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Jelph Marrian

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Jelph Marrian
Beschreibung
Spezies:

Mensch[1]

Geschlecht:

Männlich[1]

Haarfarbe:

Blond[1]

Augenfarbe:

Grünbraun[1]

Biografische Daten
Heimat:

Toprawa[1]

Familie:

Familie Kitai[1]

Beruf/Tätigkeit:
Kaste:

Menschliche Sklaven[1]

Bewaffnung:

Lichtschwert[1]

Fahrzeuge:

Aurek-Klasse Sternjäger[1]

Zugehörigkeit:

Jelph Marrian war ein Jedi des Alten Ordens als Jedi-Schatten für den Jedi-Geheimbund tätig. Nach dessen Auflösung stürzte er auf dem Planeten Kesh ab und stieß dort auf den Vergessenen Stamm der Sith. Als Sklave der Sith lebte er unter dem Namen Jelph vom Marisota.

Biografie

Im Jedi-Geheimbund

Jelph Marrian wuchs auf dem Planeten Toprawa auf. Er wurde zwar erst nach dem Ende des Großen Sith-Kriegs geboren, doch sein Heimatplanet war vom Krieg völlig verwüstet.[1] Vaterlos aufgewachsen kannte er nur die Horrorgeschichten seiner Mutter über die Besatzung der Sith. Eines Morgens war Jelphs Mutter spurlos verschwunden. Doch bevor der junge Jelph die Hoffnung aufgeben konnte, wurde er von Jedi-Spähern gefunden. Sie stellten ihm Krynda Draay vor, die Gründerin des Jedi-Geheimbunds.[2] Geprägt durch seine frühen Erfahrungen auf Toprawa, verschrieb Jelph sein Leben dem Ziel verschrieb, eine Rückkehr der Sith zu verunmöglichen. Um dieses Ziel umzusetzen war er in den Augen der konservativen Anführer des Jedi-Ordens zu weit gegangen und wurde von den Jedi verstoßen. Um sein Ziel weiter zu verfolgen schloss er sich im Jahre 3967 VSY dem Jedi-Geheimbund an.[1] Im Geheimbund arbeitete er für Meister Lucien Draay, dem Sohn Krynda Drays, als Jedi-Schatten. Lucien hatte sämtliche Einträge im Jedi-Archiv über Jelph löschen lassen, so dass er unbemerkt und mit völliger Bewegungsfreiheit im Äußeren Rand agieren konnte.[2]

Im Jahre 3963 VSY gehörte Jelph neben den Meistern des Geheimbunds zu den wenigen Eingeweihten über den Fund des Muur-Talismans auf Taris und war laut einem Bericht Lucien Draayss für die Wiederbeschaffung des Artefakts vorgesehen.[3]

Jelph befand sich im selben Jahr auf einer Mission in einem weit entlegenen Sternsystem als er vom Zusammebruch des Geheimbundes erfuhr.[1] Der Geheimbund hatte sich während der Mandalorianischen Kriege, einer Auseinandersetzung zwischen der Republik und den Mandalorianern, aus für Jelph unbekannten Gründen gespalten. In Folge dessen wurde auch Jelphs Identität preisgegeben, wodurch er für die Jedi zum Geächteten wurde.[2]

Auf Kesh

In der Gewissheit, dass er keinen Platz mehr im Jedi-Orden haben würde, brach er in die Unbekannten Regionen auf. Über Kesh geriet er in einen Meteorietenschauer, der seinen Sternenjäger weitab des Dschungelhochlandes zum Absturz brachte. Aufgrund des besonderen Magnetfelds von Kesh konnte er keinen Notruf absetzen und machte sich so auf den Weg in die Zivilisation Keshs. Dort traf er auf den Vergessenen Stamm der Sith, der mehr als tausend Jahre zuvor ebenfalls auf dem Planeten notlandete und dort seitdem unbemerkt lebte.[1] Wenige Tage nach seinem Absturz fand er ein verlassenes Gut beim Marisota-Fluss, wo er sich niederließ.[2]

3960 VSY lebte er zurückgezogen als Farmer und verkaufte Blumen und Dünger, was ihm den Namen Jelph vom Marisota einbrachte. Da er nicht in der Gesellschaftder Sith großgeworden war gehörte er der Kaste der menschlichen Sklaven an, die zwar höher Standen als die eingeborenen Keshiri, den Sith jedoch zu Gehorsam verpflichtet waren. Er unterhielt eine freundschaftliche Beziehung zu der Sith-Schwert Orielle Kitai, die nach ihrer Ächtung durch die Sith bei ihm Zuflucht fand. Dabei stieß sie zufällig auf Jelphs funktionsunfähigen Sternenjäger. Mit der Idee durch dieses Wissen ihre alte Stellung innerhalb der Hirachie der Sith wiederzuerlangen, machte sie sich auf den Weg nach Tahv, der Hauptstadt Keshs.[1]

Jelph machte sich, als er die Entdeckung seines Sternejägers bemerkte, ebenfalls auf den Weg nach Tahv um Ori zu finden. Auf dem Aquäduktsystem Keshs kam es schließlich zum Lichtschwertkampf zwischen ihnen. Als Jelph Ori erzählte, dass Exar Kun und somit auch die restlichen Sith in der Galaxis gefallen waren, fiel sie von der Dunkeln Seite der Macht ab. Jedoch hatte Ori bereits zuvor einigen Hochlords des Stammes die Mitteilung überbringen lassen, sich mit ihr wegen des Abfangjägers auf Jelphs Farm zu treffen. Gemeinsam stehlen Jelph und Ori einen Uvak und folgen damit zur Farm. Dort trafen sie jedoch überraschender Weise nicht auf einige Hochlords, sondern auf die GroßlordGroßlady Lillia Venn und deren Untergebene, die Luzo-Brüder, die das Raumschiff bereits entdeckt hatte. Als Jelph mit von ihm versteckten Blastern zwei Sith-Schwerter tötete, stieg die Großlady unbemerkt in den Abfangjäger. Als sie ihn startete löste sie damit jedoch die Anti-Diebstahl-Konstruktion, die Jelph eingebaut hatte, wodurch der Jäger mitsamt der Großlady in einem Feuerball aufging.[2]

Nach diesen Ereignissen zogen sich Jelph und Ori in den Dschungel zurück und errichteten sich eine neue Behausung. Jelph nutzte einen Transmiter, das einzige Teil seine Jägers, das er noch nicht zu seiner alten Farm gebracht hatte, um eventuell ein Signal aus dem Weltraum zu empfangen. Eines Tages empfing er eine Nachricht, die vom Jedi-Bürgerkrieg handelte. Er erkannte, dass der Jedi-Geheimbund mit Auslöser für die Spaltung des Jedi-Ordens war. Gemeinsam mit Ori stellte er fest, dass wohl weder die Seite der Sith, noch die Seite der Jedi ihre Hilfe zustand und beschlossen fortan nur noch auf ihrer eigenen Seite zu stehen. Um alle Bande endgültig zu zerschneiden zerstörten sie gemeinsam Jelphs Transmitter.[2]

Quellen

Einzelnachweise

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