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Makrofernglas

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OOM-9

B1-Kampfdroide mit Makrofernglas.

Das Makrofernglas war ein optisches Weitsichtgerät, das dazu verwendet wurde, entfernte Schauplätze oder Ereignisse stark vergrößert und bei allen Lichtverhältnissen zu beobachten. Häufig dienten Makroferngläser dazu, in einem Krieg die feindlichen Linien auszukundschaften. Im Gegensatz zu einem Elektrofernglas verfügte die Standardversion des Makrofernglases nicht über Zoom- und Weitwinkel-Funktionen.

Beschreibung

Trotz der weit verbreiteten Komscans, die komplexe Kriegshandlungen in aufwändigen Verfahren nachprojizierten, war die Verwendung von Handgeräten wie dem Makrofernglas oder dem komfortableren Elektrofernglas unerlässlich. Sie erlaubten einen schnellen und unkomplizierten Einsatz, da sie im Gegensatz zu den sperrigen Komscans keine zusätzlichen Geräte benötigten oder auf eine externe Energieversorgung angewiesen waren.

Selbst die B1-Kampfdroiden der Handelsföderation waren auf Makroferngläser angewiesen, weil sie nur auf Normalebene arbeitende Photorezeptoren hatten und demzufolge die Entfernung zum Feind nur mit einem separaten und speziell gefertigten Makrofernglas messen konnten. Die Ferngläser der Kampfdroiden erlaubten die Weiterverarbeitung optischer Sensordaten, die direkt zum Zentralcomputer geschickt wurden. Nach der Auswertung der stereoskopischen Bilder konnten die Kampfdroiden eine für die Situation erforderliche Vorgehensweise entwickeln. Zudem konnte das Makrofernglas spezielle Angaben über feindliche Gerätschaften wie Masse oder Energieladung liefern. In der Regel waren lediglich die gelb markierten Kommandodroiden mit einem Makrofernglas ausgestattet.

Geschichte

Intensiven Gebrauch fand das Gerät in der Schlacht von Naboo im Jahre 32 VSY, als die Handelsföderation auf der Großen Grasebene gegen die Gungans kämpfte. Auch Luke Skywalker trug während seiner Zeit auf dem Planeten Tatooine immer ein Makrofernglas bei sich, mit dem er sowohl bei Tag als auch bei Nacht in die Ferne schauen konnte. Er nutzte es vor allem, um weit entfernte Sterne im Weltraum zu erblicken, und im Jahre 0 VSY versuchte er mit dem Gerät, den ausgerissenen Droiden R2-D2 wiederzufinden. Auch wenn es ihm Lukes Freunde von der Tosche-Station nicht glaubten, hatte Luke mit seinem einfachen Makrofernglas den Kampf zwischen dem Konsularschiff Tantive 4 und dem imperialen Sternzerstörer Devastator im Orbit von Tatooine beobachtet.

Im Jahre 4 NSY verhinderte das Makrofernglas von Platt Okeefe, dass sie und Tru'eb Cholakk in die Hände eines imperialen Wachpostens liefen, als sie Dirk Harkness auf Zelos II aus der Garnison im Umbra-Tal befreien wollten. Bei Platt Okeefes Modell des Makrofernglases konnte man mittels eines Schalters die Linsen polarisieren.[1]

Quellen

Einzelnachweise

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