bane Siraks Leben, was besonders Githany übel aufstieß.

Das Tal der dunklen Lords

„Wer um Gnade bittet, ist zu schwach sie zu verdienen.“
— Darth Bane vor der Tötung Siraks (Quelle)

In der folgenden Nacht überreichte Kas'im Bane das Lichtschwert seines alten Meisters, welches ein gebogenes Griffstück aufwies und Bane somit gegenüber einem Gegner im Duell enorme Vorteile verschaffen konnte, da die Schläge aus ungewöhnlichen Winkeln ankommen würden. Des Morgens begab sich Bane zu Qordis, welcher ihm seine Unterrichtsstunden mit Githany und seine Studien in den Archiven verbieten wollte, da dies den anderen Schülern vermitteln könnte, das sie dort mehr Weisheit oder größere Macht finden konnten, als bei den Lehrern der Akademie. Weiterhin würden die alten Lehren dem Weg der Bruderschaft der Dunkelheit widersprechen, der als einziger Weg zu einer Vorherrschaftsstellung der Sith galt. Unfähig sich dem zu beugen, verließ Bane den Leiter der Akademie, um im Tal der dunklen Lords nach weiteren Wissensquellen zu suchen. Bane hatte in den Archiven von Machtgeistern gelesen, alten Sith-Lords, die dort zu finden seien und die einen würdigen Schüler unterrichten könnten. Bane verbrachte nahezu zwei Wochen im Tal, jedoch konnte er bis auf Ruinen nichts finden. Alle Artefakte waren schon früher von Sith oder Jedi geborgen worden, die Gräber von den Geistern der alten Lords verlassen.

Da Bane keine Nahrungsmittel mit auf seine Suche genommen hatte, begab er sich nach der Rückkehr in die Akademie als erstes zu den Küchen, um dort seinen nagenden Hunger zu stillen und fiel danach in seinem Zimmer in einen tiefen Schlaf, aus dem er jedoch bald durch Qordis geweckt wurde. Dieser versuchte Bane noch einmal für die Bruderschaft der Dunkelheit zu gewinnen, indem er ihn zum Sith-Lord ernannte und ihm einen stärkeren Lichtschwertkristall schenkte. Bane jedoch hatte nur Verachtung für seinen früheren Lehrer übrig und gedachte nicht, sich der Bruderschaft anzuschließen. Nach einigen weiteren Stunden Schlaf besuchte ihn Githany, die ihn bat, ihr in die Archive zu folgen, wo sie mithilfe von Sirak und dessen Anhängern Yevra und Llokay einen Hinterhalt für Bane vorbereitet hatte. Jedoch war diese sich bis zum Moment der Konfrontation über ihre exakten Motive nicht im Klaren gewesen, sodass Bane sie auf seine Seite ziehen konnte. Sie warf ihm sein Lichtschwert zu und unterstützte ihn im Kampf, sodass die drei Zabrak keine große Gefahr darstellten und schnell besiegt waren. In dem Glauben, sie würde ihm folgen eröffnete er ihr seine Ansicht über die Bruderschaft der Dunkelheit und den Fehler, den Kaan damit gemacht hatte. Githany war jedoch den Motiven Kaans ergeben und folgte Bane nicht, sodass seine Suche nach Wahrheit allein fortsetzen musste.[1]

Die Lehren der Alten

Githany-Bane

Darth Bane und Githany

„Ich kann einfach nicht akzeptieren, was Lord Kaan predigt. Er sagt wir sind alle gleich, aber wenn alle gleich sind, kann keiner stark sein.“
— Darth Bane zu Githany auf Ambria (Quelle)

Mit der Valcyn, dem Schiff Qordis' flog Bane nach Lehon und landete auf dem größten Kontinent am Strand. Wohl von den Geräuschen des Schiffes angelockt, wartete dort schon ein Rancor auf ihn. Der Sith machte sich den Willen des großen Tieres untertan, suchte in dessen Erinnerungen nach einem bestimmten Gebäude und ließ sich von der Bestie dorthin tragen. Früher durch vielfältige Sicherheitsmechanismen geschützt, konnte Bane das Bauwerk nun gefahrlos betreten. Bewundernd streifte er durch den Tempel, doch schon bald stellte er ernüchtert fest, dass der Tempel wohl, wie die Gräber auf Korriban, schon geplündert worden war. Doch im Gegensatz zu den Gräbern strahlte der Tempel noch eine Aura der Dunklen Seite ab. Deshalb wusste Bane, dass er hier fündig werden konnte und suchte weiter. Stundenlang durchkämmte er den Tempel von oben nach unten. In den untersten Stockwerken des Tempel stieß er auf ein leuchtendes Schriftzeichen. Ein Druck auf dieses legte ein Geheimfach frei. Darin fand Bane ein Sith-Holocron, einen Speicher unglaublichen Wissens. Darth Revans Wissen und Wesen war in diesem Gerät gespeichert, sodass dieser Sith-Lord Bane fast so unterrichten konnte, als säßen sie zusammen in dem Tempel. Bane ließ sich von dem Holocron, sowohl in Fähigkeiten und Praktiken, als auch über das wahre Wesen der Dunklen Seite unterweisen, bis der fehlerhafte Kristall, aus dem es gefertigt war, zu viel Schaden nahm und das Holocron nicht mehr funktionsfähig war.

Die selbsternannten Sith-Lords der Bruderschaft waren nichts im Vergleich zu Revan und den anderen alten Lords gewesen, das hatte Bane schon seinem Studium in den Archiven der Akademie festgestellt. Jetzt erkannte er erst, wie unbedeutend und einfältig diese neue Generation Sith wirklich war. Bane entschloss sich, noch eine Weile über das Gelernte zu meditieren. Nach und nach kam ihm die Erkenntnis, dass die Sith nur zu wahrer Stärke gelangen könnten, wenn es zu jeder Zeit nur zwei Sith gebe, den Meister, der die Macht verkörpert und den Schüler, der sie begehrt. So müsste der Schüler den Meister besiegen, um selbst der Meister zu werden und könne sich nicht mit Schülern zusammen tun. Dies würde sicher stellen, dass der Schüler immer wirklich stärker wäre, als sein Meister und die Stärke der Sith somit ständig zunähme. Banes Meditation wurde jedoch vom Schwertmeister Kas'im gestört, welcher von Kaan geschickt worden war, um Bane zum Anschluss an die Bruderschaft zu bewegen oder, sollte ihm dies nicht gelingen, ihn zu töten. In den Übungskämpfen hatte Kas'im nie sein ganzes Können eingesetzt, jedoch ließ Bane seine Bewegungen von der dunklen Seite leiten, sodass er den Twi'lek immer weiter zurücktrieb. Als er diesen in einer Sackgasse stellte, genoss er für einen kurzen Moment den bevorstehenden Sieg. Diese Kampfpause nutzte Kas'im jedoch, um seine Doppelklinge zu trennen, sodass er nun mit zwei einzelnen Schwertern kämpfen konnte. Gegen diesen unbekannten Stil konnte Bane nicht viel ausrichten, sodass nun er ein Rückzugsgefecht führte. Sein einziger Vorteil war nur noch seine Kenntnis des Tempels. Kurz vor dem Ausgang erkannte der Twi'lek, dass Bane nur noch zu entkommen versuchte. Der kurze Moment, den Kas'im durch diese Erkenntnis abgelenkt war, nutzte Bane, um den Tempel mit einem einzigen gewaltigen Sprung zu verlassen, den Schwertmeister mit der Macht zurückzustoßen und den gesamten Tempel zum Einstürzen zu bringen.[1]

Nun, da der Tempel zerstört war, gab es auf Lehon nichts mehr, was Bane interessieren konnte und so lief er durch den Dschungel zurück zur Valcyn. Dort nahm er eine Nachrichtendrohne, in der er Kaan einen Waffenstillstand vorschlug. Er sagte, er bereue den Mord an Kas'im und als Zeichen seines guten Willens fügte er die Erklärung der Gedankenbombe, einer mächtigen Waffe der dunklen Seite, hinzu. Weiterhin schlug er ein Treffen auf dem Planeten Ambria vor, zu dem er sich auch selbst begab. Der Planet war einst von der Dunklen Seite der Macht durchdrungen, doch den Jedi war es gelungen, die dunkle Seite in den Natth-See einzusperren. Genau an diesem See schlug Bane sein Lager auf, an dem kurze Zeit später Githany mit einem Sith-Buzzard landete. Zuerst noch Gefahr vermutend, ließ sich Bane doch auf einen leidenschaftlichen Kuss ein. Er erkannte sofort, dass sie Worrt-Gift auf ihren Lippen trug. Da er das Gift durch seine Macht neutralisieren konnte, überließ er sich noch zweimal der Leidenschaft und bot ein überzeugendes Schauspiel. Githany reiste mit dem Eindruck zurück, Bane wolle sich tatsächlich der Bruderschaft anschließen. Bane jedoch hatte nicht mit der Verschlagenheit Githanys gerechnet. Diese hatte das Worrt-Gift nur dazu benutzt, um Synox, ein viel gefährlicheres Gift, zu maskieren. Da das Synox Banes Macht schon schwächte, konnte er es nicht mehr selbst austreiben. Seine einzige Chance war nun der Heiler Caleb, doch nach kurzer Zeit drohte ihn das Gift zu überwältigen. Bane konnte sich nur am Leben erhalten, indem er einen Schrottsammler und dessen Familie tötete und deren Entsetzen und Angst in sich aufsaugte. Dem Tode sehr nahe, erreichte er Caleb, welcher ihn erst heilen wollte, nachdem Bane dessen Tochter bedrohte. Schließlich von dem Gift geheilt, schenkte er den beiden das Leben und machte sich auf, sich der Bruderschaft auf Ruusan anzuschließen.[1]

Banes Plan geht auf

Bane: „Kennst du den Weg der Macht? Verstehst du das Wesen der Dunklen Seite?“
Zannah: „Nein. Aber ihr könnt mein Lehrer sein. Ich bin jung. Ich kann lernen.“
— Darth Bane, als er Zannah zu seiner Schülerin annimmt. (Quelle)

Die Bruderschaft befand sich auf Ruusan in einer Schlacht, welche den Höhepunkt des Neuen Sith-Kriegs, darstellte. Ihr Gegner war eine Armee von Jedi und Soldaten der Republik unter Führung von Lord Hoth. Bane begab sich in das Lager der Bruderschaft, wo Kaan ihn scheinbar erfreut aufnahm, obwohl dieser insgeheim vermutete, Bane wollte die Führung der Bruderschaft übernehmen. Bane war von der Art der Sith zu kämpfen entsetzt. Sie verhielten sich nicht wie Sith, die mit List und Tücke agieren sollten, sondern wie Generäle, die mit Truppen taktierten. Daher überzeugte er Lord Kaan davon, ein Ritual durchzuführen, welches den Wald vernichten sollte, in dem sich die Jedi verschanzten. Die dunklen Lords der Bruderschaft vollzogen das Ritual erfolgreich, brachen es jedoch ab, bevor die Jedi vernichtet werden konnten. Sie wollten diese lieber persönlich erledigen, worauf eine Schlacht entbrannte, aus der sich Bane jedoch heraus hielt. Er stieg in einen Gleiter und flog zurück zum Lager der Sith. Auf dem Weg dorthin begegnete er Qordis, welcher ebenfalls dachte, dass Bane Lord Kaan stürzen wollte und bot ihm seine Unterstützung an. Bane erwürgte ihn jedoch, da Qordis es nicht verstand, dass Bane einen neuen Sith-Orden gründen wollte. Danach befahl Bane der Sith-Flotte, welche im Orbit wartete, die Schiffe der Republik anzugreifen und die Formation aufzulösen, was wiederum dazu führte, dass die Jedi auf Ruusan Verstärkung anlanden konnten und die Sith zum Rückzug zwangen. Wieder im Lager gab es ein Gespräch zwischen Lord Kaan und Bane, in dem Bane Kaan überreden konnte, die Gedankenbombe einzusetzen. Kaan machte sich mit seinen Untertanen auf in ein Höhlensystem und befahl Bane, im Lager zu warten, während Lord Kaan in einer Höhle die Gedankenbombe einsetzte. Die Jedi erfuhren von dem Plan und Lord Hoth begab sich mit 99 anderen Jedi in die Höhle, um die Sith zur Zündung der Bombe zu veranlassen, damit die Sith endgültig vernichtet würden. Die Bombe tötete alle Jedi, Sith und sonstige machtempfängliche Wesen, die sich in ihrem Wirkungsbereich befanden. Auf dem Weg in das Höhlensystem, wo Bane sich selbst vergewissern wollte, das alle Sith außer ihm vernichtet waren, traf er auf das Mädchen Zannah, welche aus Wut zwei Jedi mithilfe der Macht getötet hatte, und nahm sie als seine Schülerin an. Am Explosionsort der Gedankenbombe trafen die zwei auf Zannahs Cousin Darovit, der Bane angreifen wollte. Zannah entwaffnete ihn, indem sie seine Hand explodieren ließ, und rettete so sein Leben.[1][5]

Nach dieser Konfrontation begab sich Bane mit seiner neuen Schülerin in das nun verlassene Lager der Bruderschaft der Dunkelheit, wo er nach eventuell nützlichen Dingen, die nun rechtmäßig ihm, als einzigen Erben der Sith, gehörten, suchen wollte. In diesem Lager stieß er auf eine Gruppe Plünderer, die er nahezu vollständig vernichtete. Zwei Plünderer ließ er jedoch entkommen, damit die Jedi mit Gerüchten über das Überleben der Sith konfrontiert würden, welche sie jedoch aufgrund der Gegebenheiten nicht als wahr akzeptieren konnten. So wollte er bereits früh dafür sorgen, dass eventuell später auftretende Berichte dann ebenfalls als unwahr angenommen würden. In dem nun geräumten Lager fand Bane eine Schriftrolle, nach der das Grab von Freedon Nadd auf dem Mond Dxun zu finden sein sollte. Als erste Aufgabe für Zannah trug er ihr nun auf, selbst den Weg nach Onderon zu finden, in dessen Orbit sich Dxun befand. Er selbst würde die Valcyn nehmen, um vor ihr dort einzutreffen und das Holocron, welches er im Grab vermutete, an sich zu nehmen.[5] Auf dem Flug zum Mond wurde er jedoch von Erscheinungen geplagt, die in der Erscheinung von Kas'im, Ka'an und Qordis auftraten, ihn verspotteten und mit seinen Bedenken quälten, dass er mit dem Tod der Bruderschaft auch das gesammelte Wissen ebendieser vernichtet hätte. Bei diesen handelte es sich um die Seelen der Sith, die der Explosion der Gedankenbombe entkommen waren.[5][7] Schließlich verlor Bane die Beherrschung und versuchte die Erscheinungen mit Macht-Blitzen zu vernichten, wobei er jedoch die Kontrollen der Valcyn vernichtete. Da das Schiff sich bereits im Anflug auf Dxun befand, konnte Bane eine Notlandung auf dem Mond veranlassen, die er leicht verletzt überlebte. Schnell fand er auch das Grab anhand seiner Ausstrahlungen in der Dunklen Seite der Macht. Zwar war das Grab, wie auch die anderen zuvor schon geplündert worden, doch Bane fand erneut einen geheimen Raum, in dem das Holocron versteckt war. Allerdings war der Raum gefüllt mit Orbalisken, einer Art Krustentier, welche Bane beim betreten des Raumes angriffen. Da die Orbalisken gegen Lichtschwerter immun waren, versuchte Bane sich mithilfe der Macht zu verteidigen, zwei der Orbalisken gelang es jedoch, sich an ihm festzubeißen und ihm gelang nicht, sie wieder zu entfernen. Da die Valcyn zerstört war, machte sich Bane den Geist eines Drexl Untertan und zwang diesen, vor dem Vakuum des Weltalls durch eine Machtblase geschützt, um zum nahen Planeten Onderon zu fliegen. Während dieses Fluges traf bereits Zannah ein, wurde jedoch von Drexl-Reitern bedrängt. Bane konfrontierte diese, tötete dabei einen auf der Stelle und besiegte die anderen in einem Luftkampf.[5]

Darth Banes Holocron

Darth-Bane-Holocron

Darth Bane bleibt in einem Holocron erhalten

„Und falls du je versuchst, einen dieser Zauber gegen mich zu verwenden, werde ich dich vernichten.“
— Bane warnt Zannah davor, ihn herauszufordern (Quelle)

Nach dem Kauf eines neuen, unauffälligeren Schiffes begaben sich der Meister und sein Schüler nach Ambria. Auf der abgelegenen, spärlich besiedelten Wüstenwelt richteten sie ein Lager in der Nähe des Natth-Sees ein. Über einen Zeitraum von zehn Jahren unterwies Bane Zannah in den Wegen der dunklen Seite der Macht. Er arbeitete ununterbrochen daran, ein Informationsnetzwerk aufzubauen, durch welches er einerseits stets informiert sein wollte, andererseits auch gezielte Manipulationen vornehmen konnte. Über den gesamten Zeitraum hinweg wuchsen Banes Orbalisken, sodass sie schließlich seinen gesamten Körper bedeckten. Im Schlaf musste er eine spezielle Maske tragen, damit sie nicht in sein Gesicht wuchsen. Die Orbalisken sorgten weiterhin für eine Steigerung von Banes Machtfähigkeiten, jedoch führten sie auch zu unkontrollierten Wutausbrüchen, bei denen Bane regelmäßig ihr Lager verwüstete. Da er sich durch diese Panzerung schlecht in der Öffentlichkeit zeigen konnte, ohne ungewollte Aufmerksamkeit zu erzeugen, begann er schon früh seine Schülerin für Besorgungen und kleinere Aufträge auszusenden. Bane beschloss schon bald nach der Einrichtung seines Lagers auf Ambria selbst ein Holocron herzustellen, um so seine Lehren in jedem Falle weitergeben zu können. Dabei nutzte er Nadds Holocron als Muster, jedoch schien es ihm nicht gelingen zu können, das Ritual zu Ende zu führen. Wenn er zu schnell voranschritt, ermüdete er vor dem Ende der Arbeit, wenn er sich Zeit ließ, um seine Kraft zu konservieren, litt die Matrix des verwendeten Kristall zu sehr unter der Beanspruchung, sodass er sein Werk ebenfalls nicht beenden konnte. Obwohl er nicht über seine Misserfolge redete, merkte Zannah einmal an, dass es eventuell auch an den Orbalisken selbst liegen könnte. Ihrer Theorie nach vergrößerten die Tiere zwar seine Fähigkeit, kurzzeitig die Macht der Dunklen Seite stärker anzuzapfen, da sie sich jedoch von Banes Energien der Dunklen Seite ernährten, könnte dies auf lange Zeit gesehen eine Schwächung seiner Fähigkeiten bedeuten. Nach einem erneuten Fehlschlag bei der Konstruktion eines Holocrons beschwor Bane in seinem Zorn einen gewaltigen Machtsturm herbei, der das gesamte Lager verwüstete. Zu Banes Glück war Zannah jedoch auf einer Mission unterwegs, welche in einem Attentat auf den amtierenden Kanzler Tarsus Valorum enden sollte. Da sie also nicht zur Verfügung stand, um neue Vorräte und Ausrüstung zu besorgen, begab sich Bane in tiefe Meditation. Er erhoffte damit, eine Lösung für seine Probleme bei der Holocronherstellung finden zu können.[5]

Unerwartete Informationen

Zannah: „Ich wusste, dass Ihr stark genug seid, sie zu besiegen, Meister. Und deshalb habe ich Euch beim Kampf nicht geholfen.“
Bane: „Und was, wenn du dich geirrt hättest? Was, wenn es ihnen irgendwie gelungen wäre, mich zu töten?“
Zannah: „Das hätte bedeutet, dass Ihr schwach wäret und nicht wert, ein Dunkler Lord der Sith zu sein. Dann hättet ihr es verdient zu sterben.“
— Zannah und Bane (Quelle)
Darth Bane und Darth Zannah

Bane und seine Schülerin

Während der Meditation über sein letztes Versagen fingen plötzlich die Orbalisken an, sich zu regen, weil sie eine nahende Präsenz in der Dunklen Seite der Macht feststellten. Er erwartete die Rückkehr Zannahs, konnte jedoch trotz der mondhellen Nacht kein sich näherndes Schiff sehen. Als er seine Wahrnehmung in der Macht erweiterte, konnte er keine Lebensformen feststellen, er realisierte jedoch, dass jemand mit der Macht das Leben maskierte und aktivierte sein Lichtschwert gerade rechtzeitig, um den Angriff von acht Sith-Attentätern abzuwehren. Dabei verließ er sich in der Defensive ganz auf seine Orbaliskenpanzerung, sodass er in einer Art kämpfen konnte, die die Attentäter überraschte und ihm so einen gewaltigen Vorteil verschaffte. Zwar konnten die Orbalisken die Stromstöße der Macht-Lanzen nicht komplett neutralisieren, aber immerhin soweit abschwächen, dass Bane getrost weiter angreifen konnte. Nachdem er drei der Angreifer neutralisiert hatte, erblickte er am Rande des zerstörten Camps seine Schülerin neben Hetton, welcher ein grünes Lichtschwert aktivierte und sich zusammen mit den verbleibenden Attentätern in den Kampf stürzte. Obwohl die Angreifer durch die Verstärkung mit erneuter Kraft angriffen, waren sie Banes Stärke in der Dunklen Seite der Macht nicht gewachsen. Er erledigte die Attentäter nahezu problemlos, so dass er sich dem Mann allein zuwenden konnte. Dieser rief nach Zannahs Unterstützung, die sie ihm jedoch nicht gewährte. Danach wand sich Bane gegen seine Schülerin, in der festen Überzeugung, von ihr betrogen worden zu sein. Schneller und stärker, als er sie je angegriffen hatte, stürzte sich Bane auf Zannah, die ihn nur mit Mühe davon abhalten konnte, sie in seiner Wut zu erschlagen. Einzig ihre Erwähnung, dass sie etwas über das Geheimnis der Holocronerstellung erfahren hatte, konnte ihn schließlich davon überzeugen, dass sie ihm immer noch loyal war. Die besagten Informationen befanden sich auf einer Datapad, welche Hetton ihr gegeben hatte. Im Verlauf der nächsten Wochen untersuchte Bane das Datapad und verglich die Informationen mit Daten aus anderen Quellen. Schließlich entschloss sich Bane, mit der Mystic nach Tython aufzubrechen, wo den Informationen zufolge eine Festung der Sith-Lady Belia Darzu stand. Diese hatte anscheinend ein Holocron erstellt, in dem sie all ihr Wissen aufbewahrte. Währenddessen sollte seine Schülerin unter dem Decknamen Nalia Adollu in die Jedi-Archive einschleichen, um Informationen über Banes Orbalisken sammlen zu können.[5]

Kontakt mit den Jedi

Sarro Xaj: „Nur drei? Das hier ist vielleicht zu einfach.“
Valenthyne Farfalla: „Darauf würde ich mich lieber nicht verlassen.“
— Xaj und Farfalla vor dem Kampf gegen die Sith (Quelle)
Duel auf Tython

Duell auf Tython.

Nach dem Eintritt in den Realraum flog Bane direkt zu den im Datapad angegebenen Koordinaten auf Tython, um eventuelle Zusammentreffen mit machtsensitiven Individuen zu verhindern. Die automatisierten Verteidigungsanlagen von Darzus Festung erledigte Bane ohne große Probleme und landete im verlassenen Innenhof. Sofort spürte Bane einen Ort im Inneren der Festung, an dem die Dunkle Seite der Macht besonders stark war. In der berechtigten Vermutung, dort das Holocron finden zu können, begab sich Bane auf direktem Weg dorthin. Das Holocron war in einem großen Raum untergebracht, der mit hunderten von Techno-Bestien gefüllt war. Nach dem Tod ihrer Meisterin schienen sie sich um die einzige verbleibende Quelle Dunkler Macht versammelt zu haben. Sie ignorierten Bane vollkommen. Als dieser jedoch das Holocron berührte, stürzten sie sich auf ihn und er konnte sich ihrer nur mittels sehr aggressiven Vorgehens mit dem Lichtschwert und wahren Stürmen von Macht-Blitzen erwehren. Einige kurzzeitige Infektion mit dem Technovirus konnte er problemlos überstehen, da die Orbalisken diese sofort bekämpften. Da die gesamten versammelten Techno-Bestien auf Bane einstürmten, artete der Kampf in ein Gemetzel von über einer Stunde Länge aus. Nachdem er sich aller Gegner entledigt hatte, brach er erschöpft am Fuß des Sockels zusammen, auf dem das Holocron stand. Da er zu erschöpft war, um sich bewegen zu können, benutzte er die Macht, um das Holocron in seinen Besitz zu bringen.[5]

Nach einer kurzen Regenerationsphase begab sich Bane mit dem Holocron in einen ehemaligen Speisebereich. Da Darzu ein Shi'ido gewesen war, änderte auch der Torwächter häufiger die Gestalt. Nach einigen Diskussionen mit dem Wächter fand Bane schließlich den Schlüssel zu seinen Misserfolgen. Es handelte sich um ein Ritual, um die Matrix des Holocrons zwischenspeichern zu können. Es würde ihm einiges an Arbeit abverlangen, dennoch war er zufrieden das letzte Stück des Puzzles der Erstellung eines eigenen Holocrons gefunden zu haben. Da die Festung ihm nichts mehr zu bieten hatte, beschloss Bane abzureisen, doch bevor er die Mystic betreten konnte, landete die Loranda neben seinem Schiff und Zannah stieg mit ihrem Cousin Darovit aus. Erzürnt darüber, dass Zannah seine Befehle, ihn auf Ambria wieder zu treffen, missachtet hatte, bemerkte er ein zusätzliches Schiff, von dem eine unverkennbare Aura der Hellen Seite der Macht ausging. Schnell zogen sich die Drei in das innere der Festung zurück, als das Schiff, bei dem es sich um die Justice Crusader handelte landete und die Jedi Johun Othone, Raskta Lsu, Sarro Xaj, Worror und Valenthyne Farfalla ausstiegen. Bane sammelte zur Vorbereitung auf den Kampf all seinen Hass zusammen. Den Hass auf die Jedi, den Hass auf Darovit, der ihn verraten hatte, und den Hass auf Zannah, die die Jedi nach Tython geführt hatte. Er ließ die Macht der Dunklen Seite durch diesen Hass wachsen und ihn zusätzlich von den Orbalisken verstärken. Die beiden erwarteten die Jedi in einem ehemaligen Trainingsraum, den sie zur Not durch eine Hintertür verlassen konnten. Darovit hatten sie zusammen mit dem Holocron und den Anweisungen, wie man die Orbalisken entfernen konnte, in einen Schrank eingesperrt, damit er sie im Kampf nicht behindern oder in Gefahr geraten konnte. Die Jedi griffen in Paaren an, während Worror im Hintergrund blieb, um sie durch seine Kampfmeditation zu unterstützen. Da Bane sich, wie so oft, in der Verteidigung ganz auf seine Orbalisken verließ, waren ihm auf Dauer selbst Farfalla und Lsu nicht gewachsen, weshalb sie bald von Othone unterstützt werden mussten. Als es Bane gelang, die Kampfmeditation des Ithorianers zu unterbrechen, konnte Zannah ihren Kontrahenten besiegen und ihrem Meister zu Hilfe eilen. Durch ihr Eingreifen gelang es schnell, die restlichen Jedi zu töten. Als Worror dies bemerkte, schuf er ein gewaltiges Macht-Schild. Dieses Schild warf Banes gewaltigen Macht-Sturm zurück, welchen die Orbalisken nicht abwehren konnten, einige der Krustentiere starben sogar, wobei sie ein tödliches Gift in Banes Kreislauf entließen.[5]

Täuschung der Jedi

Zannah: „Sie glauben, sie hätten den Dunklen Lord auf Ambria getötet. Sie glauben, die Sith wären ausgestorben.“
Bane: „Caleb?“
Zannah: „Ich habe ihn getötet.“
Bane: „Dein Vetter?“
Zannah: „Tot. Getötet von den Jedi.“
— Zannah und Bane über die letzten Ereignisse (Quelle)

Nach einem ersten Schock bemerkte Zannah, dass ihr Meister immer noch lebte. Sie sammelte ihren Cousin, die Lichtschwerter der Jedi, sowie das Holocron und ihr Datapad ein und startete die Loranda in Richtung Ambria. Mit Darovits Hilfe brachte sie Bane in die Medistation des Schiffes, sodass sie ihn während des Fluges am Leben halten konnten. Die Sith landete das Schiff direkt vor Calebs Hütte, der Bane schon einmal geholfen hatte, als er dem Tode nahe war. Allerdings war das Druckmittel, welches Bane damals zur Verfügung stand, nicht mehr nutzbar, da seine Tochter ihn schon vor Jahren verlassen hatte. Schließlich konnte sie sich mit dem Heiler darauf einigen, dass er Bane retten würde, wenn sie den Jedi eine Nachricht über ihren Aufenthaltsort senden und die Antriebssektion der Loranda zerstören würde. In der Diskussion mit ihrem Cousin fasste sie einen Plan und willigte in Calebs Anforderungen ein. Caleb gelang es, die Orbalisken mittels elektrischen Schocks zu töten, ohne dass sie noch mehr Gift in Banes Körper entließen. Das bereits vorhandene Gift trieb er mit einem Trank aus dessen Körper aus. Nach einigen Tagen war Bane wieder einigermaßen genesen, jedoch lange nicht stark genug, um kämpfen zu können. Darum reagierte er sehr erzürnt, als er von Zannahs Einwilligung erfuhr. Als einige Stunden später die Light of Truth neben der Loranda landete, verbarg Zannah Bane zusammen mit sich selbst in einem versteckten Keller. Zannah hielt einen Zauber aufrecht, der ihre und Banes Dunkle Seite der Macht vor den Jedi verbarg. Zuvor hatte sie Calebs Körper mit dem Lichtschwert in kleine Würfel zerlegt. Nun verwirrte sie Darovits Geist, sodass dieser die Jedi angriff. Diesen gelang es, den Wahnsinnigen zu töten. Im Glauben, dass es sich um den letzten Sith gehandelt hatte, der durch die Dunkle Seite in den Wahnsinn getrieben worden war, und da sie niemanden sonst vorfanden, reisten sie ab, ohne die beiden wahren Sith gefunden zu haben.[5]

Ewiges Leben

DarthBaneEssensialGuideToForce

Darth Bane

„Ich würde es vorziehen, dass meine Schwester nichts von unseren Transaktionen erfährt.“
— Bane versucht seine Machenschaften vor seiner Schülerin geheim zu halten. (Quelle)

In den nächsten Jahren richteten sich die beiden Sith auf Ciutric IV ein. Im Gegensatz zu ihrer ärmlichen Heimat auf Ambria wählten sie nun jedoch einen anderen Ansatz. In der Tarnung als Sepp und Allia Omek, zweier reicher Geschwister, die durch Handel ihren Lebensunterhalt bestritten, war es Bane somit möglich, nach weiteren Sith-Artefakten zu forschen, ohne Aufsehen zu erregen. Als vermeintlich reiche Händler konnten sie zudem mit ihren privaten Shuttles, der Triumph und der Sieg, den Planeten beliebig verlassen und zurück kehren. Zehn Jahre vergingen, in denen Zannah ihre Kräfte ausbaute, bis sie mit Bane auf einem Level stand, jedoch machte sie keine Anstalten, die Herrschaft über die Sith von Bane an sich zu reißen, wie es die Regel der Zwei verlangte. Seine Befürchtung war, sie warte nur darauf, dass sein körperlicher Verfall einsetze, um ihn dann gefahrlos erledigen zu können. Bane begann also, sich nach einer Möglichkeit umzusehen, wie er Zannah ersetzen und einen neuen Schüler ausbilden könnte, bevor er durch körperlichen Verfall zu schwach dafür würde. Dazu fand er 980 VSY Informationen, die ihn zum Holocron von Darth Andeddu auf dem Planeten Prakith führten. Laut der Informationen sollte es Andeddu gelungen sein, dem Tod über einen ungewöhnlich langen Zeitraum zu trotzen.[4]

Damit seine Schülerin seine Pläne nicht erahnen konnte und er sie so nicht zu einer Reaktion, aus der falschen Motivation heraus, nicht ersetzt werden zu wollen, provozierte, schickte er sie auf der Suche nach einigen anderen Artefakten nach Doan. Er selbst reiste nach Prakith, wo er einen degenerierten Kult antraf, die Andeddu zwar anbeteten, aber allesamt, wenn überhaupt, nur über rudimentäre Machtkenntnisse verfügten. Dementsprechend konnten sie Bane auch keinen ernsthaften Widerstand entgegen setzen, als er in ihren Tempel eindrang und das Holocron entwendete. Entsprechend traf er recht bald wieder auf Ciutric ein, wo ihn jedoch die Jägerin mit einer Abteilung Söldner erwartete. Diese war von Serra, der Prinzessin von Doan und der Tochter des verstorbenen Caleb, ausgeschickt worden, nachdem diese erfahren hatte, dass ihr Vater von einem Sith getötet worden war. Entgegen der Ausbildung, die ihr von ihrem Vater zuteil geworden war, sann sie nach Rache. Da die Jägerin einige spezielle Talente in der Macht besaß, wie die Macht-Unterdrückung, welche sie speziell für den Kampf gegen Sith und Jedi besonders qualifizierte, hatte Serra sie damit beauftragt, den Sith mit Senflax, einem potenten Nervengift, zu betäuben und dann zu ihr zu bringen. Bane wurde daraufhin im Steingefängnis, einem Gefängnis, welches vom Adelshaus von Doan eigentlich längst außer Dienst gestellt war, angekettet und regelmäßig mit weiteren Dosen Senflax betäubt.[4]

Gefangen

Bane: „Den Titel des Dunklen Lords muss man sich verdienen, ihm dem allgegenwärtigen Griff des Meisters entreißen.“
Zannah: „Deshalb bin ich hier. Jetzt bin ich bereit, mein Schicksal anzunehmen.“
Bane: „Glaubst du wirklich, du kannst mich bezwingen?“
— Bane und Zannah (Quelle)

In der Zwischenzeit war Zannah ebenso von ihrer Mission zurückgekehrt. In ihrem Gefolge befand sich Set Harth, ein Dunkler Jedi, den die Sith zu ihrem Schüler nehmen wollte, sobald sie Bane besiegte, oder um sie im Zweifelsfall zu ersetzen, sollte sie ihm unterliegen. Nach ihrer Landung auf Ciutric erfuhr sie jedoch, das Bane kurz vor ihr von seiner Reise von Prakith zurückgekehrt sei. Daher hörte sie auch von seinem Plan, Andeddus Holocron in seinen Besitz zu bringen, was sie mit rasendem Zorn erfüllte, da sie Bane verdächtigte, die Regel der Zwei zu verraten und ewig über die Sith herrschen zu wollen. Es gelang ihr schnell, Banes Spur nach Doan zu verfolgen, wo sie ihn stellen wollte. Serra hatte sich inzwischen, nach einiger Wartezeit, in der Bane betäubt gehalten wurde, dazu durchgerungen, sich der Furcht ihrer Kindheit zu stellen und begab sich zu Bane in die Zelle, wo sie ihn verhören und für den Tod ihres Vaters bestrafen wollte. Dazu bediente sie sich diverser Medikamente, die den Sith teilweise von seiner Betäubung befreiten oder ihm höllische Qualen bereiteten. Dennoch gelang es ihr nicht, Bane von der Überzeugung abzubringen, dass es für die Schwachen keine Gnade geben solle. Zufälligerweise war die Leibwächterin Serras, Lucia, jedoch eine Kameradin Banes aus seiner Zeit bei den Zwielichtkriegern, der er mehrfach das Leben gerettet hatte. Aus diesem Grund konnte sie ihn nicht dieser Qual aussetzen und gab ihm heimlich, nachdem die Prinzessin bereits das Gefängnis verlassen hatte, eine Spritze, die ihn bereits vor seiner nächsten Dosis Betäubungsmittel von ebendiesem befreien würde. Bane gelang es jedoch noch bedeutend schneller, sich von den Auswirkungen der Droge zu befreien, als Lucia sich dies vorgestellt hatte. Obwohl die Jägerin sich im Besitz von Banes Lichtschwert befand, war der Sith bei weitem nicht wehrlos. Er tötete seine Wächter allein mit der dunklen Seite der Macht.[4]

Sein einziger Gedanke bestand darin, Serra zu finden und zu töten, jedoch bemerkte er, dass sich Zannah inzwischen ebenfalls im Steingefängnis befand, eine Ablenkung, die er sich momentan nicht leisten konnte. Deshalb täuschte er seiner Schülerin mit einer Illusion vor, dass er sich immer noch im Gefängnis befand. Während seiner Suche nach der Prinzessin traf er als erstes auf Lucia, die ihn anflehte, wieder der zu werden, der er vor seinem Übergang zu den Sith gewesen war, oder doch wenigstens Serra zu verschonen. Als Bane kurz zögerte, traf Zannah hinzu und tötete die Leibwächterin. Sie beschuldigte Bane, die Regel der Zwei verraten zu wollen, indem er versuche ewig zu Leben. Bane jedoch hielt entgegen, dass Zannah zu schwach sei, weil sie ihn nicht bereits herausgefordert hatte. Obwohl Zannah durch ihr Lichtschwert eigentlich im Vorteil war, gelang es Bane, sie zu einer Art des Kampfes zu verleiten, den er überleben konnte. Da er sie jedoch ohne sein eigenes Lichtschwert nicht besiegen konnte, ließ er in einem günstigen Moment einen Teil des Steingefängnisses einstürzen, sodass die beiden von einander getrennt wurden. Da Serra inzwischen die Selbstzerstörungssequenz des Steingefängnisses aktiviert hatte, mussten beide schleunigst aus der Anlage fliehen. Auf dem Landefeld traf Bane erneut auf die Jägerin, die ihm sich ihm jedoch als Schülerin anbot und ihm sein Lichtschwert zurück gab. Bane erkannte, das er in ihr einen würdigen, neuen Schüler gefunden hatte und nahm ihr Angebot an, worauf hin sie zu Darth Cognus wurde. Bane folgte nun mit Cognus Serras Spur bis nach Ambria, wo er die Tochter des Heilers tötete. Weiterhin schickte er Zannah eine Nachricht, dass er sich ihr an ebendiesem Ort ihrer letzten Konfrontation stellen wollte.[4]

Das letzte Gefecht

Darth Zannah: „Ich habe Euch übertroffen, Bane. Jetzt bin ich die Meisterin.“
Darth Bane: „Dann beweis es!“
— Zannah und Bane vor ihrem letzten Gefecht. (Quelle)

Zannah folgte dem Ruf ihres Meisters und reiste nach Ambria. Dort angekommen traf sie auf Bane und Cognus, was sie zuerst misstrauisch stimmte. Jedoch versicherte Cognus, dass sie nur einem richtigen Sith-Lord dienen wollte, und deshalb den Stärkeren der beiden Sith als ihren Meister akzeptieren wollte. Auch wenn Zannah diesmal nicht den Fehler beging, wie Bane kämpfen zu wollen, stellte sich der Kampf als sehr ausgeglichen heraus. Bane überragte sie klar an Kraft und im Lichtschwertkampf. Auch wenn er nicht mehr den Schutz seiner Orbalisken genoss, konnte es ihr nicht gelingen, ihn zu besiegen. Doch auch Bane konnte sich keinen Vorteil erkämpfen, da sich Zannah mit ihrem simplen Stil, der nur auf Defensive ausgelegt war, dennoch gegen ihn behaupten konnte. Zwar drängte er sie langsam in Richtung der Shuttles zurück, um sie dort einzukesseln, jedoch setzte Zannah Sith-Zauberei ein, um ihren Meister zu bekämpfen. Was bei geringeren Wesen ein schnelles Ende des Kampfes bedeutet hätte, forderte sie bei Bane dennoch sichtlich heraus, da es ihr nicht gelang, seinen Willen zu brechen. Da der direkte Angriff nicht von Erfolg beschert war, beschwor Zannah Tentakel der Dunklen Seite hervor, einer Machttechnik, die Tentakel aus der puren Energie der Dunklen Seite der Macht erzeugte, die Bane nun angriffen. Beinahe zeitgleich gelang es den beiden Sith, den jeweils anderen zu entwaffnen, wobei Bane jedoch zusätzlich seinen Arm verlor. Unfähig den Angriff der Tentakel weiter abzuwehren setzte Bane seine letzte Chance ein, das Ritual des Essenzübertragung, welches sein gesamtes Wesen in Zannah projizieren sollte. Jedoch stellte sich Zannah dafür als zu stark heraus, sodass Banes Geist im Nichts verschwand.[4] Dies ist jedoch nicht klar bewiesen, da Darth Zannah nach dem Kampf das gleiche Zittern in der linken Hand bekam wie Darth Bane. [8]

Ver­mächt­nis

Darth-Bane-Detail

Darth Bane als Vision.

Bane bekam ein Grab auf dem Planeten Korriban[9], wo er auch in den Künsten der Macht trainiert wurde.[1] Dort verblieb sein Geist mindestens tausend Jahre als Kreatur der dunklen Seite der Macht.[9] Banes Traum die Jedi und die Galaktische Republik zu zerstören, wurde im Jahr 19 VSY durch den dunklen Lord Darth Sidious erfüllt, als dieser die Herrschaft über die Galaxis erringte.[10]

In der Zeit der Klonkriege landete der kleine Jedi-Großmeister Yoda um circa 20 VSY auf dem Planeten Moriband. Er reiste auf den Planeten, um zu erlernen, wie man nach dem Tod noch sichtbar auf die physische Welt zugreifen kann. Nachdem er mit R2-D2 gelandet war, wanderte er zum Tal der dunklen Lords. Dort fand er ein Grab vor, welches für Bane von vorherigen Sith-Lords gebaut wurde. Ein brennender, zerfallener Geist von Bane mit einer Rüstung floh aus dem Grab und versuchte Yoda auf die dunkle Seite zu ziehen, worauf Yoda genau wusste wer Bane für die Sith war. Yoda wieß Bane zurück, worauf dieser zurück in seinem Sarg verschwand.[9] Darth Bane wurde im Laufe der nach seinem Tod folgendem Jahrtausend in Erinnerung behalten.[11] Banes Regel der Zwei und sein Sith-Orden wurden von Darth Zannah und Darth Cognus fortgeführt.[5] Darth Banes Name wurde in den folgenden Sith-Generationen weitergegeben. Die Sith operierten nach Banes Plan einige tausend Jahre im Verborgenen.[12] 32 VSY zeigten sich die Sith zum ersten Mal wieder offen den Jedi, als der Zabrak Darth Maul Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi angriff[13], um einen Jedi zu töten.[14]

Opfer3

Bane und Yoda − zwei Legenden, Auge zu Auge

Im Jahre 130 NSY suchte der Sith-Lord Darth Krayt nach einigen Holocronen von alten Sith-Lords. Er entdeckte die pyramidenförmigen Archive von Darth Nihilus, Darth Andeddu und Darth Bane. Er fragte die Torwächter nach ihrem Wissen, worauf Bane erwähnte, dass er es überhaupt nicht unterstützt, dass Krayt die Regel des Einen gründete.[15]

Persönlichkeit und Fähigkeiten

Persönlichkeit

Durch seine langjährige Arbeit in den Minen war Bane ein überdurchschnittlich starker Mensch.[4] Er verfügte ebenso über eine ungewöhnliche Stärke in der Macht, sodass er nach kurzer Zeit bereits die Machtschilder seiner Mitschüler zerschmettern konnte.[1] Sein ständiges Drängen nach Wissen verschaffte ihm einen großen Vorteil über alle seine Mitschüler, da er so auch ungefiltert die Meinungen der alten Sith-Lords empfangen konnte.[1] Bane verstand, dass die Dunkle Seite sich auch der List bedienen musste, um bestehen zu können, was er auch stets erfolgreich tat.[1] Nachdem die Orbalisken sich an Bane angeheftet hatten, wurde er jedoch zunehmend unkontrolliert. Raserei und wenig durchdachte Handlungen überfielen ihn immer wieder.[5] Nachdem Caleb Bane von den Orbalisken befreit hatte, änderte sich Banes Wesen jedoch wieder zurück zu einem manipulierenden Wesen. Jedoch wusste Bane auch, wenn er mit purer Kraft und Aggression vorgehen musste.[4] Bane verfügte über einen unglaublich starken Willen. Selbst in ausweglosen Situationen gab er niemals auf und konnte sogar den Versuchen von Zannah, ihn mittels Sith-Zauberei zu brechen, widerstehen.[4][5]

Lichtschwertkampf

Darth Bane 13

Darth Bane mit Robe.

Erste Erfahrungen im Kampf mit dem Lichtschwert sammelte Bane auf der Akademie von Korriban, später erhielt er ein Schwert mit gekrümmten Griff von dem damaligen Schwertmeister Kas'im, der der Meinung war, es würde seinem Stil entsprechen. Darth Bane konnte die Waffe gezielt einsetzten, und nutzte aufgrund seiner großen Körperlichen Kraft oft den Djem So-Stil. Seine Angriffe waren oft kräftige, lange Schläge, typisch für diesen Stil, auch wenn er sie notfalls blitzschnell in eine schnelle Defensive verwandeln konnte.[1] Sein gebogener Schwertgriff verwirrte oft seine Gegner, wie den Jedi Valenthyne Farfalla, den dieser Fehler fast das Leben gekostet hätte, da er Banes Angriffe falsch einschätzte.[5]

Mit den Orbalisken änderte sich Banes Kampfstil grundlegend, da er nicht mehr auf seine Defensive achten musste, die Orbalisken hielten sogar Lichtschwertklingen stand. Bane konnte somit auch leicht mehrere Gegner erfolgreich bekämpfen, da die Orbalisken lediglich wenige Stellen wie das Gesicht und einige schmale Stellen zwischen den Tieren verwundbar ließen.[5] Nach der Entfernung der Orbalisken musste Bane wieder dazu übergehen, sich selbst zu schützen. Jedoch brachte er es im Schwertkampf, auch aufgrund seiner großen Kraft und Stärke in der Macht, auch ohne die Orbalisken zu großer Meisterschaft.[4]

Darth Banes LS

Darth Banes Lichtschwert.

Er kannte sich des Weiteren mit den Vor- und Nachteilen des doppelseitigen Schwertes gut aus[5], da sein früherer Mentor Kas'im und sein Rivale Sirak diese Waffe nutzten, und er den psychischen Vorteil ihres Kampfstiles zunichtemachen wollte, weswegen er den Stil und seine Möglichkeiten genau studierte. Aufgrund dieser Studien war er selbst dem Schwertmeister überlegen, solange dieser das Doppelschwert nutzte, allerdings hatte er Probleme mit Gegnern, die 2 Schwerter benutzten, da er ihre Möglichkeiten nicht genau einschätzen konnte.[1]

Holocron

Bane beschloss recht bald, dass er sein Wissen in einem Holocron sichern musste. Sollte ihm etwas zustoßen, wäre sonst sein gesammeltes Wissen verloren. Nach dem Muster von Freedon Nadds Holocron versuchte Bane dieses nun herzustellen.[1] Jedoch versagte er mal ums mal, da entweder die Matrix, also der Speicherort der Daten im Holocron, degenerierte, bevor Bane das Ritual beenden konnte, oder er zu schnell ermüdete. Erst nach dem Auffinden von Belia Darzus Holocron und dem Wissen um den Schlussstein gelang ihm das Erstellen des Holocrons und sicherte damit das Bestehen seiner Lehren weit über seinen Tod und sogar über das Bestehen seines Ordens hinaus.[5]

Beziehungen

Hurst

„Hurst? Er hat dich ganz allein aufgezogen, nachdem deine Mama gestorben war, und du hast nicht mal den Respekt ihn Vater zu nennen?“
— Gerd zu Dessel (Quelle)

Obwohl Hurst Banes Vater war, war ihre Beziehung alles andere als herzlich. Er beschuldigte Bane für den Tod seiner Frau verantwortlich zu sein, die im Kindbett starb. Hurst sah Bane lediglich als lästiges Anhängsel und drangsalierte den Jungen häufig. Sobald Bane alt genug war, musste er ebenso im Bergwerk arbeiten gehen, doch obwohl er nun selbst Credits verdiente, und dabei weniger verbrauchte als sein Vater, der dem Spiel und der Trunkenheit verfallen war, warf dieser ihm jedoch ständig vor, ihm auf der Tasche zu liegen. Nach einer besonders kräftigen Tracht Prügel, wünschte sich Bane nichts seliger als den Tod seines Vaters. Unbewusst nutzte er die Macht, um das Herz des Bergwerkers zu zerquetschen.[1] In seinem letzten Gefecht gegen Zannah setzte diese Sith-Zauberei ein, mit der sie die tiefsten Ängste von Bane als Illusion hervorruf. Dabei hatte er das Gefühl, von fliegenden Bestien angegriffen zu werden, die die gleichen Augen wie Hurst hatten und einen Schrei abgaben, der wie der Name seines Vaters klang.[4]

Githany

Githany trat als seine Lehrerin in Banes Leben. Es gelang ihr, seine selbst aufgebaute Blockade zu brechen und ihn wieder zur Dunklen Seite der Macht zu führen. Sie nutzte dazu eine Mischung aus Banes Gier nach Macht und seiner Lust auf die attraktive Sith selbst. Nachdem Bane für sich die Wahrheit über die Dunkle Seite gefunden hatte, hoffte er Githany als seine Schülerin bekehren zu können, jedoch hing sie zu sehr an den Lehren Kaans und der Bruderschaft, sodass Bane sich gegen sie entschied und sie mit den anderen Lords der Bruderschaft der Gedankenbombe überließ. Zwar erkannte sie vor ihrem Ende, dass Bane den wahren Weg der Dunklen Seite gefunden hatte. Jedoch war es für sie bereits zu spät, um der Explosion zu entgehen.[1]

Zannah

Bei ihrem ersten Treffen hatte Zannah bereits selbst ihren Weg zur Dunklen Seite gefunden und damit zwei Jedi getötet, ohne jemals eine Ausbildung in der Benutzung der Macht erhalten zu haben.[1] Zannah sah in Bane niemals eine Vaterfigur, sondern einen Weg dazu, ihre eigene Macht zu mehren. Da Zannahs und Banes Wesen recht ähnlich waren, verstand sie sehr schnell dessen Lehren und erfüllte ihn mit Stolz. Die tiefe Beziehung, die sich zwischen den beiden entwickelte, war jedoch eine strikte Meister-/Schüler-Beziehung ohne jede Herzlichkeit. Da beide sich der unausweichlichen Konfrontation, die durch die Regel der Zwei bedingt war, bewusst waren, versuchten sie nicht, dies zu ändern.[5] Banes Hoffnungen über die immer stärker werdende Zannah wurden jedoch schließlich durch deren fehlendes Bestreben ihren Meister herauszufordern zerstört, sodass er begann sich nach alternativen Lösungen umzusehen. Zannah jedoch hatte mit der Herausforderung gewartet, weil sie erst einen Schüler finden wollte, bevor sie Bane konfrontierte. Dies geschah zum selben Zeitpunkt, als Bane sein Leben zu verlängern suchte, um so einen neuen Schüler ausbilden zu können. Bei ihrer schließlichen Konfrontation gaben so beide ihr Bestes, um den jeweils anderen zu besiegen. Zannah erlangte schließlich die Oberhand und vernichtete Bane.[4]

Hinter den Kulissen

  • Darth Bane findet seine erste Erwähnung im Roman zu Episode I – Die dunkle Bedrohung. Später wurde diese Geschichte von The Essential Chronology weiterentwickelt. Jedi vs. Sith und Bane of the Sith verhalfen Bane zu Auftritten, bei denen er mit im Mittelpunkt stand. Mit der Darth Bane-Reihe bekam er schließlich auch seine eigene Romanreihe spendiert. Das erste Bild von Darth Bane stammt von Jesús Redondo und wurde am 14. November 2000 im Episode I – Secrets of the Sith Movie Scrapbook veröffentlicht. Die Illustration zeigt Darth Bane mit einem von Orbalisken bedeckten Oberkörper. Außerdem trägt er einen käfigartigen Helm und ein blaues Lichtschwert.
  • Der Name „Bane“ ist Englisch, und lässt sich mit „Verderben“, „Fluch“, „Gift“ oder auch mit „Sargnagel“ übersetzen, aufgrund des im Text geschilderten Zusammenhanges sind jedoch die ersten beiden Bedeutungen am wahrscheinlichsten.
  • Am Ende von Dynastie des Bösen stehen einige Andeutungen, dass der Essenzaustausch eventuell geglückt sein könnte, etwa "Sie bewegte sich unbeholfen und konnte nicht aufrecht stehen, als wüsste sie nicht recht, wie ihre Glieder und Muskel arbeiteten.", oder das Öffnen und Schließen ihrer Hand, das ein Zeichen dafür sein könnte, dass Darth Bane im Körper von Zannah kontrollieren möchte, ob sein Zucken, was den ganzen Roman über ein Zeichen von seinem einsetzendem körperlichen Verfall war, wiederkehrte. Deshalb stellte der Autor Drew Karpyshyn eindeutig klar, dass er deutlich geschrieben habe, was der wahre Ausgang sei. Dabei spielt er eindeutig auf die Aussage Zannahs nach dem Kampf an: "Bane ist tot. Ich bin Darth Zannah, Dunkler Lord der Sith, und deine Meisterin.". Jedoch sei ein großer Teil Banes, besonders durch dessen langjähriges Training, auf Zannah übergegangen.[16]
  • Bei dem Charakter Bane haben sich über die Zeit einige Widersprüche ergeben:
    • Das offizielle Star Wars Fact File stellt die Geschehnisse um die Siebte Schlacht von Ruusan etwas anders dar, als die anderen Quellen. Laut dieser Darstellung wäre Bane derjenige, der für Gleichheit unter den Sith sorgen wollte, was laut der anderen Quellen jedoch Kaans Einstellung war. Weiter wird hier nichts davon erwähnt, das Bane Kaan so weit beeinflusste, bis er die Gedankenbombe einsetzte. Auch überlebt Bane in dieser Darstellung wegen seines starken Willens, nicht durch eine genügende Entfernung zum Explosionsort. Beim Flug nach Dxun zerstört laut des Fact Files der Geist von Quordis die Valcyn, nicht Bane selbst durch Machtblitze. Da diese Variante nur im Fact File aufzufinden ist, richtet sich dieser Artikel nach den übrigen Quellen, lediglich die nicht widersprüchlichen Informationen wurden übernommen.
    • Obwohl in den Romanen eindeutig darauf eingegangen wird, dass der Griff von Banes Lichtschwert abgekrümmt ist, wie etwa bei Dooku, erscheint der Griff auf den bekannten Bildern aus den Comics, von Covern, oder aus dem CSWE als normaler, gerader Griff. Auch wird Bane oft mit einem violetten Lichtschwert dargestellt, jedoch kann davon ausgegangen werden, dass er ein rotes führte.
  • Darth Bane wird in der The Clone Wars-Episode Opfer von dem Schauspieler des Kinoheldens Luke Skywalker Mark Hamill synchronisiert.

Weblinks

Quellen

Einzelnachweise


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