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Eta-2 Actis-Klasse Abfangjäger

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Eta-2 Actis-Klasse Abfangjäger
Eta-2-Actis Coruscant.jpg
Allgemeines
Hersteller:

Kuat Systems Engineering

Modell:

Eta-2 Actis-Klasse Abfangjäger

Klasse:

Sternjäger

Preis:

320.000 Credits (240.000 gebraucht)

Technische Informationen
Länge:

5,47 Meter

Breite:

4,30 Meter

Höhe:

2,50 Meter

Beschleunigung:

5.200 g

Höchstgeschwindigkeit (Atmosphäre):

1.500 km/h

Antrieb(e):

2 Ionenpulstriebwerke

Hyperraumantrieb:

Hyperraumring

Bewaffnung:
Kapazitäten
Crew:
Beladung:
  • Ersatzteilcontainer
  • Vorräte für 2 Tage
  • (1 Woche mit Hyperraumring)
  • 60 kg
Nutzung
Rolle:

Militärfahrzeug

Zugehörigkeit:

Der Eta-2 Actis-Klasse Abfangjäger war ein Sternjäger der Galaktischen Republik, der zur Zeit der Klonkriege oftmals von den Jedi des Alten Jedi-Ordens eingesetzt wurde. Daher bekam er auch den Spitznamen Jedi-Abfangjäger. Er war gleichzeitig auch eines der wendigsten Raumschiffe jenes Jahrtausends.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung Bearbeiten

Verglichen mit den anderen Raumjägern seiner Zeit, zählte der Eta-2 Actis-Klasse Abfangjäger zu den kompaktesten und wendigsten Raumschiffen. Die Maschine war kaum größer als ein herkömmlicher Luftgleiter, der nichtsdestotrotz über eine hohe Feuerkraft, hervorragende Beschleunigung und außergewöhnliche Manövrierfähigkeit verfügte. Die kompakte Bauweise brachte jedoch auch so manches Problem mit sich, da die leistungsstarke Kampfjäger-Technologie, die auf engstem Raum untergebracht war, eine nicht unerhebliche Überhitzungsgefahr barg. Um dieses Risiko möglichst gering zu halten, war im Kampfjäger ein komplexes System aus Hitzeaustauschern, Pumpen und Kühlpaneelen untergebracht. Die Bauweise war speziell auf den Einsatz von Macht basierenden taktischen Fähigkeiten der Jedi-Piloten zugeschnitten, sodass auf schweres Fluggerät, Sensoren und Schilde verzichtet werden konnte.[1]

Da der Eta-2-Actis wie sein Vorgänger, der Delta-7 Aethersprite-Klasse Sternjäger, keinen eigenen Hyperraumantrieb besaß, musste er auf einen externen Hyperraumring, das Syluire-45 von TransGalMeg Industries, zurückgreifen. Die Bewaffnung bestand aus je zwei Doppellaser- und Ionenkanonen. Die Laserkanonen hatten zwar eine enorm hohe Feuerkraft, aber wegen zu schwacher Kondensatoren war der Dauerfeuereinsatz beschränkt. Für Jedi stellte dies jedoch kein echtes Handicap dar, da sie ihr Ziel in der Regel ohnehin selten verfehlten.[1] Die Farbe des Sternjägers konnte je nach Geschmack variiert werden.[2]

VariantenBearbeiten

High-Maneuver Variante
Nachdem Kuat Systems Engineering schon Varianten des Delta-7 Aethersprite-Klasse Sternjägers produzierte, wollten die Ingenieure auch mit dem Eta-2 Actis-Klasse Sternjäger experimentieren. Dazu wurden von an der Front operierenden Jedi Meinungen über den Jäger eingeholt, sodass man wusste, wo es Verbesserungsmöglichkeiten gab. Als dann noch der Erfolg der High-Maneuver Variante des Delta-7 bemerkt wurde, lieferte Kuat schon wenige Monate nach Auslieferung des Basismodells diese Variante auch für den Eta-2 aus. [3]
Heavy-Defense Variante
Viele Jedi verlangten nach einer Variante, die besser gepanzert ist, um auch schwere Gefechte zu überstehen. Besonders Saesee Tiin setzte sich dafür ein, ein paar weniger sinnvolle offensive Systeme auszubauen, um mehr Platz für Panzerung zu schaffen. Die ersten Reaktionen auf das fertige Modell fielen nicht positiv aus, aber nach den Praxistests während der Schlacht von Coruscant änderten sich diese Meinungen. [3]

Geschichte Bearbeiten

Als Nachfolgemodell des Delta-7 Aethersprite-Klasse Sternjägers wurde der Eta-2 ebenfalls von Kuat Systems Engineering, einem Tochterunternehmen der Kuat Triebwerkswerften, produziert. In den drei Jahren der Klonkriege entwickelte sich der Sternjäger schnell zu einem beliebten Vehikel der Jedi-Ritter, die insbesondere die charakteristische Form als auch die außerordentliche Manövrierfähigkeit des Eta-2 zu schätzen wussten. Unter den republikanischen Klonstreitmächten wurde der Abfangjäger als ein Symbol der Autorität und Hoffnung angesehen. Dabei hatte der Eta-2 Actis-Sternjäger weniger Platzverbrauch, sodass mehr Sternjäger dieser Klasse mitgeführt werden konnten, ein Venator-Kreuzer beispielsweise 192 Jäger.[1]

Der Prototyp des Eta-2 Actis wurde von Anakin Skywalker im Kampf gegen Tofen Vane und seine Tempest Zero eingesetzt. Der Jäger hatte eine blau-gelbe Farbgebung. In der Schlacht in den Schleiernebeln konnte Tofen abschießen und so den Sieg der Republik sichern. Die Republik produzierte danach weitere Modelle.[4] Im weiteren Verlauf der Klonkriege nutzten immer mehr Jedi den Eta-2. Zu den ersten gehörten Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker, die den Jägern ihre eigene Farbgebung gaben.[2]

Die Jedi bestritten mit dem kompakten Abfangjäger zahlreiche Schlachten. Im Jahr 19 VSY setzten sich die beiden Jedi Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi während der Schlacht von Coruscant an die Spitze der republikanischen Streitkräfte, als es darum ging, den Obersten Kanzler Palpatine aus der Gefangenschaft der Konföderation unabhängiger Systeme zu befreien.[1][2] Nach seinem Fall zur Dunklen Seite der Macht und dem Ende der Klonkriege flog Darth Vader ebenfalls einen Eta-2, um den Jedi Roan Shryne und seine Gefährten zu jagen. Dieser war allerdings nicht der Jäger, mit dem er nach Mustafar kam, sondern eine schwarze Variante. [5] Später wurden die TIE-Jäger nach der Vorbild der Eta-2 Actis Sternjäger gebaut, wobei hier weniger Kosten entstanden. Allerdings war dieser viel effektiver für die Piloten. Auch danach wurde das Konzept immer weiter verbessert.[1]

Hinter den Kulissen Bearbeiten

  • Rein äußerlich ist der Eta-2 Actis-Klasse Abfangjäger als eine Mischung des Delta-7 Aethersprite-Klasse Sternjäger aus Episode II – Angriff der Klonkrieger und des TIE-Jägers aus der klassischen Trilogie anzusehen.[6]
  • Für die Dreharbeiten zu Episode III – Die Rache der Sith wurde ein Modell eines Eta-2 in Originalgröße geschaffen, dass durch unterschiedliche Farbgebungen in insgesamt fünf verschiedene Schiffe verwandelt werden konnte. Zwei Varianten waren für Anakin Skywalker und weitere zwei für Obi-Wan Kenobi vorgesehen, während die letzte Version eigentlich für Jedi-Meister Plo Koon geplant war. Dieser fliegt in der fertigen Filmversion jedoch das ältere Delta-7 Aethersprite-Modell.[6]
  • Im Computerspiel Battlefront II besteht die Bewaffnung des Eta-2 aus Lenkraketen, funktionell entspricht er in diesem dem Droiden-Tri-Jäger. Auch in Labyrinth des Bösen und Starships of the Galaxy widerspricht die Bewaffnung den eigentlichen Werten.

Quellen Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

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