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Jar Jar Binks

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Erläuterung: Die TCW-Folgen Verschollen Teil 1und Teil 2 fehlen. Ahsoka Tano die Beste (Diskussion) 11:52, 25. Mai 2014 (UTC)

Jar Jar Binks
Jar Jar
Beschreibung
Spezies:

Gungan

Rasse:

Otollo

Geschlecht:

Männlich

Augenfarbe:

Orange

Körpergröße:

1,96 Meter

Besondere Merkmale:

Sehr ungeschickt

Biografische Daten
Geburtsdatum:

52 VSY[1]

Heimat:

Naboo[2]

Beruf/Tätigkeit:
Zugehörigkeit:

Galaktische Republik

„Die Fähigkeit zu sprechen, macht dich noch lange nicht intelligent.“
— Qui-Gon Jinn zu Jar Jar Binks (Quelle)

Jar Jar Binks war ein Otollo-Gungan von Naboo, der zu Zeiten der Blockade von Naboo als wichtiger General der Gungan-Armee fungierte. Nach seinem Zusammentreffen mit dem Jedi Qui-Gon Jinn und dessen Padawan Obi Wan Kenobi sowie der erfolgreichen Verteidigung gegen die Handelsföderation erhielt er als erster Vertreter seiner Art die Stelle eines Abgeordneten sowie nach Padmé Amidalas Tod die eines vollwertigen Senators seines Heimatplaneten innerhalb des Galaktischen Senats. Trotz seiner merkwürdigen Art sich auszudrücken und seiner ihn auf Schritt und Tritt verfolgende Unbeholfenheit konnte er sich relativ erfolgreich für die Republik einsetzen.

Biografie

Leben in Otoh Gunga

Jar Jar Binks wurde 52 VSY in Otoh Gunga auf Naboo geboren und hatte schon früh mit seiner außergewöhnlichen Tollpatschigkeit zu kämpfen. Durch seine stetig unbekümmerte Art, die ihm indes schon viele schwere Unfälle beschert hatte, passte er nicht so ganz in die friedliebende Gesellschaft der Gungans. Schon in vergleichsweise frühen Jahren wurde er aus allen Schulen Otoh Gungas ausgeschlossen, sodass er sein Geld mit minderwertigeren Arbeiten verdienen musste. Einmal, als Jar Jar als Straßenmusiker sein Glück versuchte, zahlten ihm die vorübergehenden Passanten Geld, damit er aufhört seine schreckliche Musik zu spielen, wobei er jedoch von dem großen Captain der Gungan-Armee Tarpals entdeckt wurde. Tarpals versuchte, aus ihm einen tüchtigen und vor allem disziplinierten Soldaten seiner Einheit in der Armee, zu formen. Nach einer Vielzahl weiterer unwilliger Missgeschicke wurde der Gungan allerdings wieder aus dem Militärdienst entlassen. Weitere berufliche Möglichkeiten waren dementsprechend für ihn überaus eingeschränkt, obgleich er seine Pannen jedesmal unbeabsichtigt verursachte.[3]

„Du wurdest verbannt, weil du ein Tollpatsch bist?“
— Obi-Wan Kenobi zu Jar Jar (Quelle)

Da der reguläre Anführer der Gungans, Boss Nass, Jar Jars Eltern jedoch respektierte, organisierte er für den Jungen eine neue Berufsmöglichkeit im Zoo Otoh Gungas, wobei Jar Jar allerdings erneut eine Katastrophe auslöste. Als er einen Opee-Killerfisch in der Ausstellung sah, bekam Jar Jar Panik, da er im Glauben war, das riesige Tier könnte entkommen. Weitere Versuche zu helfen führten jedoch bloß dazu, dass er die Hälfte aller im Zoo lebenden Tiere freiließ. Nichtsdestotrotz setzte sich Boss Nass nach diesem Zwischenfall erneut für den Gungan ein und beschaffte ihm eine Arbeitsstelle als Koch innerhalb einer großen Feier in dessen herrschaftlicher Villa. Obwohl Jar Jar sich sehr anstrengte, keine Katastrophe zu entfachen, steckte er versehentlich die gesamte Küche in Brand, woraufhin eine schwere Explosion in einem der Öfen ausgelöst wurde. Die gewaltige Detonation ließ die schützende Blase um den Baut zerbersten, sodass die komplette Feier augenblicklich von den hereinströmenden Fluten überschwemmt wurde, da Otoh Gunga unter Wasser, inmitten des Paonga-Sees gelegen war. Aufgrund dessen, wurde die augenblickliche Verbannung Jar Jars aus Otoh Gunga veranlasst, sodass dieser gezwungen war, fortan alleine in den nahe gelegenen Flussnebenarmen weiterzuleben.[3]

Treffen mit den Jedi

„Hallo, Burschens.“
— Jar Jar zu den Astromech-Droiden in der Yacht. (Quelle)
Qui-Gon-Jar-Jar

Jar Jar wird von Qui-Gon Jinn gerettet

Als die Handelsföderation 32 VSY unter der derzeitigen Führung Nute Gunrays ihre geheime Invasion und Blockade auf Naboo in die Gänge gesetzt hatte, stolperte Jar Jar bei Nahrungssuche über einen im Weg liegenden OOM-9 Kampfdroiden. Sofort erfasste ihn die Panik, woraufhin er plötzlich beinahe von einem MTT der Handelsföderation überrollt wurde. Von einem Jedi-Meister, namens Qui-Gon Jinn, konnte Jar Jar allerdings in letzter Sekunde errettet werden, womit er sich und den Jedi um ein Haar durch seine eigene Schusseligkeit getötet hatte. Da nun die Götter des Gungans verlangten, seinem Lebensretter auf ewig zu dienen, versuchte Jar Jar, Qui-Gon zu folgen und somit seine Pflicht zu erfüllen. Infolge einer kleinen Diskussion kam auch der Padawan Qui-Gons, Obi-Wan Kenobi hinzu, der anfangs in dem Gungan nur eine Last sah. Da die Beiden Jedi allerdings als Botschafter und Vermittler zwischen der Handelsföderation und der Galaktischen Republik geschickt worden waren, mussten sie, nachdem die Handelsföderation versucht hatte, sie zu eliminieren, unverzüglich den Kontakt mit amtierenden Königin Naboos in der Stadt Theed, Padmé Amidala, aufnehmen. Der Gungan versuchte zu helfen und bot den Jedi eine Audienz mit Boss Nass in Otoh Gunga an, was er allerdings sofort wieder bereute. In der darauffolgenden, verbalen Auseinandersetzung konnten die beiden Jedi Jar Jar jedoch von ihrem Standpunkt überzeugen.[4]

Beim Erreichen der Unterwasserstadt wurde Jar Jar sofort von Tarpals festgenommen und zum Anführer der Gungans gebracht. Die Jedi überzeugten Nass in der unwillig geschehenen Audienz, ihnen ein geeignetes Transportmittel zur Verfügung zu stellen, während Jar Jar von diesem im Anschluss daran wegen der erbrachten Missachtung zum Tode verurteilt wurde. Da die Jedi allerdings einen Navigator brauchten, um durch den Planetenkern, den schnellsten Weg nach Theed, zu gelangen, erzählte Qui-Gon Nass von der Lebensschuld Jar Jars. Aufgrund dieser konnte der Gungan befreit werden, da er zudem dachte, bei den Jedi eine höhere Überlebenschance als in Otoh Gunga zu haben. Nach einer nervenaufreibend brisanten Fahrt durch das Zentrum Naboos, kamen sie in der vormals von der Föderation eroberten und gegenwärtig besetzten Stadt Theed an. Als die Gruppe Amidala und ihre Gefolgschaft aus den Klauen mehrerer Kampfdroiden befreit hatte, konnte sie von Qui-Gon überzeugt werden, sich auf den Weg nach Coruscant zu machen, um dort ihre missliche Lage dem Galaktischen Senat vorzutragen. Doch als die nun zusammengewachsene Gruppe ein Raumschiff aus dem Hangar gestohlen hatte, waren sie gezwungen die Blockade der Föderation zu durchbrechen. In einem heiklen Flug konnten sie den meisten Salven der Droiden-Kontrollschiffen ausweichen, bevor ihre Raumfäre von einem präzisen Treffer schwer beschädigt wurde. Die Kapazität des Hyperraums wurde zudem stark verringert, sodass die Gruppe gezwungen war, am nächstgelegenen Planeten notzulanden.[4]

Tatooine

Pod anakin

Anakin Skywalker gewinnt das Podrennen

So wurde der von der Republik unberührte und primitive Planet Tatooine auserkoren, der jedoch insbesondere von den Hutts kontrolliert wurde. Um nicht unnötige Aufmerksamkeit zu erregen, landete die Gruppe etwas außerhalb der kleinen Wüstenstadt Mos Espa. Auf der Suche nach neuen Teilen für das Schiff, machten sich Jar Jar, Qui-Gon Jinn sowie die junge Königin Amidala -verkleidet als Zofe- auf den Weg. Angekommen in dem Laden von Watto, begann Jinn augenblicklich mit dem Toydarianer zu verhandeln, doch da auf Tatooine keine republikanischen Credits akzeptiert wurden, fand der Jedi-Meister keinen Weg Ersatzteile zu kaufen. Während Jar Jar und Amidala im vorderen Teil des Geschäft warteten, trafen sie auf einen kleinen Sklavenjungen, namens Anakin Skywalker. Beim Verlassen von Wattos Einzelhandelsgeschäft, traf Jar Jar nach einen weiteren Missgeschick auf einen gefürchteten Dug, genannt Sebulba. Da Sebulba sich mit dem unbeholfenen Gungan anlegen wollte, kam Anakin kurzzeitig dazwischen und beendete somit den Streit, bevor er eskalierte. Der junge Mensch bot der Gruppe wegen eines Sandsturms Unterkunft an, was sie im Anbetracht der Gefährlichkeit dieser vorerst dankbar annahmen. Skywalker war bei ihm zu Hause dabei, bereits einen Protokolldroide und einen Podrenner zu konstruieren, welchen er im Boonta-Eve-Classic Podrennen fahren wollte. Da der Junge gerne helfen wollte, bot er der kleinen Gruppe an, von dem Erlös, welchen er durch einen Sieg beim Rennen bekäme, die Ersatzteile für den Hyperraumantrieb zu bezahlen.[4]

Jar Jar war sofort zur Stelle, Skywalker an kleinen Wartungsarbeiten an dessen Podrenner behilflich zu sein. Ob seine Bemühungen zwar hilfreich waren, war unwichtig, denn für den Jungen zählte bloß der Gedanke an Hilfe. Am Tage des Rennens sah Jar Jar nach weiterer Starthilfe als Publikum von einer diversen Plattform zu, welche für die Freunde und Angehörige des Menschenkindes reserviert worden war. Der Gungan war begeistert als Skywalker das überaus schwierige Rennen für sich entscheiden konnte und die Gruppe nun endlich vom unterentwickelten Wüstenplaneten verschwinden konnte. Nach der Ankunft auf den Hauptplaneten der Galaxis, stellte Amidala ihren Misstrauensantrag gegen den amtierenden Obersten Kanzler, Finis Valorum und schlug als neuen Kanzler, Palpatine, den derzeitigen Senator von Naboo, vor. Um jedoch nicht noch länger tatenlos herumzusitzen und das Leiden des Volkes der Königin zu ignorieren, beschloss diese den Kampf mit der Föderation in die eigene Hand zu nehmen. Dementsprechend schlug Jar Jar einen Pakt mit seiner Nation vor, um der desillusionierten Bevölkerung Naboos zu helfen.[4]

Schlacht von Naboo

Gunganarmee

Die Gungan-Armee

Nach Jar Jars Rückkehr auf seinen Heimatplaneten, musste er mit erschrecken feststellen, dass seine Heimatstadt, Otoh Gunga, evakuiert worden war. Doch es gab nur einen Ort, den die Gungans aufsuchen würden, wenn sie Otoh Gunga verließen. Einen heiligen Ort, den er der Gefolgschaft Amidalas sowie den Jedi und den Rest der Gruppe zeigte. Nach einem Treffen mit Nass persönlich, bezeugte dieser eine Zusammenkunft zwischen Menschen und Gunganer, um diesen in einer ablenkenden Schlacht den Weg nach Theed freizumachen. Deswegen zeigte sich Nass nach Jahren erbittertem Hass auf Jar Jar sehr respektvoll ihm gegenüber, da er die Menschen und die Gunganer indirekt vereint hatte, sodass der Gungan augenblicklich in den Rang einen Generals erhoben wurde -eine schockierende Entscheidung für Jar Jar, welche ihn sofort schwächeln ließ. Kurz nach der Promotion erklärte Amidala ihren gut ausgearbeiteten Plan. Die Gungan Armee würde die Streitkräfte der Föderation aus der Stadt locken und den Piloten der Naboo somit den freien Zugang zu ihren Raumschiffen im Hangar gewähren. Demnach könnten die Piloten in ihren Naboo-N-1-Sternjägern das Droidenkontrollschiff der Handelsföderation ausschalten und somit gleichzeitig auch das Heer aus Kampfdroiden.[4]

An der Spitze der Gungan-Armee wartete Jar Jar, geschützt unter einem Schild, auf das gewaltige Heer der Föderation. Auch wenn die Armee aus Kampfdroiden den der Gungans zahlenmäßig weit überlegen war, konnte die Gungan-Armee eine solide Verteidigung aufrechterhalten. Doch dennoch konnten die Kampfdroiden unter das standhafte Schildgitter der Gungans marschieren und diese mit ihrer geballten Feuerkraft der Blaster unter Beschuss setzten. Obwohl die Gungans erbittert kämpften, mussten sie sich schlussendlich dennoch zurückziehen, wobei Jar Jar und Captain Tarpals jedoch von den Droiden festgenommen wurden. Kurz nach ihrer Gefangennahme konnte allerdings Skywalker durch einen Sternjäger das Kontrollschiff der Separatisten neutralisieren, sodass sämtliche am Boden stationierte Kampfdroiden sich augenblicklich automatisch ausschalteten und die Schlacht gewonnen war.[4]

Allerdings war der Sieg nicht ohne einen erbitterten Verlust. Qui-Gon verlor nach einem Duell mit dem Sith Darth Maul sein Leben, was für Jar Jar Freiheit aus seiner Lebensschuld bedeutete, sowie die gefallenen Gungans in den Ebenen Naboos. Doch Amidala war mit ihrer Mission erfolgreich und es herrschte wieder tiefer Frieden auf dem idyllischen Naboo. Infolgedessen nahm Jar Jar sogar an großen Feierlichkeiten in Theed teil und freute sich schon auf eine Ära des Friedens.[4]

Übernahme der Amtsgeschäfte von Naboo

„Senatorens, sehr abgeordnete Geehrte... Und als Antwort auf diese direkte Bedrohung der Republik michse vorschlagen, dass der Senat sofort mit Notstandsmaßnahmen bevollmächtigt, den obersen Kanzeler.“
— Jar Jar Binks vor den Galaktischer Senat (Quelle)
Binks-Senat2

Jar Jar stellt den Antrag im Senat.

Nachdem zwei von Jango Fett angezettelte Anschläge auf Padmé Amidala fehlschlugen, brachte der Senat die Senatorin von Naboo zu ihrem Heimatplaneten in Sicherheit, damit sie dort untertauchen konnte. Da Naboo weiterhin einen Vertreter brauchte, übertrug Padmé ihre Aufgaben an den Abgeordetnen Jar Jar Binks. Kurz darauf fand Meister Obi-Wan Kenobi heraus, dass auf Kamino eine Klonarmee für die Galaktische Republik rekrutiert wurde, was gut für den als Obersten Kanzler Palpatine regierenden Darth Sidious war. Er redete Jar Jar ein, dass Senatorin Padmé in dieser Situation gewiss den Antrag gestellt hätte, den Palpatine mit Sondervollmachten auszustatten. Der gutmütige Jar Jar glaubte dies und bemerkte nicht die Manipulation von Palpatine. Jar Jar fasste daraufhin den Entschluss, den vermeintlichen Antrag Padmés im Senat zu stellen, kurz darauf tat er dies tatsächlich in einer Senatssitzung und beschleunigte somit ein militärisches Vorgehen der Republik gegen die Konföderation unabhängiger Systeme, was schließlich in den Klonkriegen mündete.[5]

Klonkriege

Während der Klonkriege hielt sich Jar Jar größtenteils auf Coruscant auf, und nahm zusammen mit Padmé senatorische Pflichten wahr. Er reiste zusammen mit ihr und C-3PO nach Rodia, auf welchem eine Hungersnot ausgebrochen war. Padmé wollte durch einen friedlichen, diplomatischen Weg erreichen, dass Rodia der Republik treu blieb. Doch Senator Onaconda Farr hatte keinen anderen Weg gesehen als eine Allianz mit Nute Gunray und der Konföderation unabhängiger Systeme einzugehen, kurz darauf wurde Padmé von Kampfdroiden in Gewahrsam genommen.

C-3PO: „Oh Achtung Jar Jar, paß auf! Ein Krabbendroide kommt direkt auf dich zu!“
Jar Jar Binks: „Auf michse?“
C-3PO: „Ja, auf dichse!“
— C-3PO und Jar Jar Binks (Quelle)
C-3po und jar jar

Jar Jar und C-3PO auf Rodia.

Nachdem auch er selbst und C-3PO von Kampfdroiden angegriffen worden waren, wollte Jar Jar, sehr zum Missfallen C-3POs, Padmé befreien. Dabei fanden die beiden ein Jedi-Gewand und schon bald machte innerhalb der Kampfdroiden das Gerücht die Runde, dass ein mächtiger Jedi auf Rodia sei. Mit etwas Glück und der Hilfe eines Kwazelschlunds, mit dem sich Jar Jar angefreundet hatte, gelang dann auch die Befreiung von Senatorin Amidala. Da sich nun auch die Rodianer gegen Gunray stellten und behaupteten, dass sie nie vorhatten die Republik zu verraten, wurde der Vizekönig der Handelsföderation schon kurz darauf in Gewahrsam genommen und sollte nach Coruscant gebracht werden, wo ihm der Prozess gemacht werden sollte.[6]

Jar Jars nächste Mission führte ihn nach Florrum, wo er zusammen mit Senator Kharrus den von Piraten gefangengenommenen Graf Dooku gegen Gewürz austauschen sollte. Doch die Piraten spielten falsch, schossen das Shuttle ab, wobei viele begleitende Klonkrieger und Kharrus den Tod fanden, so dass Jar Jar die Führung der Delegation übernahm. Sie wurden in Kämpfe mit den Piraten verwickelt, die das Gewürz stehlen konnten, doch unter seiner Führung schafften es die ihn eskortierenden Coruscant-Wachen, das Gewürz zurückzuerbeuten. Als sie sich der Piraten-Basis näherten, fingen die Piraten den Trupp mit drei Panzern ab. Jar Jar versuchte auf Anraten von Commander Stone mit ihnen zu verhandeln, aber durch seine Tolpatschigkeit schaffte er es, die Piraten zu verwirren, zwei Panzer zu zerstören und damit Stone und den Klonkriegern zu ermöglichen, die Piraten zu überwältigen und mit dem letzten Panzer zur Basis vorzustoßen. Dort trafen sie sich mit Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker, aber da Dooku entkommen war, verließen sie im Anschluss daran mit der Twilight den Planeten.[7]

Jar Jar Binks jagt Faulkäfer

Jar Jar Binks jagt einen Faulkäfer.

Später reiste er zusammen mit Padmé nach Naboo, um das Auftauchen einiger Kampfdroiden auf dem Planeten zu klären. Bei dem Versuch, einem Taktikdroiden Informationen zu entlocken, verursachte Jar Jar bei dem Versuch einen Faulkäfer zu fangen einen Unfall, der den Taktikdroiden zerstörte. Aber durch den Käfer wussten sie, wo sich der Droide aufgehalten haben musste. Später lernten Jar Jar und Padmé die Shaak-Hüterin Peppi Bow kennen, die ihnen den richtigen Weg wies, woraufhin sie in ein Labor des separatistischen Wissenschaftlers Nuvo Vindi gerieten, der ihnen stolz die Wiedererschaffung des Blauschattenvirus präsentierte. Jar Jar und Padmé konnten aber später von Anakin befreit werden.[8]

Bei dem Versuch die Basis zu sichern, ließ einer von Vindis Droiden eine Blauschattenbombe explodieren, was die gesamte Anlage kontaminierte. Jar Jar schaffte es rechtzeitig, einen Schutzanzug anzulegen und zusammen mit Padmé, Ahsoka und einigen Klonkriegern zu verhindern, dass die übriggebliebenen Kampfdroiden die Basis verlassen und Naboo verseuchen. Versehentlich beschädigte er dabei Padmés Schutzanzug, was sie auch dem Blauschattenvirus aussetzte, doch glücklicherweise konnten Anakin und Obi-Wan noch rechtzeitig ein Heilmittel beschaffen und alle retten. Obi-Wan lobte Jar Jar für seinen Kampf gegen die Droiden und schlug ihm vor, mit Captain Rex zu trainieren, was dieser jedoch ablehnte.[9]

Ende der Klonkriege

Als Padmé herausfand, dass sie von ihrem heimlichen Ehemann Anakin Skywalker schwanger war, wusste sie, dass sie in den nächsten Wochen und Monaten nicht mehr als Senatorin tätig sein konnte. Kurz vor ihrem Tod übertrug sie deshalb das Amt erneut an Jar Jar Binks. Bald wurde das Galaktische Imperium durch Darth Sidious ausgerufen. Später erzählte ihr Obi-Wan Kenobi, dass Anakin sich der Dunklen Seite zugewandt hatte, woraufhin sie im Zuge der Geburt ihrer Kinder Luke und Leia auf Polis Massa starb. Trauernd nahm Jar Jar an der Beerdigung seiner Freundin Padmé teil, die ihn immer wieder politisch unterstützte.[10]

Persönlichkeit

Jarjar

Ein sichtlich erschrockener Jar Jar Binks.

Jar Jar Binks war ein recht gutmütiger Geselle, was man besonders daran merkte, dass er Palpatine den Gefallen erfüllte, für ihn Sondervollmachten zu beantragen. Vor der Begegnung mit den Jedi war er noch recht ungeschickt, aber danach ließ seine Tollpatschigkeit immer mehr nach.

Hinter den Kulissen

  • Jar Jar Binks ist einer der wohl umstrittensten Charaktere der Star Wars-Hexalogie. Mit seinem albernen Auftreten und absurder Komik steht er in einem scharfen Kontrast zum eher trockenen Humor des Droiden-Duos R2-D2 und C-3PO aus der Klassischen Trilogie, das sich bei den Fans nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Zu erklären ist Jar Jars Erscheinen im ersten Teil der Prequel-Trilogie wohl mit der Tatsache, dass sich Episode I – Die dunkle Bedrohung auch an eine recht junge Zielgruppe wendet. Bei kleineren Star Wars-Fans fand diese ungewohnt lustige Figur tatsächlich großen Anklang.
  • Ungeachtet seiner fragwürdigen Rolle im Film war Jar Jar seinerzeit eine filmtechnische Höchstleistung. Nie zuvor hatte man einen derart komplexen computeranimierten Charakter mit einer solchen Präsenz auf der Leinwand gesehen. Etwa neunzig Minuten lang - also knapp drei Viertel der gesamten Filmlänge - stolpert, plappert und flachst sich der junge Gungan-Tölpel über den Bildschirm und zieht dabei jedes nur erdenkliche Register in Sachen Körpersprache und Mimik. Um eine solch aufwändige Figur ins Leben zu rufen, war eine Menge Vorarbeit nötig: Als einer der ersten Charaktere des Films wurde Jar Jar von den Designern und Konzeptzeichnern in Angriff genommen, die sich, ausgehend von George Lucas' Hinweisen und Vorstellungen, immer weiter an die endgültige Fassung heran arbeiteten. Auf der Suche nach einem lebendigen, aktiven, amphibischen und vor allem witzigen Wesen experimentierten sie viel herum, was unter anderem zu einer Version führte, die laut einem der Designer eher wie "ein geprügelter Hund" aussah. Besonderes Augenmerk richtete man auf eine glaubhafte Anatomie und das Aussehen eines im Wasser heimischen Lebewesens. Studien mit kompletter Skelett- und Muskelstruktur wurden angefertigt, um den 3D-Designern ihre spätere Arbeit zu erleichtern. Als nach eineinhalb Jahren die Entwurfsphase abgeschlossen war, wurden die Konzepte, Studien und auch Tonmodelle an die Abteilung für visuelle Effekte weitergegeben, die auf dieser Grundlage mit der Erstellung eines Computermodells begannen.
    Jedis-Ahmed

    Ahmed Best in seinem Jar-Jar-Anzug


    Bei den Dreharbeiten musste indes dafür gesorgt werden, dass sowohl Schauspieler als auch Techniker einen Anhaltspunkt für ihre Arbeit mit dem gar nicht vorhandenen Jar Jar bekamen. Ahmed Best, ein junger Schauspieler, den Lucas wegen seiner überzeugenden Körpersprache ausgewählt hatte, wurde mit einem Gummianzug und einem Aufsatz für den Kopf versehen, sodass er in Größe und Oberfläche dem gewünschten Äußeren des Gungans entsprach. Mit seiner Hilfe konnten die Darsteller ihre Szenen einstudieren, sodass diese später bei der endgültigen Aufnahme problemlos ohne ihn auskommen konnten. Gleichzeitig lieferte Best in seinem Anzug wichtige Informationen für das Effekt-Team, das durch ihn einen genauen Eindruck der Beleuchtungsverhältnisse gewinnen konnte. Während der Postproduktion galt es nun, einen möglichst glaubhaften künstlichen Jar Jar an Bests Stelle zu setzen. Um dabei für seine Bewegungen das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, bediente man sich des Motion-Capture-Verfahrens, das es ermöglicht, Bewegungen einer realen Person auf ein computergeneriertes Wesen zu übertragen. In einem speziellen Studio wurde Best mit einem weiteren Anzug ausgestattet, der mit zahlreichen Markierungen bestückt war. Alle seine Bewegungen konnten somit von Kameras registriert, als Bewegungsmuster gespeichert und für den Computer-Jar-Jar verwendet werden. Nach dem Abschluss der folgenden Feinarbeiten wurde Jar Jar schließlich mitsamt den übrigen am Computer erstellten Bestandteilen in den Film integriert.
  • In frühen Konzeptzeichnungen hatte Jar Jars Haut noch einen grünlichen Ton, doch die Designer stellten fest, dass nur sehr wenige Wasserlebewesen grün waren. So färbte man ihn kurzerhand um.[11]
  • In Star Wars - The Force Unleashed kann man im Trophäenraum von Captain Ozzik Sturn einen Gungan in Karbonit eingefroren sehen, wenn man auf Kashyyyk versuchen soll, die Prinzessin zu befreien.
  • Seine aufwändigen Kostüme in Episode II – Angriff der Klonkrieger wurden von Tisha Bigger entworfen, die auch zahlreiche andere Kostüme für Live-Action-Figuren in Episode II kreierte.

Unkanonische Geschichten

Die Jagd auf Jar Jar

Eines Tages verschlug es den Kopfgeldjäger Melvin Fett zur Wüstenwelt Tatooine, wo er sich auf die Suche nach Jar Jar Binks begab. Sein Auftrag lautete, Jar Jar entweder tot oder lebendig auszuliefern. Orientierungslos streifte er durch die Wüstenlandschaft, bis er auf einen einzelnen Jawa stieß, der kalte Getränke anbot. Da der Jawa einen Trinkbecher mit einem „Jar Jar Bink“-Deckelaufsatz in der Hand hielt, glaubte er, sein Opfer gefunden zu haben. Er zog seinen Blaster und stolperte anschließend über einen Stein, sodass er seine Waffe unfreiwillig direkt auf den Kopf des Jawas schleuderte. Nachdem er den Becher in Händen hielt, schätzte sich Melvin Fett glücklich, endlich einen Auftrag gemeistert zu haben und war sich sicher, nie wieder von anderen Kopfgeldjägern belächelt zu werden.

Quellen

Einzelnachweise

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