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Obi-Wan Kenobi

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BKL-Icon Dieser Artikel behandelt den Jedi-Meister, für weitere Bedeutungen siehe Obi-Wan (Begriffsklärung).

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Erläuterung: Viel von The Clone Wars fehlt, Quellen von Clone Wars müssen nachgereicht werden. Außerdem fehlen die Beziehungen. JP-Corran-Horn (Diskussion) 09:49, 20. Apr. 2013 (UTC)

Hier kann noch einiges in den HdK-Abschnitt. Lord Dreist ≡Diskussion≡ 18:08, 27. Jan. 2014 (UTC)

Obi-Wan „Ben“ Kenobi
Obi-Portrait
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

Männlich

Haarfarbe:

Braun

Augenfarbe:

Blau

Körpergröße:

1,79 Meter[1]

Körpermasse:

81 Kilogramm

Biografische Daten
Geburtsdatum:

57 VSY

Tod:

0 VSY, Todesstern

Heimat:
Beruf/Tätigkeit:

Jedi

Meister:
Padawane:
Organisation:

Hoher Rat der Jedi

Zugehörigkeit:
„Du kannst nicht gewinnen, Darth. Wenn du mich schlägst, werde ich mächtiger, als du es dir auch nur entfernt vorstellen kannst.“
— Obi-Wan Kenobi zu Darth Vader (Quelle)

Obi-Wan Kenobi, oder später Ben Kenobi, war ein Jedi-Meister des Alten Ordens, der im Laufe seines Lebens die Geschichte der Galaxis und des Jedi-Ordens maßgeblich prägte. Der besonnene und ruhige Jedi zeichnete sich durch ein gutes diplomatisches Gespür aus und wurde in Kriegszeiten als ein fähiger Unterhändler bekannt. Darüber hinaus war er ein Meister sowohl im Umgang mit der Macht als auch dem Lichtschwert, und trotz seiner Abneigung gegen das Fliegen, ein exzellenter Pilot.

Nach seiner Ausbildung als Jüngling nahm Qui-Gon Jinn den jungen Obi-Wan als Padawan an und die beiden entwickelten in vielen Jahren und auf vielen gemeinsamen Missionen eine tiefe Verbundenheit miteinander. Im Jahr 32 VSY wurden Obi-Wan und sein Meister als Vermittler zum von der Handelsföderation blockierten Planeten Naboo geschickt, wurden jedoch in eine kriegerische Auseinandersetzung auf dem Planeten verwickelt, an deren Ende jedoch ein schwerer Verlust für Obi-Wan stand: Sein Meister wurde im Duell mit dem Sith-Lord Darth Maul tödlich verletzt und starb kurz darauf in den Armen seines Padawan. Gemäß eines Versprechens an seinen Meister nahm der nun zum Jedi-Ritter ernannte Obi-Wan einen Sklavenjungen von Tatooine namens Anakin Skywalker, den Qui-Gon für den Auserwählten hielt, als eigenen Padawan an.

In den folgenden Jahren erlebten Meister und Schüler viele Abenteuer, wobei Obi-Wan zunächst allerdings vergeblich versuchte, eine ähnlich feste Beziehung zu Anakin aufzubauen, wie er sie einst mit seinem Meister pflegte. Zehn Jahre später wurde ein vergeblicher Anschlag auf Senatorin Padmé Amidala verübt und Obi-Wan und Anakin übernahmen die Ermittlungen. Während sein Padawan Padmé nach Naboo begleitete, entdeckte Obi-Wan auf dem entfernten Planeten Kamino eine Klonarmee, die für die Galaktische Republik produziert worden war. Weitere Nachforschungen führten zunächst Obi-Wan, als auch später Anakin und Padmé, auf den Planeten Geonosis, wo kurz darauf die Klonkriege ausbrachen, die für die folgenden drei Jahre die Galaxis entscheidend prägen sollten. Im Verlauf vieler Schlachten erwarb sich Obi-Wan Kenobi den Ruf eines fähigen Generals, der seine Truppen taktisch überlegt und präzise einzusetzen vermochte.

Nach der Rückkehr des zuvor entführten Kanzlers Palpatine im Jahr 19 VSY, der in Wahrheit der Sith-Lord Darth Sidious war, verführte dieser Anakin Skywalker zur Dunklen Seite der Macht und rief die Order 66 aus, welche die Vernichtung aller Jedi als Feinde der Republik verursachte. Kenobi, der soeben auf Utapau General Grievous hatte töten können, überlebte den Angriff seiner Klonkrieger ebenso wie Meister Yoda auf Kashyyyk. Die beiden Jedi-Meister kehrten nach Coruscant zurück, nur um einen verwüsteten Jedi-Tempel vorzufinden und den Fall Anakin Skywalkers zu entdecken. Obi-Wan folgte Anakin nach Mustafar und besiegte diesen nach einem schicksalhaften Duell. Im Glauben, sein ehemaliger Padawan sei dort gestorben, ging Obi-Wan ebenfalls ins Exil nach Tatooine, um dort über Luke Skywalker, den Sohn Anakins und Padmés, zu wachen.

Auch während dieser Zeit war Obi-Wan Kenobi noch am Kampf gegen das Galaktische Imperium beteiligt, unter anderem als Mentor für Ferus Olin. 19 Jahre später brachte ein Hilferuf Leia Organas, der Tochter Anakins und Zwillingsschwester Lukes, den Jedi zurück in die galaktische Auseinandersetzung. Er begann Lukes Ausbildung zum Jedi und half diesem bei der Flucht vom ersten Todesstern, was ihn jedoch selbst das Leben kostete. Doch auch nach seinem Tod durch Darth Vader lebte er als Machtgeist weiter, der Luke noch einige Zeit nach dem Sieg über das Imperium hin und wieder als Mentor zur Seite stand.

Biografie

Frühe Jahre

„Den Tempel bald verlassen du sollst. Aber dir sagen muss ich, es tut mir Leid, verliere ich einen solch gelehrigen Schüler.“
— Yoda (Quelle)

Obi-Wan Kenobi wurde 57 VSY auf dem Planeten Stewjon[2] geboren und schon früh nach Coruscant gebracht, um dort zum Jedi ausgebildet zu werden. Obwohl er ein gelehriger Schüler war fand er keinen Meister, der ihn als Padawan annehmen wollte.

Obi-Wan-Defenders of the Dead cover

Obi-Wan in seiner Jugend.

Kurz vor seinem dreizehnten Geburtstag - dem Alter, in dem die Jedi-Schüler spätestens einen Meister gefunden haben müssen - kam Qui-Gon Jinn in den Jedi-Tempel, um sich die Kämpfe der Schüler anzusehen. Nach dem Verlust seines letzten Padawans, Xanatos, hatte Qui-Gon beschlossen, keinen Schüler mehr zu unterrichten, sodass Obi-Wans Hoffnungen gedämpft waren. Zudem ließ er sich von Bruck Chun, einem Mitschüler, mit dem ihn eine lange Rivalität verband, zu einem verbotenen Kampf provozieren. Nach dem Kampf, in dem Obi-Wan Bruck besiegen konnte, versorgte Obi-Wan seine Wunden, während Bruck auf die Krankenstation ging und Obi-Wan für seine Verletzungen verantwortlich machte, um so dafür zu sorgen, dass Obi-Wan von den Kämpfen ausgeschlossen wurde, was ihm auch fast gelang. Durch die Fürsprache Yodas und die Wiedergabe des Geschehens durch einen Droiden kam der Jedi-Rat aber zu der Entscheidung, Obi-Wan an den Kämpfen teilnehmen zu lassen.

„Es ist besser, einen Jungen nicht zum Ritter auszubilden, wenn so viel Zorn in ihm ist. Es wird immer das Risiko bestehen, dass er zur dunklen Seite übertreten wird.“
— Qui-Gon Jinn auf Obi-Wans Bitten, ihn als Padawan anzunehmen (Quelle)

Allerdings wählte Qui-Gon ihn nicht aus und so wurde Obi-Wan zum Agrikultur-Korps nach Bandomeer geschickt. An Bord des Frachters, der ihn dorthin bringen sollte, traf er Qui-Gon Jinn wieder. Auf dem Schiff befanden sich Mitarbeiter der Arcona Mineral Harvest Corporation und der Offworld Mining Corporation, zweier konkurrierender Minenunternehmen. Obi-Wan versuchte im Lauf der Reise, Qui-Gon zu beeindrucken, erregte aber durch seine eigenständigen Ermittlungen, die er aufgrund von Sabotageakten an Geräten der Arcona Harvest durchführte, dessen Missfallen. Wenig später wurde das Schiff von Piraten angegriffen und Obi-Wan steuerte auf Geheiß Qui-Gons das Schiff, da die Mannschaft außer Gefecht gesetzt worden war. Er bewältigte die Aufgabe und konnte anschließend die Arconier, die Arbeiter der Arcona Mineral, davon abhalten, zu Offworld überzulaufen, womit er Qui-Gons Respekt gewann. Aufgrund des Piratenangriffes mussten sie notlanden und zogen sich in Höhlen zurück, wo sie von Draigons angegriffen wurden. Nachdem sie diese besiegt hatten und die Anführer Offworlds dabei umgekommen waren, stellte die Arcona Mineral deren Arbeiter ein.[5]

Auf Bandomeer angekommen wurde Obi-Wan von Qui-Gon zum Agri-Korps geschickt und nahm seine Arbeit dort auf. In einem versteckten Bereich auf dem Gelände des Agri-Korps entdeckte er mehrere Kisten mit Minenausrüstung der Offworld und eine, auf der ein unterbrochener Kreis abgebildet war. Er unterrichtete Qui-Gon davon, der aber nichts unternehmen wollte. Obi-Wan beschloss, die Kisten in der Nacht zu überwachen, wobei er auf Xanatos traf, der ihm erzählte, er wäre von Qui-Gon verraten worden, was in Obi-Wan Zweifel bezüglich Qui-Gon und Wut auf dessen Reserviertheit weckte. Anschließend wurden sie von Wachen Offworlds entdeckt und Obi-Wan wurde festgenommen und auf eine Tiefsee-Minenplattform gebracht. Qui-Gon konnte ihn von dort befreien und berichtete ihm auf dem Rückweg zum Festland, dass Xanatos den Weg der Jedi verlassen und dass Qui-Gon ihn nicht verraten hatte. Auf dem Festland wurden sie von Xanatos angegriffen, der sie in eine Mine lockte und dort auf einer Ebene einschloss und ihnen mitteilte, dass die Mine bald explodieren würde. Es gelang ihnen, die Ebene zu verlassen und Qui-Gon konnte die Bombe entschärfen, die im Zusammenspiel mit weiteren den ganzen Planeten vernichtet hätte. Anschließend nahm Qui-Gon Obi-Wan als seinen Padawan an und sie brachen zu ihrer ersten gemeinsamen Mission auf.[6]

Padawan von Qui-Gon Jinn

Mission auf Gala

„Ich wäre geehrt, dich als meinen Padawan annehmen zu dürfen, Obi-Wan Kenobi.“
— Qui-Gon (Quelle)

Der Tag ihres Aufbruchs fiel auf Obi-Wans dreizehnten Geburtstag, an dem ein Padawan traditionell ein Geschenk seines Meisters erhielt. Qui-Gon übergab Obi-Wan einen Flussstein, den er gefunden hatte, als er in dessen Alter gewesen war.

Während der Reise zu ihrer Mission nach Gala mussten sie auf Phindar notlanden. Diese Notlandung war vom Piloten, Paxxi Derida, beabsichtigt, da er und sein Bruder, Guerra Derida, den Obi-Wan auf der Tiefsee-Minenplattform getroffen hatte und mit dem er befreundet war, die Hilfe der Jedi im Kampf gegen das Syndikat, eine Verbrecherorganisation, die den Planeten beherrschte, benötigten. Von Kaadi, einer Freundin der Brüder, erfuhren sie, dass Beju, der Prinz Galas, mithilfe des Syndikats die Herrschaft über seinen Planeten erringen wollte. Bei einem Einbruch in die Lagerräume des Syndikats wurde Obi-Wan gefangen genommen und seine Erinnerungen sollten gelöscht werden, was er durch die Macht verhindern konnte. Er wurde nach der Erneuerung auf Gala ausgesetzt, wo es ihm gelang, in das Schiff zu kommen, das den Prinzen nach Phindar brachte. Er sperrte diesen im Schiff ein und zog sich seine Kleider an. Auf Phindar konnte er die Anführer des Syndikats gegeneinander ausspielen und Qui-Gon sorgte für einen Volksaufstand, durch den das Syndikat zerschlagen wurde. Darauf machten sich Qui-Gon und Obi-Wan auf den Weg nach Gala, um ihrer eigentlichen Mission nachzugehen.[7]

„Du hältst dich manchmal etwas zu streng an die Regeln, Obi-Wan.“
— Qui-Gon (Quelle)

Dort sollten nach Jahren der Monarchie zum ersten Mal Wahlen stattfinden, wobei die Demokratie das Vermächtnis der todkranken Königin Veda sein sollte. Prinz Beju war einer der drei Kandidaten. Er wollte die Monarchie wieder einführen, sollte er gewählt werden. Beju sorgte auch dafür, dass die Jedi den Palast nicht ohne eine Eskorte in Form des Jungen Jono Dunn verlassen durften. Da die Königin sie gebeten hatte, der unehelichen Tochter ihres verstorbenen Mannes von ihrer Abstammung zu berichten, verließ Qui-Gon gegen Obi-Wans Einwände unbemerkt den Palast, worauf Obi-Wan dafür sorgen musste, dass niemand von Qui-Gons Abwesenheit erfuhr. Unterdessen fand er heraus, dass die Königin nicht krank war, sondern vergiftet wurde. Als er der Königin davon berichtete, wurde er von Prinz Beju der Verschwörung beschuldigt und sollte festgenommen werden, doch Jono Dunn versteckte ihn bei Deca Brun, einem weiteren Kandidaten für die Wahlen. Dabei bemerkte Obi-Wan, dass Deca Brun von Offworld unterstützt wurde um, falls dieser gewählt würde, Minenarbeiten auf dem Planeten durchzuführen. Obi-Wan wurde aufgrund seiner Entdeckungen von Decas Wachen eingesperrt, konnte aber von Jono befreit werden und anschließend das Gegenmittel für die Königin besorgen. Zudem entdeckte er, dass Jono Veda vergiftet hatte, was dieser ihm auch gestand. Er hatte seine Position als Diener, die im Falle einer Abschaffung des Königshauses unnötig geworden wäre, nicht verlieren wollen. Die Königin konnte geheilt werden und als Qui-Gon mit der unehelichen Tochter des Königs zurückkam erkannte Prinz Beju außerdem an, dass nicht er, sondern die ältere Elan die rechtmäßige Erbin wäre und zog seine Kandidatur für die Wahlen zurück, die schließlich die dritte Kandidatin, Wila Prammi, gewann.[8]

Mission nach Ord Sigatt

„Komm, lass uns das Ergebnis deiner Arbeit betrachten – dieses Schwert, das du mit der von der Macht gegebenen Willenskraft erschaffen hast.“
— Qui-Gon Jinn auf Ilum (Quelle)

Nachdem Obi-Wan und Qui-Gon bereits einige Zeit als Meister und Padawan miteinander verbracht hatten, war für den Vierzehnjährigen die Zeit gekommen, die traditionelle Reise auf den Eisplaneten Ilum anzutreten, um in den dortigen Kristallhöhlen sein Lichtschwert neu zu konstruieren. Der Junge hatte sich während seiner Zeit als Jüngling oft mit der Konstruktion von Lichtschwertern und dem Training mit der Waffe der Jedi beschäftigt und nach der Konstruktion seines ersten Schwerts bereits einige Missionen damit absolviert. Nach dem Schürfen eines Kristalls begann Obi-Wan die Meditation über den einzelnen Komponenten, justierte diese und setzte das Lichtschwert nur mit der Macht zusammen. Nach der Fertigstellung der Waffe sprach Qui-Gon Jinn die traditionellen Worte und beglückwünschte seinen Padawan. Allerdings erschien er Obi-Wan dabei leicht abwesend, worauf ihn der Junge auch ansprach. Sein Meister gab daraufhin zu, dass er an Xanatos hatte denken müssen und entschuldigte sich anschließend bei seinem Padawan. Als Obi-Wan schließlich die strahlend blaue Klinge des Lichtschwerts aktivierte, war er überrascht über das veränderte Gefühl, dass die Waffe in seinen Händen auslöste, obwohl sie sich äußerlich nicht verändert hatte. Qui-Gon merkte daraufhin an, dass Ilum-Kristalle einigen Jedi zufolge die Verbindung zur Macht verstärkten. Das Thema konnten die beiden jedoch nicht näher erörtern, da sie in diesem Moment ein Kommuniqué des Jedi-Tempels erreichte und sie zu einer Mission auf Ord Sigatt beorderte, wo ein republikanisches Raffinerieschiff verschwunden war.[9]

„Viele Waffen können töten, aber nur ein Lichtschwert kann solch extreme Hoffnung oder Angst erzeugen.“
— Dexter Jettster (Quelle)

Nachdem sie während des Hyperraumfluges alle relevanten Informationen über den betreffenden Frachter Hardy Harrow und die Mission studiert hatten, landeten die beiden Jedi auf einem öffentlichen Raumhafen, wo sie sich als Händler registrierten. Auf dem Weg durch die Straßen der Hauptstadt fiel den beiden die betretene Stimmung ebenso auf wie die Tatsache, dass keiner der Einwohner eine Waffe trug, was Qui-Gon zu dem Schluss brachte, dass Waffen auf Ord Sigatt zur Wahrung der Sicherheit verboten waren. Als er kurz darauf für einige Nachforschungen eine Bar betrat, wurde Obi-Wan auf einen Besalisken aufmerksam, der neben dem Lokal einige Flaschen fallen ließ. Obi-Wan näherte sich daraufhin dem Wesen, das ihn sofort als Jedi identifizierte, sich ergab und als Dexter Jettster vorstellte. Dann erklärte er dem verwunderten Padawan, dass er schon damit gerechnet habe, nicht ohne Entdeckung Blaster in der Bar horten zu können. Allerdings werde er nicht um Vergebung betteln, weil die auf Ord Sigatt verantwortliche Firma Denon-Ardru Mutual und ihre Sicherheitsleute die eigentlichen Verbrecher seien, außerdem sei die Hardy Harrow von ihm und seinen Freunden gekapert und versteckt worden. Allerdings erkannte Dexter daraufhin an Obi-Wans Blick, dass der Jedi eigentlich keine Ahnung gehabt hatte, woraufhin er seine Leutseligkeit verfluchte. In diesem Moment rief auf der Straße ein Kind um Hilfe, dem Obi-Wan sofort zur Seite eilte, indem er die beiden Sicherheitsleute mit seinem Lichtschwert entwaffnete. Da er sich somit als Jedi zu erkennen gegeben hatte, brachen die zuschauenden Passanten sofort in Jubel aus. Kurz darauf stieß auch Qui-Gon wieder zu ihm, der sich über den Vorfall wunderte und überrascht war, dass Obi-Wan den Aufenthaltsort des verschwundenen Schiffes in Erfahrung gebracht hatte. Anschließend waren die Jedi mit den Informationen von Dexter Jettster in der Lage, das Schikanieren durch die Denon-Ardru Mutual und ihre Sicherheitsleute aufzudecken und den Galaktischen Senat zum Handeln zu bewegen. Um der örtlichen Regierung bei der Rückkehr zur Normalität zu helfen, blieben die beiden noch einige Tage auf Ord Sigatt und verbrachten dabei viel Zeit mit dem Besalisken, der sich als fähiger Koch und guter Beobachter herausstellte. Kurz vor ihrer Abreise wies Dexter Obi-Wan darauf hin, dass die wahre Macht eines Lichtschwerts über das rein Technische hinausgeht und darin besteht, bei den Menschen Hoffnung auszulösen und die Bösen in Angst zu versetzen. Dies verdeutlichte er daran, was ein paar Tage zuvor auf der Straße passiert war.[9]

Abenteuer mit Quinlan Vos

Obi-Wan & Quinlan

Obi-Wan und Quinlan freunden sich an.

Im Jahr 44 VSY nahmen Qui-Gon und Obi-Wan im Vorfeld des Stark-Hyperraum-Krieges an der Seite von Tyvokka, Plo Koon und Senator Finis Valorum an Verhandlungen mit dem Geschäftsmann Iaco Stark teil, die jedoch in einem Desaster und dem Tod Tyvokkas während eines Feuergefechts endeten. Nachdem die Jedi daraufhin nach Troiken flogen, um dort am Kampf der republikanischen Truppen gegen die Armee Starks teilzunehmen, trafen Qui-Gon und Obi-Wan auf dem Weg zum Schlachtfeld auf Meister Tholme und seinen Padawan Quinlan Vos, die bei der Verfolgung von Starks Piraten ebenfalls auf den Planeten gelangt waren. Während der weiteren Mission freundeten sich Obi-Wan und Quinlan schnell miteinander an, wozu vor allem ein intensives Gespräch und die gegenseitige Hilfe bei der Konfrontation mit einem Schwarm Challat-Fressern beitrug. Im weiteren Verlauf des kurzen Krieges gelang es dem Meistern und ihren Padawanen, den von einem Computervirus infizierten Schiffen der Republik einen Reparaturcode zukommen zu lassen und so vor der Vernichtung zu bewahren. Schließlich gelang es dem Jedi-Einsatzteam und den republikanischen Streitkräften, die Truppen von Iaco Stark zu besiegen und den Krieg zu beenden.[10]

„Ganz ruhig, Obi-Wan. Greife nach der Macht.“
— Qui-Gon Jinn beruhigt Obi-Wan (Quelle)
Quinlan Ragoon IV

Obi-Wan und Quinlan Vos auf Ragoon VI.

Kurz nach dem Ende des Stark-Hyperraum-Krieges verließ Jedi-Meister Tholme erneut seinen Padawan, um auf eine verdeckte Mission zu gehen. Währenddessen übergab er Quinlan in die Obhut von Qui-Gon Jinn, dessen Schüler Obi-Wan sich während des kurzen Krieges mit dem jungen Kiffar angefreundet hatte. Um die Zeit zu nutzen und sowohl die Jedi-Fähigkeiten als auch die Freundschaft der beiden zu fördern und zu stärken, nahm Qui-Gon die beiden Padawane mit zu einer Trainingsmission auf den idyllischen Planeten Ragoon VI, einer traditionellen Ausbildungsstätte des Jedi-Ordens. Während ihres Aufenthaltes dort versuchten sich Obi-Wan und Quinlan immer wieder gegenseitig zu beeindrucken, sodass sie auch eines Tages am Ufer eines Flusses auf instabilen gestapelten Steinplatten balancierten. Doch Quinlan überschätzte dabei seine Fähigkeiten und stürzte in den reißenden Fluss. Ohne nachzudenken sprang Obi-Wan hinterher, um seinen Freund zu retten. Tief unterhalb der Wasseroberfläche erreichte er den bewusstlosen Kiffar schließlich, doch nun hatte auch Obi-Wan die Orientierung verloren und war der Verzweiflung nahe. In diesem Moment nahm Qui-Gon jedoch durch die Macht Kontakt mit seinem Padawan auf, beruhigte ihn und geleitete ihn ebenfalls mithilfe der Macht zurück an die Oberfläche. Obwohl alles glimpflich ausgegangen war, wollte Quinlan jedoch nicht über den Vorfall reden, der weitere Aufenthalt auf Ragoon VI verlief daraufhin ohne weitere Zwischenfälle. Aufgrund dieses Ereignisses intensivierte sich die Freundschaft der beiden Padawane, die sie über viele Jahre hinweg aufrechterhalten konnten.[11]

Ereignisse auf Melida/Daan

„Ich habe hier etwas Wichtigeres gefunden als den Jedi-Kodex. Etwas, wofür es sich nicht nur lohnt zu kämpfen, sondern sogar zu sterben.“
— Obi-Wan (Quelle)

Eine weitere Mission führte sie auf den Planeten Melida/Daan, auf dem bereits seit über dreißig Jahren ein Bürgerkrieg herrschte, der aber nur die Fortsetzung eines jahrhundertealten Konflikts war. Die Jedi-Ritterin Tahl hatte zwischen den beiden Völkern, den Melida und den Daan, vermitteln sollen, doch als der Krieg erneut ausgebrochen war, war sie gefangen genommen worden und Obi-Wan und Qui-Gon sollten sie nun zurück zum Tempel bringen. Mit ihrem Kontaktmann, Wehutti, gingen sie zum Hauptquartier der Melida, die Tahl gefangen hielten, doch dort angekommen versuchten diese die Jedi als Geiseln zu nehmen. Sie befreiten sich und wurden von Cerasi zu den Jungen gebracht, einer Organisation der jungen Bevölkerung, die den Krieg beenden wollte. Die Jungen sicherten ihnen Hilfe bei der Suche nach Tahl zu. Obi-Wan fühlte sich sehr zu der Gruppe hingezogen und unterstützte sie bei ihren Vorbereitungen für einen vorgetäuschten Angriff, mit dem die Jungen für Verwirrung sorgen wollten, damit die Jedi Tahl befreien könnten. Sie fanden Tahl, die aber sehr schwach und außerdem geblendet worden war. Im Versteck der Jungen erfuhren sie, dass die Jungen inzwischen die einzige Gruppe auf dem Planeten waren, die Waffen besaßen. Obi-Wan sah darin eine Chance, den Frieden auf dem Planeten zu sichern, doch Qui-Gon wollte so schnell wie möglich Tahl zum Tempel bringen. Ohne Absprache mit seinem Meister benutzte Obi-Wan den Gleiter der Jedi, um die Deflektor-Türme der Stadt zu zerstören, damit auch die Jungen vom Land hineinkonnten. Dabei riskierte er die einzige Möglichkeit zu verlieren, Tahl vom Planeten zu bringen, weshalb er von Qui-Gon zurechtgewiesen wurde. Er war dennoch von der Richtigkeit seiner Taten überzeugt. Als Qui-Gon abfliegen wollte, weigerte sich Obi-Wan, mitzukommen und gab Qui-Gon sein Lichtschwert, da er etwas Wichtigeres als den Weg der Jedi für sich gefunden hatte.[12]

„Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich bin kein Jedi mehr. Dennoch weiß ich, dass hier nur ein Jedi helfen kann. Qui-Gon, es ist mir klar, dass ich uns Schaden zugefügt habe. Aber werdet Ihr mir jetzt helfen?“
— Obi-Wan bittet Qui-Gon per Hologramm um Hilfe (Quelle)

Gemeinsam mit den Jungen übernahm Obi-Wan die Regierung des Planeten. Als sie an der Macht waren, begannen sie, die Hallen der Zeugen abzureißen, Mausoleen, in denen Hologramme verstorbener Melida bzw. Daan von ihrem Hass auf das jeweils andere Volk berichteten. Nach kurzer Zeit entbrannte ein Streit unter den Jungen, da Nield, Anführer der Jungen, dem Abriss dieser Hallen die höchste Priorität einräumte, andere jedoch Probleme wie den Wohnungsbau, der nach dem langen Krieg dringend nötig war, für wichtiger hielten. Die anschließende Abstimmung entschied sich mit Obi-Wans Stimme gegen Nield, so dass Nield Obi-Wan als Außenweltler ausschließen wollte. Der darauf folgende Streit endete mit der Auflösung der Regierung. Nachdem bei einer Konfrontation zwischen den Jungen und den Alten Cerasi umkam, erklärte Nield den Alten den Krieg. Obi-Wan entschied deshalb, einen Hilferuf an Qui-Gon zu schicken. Dieser kam und gemeinsam fanden sie heraus, dass der Tod Cerasis von Mawat, dem Anführer der vom Land stammenden Scavenger-Jungen, geplant worden war, da er sich durch einen erneuten Krieg Chancen ausrechnete, selbst die Macht ergreifen zu können. Als Nield davon erfuhr, kam es zum Kampf unter den Jungen, der durch Qui-Gon geschlichtet wurde, indem er ein Hologramm Cerasis abspielte, das diese kurz vor ihrem Tod aufgenommen hatte und in dem sie um Frieden bat. Durch anschließende Friedensverhandlungen zwischen Jungen und Alten konnte ein endgültiger Frieden erreicht werden. Nach dieser Mission fragte Obi-Wan, ob Qui-Gon ihn wieder als Padawan annehmen würde, doch dieser hatte noch nicht darüber entschieden. Die Entscheidung musste schließlich vertagt werden, da Qui-Gon die Nachricht erhielt, dass ein Mordanschlag auf Yoda verübt worden war, weshalb die beiden sofort zum Tempel aufbrachen.[13]

Ermittlungen gegen Xanatos

„Obi-Wan, du hast nicht nur Qui-Gons Vertrauen gebrochen, sondern auch das des Rates.“
— Ki-Adi-Mundi (Quelle)

Dort wurde ihnen mitgeteilt, dass neben dem Anschlag auf Yodas Leben auch das Energieversorgungssystem sabotiert worden war. Außerdem wurde Obi-Wan für sein Verhalten auf Melida/Daan kritisiert und ihm wurde befohlen, sich aus den Angelegenheiten der Jedi herauszuhalten, bis über seine Zukunft entschieden wäre. Während er mit seiner Freundin Bant Eerin über Melida/Daan und die Geschehnisse im Tempel sprach, brach ein Turbolift durch die Decke und drohte, ins Wasser zu stürzen. Obi-Wan befreite die im Lift eingeschlossenen Kinder solange Bant Hilfe holte. Die Ratsmitglieder wiesen ihn daraufhin erneut zurecht, da er durch sein Eingreifen die Kinder hätte gefährden können und er auf Hilfe hätte warten sollen. Wenig später entschloss sich Qui-Gon, Obi-Wan gegen den Wunsch des Rates in die Ermittlungen um die Ereignisse im Tempel einzubeziehen, da er vermutete, dass es sich bei dem Saboteur um Xanatos handelte. Durch ein Gespräch mit Siri Tachi kamen sie zudem zu der Vermutung, dass Obi-Wans früherer Rivale Bruck Chun mit Xanatos zusammenarbeitete. Mit Bants Hilfe fanden sie Xanatos Versteck und kämpften gegen ihn, er konnte aber entkommen. Während sie eine Falle für Xanatos vorbereiteten, teilte der ihnen per Comlink mit, dass er Bant entführt hätte. Sie fuhren dennoch mit ihrem Plan fort und Qui-Gon und Obi-Wan konnten Xanatos und Bruck stellen. Als Xanatos Bruck schickte, um Bant zu töten, folgte ihm Obi-Wan und kämpfte gegen Bruck. Im Verlauf des Kampfes rutschte Bruck ab und fiel mehrere Meter in die Tiefe. Obi-Wan konnte Bant befreien und anschließend gemeinsam mit Qui-Gon eine Explosion des Tempels verhindern, die Xanatos geplant hatte. Qui-Gon bat den Rat um die Erlaubnis, den geflohenen Xanatos zu verfolgen, erhielt aber keine Zustimmung. Er brach dennoch auf und Obi-Wan folgte ihm ohne zu Zögern.[14]

„Ich bin da, wo ich sein muss. An Eurer Seite.“
— Obi-Wan zu Qui-Gon (Quelle)

Sie reisten nach Telos, dem Heimatplaneten Xanatos, wo Qui-Gon ihn vermutete. Schon direkt nach ihrer Ankunft wurden sie von Polizisten verfolgt, weshalb sie in der Menschenmenge untertauchten, die sie in ein Gebäude führte, in dem eine Glücksspielveranstaltung, Katharsis, stattfand. Dort wurden sie von einem Zuschauer namens Denetrus in dessen Loge versteckt, der ihnen erklärte, dass die Einwohner durch Katharsis keine Steuern mehr bezahlen mussten, da der Planet mit dem Spiel genug verdiente. Durch die Einnahmen sollte die Natur auf Telos geschützt werden. Am Ende der Veranstaltung sahen sie Xanatos, der vom Volke Telos verehrt wurde. Außerhalb des Gebäudes erkannten Obi-Wan und Qui-Gon, dass nach ihnen gefahndet wurde, weshalb Denetrus sie mit zu Andra, der Anführerin der POWER-Partei, nahm. Andra bezweifelte, dass die Katharsis Einnahmen tatsächlich in die Gärten des Planeten flossen. Bei der Firma, die das Naturschutzprogramm umsetzen sollte, UniFy, handelte es sich, wie Obi-Wan und Qui-Gon vermuteten, um eine Tochtergesellschaft Offworlds. Mit Denetrus brachen sie in ein UniFy-Gebäude ein, wurden aber entdeckt und die Wachleute nahmen die Jedi fest, die zum Tode verurteilt wurden. Kurz vor Vollzug der Strafe wurden sie von Denetrus und Andra gerettet. Obi-Wan brach daraufhin mit Andra zu den Heiligen Seen auf und sah, dass dort Minenarbeiten durchgeführt wurden. Sie machte Bilder und kehrten zurück in die Stadt, wo bereits die nächste Karthasis-Veranstaltung stattfand. Während einer Rede von Xanatos ließen sie diese Bilder abspielen. Xanatos floh vor dem zornigen Volk und Obi-Wan und Qui-Gon verfolgten und stellten ihn an den Ufern der Heiligen Seen. Als nach kurzem Kampf auch Andra und Denetrus hinzukamen und Xanatos sah, dass er keine Chance hatte sprang er in den See, der durch die Minenarbeiten voller Säure war, so dass die Jedi sicher waren, dass Xanatos dies nicht überleben konnte. Auf dem Weg zurück nach Coruscant erklärte Qui-Gon, dass er Obi-Wan wieder als Padawan annehmen würde, sobald der Rat ihn offiziell wieder als Jedi akzeptiert hätte.[15]

Auflösen von Regierungen

Siri: „Bist du immer so vorsichtig?“
Obi-Wan: „Ich war es nicht immer. Aber ich bin es geworden.“
— Obi-Wan zu Siri in Anspielung auf Melida/Daan (Quelle)

Im Jahr 44 VSY befanden sich Obi-Wan und Qui-Gon auf der Rückreise von einer Trainingsmission. Das Vertrauen zwischen ihnen hatte sich nach Obi-Wans kurzzeitigem Austritt aus dem Jedi-Orden wieder aufgebaut, war aber noch nicht ganz wiederhergestellt. Bei einem Halt auf Junction 5 bemerkten sie die Angst der dortigen Bevölkerung die von einer Vernichtungswaffe herrührte, die der Mond des Planeten, Delaluna, anscheinend besaß und die wohl ganze Städte auslöschen konnte. Um einer befürchteten Invasion vorzubeugen waren die Wächter ins Leben gerufen worden, die die Bürger überwachten, um Spione zu entlarven. Mit der Zeit hatten sie sich aber zu einem Kontrollorgan für die Regierung entwickelt, die mit ihrer Hilfe Oppositionelle verhaftete. Anführer der Wächter war Lorian Nod, den Qui-Gon von einer früheren Mission mit seinem damaligen Meister Dooku kannte, bei der sie ihn wegen der Entführung eines Senators festgenommen hatten. Die Jedi nahmen Kontakt mit einer Staatsfeindin namens Cilia Dil auf, die die Pläne der Vernichtungswaffe stehlen wollte. Mit den Plänen könnte man sich gegen die Waffe verteidigen und die Überwachungen wären unnötig. Auf Delaluna erkannten sie, dass die Waffe nicht existierte, die Regierung hatte die Gerüchte über die Waffe nur als Vorwand benutzt, die Bürger zu überwachen. Sie verbreiteten diese Nachricht auf Junction 5, woraufhin Lorian Nod, der alles inszeniert hatte, festgenommen wurde. Im Verlauf dieser Mission waren sich Qui-Gon und Obi-Wan wieder näher gekommen.[16]

Eine weitere Mission führte sie gemeinsam mit Siri Tachi und deren Meisterin Adi Gallia auf den Planeten Kegan, um dort ein machtsensitives Kind zu untersuchen und außerdem diplomatische Beziehungen zu dem Außenweltlern gegenüber feindlich eingestellten Planeten aufzubauen. Auf Kegan sprachen sie mit den Eltern und zwei Führern der Gastfreundschaft. Die Führer machten deutlich, dass kein Interesse bestünde, das Kind in die Obhut der Jedi zu geben, die Eltern machten keine Aussage. Nachdem sie das Haus verlassen hatten wies Qui-Gon Obi-Wan und Siri an, sich unter die Bevölkerung zu mischen. Dabei wurden sie aufgegriffen und, da man sie für Schulschwänzer hielt, zum Lern-Ring gebracht. Im Lern-Ring wurden die Kinder unterrichtet, allerdings wurden ihnen falsche Dinge beigebracht. Für ihre Versuche, diese Dinge zu berichtigen, wurden die Jedi mit Küchendienst bestraft. Die beiden freundeten sich mit einem Mitschüler namens V-Davi an. Nach einem missglückten Ausbruchsversuch wurde V-Davi in den Intensiv-Lern-Ring, wo unheilbar kranke Kinder versteckt und solche, die die Autorität der Lehrer missachteten, gebrochen werden sollten, geschickt. Um ihm zu helfen ließen sich Obi-Wan und Siri ebenfalls dorthin bringen, indem sie für einen Aufruhr in der Klasse sorgten. Mit ihren Lichtschwertern gelang es ihnen, aus den Zellen im Intensiv-Lern-Ring auszubrechen und auch V-Davi zu befreien. Außerdem fanden sie das Kind, wegen dessen sie nach Kegan gerufen worden waren. Sie nahmen es mit und versuchten, das Gebäude zu verlassen. Mehrere Wachen wollten sie daran hindern, doch mit der Hilfe von Adi und Qui-Gon, die inzwischen auch hinzugekommen waren, gelang ihnen die Flucht. Anschließend berichteten sie dem Volk von den Umständen im Lern-Ring, woraufhin die bisherige Regierung zurücktrat, der Planet sich der Außenwelt öffnete und einen Abgesandten zum Senat schickte. Das Kind wurde den Jedi mitgegeben und die Eltern nahmen stattdessen die Waise V-Davi als Sohn an.[17]

„Wenn ich jetzt daran denke, wie ich den Jedi-Orden verlassen habe, tut es unglaublich weh. Es ist schwer, nicht den Mut zu verlieren, wo ich noch so viel zu lernen habe.“
— Obi-Wan (Quelle)

Einige Zeit später schickte der Rat der Jedi Obi-Wan und Qui-Gon nach Rutan, wo seit einem verlorenen Krieg Rutans gegen seine ehemalige Kolonie Senali ein Abkommen bestand, dass die jeweiligen Erstgeborenen der beiden Königshäuser ausgetauscht wurden, bis sie sechzehn waren. Dann kehrten sie nach Hause zurück, um auf die Regentschaft vorbereitet zu werden und ein anderes Familienmitglied nahm ihren Platz ein. Der künftige Regent Rutans, Leed, wollte aber nach Ablauf der Zeit nicht zurückkehren und Frane, der König des Planeten, vermutete, dass er auf Senali festgehalten würde. Deshalb schickte er die Jedi und seinen zweiten Sohn Taroon dorthin, um den Thronfolger zu finden. Sie entdeckten ihn und nach anfänglichem Zögern willigte er schließlich ein, nach Hause zu gehen und mit seinem Vater zu sprechen. In der darauffolgenden Nacht wurde er entführt und die Jedi konnten ihn wiederfinden, bevor Frane Senali den Krieg erklärte. Auf Rutan war Frane nicht bereit, den Wunsch seines Sohnes, auf Senali zu bleiben, zu akzeptieren und um ihn zu zwingen, König zu werden, sperrte er Yaana, die Thronfolgerin Senalis, ins Gefängnis. Die Jedi und Leed konnten Yaana befreien, doch Leed gab dennoch nach und erklärte sich bereit, König von Rutan zu werden. Außerdem konnten die Jedi einen Plan Taroons aufdecken, der durch die Entführung Leeds auf Senali die Königswürde für sich hatte erreichen wollen. Sie verhinderten zudem einen Anschlag, bei dem mehrere Neks und eine Person ums Leben gekommen wären, der ebenfalls Teil von Taroons Plan war. Frane war so begeistert von der Gerissenheit seines zweiten Sohnes, dass er diesen zu seinem Nachfolger bestimmte und Leed zum ersten Botschafter zwischen Senali und Rutan ernannte.[18]

Konfrontation mit Jenna Zan Arbor

„Meister, es steht mir nicht zu, Eure Entscheidungen in Frage zu stellen, aber es scheint mir, dass Ihr uns in etwas verwickelt, was gefährlich und nicht Sache der Jedi ist.“
— Obi-Wan (Quelle)

Nach einer weiteren, langen Mission nahm Qui-Gon seinen Padawan mit zu Didis Café um ihm dessen Inhaber, Didi Oddo, vorzustellen. Dieser bat die Jedi um ihre Hilfe, eine Kopfgeldjägerin hatte versucht, ihn zu entführen. Da Didi ein Freund Qui-Gons war kamen sie dessen Wunsch, mit der Kopfgeldjägerin zu reden, nach, doch diese griff die beiden an und floh. Sie vermuteten, dass Didi Ziel des Entführungsversuchs geworden war, weil er mit Informationen handelte. Als Didi wenig später erneut bedroht wurde und die Jedi ihn retten mussten, rieten sie ihm, das Café zu schließen und sich mit seiner Tochter, Astri Oddo, zu verstecken. Obi-Wan und Qui-Gon gingen darauf einer Information nach, die Didi vor kurzem gekauft hatte, den bevorstehenden Rücktritt der Senatorin Uta S'orn. Deren Sohn, Ren S'orn, hätte ein Jedi werden können, doch seine Mutter wollte ihn nicht an die Jedi übergeben. Er geriet auf die schiefe Bahn und später wurde seine blutleere Leiche gefunden. Von der Senatorin erfuhren sie, dass sie mit der Wissenschaftlerin Jenna Zan Arbor zusammen gewesen war, als ihr Datapad mit der Rücktrittserklärung gestohlen worden war. Zan Arbor hatte außerdem Didis Café an dem Abend gemietet, an dem Didi von der Kopfgeldjägerin dort bedroht worden war. Als sie herausfanden, dass Didi das Versteck, in dem er sich befand, über Umwege von der Kopfgeldjägerin erhalten hatte, machten sich sich dorthin auf den Weg. Angekommen erklärte ihnen Astri, dass sie das Datapad von Jenna Zan Arbor, das ebenfalls gestohlen worden war, erstanden hätte. Die Jedi vermuteten, dass die Kopfgeldjägerin auf der Suche nach diesem war. Während ihres Aufenthaltes griff die Kopfgeldjägerin an. Obi-Wan konnte sie nach langem Kampf zu Boden bringen, doch sie floh zu ihrem Kreuzer. Qui-Gon sprang auf die Einstiegsrampe und die Kopfgeldjägerin schoss auf ihn, wodurch er rückwärts ins Schiff fiel. Obi-Wan schwor sich darauf, seinen Meister zu befreien.[19]

„Ich muss meinen Meister finden, Tahl. Ich fühle ihn. Ich weiß, dass er mich braucht.“
— Obi-Wan (Quelle)

Zunächst brachte er aber Astri und Didi zum Jedi-Tempel. Didi hatte einen verseuchten Blasterschuss von der Kopfgeldjägerin abbekommen und auch die Jedi-Heiler waren nicht in der Lage, ihm zu helfen, da nur Jenna Zan Arbor das Medikament für die ausgelöste Infektion besaß. Um die Kopfgeldjägerin und dadurch auch Qui-Gon zu finden ging Obi-Wan die Liste mit den Gästen Zan Arbors an jenem Abend durch, als sie in Didis Café gegessen hatte und an dem Didi bedroht worden war. Er fand dabei heraus, dass die Kopfgeldjägerin unter dem Namen Reesa On ebenfalls daran teilgenommen hatte. Da sie Coruscant offensichtlich verlassen hatte machte er sich mit Astri auf den Weg nach Sorrus, da er und Qui-Gon sie aufgrund ihrer körperlichen Fähigkeiten als Sorrusianerin identifiziert hatten. Dort fanden sie mit der Hilfe eines Stammes das Versteck der Kopfgeldjägerin, die mit richtigem Namen Ona Nobis hieß, sie befand sich aber nicht dort. Im Versteck wurde Obi-Wan von Tahl kontaktiert, die die Codierung des Datapads Zan Arbors, das Astri gekauft hatte, entschlüsselt hatte. Zan Arbor führte Experimente mit der Macht durch und Qui-Gon war vermutlich ihr Versuchsobjekt, wie vorher Ren S'orn. Darauf gingen Obi-Wan und Astri nach Simpla-12, wo Ren S'orns Leiche gefunden worden war. Als sie mit einem von Rens Freunden sprechen wollten trafen sie auf Ona Nobis, doch Obi-Wan war ihr diesmal gewachsen und sie musste fliehen. Außerdem erfuhren sie, dass Ren vor seinem Tod einen Hinweis auf den Standort von Zan Arbors Labor hinterlassen hatte. Sie kehrten nach Coruscant zurück, wo sie von Uta S'orn die Hinterlassenschaften ihres Sohnes erhielten. Mit der Hilfe von Rens Freunden, die ihnen nach Coruscant gefolgt waren, fanden sie heraus, dass Zan Arbors geheimes Labor auf Simpla-12 war. Indem Astri sich als Ona Nobis verkleidete und Obi-Wan ihren Gefangenen spielte gelangten sie hinein. Obi-Wan konnte Qui-Gon aus dem Tank befreien, in den er gesperrt worden war und sie fanden das Medikament, das Didi benötigte, mussten Qui-Gon aber zurücklassen, da Zan Arbor drohte, sonst einen weiteren Gefangenen umzubringen.[20]

„Obi-Wan ist normalerweise vorsichtig. Und doch lässt er sich manchmal von seinen Gefühlen mitreißen. Ich mache mir Sorgen, wenn das passiert.“
— Qui-Gon über Obi-Wan, nachdem dieser seine Anweisung nicht befolgt hatte (Quelle)

Mit der Unterstützung von Adi Gallia und Siri Tachi, sowie der Hilfe von Rens Freunden gelang es Obi-Wan, erneut in das Labor einzudringen, doch da die Jedi mehrere Droiden bekämpfen mussten gelang es Zan Arbor mit ihrem zweiten Gefangenen, bei dem es sich um Noor R'aya, einen ehemaligen Jedi, handelte, zu fliehen. Als sie das Labor mit dem befreiten Qui-Gon verlassen hatten, erhielt Obi-Wan die Nachricht, dass Astri, die nach Coruscant zurückgekehrt war, um ihrem Vater das Medikament zu bringen, auf Sorrus in einem Krankenhaus lag. Darauf schickte Qui-Gon ihn und Siri dorthin, doch die Nachricht war eine Falle von Ona Nobis, die Obi-Wan im angeblichen Krankenzimmer angriff. Obi-Wan floh, was bei Siri auf Unverständnis stieß. Im Versteck der Kopfgeldjägerin, das Astri und Obi-Wan bei ihrem letzten Besuch auf Sorrus entdeckt hatten, fanden sie Astri. Das Versteck war eine weitere Falle von Ona Nobis und Obi-Wan, Siri und Astri mussten von dem Stamm der Sorrusianer gerettet werden. Dabei hatten sie aber herausgefunden, dass Ona Nobis auf dem Weg nach Belasco, dem Heimatplaneten Uta S'orns war. Sie trafen sich dort mit Qui-Gon und Adi. Qui-Gon wies zunächst Obi-Wan zurecht, der entgegen seiner Anweisungen weiter nach Astri gesucht hatte, nachdem diese nicht im Krankenzimmer gewesen war und dadurch sich und Siri in Gefahr gebracht hatte. Auf Belasco gab es zu dieser Zeit eine Wasserverseuchung. Diese trat alle sieben Jahre auf, doch dieses Mal gelang es den Wissenschaftlern nicht, ein Gegenmittel zu entwickeln. Die Jedi vermuteten, dass Zan Arbor dafür verantwortlich war, die in der Vergangenheit bereits Planeten verseucht hatte, um diesen später ihr Gegenmittel teuer zu verkaufen. Sie fanden außerdem heraus, dass Uta S'orn Abstimmungsergebnisse für Zan Arbor gefälscht hatte, da diese ihr mit dem Tod Rens gedroht hatte. Doch Adi glaubte, dass dies noch nicht die ganze Wahrheit war und schließlich entdeckten sie, dass Uta S'orn Zan Arbor, Noor R'aya und Ona Nobis im Palast Belascos versteckte. Nachdem die Jedi mehrere Droiden, die Uta S'orn gegen sie einsetzte, zerstört hatten, konnten sie die Senatorin, sowie Zan Arbor festnehmen. Die Kopfgeldjägerin wurde von Adi umgebracht.[21]

Tahls Tod

„Es ist das Traurigste, was ich jemals erlebt habe. Deswegen mache ich mir auch Sorgen um Qui-Gon.“
— Obi-Wan (Quelle)

Ein Jahr nachdem Bruck Chun im Kampf mit Obi-Wan gestorben war, verlangte dessen Vater, Vox Chun, einen Bericht über den Tod seines Sohnes zu hören. Obi-Wan musste ihn, seinen Sohn Kad Chun und Sano Sauro, einen Freund der Familie über die Umstände von Brucks Unfall aufklären, allerdings war offensichtlich, dass sie ihm nicht glaubten, dass es ein Unfall gewesen war. Kurze Zeit später wurde ein Komitee zur Untersuchung von Brucks Tod gebildet, vor dem Obi-Wan, Qui-Gon und Bant Eerin aussagen mussten. Sano Sauro war der Ankläger. Zunächst war die Vernehmung Qui-Gons und Bants angesetzt, während der Sano Sauro versuchte, eine Schuld Obi-Wans zu beweisen, was ihm aber nicht gelang. Am nächsten Tag sagte Obi-Wan aus, während sein Meister auf Centax 2 war, um Tahl bei einer Mission zu unterstützen. Im Verlauf von Obi-Wans Aussage kehrte Qui-Gon zurück. Da Xanatos sehr misstrauisch war vermutete er, dass er auch Bruck überwacht hatte und fand im Griff von Brucks Lichtschwert ein Aufnahmegerät, mit dem die Unschuld Obi-Wans bewiesen werden konnte.[22]

Um an einem Überlebenstraining teilzunehmen flogen Obi-Wan und Qui-Gon nach Ragoon-6. Sie wurden dort ausgesetzt und sollten anhand verschiedener Spuren einen anderen Jedi finden. Nachdem sie zehn Tage mit der Suche verbracht hatten, hatte Qui-Gon eine Vision, weshalb sie das Training abbrachen und nach Coruscant zurückkehrten. Dabei wollte er Obi-Wan den Inhalt der Vision nicht mitteilen. Im Tempel erfuhr Obi-Wan über Umwege, dass Qui-Gon ungebeten in eine Ratssitzung eingedrungen war und gebeten hatte, Tahl auf einer Mission begleiten zu dürfen, doch sowohl der Rat als auch Tahl hatte dies abgelehnt. Nach Tahls Aufbruch bemerkte er die Unruhe seines Meisters, doch dieser war verschwiegen. Nach drei Wochen beschloss Qui-Gon, Tahl gegen den Willen des Rates zu folgen und Obi-Wan begleitete ihn. Auf New Apsolon suchten sie die Zwillinge Eritha und Alani auf, die Tahl gerufen hatten und die Qui-Gon schon von einer früheren Mission auf New Apsolon, die er gemeinsam mit Tahl durchgeführt hatte, kannte. Die beiden behaupteten aber, Tahl nicht gerufen zu haben. Durch die Verfolgung einer Museumsführerin namens Irini gelangten sie zu einem Treffen der Arbeiter, einer der drei Gruppierungen, die die Bevölkerung früher geteilt hatten und die als Ergebnis der Mission Qui-Gons und Tahls im Zuge der Demokratisierung des Planeten aufgelöst worden waren. Während des Treffens tauchten Soldaten der Absoluten, einer zweiten Gruppierung, auf und nahmen Obi-Wan und Qui-Gon fest. Dabei fanden sie heraus, dass Tahl diese Gruppe, die früher im Dienste der Regierung die Arbeiter unterdrückt hatte, infiltriert hatte, wodurch sie in der Lage war, die Freilassung der beiden Jedi anzuordnen. Sie bat die beiden, Ermittlungen über den Tod Ewanes des ersten demokratischen Regierungschefs, anzustellen. Als sie sich mit Roan, dessen Nachfolger und laut der Zwillinge möglichem Mörder, treffen wollten, mussten sie tatenlos zusehen, wie Eritha und Alani entführt wurden. Während sie anschließend mit Roan sprachen erhielt er von den Entführern die Forderung, zurückzutreten und Neuwahlen zuzustimmen. Kurz später erhielten sie einen Notruf Tahls, deren Tarnung aufgeflogen war. Sie brachten sie in Roans Büro, der sich geraden mit den Entführern traf. Am Abend fanden sie ihn tot auf, wenig später wurden die Zwillinge freigelassen. Außerdem wurden die Jedi von Balog, Roans oberstem Sicherheitschef, informiert, dass die drei Volksschichten, Arbeiter, Absolute und Zivilisierte, über eine neue Regierung verhandeln wollten und dazu die Anwesenheit eines Jedi erbäten. Tahl brach dorthin auf, allerdings erfuhren Qui-Gon und Obi-Wan kurz darauf, dass das Treffen nie geplant war. Als sie am Treffpunkt ankamen, fanden sie nur noch Tahls Lichtschwert, Balog hatte sie entführt.[23]

Um Tahl wiederzufinden besorgten sie sich auf dem Schwarzmarkt einen Sucher-Droiden, den sie auf Balog ansetzten. Dabei erfuhren sie, dass der Grund für Tahls Entführung vermutlich eine Liste war, auf der die Namen mehrerer Absoluter standen, unter anderem angeblich Balogs, und von der Balog wohl glaubte, dass Tahl sie besaß. Während der Verfolgung wurden sie von Eritha eingeholt, die ihnen erzählte, dass ihre Schwester mit Balog zusammenarbeitete. Bei diesem Gespräch wurden sie von einer Gruppe Bergarbeiter, die sie fälschlicherweise für Mitglieder der Absoluten hielten, angegriffen. Als die Arbeiter Eritha erkannten, stellten sie den Angriff ein, aber Obi-Wan war am Bein verletzt worden, weshalb er zunächst versorgt werden musste, bevor sie die Verfolgung fortsetzen konnten. Obi-Wan spürte die Eile, die seinen Meister drängte, Tahl zu finden, wodurch ihm die durch ihn verursachte Verzögerung sehr unangenehm war. Am nächsten Tag konnten sie weiter, wurden aber nach kurzer Zeit von Yanci, einer der Arbeiterinnen, eingeholt, da ihr Dorf von den Absoluten angegriffen wurde. Qui-Gon schickte Obi-Wan und Eritha zurück, um ihnen zu helfen, beschloss aber, gegen den Protest Obi-Wans, selbst weiter nach Tahl zu suchen. Bevor Obi-Wan und Eritha die Siedlung erreichten, wurden sie von Qui-Gon eingeholt, der eingesehen hatte, dass er einen Fehler gemacht hatte. Als sie ankamen war die Siedlung bereits zerstört, doch durch die Spuren konnten sie die Basis der Absoluten finden. Dort wurde Eritha gefangen genommen, außerdem bemerkten sie, dass Balog dabei war, die Basis zu zerstören, da er wusste, dass sie nicht länger geheim war. Obi-Wan und Qui-Gon fanden Tahl und Eritha und konnten mit ihnen fliehen. Qui-Gon brachte Tahl nach New Apsolon, wo sie versorgt wurde, doch da sie über einen langen Zeitraum von Balog mit Drogen betäubt worden war, starb sie dennoch.[24]

„Er ist irgendwo da draußen. Und ich weiß nicht, was er denkt und plant. Er könnte sich geradewegs in Gefahr bringen. Er könnte mich brauchen. Wenn ihm irgendetwas zustößt...“
— Obi-Wan sorgt sich um seinen Meister (Quelle)

Obi-Wan informierte den Rat über Tahls Tod, der darauf Mace Windu und Tahls ehemalige Padawan Bant zu ihrer Unterstützung schickte. Manex, der Bruder Roans und amtierender Gouverneur bis zu den Neuwahlen, bat die Jedi, den Regierungswechsel zu überwachen. Um durch diese diplomatische Mission nicht bei seiner Suche nach Balog behindert zu werden, setzte Qui-Gon sich im Geheimen ab. Währenddessen suchte Obi-Wan die Zwillinge auf, fand aber nur Alani, von der er erfuhr, dass die Zwillinge alle Vorgänge geplant hatten, um die Macht auf New Apsolon übernehmen zu können. Er suchte daraufhin nach seinem Meister, der von Eritha in eine Falle gelockt worden war. Obi-Wan konnte Qui-Gon befreien und schließlich fanden sie den Ort, an dem sich die Absoluten insgeheim trafen. Dort begegneten sie Eritha, die ihnen bestätigte, dass die Zwillinge versucht hatten, die Macht zu ergreifen und dafür unter anderem den Tod Tahls in Kauf genommen hatten. Obi-Wan überwältigte sie und anschließend besiegten sie mehrere Kampfdroiden, bis sie auf Balog trafen. Nachdem Qui-Gon die Versuchung überwunden hatte, ihn umzubringen, übergaben sie ihn den Behörden. Anschließend fanden Neuwahlen statt und die Jedi kehrten zurück nach Coruscant.[25]

Beziehung zu Siri Tachi

„Die Regeln werden sich nicht ändern. Und wenn wir beide die Jedi verlassen, werden wir diese Entscheidung ewig bereuen. Jeden einzelnen Tag. Und früher oder später würde das zwischen uns liegen und größer als unsere Liebe sein.“
— Obi-Wan und Siri beschließen, ihre Liebe aufzugeben (Quelle)

Nach Tahls Tod war Qui-Gon sehr verschlossen, es fiel im schwer, mit der Trauer umzugehen und Obi-Wan wusste nicht, wie er seinen Meister erreichen oder ihm helfen könnte. Als Tahls Tod einige Wochen zurücklag wurden sie von Yoda auf eine Mission geschickt, die sie mit Adi Gallia und Siri Tachi durchführen sollten. Sie bestand daraus, den jungen Talesan Fry, der vor dem Senat gegen fünf Kopfgeldjäger aussagen sollte, von Cirrus nach Coruscant zu bringen. Die Jedi fanden den Jungen, aber da sie von einem Kopfgeldjäger verfolgt wurden mussten sie einen Absturz auf dem Planeten Quadrant Sieben vortäuschen. Obi-Wan, Siri und Talesan versteckten sich dort, während Qui-Gon und Adi nach einem Transportmittel suchten. Wenig später erfuhr Obi-Wan von seinem Meister, dass er und die beiden anderen in fünf Tagen einen Frachter nach Coruscant nehmen sollten. Bevor sie an Bord gehen konnten sahen sie Magus, einen der Kopfgeldjäger, der den Frachter beobachtete. Sie beschlossen, den Frachter nicht zu besteigen sondern Magus Schiff zu stehlen und mit diesem zu fliehen. Als sie aus dem Hyperraum in den Normalraum zurückkehren wollten bemerkten sie aber, dass das Schiff eine Diebstahlsicherung hatte und explodieren würde, sollten sie aus dem Hyperraum springen. Während sie nach einer Lösung suchten, sprachen Obi-Wan und Siri miteinander und gestanden sich dabei ihre Liebe zueinander ein, die sie schon lange Zeit gefühlt hatten. Anschließend entschied Obi-Wan, ein Notsignal zu senden, um Piraten anzulocken, die sie aus dem Hyperraum holen würden. Dies gelang, doch die Padawane waren den Piraten nicht gewachsen und so opferte sich Talesan, damit die beiden entkommen konnten. Obi-Wan und Siri gingen darauf nach Rondai-2, wo der Anschlag der Kopfgeldjäger verübt werden sollte. Dort fanden sie den Jungen und konnten den Anschlag verhindern, sowie alle Kopfgeldjäger töten oder gefangen nehmen.

Zurück auf Coruscant musste Obi-Wan mit Yoda sprechen, da sein Meister seine Liebe zu Siri erkannt hatte. Yoda war nicht bereit, für die beiden eine Ausnahme bezüglich des Verbots fester Bindungen zu machen, sodass Obi-Wan und Siri sich entscheiden mussten, den Jedi-Orden zu verlassen oder ihre Liebe zu vergessen. Sie entschieden sich schließlich gemäß des Rates Qui-Gons und Yodas für letzteres.[26]

„Du bist in sie vernarrt, Obi-Wan.“
— Qui-Gon über Obi-Wans Gefühle für Lena (Quelle)

39 VSY wurden Obi-Wan und Qui-Gon nach Frego geschickt. Von dort sollten sie eine Zeugin nach Coruscant eskortieren, die gegen die Cobral-Familie, Kriminelle, die den Planeten kontrollierten, aussagen wollte. Da Qui-Gon ob Tahls Verlust noch immer in tiefer Trauer war, beschloss Obi-Wan, die Mission weitestgehend zu leiten. Auf Frego erklärte ihnen die Zeugin, Lena Cobral, dass sie keine Beweise hätte. Obi-Wan konnte seinen Meister überzeugen, den Planeten dennoch nicht zu verlassen sondern Lena zu helfen. Sie geleiteten sie zum Anwesen der Cobrals, wo sie mit Zanita Cobral, der Großmutter ihres verstorbenen Mannes Rutin Cobral, über den sie in die Familie eingeheiratet hatte, sprechen konnte. Diese versprach, ihr zu helfen. Sie trafen sich zwei Tage später erneut, diesmal außerhalb des Cobral-Anwesens, doch dieses Treffen war eine Falle. Die Jedi konnten Lena retten, doch ihre Cousine Mica starb während des Kampfes mit zwei Brüdern Rutins und zwei Droiden. Zurück in ihrem Versteck gelang es Lena, über ein Paket, dass Rutin ihr wohl kurz vor seinem Tod geschickt hatte, ein Datapad zu finden. Mit den darauf befindlichen Informationen hatte sie genug Beweise, um die Cobrals zu entmachten. Die Jedi brachten sie nach Coruscant, wo sie ihre Aussage machte. Am folgenden Abend versuchte Zanita, Lena in ihrer Suite umzubringen, da sie das wahre Oberhaupt der Familie war, doch Obi-Wan konnte sie retten. Er konnte aber nicht verhindern, dass Zanita sich selbst umbrachte.[27]

Ein Jahr später wurden Obi-Wan und Qui-Gon mit der Aufgabe betraut, mehr über die angebliche Existenz eines Sith-Holocrons herauszufinden. Die Sith galten seit langer Zeit als ausgelöscht, doch ein Holocron könnte in den falschen Händen dennoch gefährlich sein. Sie verfolgten Professor Murk Lundi, der über die Dunkle Seite der Macht forschte und auf der Suche nach dem Holocron war. Während der Verfolgung Lundis wurden sie wiederholt angegriffen, konnten ihre Angreifer aber nie stellen, was Obi-Wan sehr frustrierte. Sie flogen schließlich nach Kodai, einem Planeten, der fast vollkommen von Wasser bedeckt war. In zwei Tagen würde eine extrem niedrige Ebbe jedoch weite Landstriche freilegen. Während des Fluges sprach Obi-Wan mit seinem Meister. Anschließend fühlte er sich entspannter und hatte weniger Angst, sich dem Holocron zu stellen. Sie spürten ihn schließlich mithilfe der Macht in einer Spalte auf, die sonst vom Wasser verborgen war. Dort trafen sie auf Lundi, der den Holocron nicht hatte bergen können, bei dem Versuch aber wohl den Verstand verloren hatte. Als auch die Jedi ihn nicht fanden, verließen sie mit der Hilfe der Pilotin, die sie nach Kodai gebracht hatte, die Spalte und kehrten nach Coruscant zurück.[28]

„Ich bin stolz auf dich, Obi-Wan. Stolz auf das, was aus dir geworden ist. Es ist mir eine Ehre, dich zu unterrichten und mit dir zu arbeiten. Ich könnte mir keinen besseren Padawan vorstellen.“
— Qui-Gon (Quelle)

Nachdem sie zwei Monate keine Mission durchgeführt hatten, wurden Obi-Wan und Qui-Gon vom Rat nach Vorzyd IV geschickt, das von Sabotageakten an seinen Fabriken berichtet hatte. Der Regent, Chairman Port beschuldigte den Nachbarplaneten Vorzyd V. Er befürchtete, dieser strebe die Vorherrschaft im System an. Auf dem Planeten bekamen die Jedi einen dieser Sabotagevorfälle mit und sie sahen, wie hilflos und verzweifelt die Arbeiter waren, als die Maschinen ausfielen und sie ihren Tätigkeiten nicht mehr nachkommen konnten. In einer Nacht verfolgte Obi-Wan ein Mädchen zu einem Treffen der Freilinge, einer Gruppe junger Vorzydianer, die für die Sabotage verantwortlich waren, da sie damit gegen die Verhältnisse auf dem Planeten protestieren wollten, wo das Leben ausschließlich auf Arbeit und Produktivität ausgelegt war. Qui-Gon erlaubte ihm, diese Mission selbst zu führen und verdeckt unter den Freilingen zu ermitteln. Er konnte diese überzeugen, das Gespräch mit den Älteren zu suchen, doch einer der Jungen, Flip, brachte eine Bombe am Treffpunkt an. Obi-Wan konnte seinen Meister durch die Macht warnen und das Gebäude wurde evakuiert, doch Flip starb unter den Trümmern. Im Folgenden verbesserte sich das Verhältnis zwischen den Generationen und es wurde unter anderem ein arbeitsfreier Tag in der Woche eingeführt.[29]

Weitere Missionen

Obi-Wan und Qui-Gon befanden sich gerade auf dem Planeten Yorn Skot, als ein luxuriöser Wolkenwagen namens Aurorient Express ins Trudeln geriet und abstürzte. Da der Weg bis auf die Oberfläche jedoch extrem lang war und 84 Minuten dauerte, enterten die Jedi das abstürzende Schiff und setzten alles daran, den Antrieb zu reparieren und die verantwortliche Terroristengruppe unschädlich zu machen. Nach der erfolgreichen Rettung der Insassen wurde der Express allerdings von empörten Angestellten mittels einer Bombe zerstört.[30]

Im Jahr 37 VSY kam Baroness Omnino nach Coruscant, um den Beitritt zur Republik zu verhandeln. Trotz ihrer Ablehnung gegen die Jedi flehte sie nach einem tödlichen Attentat auf ihren Sohn Qui-Gon und Obi-Wan an, dessen Tod zu untersuchen. Nachdem die beiden herausgefunden hatten, dass Mantellianische Savrips für das Unglück verantwortlich waren, reisten die Jedi nach Ord Mantell, um die Hintergründe zu erforschen. Zusammen mit einer örtlichen Bauernfamilie untersuchten sie die Angelegenheit, wobei sich herausstellte, dass die Savripse unschuldig waren und in Wirklichkeit Baroness Omnino eine Scharade inszeniert hatte, um Qui-Gon und Obi-Wan zu töten. Die beiden konnten daraufhin einen von Omnino angeheuerten Terroristen ausschalten, die Baroness töten und somit ihr Komplott gegen die Jedi und die Savrips verhindern.[31]

Ein Jahr vor der Schlacht von Naboo wurde der Jedi-Orden in einen Kampf mit den kriegerischen Yinchorri verwickelt, die von Sith-Lord Darth Sidious gegen den Orden aufgehetzt worden waren. Zusammen mit einem Einsatzteam, dem außer Obi-Wan und Qui-Gon unter anderem auch die Jedi Micah Giiett, Tsui Choi, Mace Windu und Adi Gallia angehörten. Nach einigen heftigen Auseinandersetzungen im Heimatsystem der Saurierspezies konnte die Bedrohung jedoch besiegt werden.[32]

Kurz darauf brachen Meister und Padawan zu einer Mission auf Arorua auf, die sich für Obi-Wan schon bald als eine weitere Lehrstunde in Sachen Lebendiger Macht herausstellen sollte. Nachdem die beiden von wilden Tieren angegriffen worden waren, retteten sie einem Einheimischen das Leben, wobei sich dieser keineswegs dankbar zeigte und Obi-Wan seinen Meister darum bat, ihn wegzuschicken, was dieser jedoch ablehnte. Später bestand Qui-Gon darauf, ein Monster zu töten, obwohl sein Padawan dies nicht verstand. Allerdings hatte die Macht seinem Meister vorgeschrieben dies zu tun.[33]

Korruption und Verrat im Senat

Im Jahr 33 VSY untersuchten Qui-Gon und Obi-Wan den Hinweisen eines Informanten nachgehend die Aktivitäten der Nebelfront gegen die Handelsföderation bei Dorvalla. Dabei verfolgten die Jedi den von den Terroristen angeheuerten Captain Arwen Cohl und seine Piraten, die eine Ladung Aurodium-Barren stehlen und den Frachter Revenue zerstören konnten. Doch auch nach Cohls geglückter Flucht blieben die beiden Jedi dem Piraten auf den Fersen und deckten die Verbindung zwischen dem Mirialaner und den Terroristen auf, nur um von einem geplanten Attentat auf den Obersten Kanzler Finis Valorum zu erfahren, der derzeit versuchte, die Besteuerung der Handelsrouten im Äußeren Rand beschließen zu lassen. Um der zunehmenden Unmut der betreffenden Parteien entgegenzuwirken, setzte Valorum auf Anraten Senator Palpatines einen Handelsgipfel auf Eriadu an, was der Nebula Front durchaus gelegen kam. Nach einer Mission zum Planeten Asmeru, dem Stützpunkt der Terroristen, erfuhren die Jedi und die Sicherheitsbehörden über die Attentatspläne während des Gipfels und brachen umgehend nach Eriadu auf. Nach mehreren Täuschungsmanövern seitens Eru Matalis, dem „Havac“ genannten Anführer der Nebula Front, konnte Obi-Wan seinen Meister durch die Erinnerung an eine Parabel des Jedi-Meisters Anoon Bondara auf die Lösung seiner noch unklaren Verdachtsmomente bringen, woraufhin die Jedi die Pläne der Terroristen erkannten und den Gipfel selbst bestmöglich absicherten. Mithilfe des von Havac betrogenen Captain Cohl konnte Matalis festgesetzt werden. Zu spät erkannte der schwer verletzte Pirat, dass das Attentat nicht Valorum galt, sondern der Delegation der Handelsföderation. Auch Obi-Wan, Qui-Gon und Saesee Tiin konnten das Massaker in der abgeschotteten Loge der Delegation nicht verhindern, als ihre Kampfdroiden ferngesteuert das Feuer eröffneten. Allerdings ging auch Valorum nicht unbeschadet aus diesen Ereignissen hervor, da der Sith-Lord Darth Sidious, Urheber der kompletten eingefahrenen Situation, falsche Korruptionsbeweise gegen den Kanzler platziert hatte, die einen Vertrauensverlust gegenüber dem Staatsoberhaupt im Senat nach sich zogen. So bedauerte auch der Hohe Rat der Jedi zusammen mit Qui-Gon und Obi-Wan den Verlauf der Ereignisse und ihre Unfähigkeit, Valorum vor politischem Schaden zu schützen.[34]

Kurze Zeit später untersuchte Obi-Wan Kenobi das Verschwinden Anoon Bondaras und seiner Padawan Darsha Assant. Nach Bondaras Tod bei der Explosion eines Luftgleiters fand Obi-Wan Beweise, die auf eine mögliche Beteiligung eines Sith beim Tod des Jedi und dem Verschwinden Darshas hinwiesen. Trotz der brisanten Hinweise und ihrer noch erschreckenderen Implikationen wurde der Padawan kurz darauf von den Ermittlungen abgezogen, da er und sein Meister auf Wunsch Kanzler Valorums nach Naboo gesandt werden sollten, um dort aufgrund ihrer vorausgehenden Erfahrungen Verhandlungen mit der Handelsföderation zu führen, die derzeit aus Protest gegen die Besteuerung der Handelsrouten eine Raumblockade über dem Planeten errichteten.[35]

Die Belagerung von Naboo

„In einer Hinsicht habt Ihr Recht gehabt, Meister. Die Verhandlungen waren sehr kurz.“
— Obi-Wan Kenobi zu Qui-Gon (Quelle)
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Obi-Wan im Jahr 32 VSY.

32 VSY wurden Qui-Gon und Obi-Wan vom Obersten Kanzler Valorum nach Naboo geschickt, um dort zwischen den Naboo und der Handelsföderation zu vermitteln. Die Handelsföderation hatte eine Blockade um Naboo errichtet und wollte Königin Amidala dazu zwingen, diese zu legitimieren, damit Naboos Ressourcen ausgebeutet werden konnten. An Bord eines Droiden-Kontrollschiffes der Handelsföderation wurden die beiden Jedi angegriffen und mussten mit den Landungsschiffen der Föderation auf die Oberfläche von Naboo fliehen.

Mit der Hilfe des Gungan Jar Jar Binks erreichten sie die Hauptstadt Theed und konnten die Königin befreien. Sie flüchteten mit einigen Soldaten im Schiff der Königin und durchbrachen die Blockade. Dabei wurde der Hyperraumantrieb ihres Schiffes beschädigt, sodass sie auf dem Wüstenplaneten Tatooine landen mussten. In Mos Espa konnte Qui-Gon durch eine Wette mit dem Schrotthändler Watto nicht nur die benötigten Teile gewinnen, um den Antrieb zu reparieren, sondern auch einen von Wattos Sklaven befreien, einen Jungen namens Anakin Skywalker. Qui-Gon glaubte, dass dieser Junge der Auserwählte einer Prophezeiung der Jedi sei und stellte ihn auf Coruscant dem Hohen Rat der Jedi vor. Der Rat beschloss jedoch, dass Anakin zu alt für eine Ausbildung sei.

Währenddessen berichtete Königin Amidala dem Senat der Galaktischen Republik von der Belagerung Naboos. Der Oberste Kanzler Valorum schlug eine Vertagung vor, bis die Sache geprüft war. Doch eine Vertagung würde der Handelsföderation nur mehr Zeit verschaffen und das Leid der Naboo verlängern, sodass die Königin einen Misstrauensantrag gegen den Kanzler stellte.

Darth Maul vs Obi-Wan

Im Kampf mit Darth Maul.

Obwohl der Antrag angenommen und ein neuer Kanzler gewählt werden sollte, beschloss die Königin, nach Naboo zurückzufliegen um selbst für seine Befreiung zu sorgen. Obi-Wan und sein Meister sollten sie beschützen. So kam es zur Schlacht von Naboo. Während die Königin mit einigen Soldaten versuchte, den Vizekönig der Handelsföderation, Nute Gunray, festzusetzen, mussten sich Qui-Gon und Obi-Wan einem Sith namens Darth Maul stellen, der sie schon auf Tatooine angegriffen hatte. Während des Kampfes wurden die beiden durch ein Energietor getrennt und Qui-Gon wurde von Darth Maul tödlich verwundet.

Dann griff Obi-Wan wieder in den Kampf ein und kämpfte voller Zorn gegen den Sith. Er schaffte es, das Heft von dessen Lichtschwert zu treffen, sodass Maul nur noch mit einer Klinge kämpfen konnte. Doch während einer kurzen Unachtsamkeit wurde Obi-Wan getroffen und viel einen Schacht hinunter. Er konnte sich gerade noch rechtzeitig an einem Sockel festhalten, hatte aber sein Lichtschwert verloren. Da Maul jedoch nicht entschlossen gegen den über dem Abgrund hängenden Jedi vorgehen wollte, konnte dieser sich aus der schwierigen Situation befreien. Er griff mit der Macht nach Qui-Gons Lichtschwert und sprang zurück auf Mauls Ebene. Mit einem schnellen Schlag traf er den Sith in der Körpermitte und tötete ihn.

Für Qui-Gon gab es keine Rettung mehr und bevor er starb, bat er Obi-Wan, Anakin als Padawan zu nehmen. Obi-Wan gab seinem Meister sein Wort. Nachdem die Schlacht von Naboo gewonnen war, sprach Obi-Wan mit Meister Yoda im Palast von Theed. Dort wurde er zum Jedi-Ritter ernannt und bekam schließlich auch die Erlaubnis, Anakin auszubilden.

Fünf Tage nach Qui-Gons Tod und der Aufnahme Anakins in den Jedi-Orden verfasste Obi-Wan einen Bericht über die zurückliegenden Ereignisse mit dem Schwerpunkt auf die Begegnung mit Darth Maul. In diesem Bericht gesteht der Jedi-Ritter ein, dass er die Gefahr auf Tatooine zunächst nicht bemerkt und auch im direkten Kampf mit dem Sith-Lord Fehler gemacht habe. Nachdem sein Meister tödlich verwundet wurde, gab Obi-Wan nach eigener Aussage seinem Zorn nach. Doch im Nachhinein stellte er fest, dass sein Zorn seinen Gegner nur gestärkt und ihn selbst fast das Leben gekostet hätte. Nur durch Qui-Gons Rat, auf die lebendige Macht zu vertrauen, habe er sein Selbstvertrauen zurückgewonnen und Maul besiegen können. Doch wie alle anderen Jedi stellte sich Obi-Wan nun die Frage, ob der getötete Sith der Meister oder der Schüler war. Sein Bericht allerdings sollte dazu dienen, alle Jedi an die Wichtigkeit des Grundsatzes zu erinnern, sich selbst nicht im Zorn zu verlieren.[36]

Meister von Anakin Skywalker

„Ihr habt kein Mitleid mehr mit mir, weil ich einmal ein Sklave war, und ich habe kein Mitleid mehr mit Euch, weil Ihr Eure Mutter nicht vermisst.“
— Anakin Skywalker (Quelle)

Die ersten Wochen der Ausbildung Anakins stellten für Obi-Wan Kenobi eine große Herausforderung dar, da die impulsive Art und große Selbstständigkeit des Jungen viel Geduld von ihm erforderte. So war sein Padawan beispielsweise schon mehrmals darauf hingewiesen worden, dass er seinen Meister immer zu informieren habe, wenn er seine Unterkunft verlässt. So war Anakin auch an einem Abend nicht in seinem Quartier anzutreffen, als Obi-Wan ihn aufsuchen wollte, doch kurz darauf entdeckte er seinen Padawan zusammen mit einem anderen Jedi auf einem Balkon nahe der Unterkunft. Der Junge stellte seinem Gegenüber, einem Tusken-Räuber von Tatooine, viele Fragen über seine Heimatwelt, die er selbst erst vor kurzem verlassen hatte. Daraufhin trat Obi-Wan zu den beiden und begrüßte A'Sharad Hett, der zuvor von seinem Vater auf Tatooine ausgebildet worden war, im Jedi-Orden. Als Hett ihm versichert hatte, dass Anakin ihn nicht störe, gewährte er seinem Padawan noch einige weitere Minuten mit dem Tusken, während er sich selbst schon in Anakins Quartier begab. Kurz darauf traf auch sein Padawan ein, der ihm begeistert davon berichtete, dass er Hetts Meister Ki-Adi-Mundi noch einige wertvolle Informationen über Podrennen hatte geben können. Als Obi-Wan ihn jedoch auf das unerlaubte Verlassen seines Quartiers ansprechen wollte, bemerkte er Anakins Gesichtsausdruck, der ihn fragte, warum A'Sharad – jetzt ein Jedi – noch immer die Maskierung der Tusken trüge. Obi-Wan gab daraufhin zu bedenken, dass der Jedi dies anscheinend aus freien Stücken beibehalte, worauf Anakin erwiderte, dass er niemals so leben wollen müsse. Anschließend erinnerte Obi-Wan Anakin daran, dass die Meditationsübungen in der Abgeschiedenheit seines Quartiers wichtig für seine weitere Ausbildung seien, was der Junge zögernd bejahte. Da sich der Jedi daraufhin unwohl fühlte, wollte er seinen Schüler mit einem Hinweis auf sein Leben als Sklaven beschwichtigen, woraufhin ihn dieser fragte, ob er nie an seine Mutter dachte, was Obi-Wan nach kurzem Zögern verneinte. Anakin bat seinen Meister daraufhin, ihn nicht mehr wegen seiner Vergangenheit zu bemitleiden, und versprach im Gegenzug, für Obi-Wan kein Mitleid zu empfinden, weil dieser seine eigene Mutter nicht kenne. Als Obi-Wan auf diesen Handel eingeschlagen hatte, versicherte er seinem Padawan, dass er ihn nicht bemitleide und bat ihn darum, dass er ihm am nächsten Tag Geschichten über Podrennen erzählen dürfe, was Anakins Stimmung sofort aufhellte.[9]

„Plötzlich machte ich mir noch mehr Sorgen über seine Zukunft als jemals zuvor.“
— Obi-Wan Kenobi über den jungen Anakin [37]
Anakin-Training EGF

Obi-Wan beobachtet Anakins Training.

Während der folgenden Zeit verbrachten Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker viel Zeit miteinander, was ihre Beziehung festigte und den jeweils anderen zu einem festen Bestandteil ihres Lebens machte. Nach drei Jahren des intensiven Trainings rekapitulierte Obi-Wan in einem Bericht die zurückliegende Zeit mit Anakin und seine Fortschritte. Dabei stellte er neben seinem unglaublichen Talent, das ihn teilweise bereits die Fähigkeiten seiner Lehrer übersteigen ließ, auch zeitweise eine gewisse Arroganz, die Schwierigkeit, seine Gefühle zu beherrschen, und seine Impulsivität fest, die ihn schon mehrmals in Erklärungsnot gebracht hat. Eines Abends fand Obi-Wan seinen Padawan draußen, als er intensiv in den Nachthimmel hinaufschaute. Obi-Wan war sich dabei bewusst, dass Anakin oft an seine Mutter dachte, und fragte ihn danach. Allerdings antwortete er ihm, dass er an Obi-Wans Mutter dachte, da dies schließlich irgendjemand machen müsse. Diese Bemerkung machte Anakins Meister sprachlos und ließ ihn über Anakins Zukunft nachdenken. Wenn der Junge der Prophezeiung des Auserwählten gerecht werden sollte, müsse er sich früher oder später dieses Bandes an seine Vergangenheit entledigen.[36]

„Du bist älter geworden. Aber auch weiser? Das wird wohl nur ein frommer Wunsch bleiben.“
— Garen scherzhaft über Obi-Wan (Quelle)

Auch nach drei Jahren im Tempel hatte Anakin noch keine Freundschaft geschlossen, was seinen Meister beunruhigte, doch er wollte nicht mit ihm darüber reden. Stattdessen zog er sich oft zurück und arbeitete an Droiden. Schließlich wurden sie vom Rat auf ihre erste Reise außerhalb des Tempels geschickt. Sie sollten die BioCruiser, ein Schiff, das Flüchtlinge verschiedener Welten aufnahm und nahezu autark vom Rest der Galaxis existierte und nur landete, um Passagiere aufzunehmen oder Treibstoff zu tanken, auf Wunsch des Senates überprüfen. Angehörige der Passagiere befürchteten, diese würden dort gegen ihren Willen festgehalten und einer Gehirnwäsche unterzogen. Nachdem man sie an Bord der BioCruiser zwei Tage warten ließ, erzwang Obi-Wan schließlich ein Treffen mit dem Führer des Schiffes, der sich als Kad Chun herausstellte. Bei ihm war auch Vox Chun. Die beiden hatten vor zwölf Jahren Obi-Wan angeklagt, da bei einem Kampf zwischen ihm und Bruck Chun dieser zu Tode gekommen war. Die Klage war damals abgewiesen worden. Kad behauptete, dass die Sorgen des Senates unbegründet seien. Von Andra, die er als Padawan auf Telos kennen gelernt hatte, wurde er durch das Schiff geführt. Er traf auch auf Denetrus, der Andra geheiratet hatte und ihm erzählte, dass seiner Meinung nach etwas auf dem Schiff nicht stimme. Er verdächtigte einen Techniker namens Kern, der die höchste Sicherheitsfreigabe des Senats hatte. Wenig später wurden sie von Kad Chun aufgefordert, das Schiff baldmöglichst zu verlassen. Den war in die geheimen Dateien der BioCruiser eingedrungen und dieses Eindringen war entdeckt worden, wofür nun die Jedi beschuldigt wurden. Über den Tempel erfuhren Obi-Wan und Anakin, dass Kern eine falsche Identität hatte. Sie brachen in die Kabine von Vox Chun ein, wo sie sahen, dass er große Reichtümer angehäuft hatten. Auf einem Holoprojektor sahen sie eine Datei, die ihnen verriet, dass Vox mit Offworld zusammenarbeitete, außerdem fanden sie einen Evakuierungsplan, der vom Offiziellen abwich und über den rettende Schiffe in der Lage wären, das Vermögen, das sich auf der BioCruise befand, zu stehlen. Sie vermuteten, dass Vox das Schiff so sabotiert hatte, dass es evakuiert werden müsse, Offworld das Geld an sich nehmen könnte und es anschließend explodieren würde. Sie erzählten Kad davon, der ihnen Glauben schenkte, nachdem die erste Phase des Planes von Vox angelaufen war. Wenig später begann das von Vox sabotierte Schiff, auseinanderzubrechen und Kern konnte mit dem Vermögen fliehen, erschoss aber vorher Vox Chun, da er die Beute nicht teilen wollte. Anakin und Garen, der inzwischen ebenfalls an Bord war, kämpften gegen die Schiffe Offworlds, die nun auf die BioCruiser schossen während Obi-Wan Droiden bekämpfte, die an Bord kamen. Es gelang ihnen, das Schiff sicher zu landen und alle Passagiere zu evakuieren.[22]

Mission auf Zonama Sekot

Im Jahr 29 VSY wurde Obi-Wan mit seinem Padawan vom Jedi-Rat nach Zonama Sekot gesandt, um dort nach der vermissten Vergere zu suchen. Der Planet lag weit außerhalb des Einflussgebietes der Republik, es gab jedoch Gerüchte über die Raumschiffsbaukunst der dortigen Bevölkerung. So wurde den Beiden Jedi genügend Mittel zur Verfügung gestellt, um sich eines dieser Raumschiffe kaufen zu können.

Auf Zonama Sekot wurden sie von den misstrauischen Bewohnern empfangen, die ihnen erlaubten ein Raumschiff bauen zu lassen, aber nicht über Vergere sprechen wollten. Außerdem war auf dem Planeten alles aus organischer Materie aufgebaut, auch die Raumschiffe waren teilweise lebendig.

Obi-Wan und Anakin entdeckten auch Spuren eines vergangenen Kampfes, sprachen ihre Kontaktleute aber nicht darauf an. Um sich das Raumschiff bauen lassen zu können, mussten die Jedi erst passende Saatpartnerfinden. Diese kleinen organischen Wesen waren ein Grundbaumittel für die Schiffe. Obi-Wan fand drei passende Saatpartner, was durchaus der Norm entsprach. Anakin hingegen bekam elf Stück.

So wurde ihr Raumschiff gebaut und als der lange Prozess der Herstellung abgeschlossen war, wurde der Planet angegriffen. Außerdem entführte der Blutcarver Ke Daiv Anakin und das neue Raumschiff.

Eine weitere Mission führte Obi-Wan und Anakin nach Kodai, wo sie ein Sith-Holocron bergen sollten, was Obi-Wan zehn Jahre zuvor bereits mit seinem Meister Qui-Gon versucht hatte. Sie befreiten Murk Lundi, der aufgrund der Macht des Holocrones verrückt geworden war, aus seinem Gefängnis und flogen mit ihm nach Kodai, konnten das Holocron aber nicht finden, da ein Schüler Lundis es in der Zwischenzeit von Kodai geholt hatte. Im Orbit von Plo II, dem Heimatplaneten Lundis, fanden sie zwei Raumschiffe. Da Obi-Wan das Holocron spürte, flog er zu einem Schiff und konnte dort das Holocron erobern. Der Schüler, der sich an Bord des Schiffes befand, rief Verstärkung, die sich aber gegen ihn wandte, da sein Partner erkannt hatte, dass er selbst das Holocron nie besitzen würde. Obi-Wan konnte das Holocron von dem explodierenden Schiff retten und in den Jedi-Tempel bringen.[28]

„Anakin Skywalker ist kein Sonderfall. Nur seine außerordentlichen Fähigkeiten unterscheiden ihn von den anderen.“
— Obi-Wan vor dem Rat und Kanzler Palpatine (Quelle)

Vier Jahre, nachdem Anakin sein Padawan geworden war, ging Obi-Wan mit dem Jungen nach Ilum, wo er sein Lichtschwert konstruieren sollte. Am Eingang der Höhle ließ Obi-Wan seinen Padawan alleine weiterziehen, betrat die Höhle aber ebenfalls, wo er ein Trugbild seines Meisters im Augenblick seines Todes sah und so gezwungen war, diesen Moment erneut zu durchleben. Als Anakin zurückkehrte wurden sie vom Rat nach Coruscant zurückgerufen. Sie sollten ein Diplomatenschiff begleiten, das sich durch die Präsenz des Weltraumpiraten Krayn bedroht fühlte. Dessen Partnerin, Zora, war Siri Tachi, die ihre Meisterin verlassen und sich ihm angeschlossen hatte. Während des Fluges wurden sie von Krayn überfallen und Obi-Wan und Anakin gelangten mit einem Shuttle durch die Lüftungsschächte an Bord von Krayns Schiff, wo sie dessen Waffensysteme außer Gefecht setzten. Anschließend versuchten sie, das Schiff zu verlassen, doch bevor Anakin in das Shuttle einsteigen konnte wurde Obi-Wan, der sich bereits darinnen befand, aus dem Schiff befördert und Anakin war ein Gefangener Krayns. Obi-Wan kehrte zurück nach Coruscant, wo er erfuhr, dass die Colicoiden, deren Schiff sie bewacht hatten, insgeheim eine Partnerschaft mit Krayn hatten und gemeinsam die Gewürzminen auf Nar Shaddaaa kontrollierten. Außerdem sprach er mit dem Rat über seine Vermutung, Siri habe sich Krayn nicht angeschlossen sondern ermittele verdeckt, was ihm bestätigt wurde. Er machte sich getarnt als Sklavenhändler auf den Weg nach Nar Shaddaaa, wo er nach seinem Padawan suchte, der inzwischen einen Sklavenaufstand organisiert hatte. Er fand ihn schließlich mit erhobenem Lichtschwert vor Krayn stehend und sah, wie er diesen umbrachte. Außerdem sah er einen Ausdruck der Wut auf seinem Gesicht, erkannte aber auch, dass sein Padawan in Lebensgefahr gewesen war. Anschließend kehrten sie mit einer Senatsdelegation nach Coruscant zurück.[38]

Das Extragalaktische Flugprojekt

Obi-Wan-ExGal

Obi-Wan im Jahr 27 VSY.

27 VSY, im Vorfeld des Extragalaktischen Flugprojekts, galt es für den charismatischen Jedi-Meister Jorus C'baoth, einen Disput zwischen Firmenallianz und der ortsansässigen Minengilde auf dem Planeten Barlok auszuhandeln, um Palpatine zur Bewilligung seiner Wünsche hinsichtlich der Expedition zu bewegen. Um den schwierigen C'baoth im Auge zu behalten, entsandte Mace Windu Obi-Wan und Anakin ebenfalls nach Barlok, wo sich der Jedi-Meister nur wenig begeistert über das Eintreffen der beiden zeigte. Während sich C'baoth wieder den Verhandlungen widmete, schickte er Obi-Wan und Anakin zusammen mit seiner Padawan Lorana Jinzler auf einen Stadtrundgang. In einer Cantina unterhielten sich die Jedi über die Vorgänge auf Barlok, wobei Obi-Wan überrascht hören musste, dass Passel Argente selbst bei den Verhandlungen anwesend war. Zufällig belauschten sie dabei ein Gespräch zwischen dem Bartender und Argentes Leibwächter Jerv Riske, den Lorana beim Verlassen der Cantina unbemerkt von Obi-Wan und Anakin verfolgte. Nach ihrer Rückkehr in die Cantina berichtete Lorana Obi-Wan über ihr Gespräch mit Riske, der sich Sorgen um Argentes Sicherheit machte, worauf der Jedi sofort den Ernst der Lage erkannte und beschloss, unauffällig eigene Ermittlungen anzustellen. Schon kurz darauf beobachteten die Jedi in den Straßen des Patameene-Viertels den Diebstahl zweier Schubdüsen, die neben dem Einbau in Swoops auch für die Herstellung von Raketen verwendet werden konnten. Obi-Wan reagierte sofort und so konnten er und Anakin den jungen Brolfi Duefgrin bis zu seiner Werkstatt verfolgen und einige wichtige Informationen von dem unschuldigen Jungen erhalten. Lorana hingegen verfolgte einen älteren Brolfi in eine Arbeitersiedlung, wo sie jedoch gefangen genommen wurde, kurz nach dem sie ihr Lichtschwert in einer Hecke hatte verstecken können. Inzwischen hatte Obi-Wan bereits versucht, Lorana zu erreichen und den wenig begeisterten C'baoth von ihrem Verschwinden unterrichtet. Als sie den Hinweisen auf den Kontaktmann nachgingen, trafen sie in der Siedlung den dort bereits wartenden Riske. Nachdem die drei das Lichtschwert gefunden hatten, nutzten sie es für einen Hinterhalt, indem Obi-Wan es mit der Macht aktivierte, so die Entführer und Verschwörer hervorlockte und Lorana retten konnte. Weil die erwarteten Anschläge bis zum Verhandlungstag ausblieben, postierten sich die Jedi und Riske an beiden Eingängen des Verhandlungsgebäudes, um mögliche Eindringlinge abfangen zu können. Allerdings hatten sie nicht mit der speziell präparierten Rakete gerechnet, die mittels eines zuvor festgelegten Kurses bis zum eigentlich Saal mit den Verhandelnden vordringen sollte. Durch die erste Überraschung gelang es Lorana und Obi-Wan nicht, die Rakete aufzuhalten, sodass sie tatsächlich bis in den Raum gelangte. Dort wurde sie jedoch von C'baoth mittels der Macht aufgehalten, was ihm eine noch stärkere Position verlieh und dadurch die Gespräche zwischen den streitenden Parteien schnell und effektiv zur Zufriedenheit aller beenden konnte.[39]

Der Erfolg der Mission brachte C'baoth schließlich die nötige Unterstützung im Senat und im Jedi-Orden ein, um das Flugprojekt wie geplant durchzuführen. Einige Tage nach seiner Rückkehr nach Coruscant wurde Obi-Wan erneut von Mace Windu zum Gespräch gebeten, wobei er ihn über die politischen Entwicklungen der letzten Tage und den Effekt von C'baoths Auftreten informierte. Aufgrund einiger Hinweise auf einen menschlichen Mitverschwörer argwöhnten beide Jedi eine Verwicklung der Dunklen Seite in diese Angelegenheit, entweder durch die Sith oder eine andere Seite Meister C'baoths. Mace erteilte Obi-Wan daraufhin den nächsten Auftrag: Er und Anakin sollten Jorus C'baoth bitten, ebenfalls mit an Bord des Flugprojekts gehen zu dürfen, um die Situation weiterhin im Auge zu behalten. Trotz Obi-Wans anfänglichem Protest und dem Verweis auf einige dringende Aufgaben auf Sulorine, akzeptierte der Jedi den Auftrag auch nicht zuletzt deshalb, da er und Anakin das Projekt nur bis in die Unbekannten Regionen begleiten und vor dem Sprung in den intergalaktischen Raum mittels einer Delta-12 Skysprite in die Republik zurückkehren sollten. Als sie schließlich bei Yaga Minor an Bord des Extragalaktischen Flugprojekts gingen, bemerkte Obi-Wan schnell C'baoths großes Interesse an seinem Schüler Anakin, den er besonders freundlich und väterlich behandelte. Während der folgenden Wochen der Reise bis zum Rand der Unbekannten Regionen machten sich Meister und Schüler mit den Schiffen und ihrer Besatzung vertraut und nahmen an mehreren Übungen teil, die C'baoth koordinierte. Dabei blieb ihnen jedoch nicht die wachsende Geringschätzung verborgen, mit denen C'baoth die nicht machtsensitive Besatzung des Flugprojekts behandelte, sodass sich Obi-Wan sogar als Vermittler betätigen musste. Jedoch erfuhr Kanzler Palpatine bald davon, dass auch Obi-Wan und Anakin mit an Bord waren, was ihn aufgrund seiner Pläne mit Anakin dazu nötigte, die beiden Jedi durch einen geschickten Schachzug zu einer Mission auf Roxuli zu beordern. Obwohl vor allem Anakin nur wenig begeistert vom Verlassen des Projekts war, entschied Obi-Wan jedoch dem Auftrag nachzugehen, da er sonst seinen Geheimauftrag hätte enthüllen müssen. Dies rettete den beiden das Leben, da Darth Sidious bereits die Zerstörung des Projekts in die Wege geleitet hatte.[39]

Weitere Missionen

„Wenn ich dich morgen auch nur einmal gähnen sehe, werde ich dir verbieten, überhaupt noch einmal den Tempel zu verlassen.“
— Obi-Wan nach einem Nachtausflug Anakins (Quelle)

Während der Zeit, die sie im Tempel verbrachten, unternahm Anakin des Öfteren ohne Erlaubnis Ausflüge, die ihn aus dem Tempel hinaus führten. Obi-Wan zog es vor, ihm diese nicht zu untersagen, war aber auch nicht glücklich darüber. Bei einem dieser Rundgänge freundete Anakin sich mit Tru Veld an, was Obi-Wan freute, da sein Padawan bisher noch kaum Freundschaften im Tempel geschlossen hatte. Wenig später brachen sie mit Tru, dessen Meister Ry-Gaul, sowie Siri und deren Padawan Ferus Olin und dem Team aus Soara Antana und Darra Thel-Tanis nach Radnor auf, wo eine giftige Substanz aus einem Labor ausgetreten war, die eine Stadt verseucht hatte und nun auch die zweite Stadt des Planeten bedrohte. Die Jedi sollten bei der Evakuierung helfen. Auf Radnor teilten sie sich auf, die Padawane sollten in der einen Stadt für Ruhe sorgen, während die Meister versuchten, den Kranken in der anderen Stadt zu helfen. Dabei fanden sie heraus, dass das Gift von Galen, dem Besitzer des Labores, absichtlich freigesetzt worden war. Er war von den Avonern bestochen worden, die den Planeten kolonialisieren wollten. Da das Gift nur eine kurze Halbwertszeit hatte, war es bereits nicht mehr schädlich, was der Bevölkerung aber verheimlicht worden war. Galen wurde verhaftet und Radnor, das durch die Panik, die in der Bevölkerung ausgebrochen war, teilweise zerstörte worden war, wurde wieder aufgebaut.[40]

Einige Zeit später reiste Obi-Wan mit seinem Padawan nach Ragoon VI, um an einem Überlebenstraining teilzunehmen. Sie folgten den Spuren eines Jedi, die sie aber in mehrere gefährliche Situationen brachten. Schließlich bemerkten sie, dass sie verfolgt wurden. Die Verfolgerin, Floria, behauptete, ihr Schiff sei zerstört worden und die Jedi beschlossen, ihr zu helfen. Außerdem befürchtete Obi-Wan, dass dem Jedi, der die Spuren hinterlassen sollte, etwas zugestoßen war, da die Spuren zu einfach zu lesen gewesen waren. Unterwegs wurden sie von einem Tursha mit einem Stokhli-Sprühstock angegriffen. Zurück an ihrem Schiff bemerkten sie eine Schläferbombe im Inneren und konnten das Schiff verlassen, bevor es explodierte. Dabei entdeckten sie zudem Florias Bruder Dane. Die beiden berichteten ihnen, dass sie Kopfgeldjäger waren, die im Auftrag Granta Omegas gemeinsam mit vier weiteren Kopfgeldjägern die Jedi fangen sollten. Die Jedi suchten die anderen Kopfgeldjäger und konnten Mol Arcasite in die Flucht schlagen, Teleq überwältigen und den Jedi befreien. Es gelang ihnen schließlich, mit dem Schiff Hunti Peregs den Planeten zu verlassen, vorher fanden sie aber noch heraus, dass Granta Omega offenbar Sith-Holocrone studierte.

„Wir befinden uns auf einer gemeinsamen Reise, Padawan. Wir werden unseren eigenen Weg finden.“
— Obi-Wan zu Anakin (Quelle)

Zurück auf Coruscant führte Obi-Wan ein Gespräch mit Anakin, in dem er ihm erklärte, dass es auch in einer Meister-Padawan-Beziehung normal war, dass man Dinge für sich behielt und nicht immer wusste, was der andere dachte. Außerdem hatte er eingesehen, dass er nicht Qui-Gon war und seinen eigenen Weg als Meister finden musste.[41]

Um während der Galaktischen Spiele für Ruhe zu sorgen, wurden Obi-Wan und sein Padawan vom Rat nach Euceron geschickt. Neben ihnen waren dort auch Ry-Gaul und Tru, sowie Siri und Ferus anwesend. Von Liviani Sarno der Vorsitzenden des Rates der Spiele, erfuhren sie, dass während der Wettkämpfe außerhalb der Stadt ein illegales Podrennen stattfinden sollte. Obi-Wan bemerkte die Gefühle, die dies in Anakin hervorrief, erwartete aber, dass er seine Aufregung kontrollieren würde. Während die Padawane Zeit bekamen, sich umzusehen, ging Obi-Wan mit Didi Oddo, der ebenfalls auf Euceron war und ihn um seine Hilfe gebeten hatte. Dabei fand er heraus, dass auf dem Planeten illegale Wetten auf die Ausgänge der Spiele abgeschlossen wurden. Anschließend suchte er seinen Padawan auf, der bei den Podrennen war und wies ihn darauf hin, dass dies nicht Bestandteil ihrer Mission war. Kurze Zeit später erfuhr Obi-Wan von Didi, dass einige Wettkämpfe manipuliert waren, woraufhin sie den Zeitnehmer der besagten Spiele, Aarno Dering, aufsuchten, doch dieser wurde vor ihren Augen getötet. Auf seinem Datapad fanden sie eine Liste der Wettkämpfe, die manipuliert werden sollten, unter anderem das Podrennen, zu dem Obi-Wan seinen Padawan inzwischen geschickt hatte, um dort zu ermitteln. Außerdem sollte bei diesem ein tödlicher Unfall stattfinden. Nachdem Obi-Wan gezwungen wurde, in einem Wettkampf gegen Maxo Vista anzutreten, bei dem sein Tod geplant war, diesen aber gewann und dem Tod entging, brach er zum Podrennen auf, bei dem Anakin inzwischen Teilnehmer war und dass er lebend überstand, obwohl sein Podrenner manipuliert worden war. Anschließend wurden Maxo Vista und Liviani Sarno wegen Manipulation der Wettkämpfe angeklagt, zudem hatten sie im Namen verschiedener Senatoren ohne deren Wissen Wetten auf Wettkämpfe abgeschlossen, um sie in Misskredit zu bringen. Wegen mangelnder Beweise wurden sie aber freigesprochen.[42]

Eine weitere Mission führte sie gemeinsam mit Soara Antana und Darra Thel-Tanis auf den Planeten Haariden, auf dem bereits seit zehn Jahren ein Bürgerkrieg herrschte und von dem sie fünf Wissenschaftler abholen sollten, die wegen des Krieges dort festsaßen. Sie fanden die Wissenschaftler und brachten sie zu ihrem Schiff. Unterwegs wurden sie von einer Patrouille angegriffen, bei deren Angriff Darra verletzt wurde. Die Patrouille war von Granta Omega bezahlt worden, um die Jedi anzugreifen. Schließlich konnten sie nach Coruscant zurückkehren, wo Obi-Wan Anakin, der sich für Darras Verletzung verantwortlich fühlte, an Soara übergab, die ihm Unterricht im Lichtschwertkampf geben sollte. Währenddessen fand Obi-Wan heraus, dass Granta Omegas Ziel auf Haariden wohl das Titanit war, mit dessen Hilfe er den Bacta-Markt kontrollieren könnte. Er entdeckte zudem, dass Omegas Studium von dem Senator Sano Sauro bezahlt worden war und dass einer der Wissenschaftler, die sie abgeholt hatten, eine verdeckte Identität Omegas war. Zurück im Tempel erfuhr er, dass Anakin sich gerade bei diesem Wissenschaftler aufhielt und konnte ihn retten, bevor er von ihm und dem Sith-Kult, der sich dort versammelt hatte, getötet werden konnte. Sie reisten anschließend erneut nach Haariden, wo sie Granta Omega verfolgten, der aber seine Begleiterin opferte, um selbst entkommen zu können.[43]

„Du hast mich und den Jedi-Orden mit deinen Taten verraten. Und deine Unfähigkeit, das zu erkennen, macht mir die meisten Sorgen.“
— Obi-Wan zu Anakin nach der Mission (Quelle)

Um das Verschwinden Gillam Tarturis, dem Sohn des Senators Berm Tarturi, aufzuklären, wurde Anakin gemeinsam mit Ferus vom Rat auf die Akademie geschickt, von der er verschwunden war. Da Siri währenddessen mit einer anderen Mission betraut war, oblag Obi-Wan die Verantwortung für ihren Padawan. Obi-Wan selbst sollte auf Coruscant Ermittlungen anstellen. Er fand heraus, dass Berms größter Feind im Senat Sano Sauro war, außerdem hatte eine weitere politische Gegnerin Rana Halion Geld auf das Konto einer geheimen Söldnertruppe in der Akademie überwiesen, die für Gillams Entführung verantwortlich sein könnte. Zudem vermutete er, dass Gillam im Inneren der Akademie festgehalten wurde. Von Siri erfuhr er, dass Ferus verschwunden war, sein Padawan hatte ihn nicht davon in Kenntnis gesetzt. Zusammen mit Siri ging er in die Akademie, wo sie Ferus fanden, der ihnen erklärte, Gillam hätte seine Entführung nur inszeniert und wollte nun Anakin, der ihm ähnlich sah, umbringen lassen, um seinen Vater für den Mord an ihm verantwortlich zu machen. Daraufhin suchten sie Anakin auf, der gemeinsam mit der Söldnergruppe, in der er verdeckt ermittelte, unterwegs war. Dieser hatte die Gruppe, Rana Halion, Gillam und etliche Droiden bereits außer Gefecht gesetzt und Siri und Ferus konnten sie abführen. Obi-Wan versuchte, seinem Padawan zu erklären, dass es nicht richtig gewesen war, Obi-Wan Ferus Verschwinden nicht mitzuteilen, doch sein Padawan verstand ihn nicht und war enttäuscht, da er erwartet hatte, dass sein Meister stolz auf ihn wäre.[44]

Aufgrund einer Vision Anakins wurden Obi-Wan und sein Schüler nach Mawan geschickt, einen Planet, auf dem es seit einem Bürgerkrieg vor zehn Jahren keine Regierung mehr gab, er wurde von drei Verbrecherfürsten kontrolliert. Sie sollten dort die Jedi-Meisterin Yaddle unterstützen. Obi-Wan und Anakin suchten zunächst verkleidet die Verbrecher auf. Bei der Mawanerin Feeana Tala wurden sie entdeckt, doch sie konnten sie überzeugen, im Gegenzug für eine Amnestie und einen guten Posten in der Regierung, die neu geschaffen werden sollte, mit ihrer Bande als Sicherheitstruppe zu dienen. Als sie sich im Versteck der Huttin Decca befanden, wurde dieses von Strikers Leuten angegriffen, dabei wurde Anakin gefangen genommen. Obi-Wan entkam und konnte gemeinsam mit Yaddle die Energieversorgung des Planeten übernehmen. Yaddle wurde darauf von Anakin gerufen, da Striker, der tatsächlich Granta Omega war, mit ihr sprechen wollte, sonst würde er Anakin umbringen. Yaddle ging, während Obi-Wan, entgegen dem Bedürfnis, Anakin zu befreien, den Auszug der Mawaner aus der Unterwelt, in der sie sich versteckt gehalten hatten, zurück in ihre Häuser, überwachte. Während dieser Aufgabe spürte er ein Aufbäumen der Macht und er erfuhr von Anakin, dass Yaddle sich geopfert hatte, um ihn zu retten. Obi-Wan informierte Yoda, der sich sofort auf den Weg nach Mawan machte. Gemeinsam gelang es ihnen, Granta Omega und Decca, die sich verbündet hatten, gegeneinander auszuspielen und sie fanden Omegas Versteck, wurden aber von einer Armee Kampfdroiden aufgehalten, wodurch Omega entkommen konnte. Bevor er floh teilte er Obi-Wan mit, dass er der Sohn Xanatos sei. Auch Decca konnte von Yoda überredet werden, den Planeten zu verlassen, sodass die Bevölkerung ihn wieder aufbauen konnte.

Da Anakin sich die Schuld an Yaddles Tod gab und er glaubte, auch sein Meister gebe ihm die Schuld daran, vertiefte diese Mission die Kluft zwischen Meister und Padawan, die sich bereits nach der vorherigen Mission aufgetan hatte.[45]

Suche nach Jenna Zan Arbor

Obi-Wan: „Zwischen dir und mir liefen die Dinge in letzter Zeit nicht so glatt. Aber du darfst niemals an meiner Hingabe dir gegenüber zweifeln.“
Anakin: „Und Ihr nicht an meiner Euch gegenüber.“
— Obi-Wan und Anakin sprechen sich aus (Quelle)

Ihre nächste Mission führte sie auf einen Mond des Uziel-Systems, wo sie einen Spähtrupp des Planeten Typha-Dor retten sollten, da es Informationen gab, der Nachbarplanet Vanquor plane, diesen Posten anzugreifen. Sie fanden die Mannschaft, die durch einen Saboteur vier Mitglieder verloren hatte, außerdem war ihr Schiff nicht mehr flugfähig. Zudem besaßen sie eine Datendisk mit Plänen Vanquors, Typha-Dor anzugreifen. Anakin konnte das Schiff reparieren, doch während des Fluges floh der Saboteur und da das Schiff angegriffen wurde, mussten sie auf Vanquor notlanden. Alle außer Obi-Wan wurden gefangen genommen. Dieser konnte, verkleidet als Mechaniker, Anakin zu befreien. Er spürte, dass etwas mit Anakin nicht in Ordnung war, doch dieser meinte, es sei nichts passiert. Ihr Fluchtversuch wurde entdeckt und sie wurden angegriffen. Obi-Wan fiel dabei in ein Gundark-Nest und wurde daraus von Anakin befreit. Anschließend kamen sechs weitere Jedi, um sie zu unterstützen und sie flogen nach Typha-Dor. Dort hatte der Saboteur der Regierung falsche Invasionspläne überreicht, doch die Jedi konnten sie überzeugen, dass diese falsch waren und übergaben ihnen die richtigen. Darauf konnte die Verteidigung des Planeten so koordiniert werden, dass Vanquor kapitulieren musste. Danach erzählte Anakin, dass er während seiner Gefangennahme in der Zone der Selbstbeherrschung gewesen sei und Obi-Wan erkannte, dass es sich bei der zuständigen Ärztin um Jenna Zan Arbor handelte. Die Jedi kehrten zurück nach Vanquor, wo sie die restlichen Gefangenen befreiten und versuchten, Zan Arbor gefangen zu nehmen, die aber fliehen konnte.

Nach der Mission brach Anakin vor Obi-Wan zusammen und bat ihn, ihm die Bürde, der Auserwählte zu sein, abzunehmen. Obi-Wan meinte, dass er dies nicht könne, er Anakin aber immer helfen und ihn niemals verlassen werde.[46]

„Du musst verstehen, dass es nicht sein Ehrgeiz ist, der ihn antreibt. Es ist sein Mitgefühl.“
— Obi-Wan verteidigt Anakin vor Ferus (Quelle)

Sechs Monate, nachdem ihnen Zan Arbor auf Vanquor entkommen waren, fanden sie heraus, dass sie sich auf Romin versteckt hielt. Da es dort verboten war, Verbrecher festzunehmen, reisten Obi-Wan, Anakin, Siri und Ferus getarnt als die Verbrecherbande die Slams nach Romin, um sie vom Planeten zu bringen. Dort angekommen besuchten Obi-Wan und Siri Zan Arbor und machten ihr ein Angebot, um sie vom Planeten zu locken, dieses wurde aber ausgeschlagen. Während des Besuches konnte Obi-Wan eine Disk Zan Arbors auf sein Datapad laden. Zurück in ihrem Haus auf Romin berichteten ihre Padawane, dass sie das Angebot bekommen hatten, der Widerstandsbewegung Romins Codes zu geben, dafür würde ihnen Zan Arbor übergeben. Als Obi-Wan durch die Disk herausfand, dass Zan Arbor mit Granta Omega zusammenarbeitete, beschlossen sie, auf das Angebot einzugehen. In der Nacht wurde Obi-Wan von Ferus aufgesucht, der ihm von seinen Sorgen bezüglich Anakin berichtete, der immer überzeugt wäre, seine Meinung sei die einzig richtige. Er sprach damit auch Obi-Wans Sorgen aus, dennoch verteidigte er seinen Padawan und Ferus ging ins Haus zurück. Am nächsten Abend fand ein Empfang statt, währenddessen sie die Codes stehlen wollten. Obwohl Obi-Wan dort die echten Slams entdeckte, fuhren sie mit ihrem Plan fort, doch Obi-Wan löste dabei den Sicherheitsalarm aus, wodurch das Gebäude abgeriegelt wurde. Er konnte die anderen Gäste überzeugen, gegen diese Abriegelung zu protestieren und so kamen sie frei und konnten der Widerstandsbewegung die Codes übergeben. Diese startete eine Revolution und hatte nach blutigen Kämpfen am nächsten Tag die Regierung übernommen. Joylin, ihr Anführer, drohte nun, jede Stunde ein Regierungsmitglied umzubringen, bis sich der vorherige Regent, Roy Teda, stellen würde, wovon die Jedi ihn nicht abbringen konnten. Also suchten sie Teda, bei dem auch Zan Arbor war, allerdings tauchten dort auch die echten Slams auf und die Jedi wurden ins Gefängnis gebracht, aus dem sie mit Hilfe der anderen Gefangenen sowie Mace Windu, Garen Muln und Bant Eerin entkommen konnten. Gemeinsam brachten sie Teda zu Joylin und Ferus überzeugte ihn, die Exekutionen abzubrechen, allerdings ließ Joylin Teda gegen ein Bestechungsgeld Zan Arbors wieder frei, da dieser keine Gefahr für ihn war. Teda und Zan Arbor konnten gemeinsam mit den Slams fliehen, doch Anakin brachte einen Peilsender an ihrem Schiff an.[47] So konnten sie Zan Arbor nach Falleen verfolgen, wo es Obi-Wan und Anakin gelang, als Arbeiter in einer Fabrik angenommen zu werden, die anscheinend Granta Omega gehörte. Nach Ende der Arbeitszeit blieben sie in der Fabrik und fanden den Nachbau der Kanalisation einer Stadt. Während ihrer Untersuchungen stürzten die Tunnel ein und sie mussten von Siri und Ferus gerettet werden.

Anschlag auf den Senat

„Was hier vor sich geht..., das trägt Omegas Handschrift.“
— Obi-Wan über die Verschwörung im Senat (Quelle)

Anschließend wurden sie von Mace Windu zurück nach Coruscant gerufen, wo Obi-Wan in einer Gerichtsverhandlung aussagen musste, außerdem wollten einige Senatoren den Jedi die Unterstützung des Senates entziehen. Obi-Wan merkte bald, dass dies die Jedi nur von anderen Gefahren ablenken sollte. Inzwischen hatten Siri und Ferus das Versteck von Zan Arbor und Granta Omega auf Coruscant gefunden, die beiden hatten dieses jedoch bereits wieder verlassen. Sie entdeckten aber Hinweise, die Obi-Wan und Anakin in Dex's Diner führten, wo sie erfuhren, dass bald eine Zeremonie abgehalten werden sollte, in dem einen von Kanzler Palpatine gegründeten Fonds ein Vermögen in Form von Vertex übergeben werden sollte. In einem Gleiter, der wohl von einem Mitglied der Slams geparkt worden war, fanden sie ein Datapad, in dem die Wasserversorgungsnetze Coruscant verzeichnet waren. Darüber könnten die Wachen mit der Zone der Selbstbeherrschung infiziert werden und wären im Folgenden nicht fähig, einen Raub des Vertex zu verhindern. Die Jedi bewachten die Zeremonie und konnten den Diebstahl vereiteln, dies war jedoch nur ein Ablenkungsmanöver für eine geplante Ermordung Palpatines und den Ausschluss der Jedi aus Senatsangelegenheiten. Obi-Wan fand Zan Arbor und Granta Omega rechtzeitig, bevor sie die Zone durch die Lüftungsschächte in den Senatsraum bringen konnten, wodurch die Senatoren nicht mehr in der Lage gewesen wären, gegen den Antrag zum Ausschluss der Jedi aus Senatsangelegenheiten zu stimmen. Er konnte aber nicht verhindern, dass die beiden flohen und mehrere Sucher-Droiden aktivierten, die auf den Kanzler und verschiedene andere wichtige Senatoren angesetzt waren. Er eilte mit Anakin, Siri und Ferus zum Senatssaal, wo sie die Droiden vernichten konnten, allerdings starben dabei Obi-Wans Freund Tyro Caladian, Roy Teda und mehrere Senatoren, Kanzler Palpatine überlebte.[48]

Nach diesem Anschlag gab der Jedi-Rat der Suche nach Granta Omega und Jenna Zan Arbor höchste Priorität und fand sie schließlich auf Korriban, wohin Obi-Wan und Anakin gemeinsam mit drei weiteren Teams, bestehend aus Siri und Ferus, Tru Veld und Ry-Gaul, sowie Soara Antana und Darra Thel-Tanis, geschickt wurden. Vorher teilte der Rat ihnen noch mit, dass Ferus nach der Mission die Prüfungen zum Jedi-Ritter ablegen sollte. Der Rat wollte die Zeit zur Ernennung eines Padawans zum Ritter beschleunigen und Ferus sollte als Testperson dienen. Obi-Wan merkte, dass Anakin die Entscheidung des Rates frustrierte, da er der Meinung war, er selbst hätte ausgewählt werden müssen. Er versuchte, seinen Padawan zu beruhigen, doch als dieser herausfand, dass Obi-Wan der Wahl des Rates zugestimmt hatte, wuchs seine Wut noch weiter.

„Ihr glaubt, Ihr habt gewonnen, habe ich Recht? Aber Ihr täuscht Euch. Ich weiß...wer er ist. Ihr würdet Euch wünschen...es auch zu wissen.“
— Granta Omega über den Sith-Lord (Quelle)

Auf Korriban entschieden die Meister, dass Anakin und Ferus sich als Brüder ausgeben und auf dem Schwarzmarkt nach Informationen bezüglich des Aufenthaltsortes von Granta Omega und Zan Arbor suchen sollten. Während sie mit einer Schwarzmarkthändlerin namens Auben sprachen, wurden die beiden von der Armee der Handelsgilde, die den Schwarzmarkt zerschlagen wollte, angegriffen und flohen in das alte Sith-Kloster. Die anderen folgten ihnen und während Obi-Wan und Siri die Droiden aufhielten schickten sie die Padawane weiter, um Anakin und Ferus zu unterstützen. Sie konnten die Droiden ausschalten und schlossen zu den Padawanen auf, die ebenfalls hatten kämpfen müssen, wodurch Tru verwundet worden war. Obi-Wan verfolgte Anakin, der dem Sith nachgelaufen war, den die Meister auf dem Planeten gespürt hatten. Er holte seinen Padawan ein und gemeinsam versuchten sie, den Sith zu erreichen, der ihnen aber entkam. Über einen Holo-Recorder, den sie neben der toten Auben fanden, erfuhren sie, dass Granta Omega auf Korriban war, um sich mit einem Sith-Lord zu treffen. Obi-Wan spürte Granta Omega im Tal der dunklen Lords. Da ihre eigenen Schiffe manipuliert worden waren, organisierten sie sich über einen Kontaktmann ein neues, doch der Kontaktmann hatte sie an die Sicherheitskräfte verraten. Durch Anakins Flugkünste konnten sie entkommen und betraten das Tal der dunklen Lords, wo sie auf Granta Omega und Jenna Zan Arbor trafen. Zusätzlich wurden sie von korribianischen Zombies angegriffen. Während des Kampfes verlor Trus Lichtschwert Energie und er tauschte es mit Ferus, der sich fortan im Hintergrund hielt. Granta Omega nahm ihn dennoch ins Visier und als Darra versuchte, ihn zu unterstützen, wurde sie von Omega getroffen und starb. Granta Omega versuchte daraufhin, zu fliehen und Obi-Wan verfolgte ihn. Omega griff ihn mit einem E-Web-Blaster an und durch Ausweichen gelang es Obi-Wan, dass Omega das Gerät überhitzte und in der Explosion starb. Er kehrte zurück zu den anderen Jedi, die die Zombies besiegt hatten.

Sie flogen zurück nach Coruscant, wo Ferus seinen Austritt aus dem Orden bekannt gab. Er hatte versucht, Trus Lichtschwert, dass vor dem Kampf gegen die Zombies beschädigt worden war, zu reparieren und dabei einen Fehler gemacht, weshalb es später ausgefallen war. Deshalb machte er sich auch für den Tod Darras verantwortlich. Später sprach Obi-Wan mit seinem Padawan und drückte seinen Stolz darüber aus, wie Anakin sich entwickelt hatte.[49]

Friedensbewahrer

In den Jahren vor Ausbruch der Klonkriege nahmen die Spannungen in der galaktischen Politik immer mehr zu und auch die Jedi mussten mehr und mehr diplomatische Missionen auf sich nehmen. Auch Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker gehörten nicht zuletzt wegen Obi-Wans berühmten Verhandlungsgeschickes zu den am meisten geforderten Jedi. So mussten die beiden im Jahr 24 VSY beispielsweise Senator Simon Greyshade Personenschutz leisten, da dieser aufgrund seiner Kampagne zur Aufdeckung der Korruption im Galaktischen Senat um sein Leben fürchten musste und sein Vetter bereits vom Dach 500 Republicas geworfen worden war. Zusammen mit Senatswache Sagoro Autem gelang es den beiden Jedi, Simon vor einem Attentat zu schützen.[50]

Ausbruch der Klonkriege

„Wieso habe ich das Gefühl, dass du mein Tod sein wirst?“
— Obi-Wan Kenobi vorahnend zu Anakin Skywalker (Quelle)

22 VSY, nach einem Anschlag auf das Leben der Senatorin von Naboo - der ehemaligen Königin Padmé Amidala - bekamen Obi-Wan und Anakin den Auftrag, diese während ihres Aufenthalts auf Coruscant zu beschützen. Schon in der ersten Nacht gab es einen zweiten Mordversuch. Obi-Wan und Anakin verfolgten die Attentäterin Zam Wesell bis sie sie in einer Cantina stellen konnten. Ehe sie jedoch ihren Auftraggeber verraten konnte, wurde sie von einem Giftpfeil getötet und ihr Mörder entkam.

Während Anakin und Senatorin Amidala nach Naboo flogen um sich dort zu verstecken, versuchte Obi-Wan etwas über die Herkunft des Giftpfeils herauszufinden. Schließlich konnte ihm ein alter Freund, Dexter Jettster, weiterhelfen und die Waffe als kaminoanischen Schwertpfeil identifizieren. Obwohl der Planet Kamino in den Aufzeichnungen der Jedi nicht existierte, konnte Obi-Wan ihn finden und in der Hauptstadt Tipoca mit dem kaminoanischen Premierminister Lama Su sprechen. Zu seiner Überraschung wurde er schon erwartet, da ein Jedi Namens Sifo-Dyas vor zehn Jahren das Klonen einer Armee für die Republik in Auftrag gegeben hatte. Obi-Wan wurde durch die gewaltigen Klonanlagen geführt und traf auch den Gen-Spender für diese Armee, den Kopfgeldjäger Jango Fett. Während dieses Treffens bemerkt Obi-Wan eine Rüstung in Fetts Quartier, die der des Mörders von Zam Wesell sehr ähnelte. Er kontaktierte Yoda und Mace Windu und sie beschlossen, dass Fett festgenommen werden musste. Nach einem Kampf auf einer der Landeplattformen von Tipoca City konnte Fett fliehen, doch Obi-Wan gelang es, einen Peilsender an seinem Schiff zu befestigen und ihm zu folgen.

Obi wan

Obi-Wan auf der Jagd nach Jango Fett (22 VSY).

Der Sender führte ihn zu dem nahe gelegenen Planeten Geonosis, wo er eine Fabrik entdeckte, in der Kampfdroiden für die Handelsföderation gebaut wurden. Außerdem konnte er ein Treffen des ehemaligen Jedi-Meisters Graf Dooku mit den Führern einiger Organisationen, wie der Handelsföderation, dem Intergalaktischen Bankenverband und der Technologie-Union belauschen und wurde so Zeuge der Gründung der Konföderation unabhängiger Systeme (KUS, die Separatisten). Sofort kehrte er zu seinem Schiff zurück um eine Nachricht an den Jedi-Tempel zu schicken. Da der Transmitter für eine Nachricht nach Coruscant zu schwach war, schickte er sie zu Anakin, der sich seltsamerweise auf Tatooine befand, obwohl er auf Naboo bleiben sollte. Während der Aufzeichnung der Nachricht, wurde Obi-Wan von Droidekas angegriffen und gefangen genommen. In einem Energiefeld festgesetzt, erfuhr er von Dooku, dass Hunderte von Senatoren unter dem Einfluss eines Sith namens Darth Sidious standen. Dooku bot Obi-Wan außerdem an, sich den Separatisten anzuschließen. Als er dies ablehnte, besiegelte er sein Todesurteil.

Anakin, der wegen Alpträumen vom Tod seiner Mutter mit Amidala nach Tatooine geflogen war, hatte Obi-Wans Nachricht weitergeleitet. Obwohl Mace Windu ihm befohlen hatte, auf Tatooine zu bleiben, flog er mit Amidala nach Geonosis um Obi-Wan zu retten, wobei die beiden schließlich selbst gefangen genommen wurden. Zur Unterhaltung der Geonosianer und Nute Gunrays sollten sie in einer Arena von drei wilden Tieren getötet werden. Als sie diese Bestien zu besiegen schienen, schickte Dooku zusätzlich Droidekas in die Arena. Zur selben Zeit gaben sich 200 Jedi in der Arena zu erkennen, die ihnen zur Hilfe eilten und von einer ganzen Armee von Kampfdroiden und den neuen Superkampfdroiden angegriffen wurden. Die Jedi wurden stark dezimiert, konnten die Schlacht aber mit Unterstützung der Klonkrieger von Kamino gewinnen. Während der Schlacht verfolgten Obi-Wan und Anakin Dooku weit weg zu einem Hangar. Dort kämpften sie gegen ihn, doch Anakin griff übereilt allein an, sodass Dooku ihn außer Gefecht setzen und darauf auch Obi-Wan besiegen konnte. Schließlich konnte nur Yodas Eingreifen die beiden retten, doch Dooku entkam.

Die Schlacht von Geonosis war die erste von vielen in einem dreijährigen Konflikt, der als die Klonkriege bekannt wurde.

„Ich dachte, die Macht hätte mich geführt, allerdings frage ich mich inzwischen, ob ich nicht unwissentlich eine Schachfigur in einem Jahrzehnte alten Plan war.“
— Obi-Wan Kenobi [51]

Auch zehn Jahre nach seinem ersten Bericht über die zurückliegenden Ereignisse wurde Obi-Wan Kenobi nach der Schlacht von Geonosis erneut von Jedi-Rat gebeten, eine Zusammenfassung der Geschehnisses aus seiner Perspektive als Entdecker der Klonarmee zu verfassen. Dem Bericht ist ohne Zweifel anzumerken, dass sich Obi-Wan viele Gedanken um Anakins Verletzung und die Hinweise machte, die er von Dooku auf Geonosis erhalten hatte. Inzwischen habe er sogar den Eindruck bekommen, dass er nur eine Spielfigur in einem größeren Plan war, der ihn nahezu zum Auffinden der Klonarmee auf Kamino zwang. Der Bericht schließt mit einem Hinweis darauf, dass Dooku den Tod vieler Jedi zu verantworten habe und deshalb aufgehalten werden müsse.[36]

Klonkriege

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Erläuterung:
Infos aus der Schlacht von Lola Sayu fehlen Ben Braden (Diskussion) 17:45, 21. Dez. 2012 (UTC)


Erste Schlachten

Obi-Wan-Anakin-Kamino

Obi-Wan und Anakin Skywalker auf Kamino.

Nicht lange nach der Schlacht von Geonosis gelangten den Jedi über den verdeckt arbeitenden Quinlan Vos Pläne der Separatisten in die Hände, die Details über einen Angriff auf die Klonanlagen auf Kamino enthielten. Da Obi-Wan Kenobi sich bereits einigermaßen gut mit dem Aufbau von Tipoca City auskannte, übertrug der Jedi-Rat ihm das Kommando über die Verteidigung. Vor der Einsatzbesprechung hatte Anakin allerdings eine Vision der bevorstehenden Schlacht, in der sein Meister mit seinem Jäger abstürzte, und äußerte daraufhin den Wunsch, selbst an der Raumschlacht teilzunehmen. Obi-Wan war jedoch der Meinung, dass Anakin momentan nicht den nötigen inneren Frieden besitze, um dafür geeignet zu sein, und verbot ihm das Eingreifen. Nach einer detaillierten Einsatzbesprechung und Aufgabenverteilung durch Obi-Wan verließen alle Jedi den Raum bis auf den per Hologramm zugeschalteten Quinlan Vos und seinen langjährigen Freund. Auf die Frage, ob er Probleme mit Anakin habe, antwortete Kenobi, dass er seit Geonosis keine Gelegenheit mehr gehabt hätte, mit seinem Padawan über die zurückliegenden Ereignisse zu reden und diese zu verarbeiten als auch über die ungewöhnliche Situation, in der er zu Anakins Meister geworden war. Quinlan riet ihm daraufhin, seinen Padawan aktiv anzunehmen und es nicht länger als Pflicht gegenüber dem toten Qui-Gon Jinn zu betrachten. Aufgemuntert durch dieses Gespräch erlaubte Obi-Wan seinem Padawan nun doch an der Schlacht teilzunehmen. Tatsächlich stürzte Obi-Wan kurz nach Beginn der Schlacht in das kaminoanische Meer, anders als in Anakins Vision konnte er den Sturz jedoch durch die Macht bremsen, sodass der Jäger auf der Wasseroberfläche trieb. Anakin selbst erging es allerdings nicht viel besser, da eine Meeresbestie nach seinem Jäger schnappte und ihn zur Aufgabe des Schiffes zwang. Daraufhin mussten sich Meister und Padawan gemeinsam auf Obi-Wans sinkendem Delta-7 gegen weitere kleine aggressive Fische wehren, bis sie von einem Kaminoaner und seinem Aiwha zurück in die Stadt gebracht werden konnten. Dort eilten sie Meisterin Shaak Ti zur Hilfe, die zusammen mit einigen Alpha-ARCs junge Klone schützte. Zusammen zogen sich Jedi und Klone in die Laboratorien der 3. Generation Klonkrieger zurück, woraufhin sie den Zugangstunnel sprengten und somit den Kampfdroiden den Zugang verschlossen. Dabei arbeiteten Anakin und Obi-Wan erstmals mit dem ARC-Trooper Alpha-17 zusammen, mit dem die beiden noch viele Missionen bestreiten sollten.[52]

Welle der Vernichtung

„Glaube mir, Anakin. Dies ist das neue Antlitz des Krieges... Wir müssen wachsam sein!“
— Obi-Wan auf Ohma-D'un (Quelle)
Asajj-Obi-Wan-Ohma-D'un

Asajj Ventress und Obi-Wan kämpfen auf Ohma-D'un.

Etwa zehn Wochen nach der Schlacht von Geonosis wurden Obi-Wan und Anakin zusammen mit Alpha-17 sowie Jedi-Meister Glaive und seiner Padawan Zule Xiss nach Ohma-D'un entsandt, einem Mond Naboos, zu dem man kurz vorher den Kontakt verloren hatte. Zunächst hatte man einen Angriff von Gewürzschürfern auf die Gungan-Siedler vermutet, doch nach der Landung stellte sich schnell heraus, dass die Separatisten den Mond als Testgebiet für ein hochgradig ätzendes Sumpfgas genutzt und damit alle dort lebenden Gungans qualvoll getötet hatten. Anakin griff daraufhin ungestüm die plündernden Droiden der KUS an, der Rest des Einsatzteams folgte etwas vorsichtiger, wurde kurz darauf jedoch von Kopfgeldjäger Durge angegriffen, den Dooku kurz zuvor bei der Suche nach Boba Fett angeheuert hatte. Noch während sich die Jedi gegen den starken Gen'Dai und seine Superkampfdroiden wehrten, den Schwaden des gefährlichen Gases auszuweichen versuchten und Anakin sich zusammen mit Alpha zu einer Gruppe Überlebender durchschlug, griff eine neue Bedrohung in den Kampf ein: Asajj Ventress, eine von Graf Dooku ausgebildete Dunkle Jedi, köpfte Glaive hinterrücks und lieferte sich dann ein Lichtschwertduell mit Obi-Wan. Ohne zu wissen, wer seine Gegnerin war, sah sich der Jedi-Meister nun sowohl Durge als auch Ventress gegenüber, denen er nur vorläufig durch Zules Hilfe entkommen konnte. Doch Ventress brachte eine neue Variable in den Kampf ein: Mittels der Macht kontrollierte sie die Leichen der gefallenen Gungans und hetzte diese zusätzlich auf die Jedi. Während des Kampfes versuchte Obi-Wan wiederholt, die junge Frau von Dookus dunklem Einfluss zu befreien, woraufhin diese jedoch nur noch vehementer angriff. Inzwischen konnten auch Anakin und Alpha wieder zu ihren Gefährten stoßen und griffen nun mit vereinten Kräften die Dunkle Jedi an. Allerdings stellte sie sich nicht dieser Bedrohung und ergriff mit Hilfe von Durge die Flucht, allerdings nicht ohne das Versprechen eines baldigen Wiedersehens.[53]

„Aber diese Truppe kann sich sehen lassen. Ich bin gar nicht sicher, ob ich hier überhaupt gebraucht werde...“
— Obi-Wan über seine Einsatzgruppe (Quelle)
Obi-Wan-Fay

Obi-Wan und Fay bergen das Gegenmittel.

Aus Sorge um die möglichen Opfer des Sumpfgases entschied der Jedi-Rat, dass schnellstmöglich Gegenmaßnahmen ergriffen werden sollten. Obi-Wan erhielt daraufhin den Auftrag, die Suche nach der Produktionsstätte der chemischen Waffe ausfindig zu machen, was ihm auch bald gelang. Während der folgenden Mission auf den Planeten Queyta stellte man ihm die selbst im Jedi-Orden als Legenden verehrten Jedi-Meister Knol Ven'nari, Jon Antilles, Nico Diath und Fay zur Seite, um das Gegenmittel zu bergen. Obwohl die Meister eher als Einzelgänger agierten, waren sie hier gezwungen, als Team zusammenzuarbeiten. Zusammen infiltrierten sie die Fabrik, nur um dort von Ventress und Durge erwartet zu werden. Sofort kreuzte sich die Klinge Obi-Wans mit denen von Ventress, während Durge sich den anderen Jedi gegenüber sah. Indem er einen Energiegenerator zur Explosion brachte, konnte er Meisterin Ven'nari töten, die den Rest der Gruppe vor dem Feuer schützte. Obi-Wan erhielt nun Rückendeckung von Fay, woraufhin Ventress mit dem Gegenmittel die Flucht ergriff. Durge gelang es derweil, sowohl Meister Diath als auch Antilles in den Lavafluss unterhalb der Fabrik zu stürzen und so zu töten. Mittels der Macht brachte Fay Ventress zu Fall und konnte sie damit so lange ausschalten, bis Obi-Wan das Antidot an sich nehmen konnte. Nach einem weiteren Angriff von Durge durchbohrte die Dunkle Jedi Meisterin Fay hinterrücks mit ihren Klingen und bot dem an einer Klippe hängenden Obi-Wan die Rettung an, sofern er sich Dooku anschlösse. Dieser lehnte jedoch ab und Ventress versprach ihm bei ihrer nächsten Begegnung seinen Tod durch ihr Lichtschwert, bevor sie zusammen mit Durge den Planeten verließ. Mit letzten Kräften half Fay Obi-Wan zurück auf sicheren Boden und übertrug ihm ihre Energiereserven, bevor sie ebenfalls in die Macht einging. Durch Fays Opfer konnte sich Obi-Wan schließlich von der in der Lava versinkenden Fabrikinsel fliehen und zum Jedi-Tempel auf Coruscant zurückzukehren, wo er bereits von Anakin und Mace Windu erwartet wurde. Der Rat war hocherfreut über die Acquirierung des Gegenmittels und hielt nach einer intensiven medizinischen Behandlung Obi-Wans eine Trauerzeremonie für die gefallenen Kameraden ab.[54]

Die Befreiung von Muunilinst

„Wie es aussieht, habe ich hier eine ziemliche Schweinerei angerichtet, nicht wahr?“
— Obi-Wan nach dem Kampf mit Durge (Quelle)
Kenobi-Durge-Muunilinst

Obi-Wan und Durge kämpfen auf Muunilinst.

Kurz darauf rückten die republikanischen Truppen nach Muunilinst vor, um dort gegen den Intergalaktischen Bankenverband vorzugehen, der sich ebenfalls den Separatisten angeschlossen hatte. Während Anakin Skywalker das Kommando über die Flotte im Orbit übernahm und den Angriff auf die feindlichen Schiffe leitete, koordinierte General Kenobi den Bodenangriff auf das Hauptquartier des Bankenclans in der Hauptstadt Harnaidan. Zu diesem Anlass hatte sich Obi-Wan eine Klonkrieger-Rüstung mit Umhang zugelegt, um einerseits größere Verbundenheit mit seinen Truppen zu zeigen, andererseits aber auch besser gegen leichte Angriffe geschützt zu sein. Da am Fuße des Hauptquartiers jedoch ein Artillerie-Geschütz angebracht war, die ein direktes Vorrücken unmöglich machte, entsandte Obi-Wan einige ARC-Trooper unter dem Kommando von Captain Fordo, die die Kanone zerstören sollten. Der Auftrag war erfolgreich und so konnten die Klonkrieger weiter in die Stadt vorrücken. Allerdings hatte Dooku Durge nach Muunilinst geschickt, um die dortigen Droidentruppen zu unterstützen. Der Kopfgeldjäger führte nach der Zerstörung der Kanone eine Gruppe IG-Lancer-Droiden in die Schlacht und legte mit diesen einen Großteil der republikanischen Artillerie lahm. Um dieser Bedrohung entgegenzuwirken, ließ Obi-Wan die Klonkrieger ebenfalls aufsitzen und nahm den direkten Kampf mit den Droiden auf. Schließlich war der Jedi direkt mit Durge konfrontiert, dessen Angriffe er diesmal jedoch ohne größere Probleme abwehren konnte. Zu Obi-Wans Überraschung beendete das Durchbohren mit dem Lichtschwert jedoch nicht den Kampf, sondern stachelte Durge noch weiter an. Nach einigen weiteren Angriffen wurde der Kopfgeldjäger allerdings mehrfach von der Lichtschwertklinge zerteilt und so außer Gefecht gesetzt. Obi-Wan machte sich daraufhin im Glauben, Durge getötet zu haben, auf den Weg zum Kommandoposten des Bankenclans, wo er bereits von den ARCs erwartet wurde. Nachdem die Kampfdroiden im Kontrollraum zerstört waren, bat der verängstigte San Hill Obi-Wan um Gnade. In diesem Moment stürmte Durge, der sich inzwischen wieder regeneriert hatte, das Hauptquartier, wurde dabei jedoch von den Klonkriegern mit schwerem Feuer eingedeckt, sodass sein Vormarsch zunächst gestoppt wurde. Nach dem Beschuss mit einem Raketenwerfer war seine Rüstung soweit zerstört, dass der Gen'Dai die Vorteile seiner wahren Form ausnutzen und innerhalb kurzer Zeit die meisten Klonkrieger ausschalten konnte. In einem Moment der Unachtsamkeit wurde Obi-Wan von Durge gepackt und in dessen Körper gezogen, konnte sich allerdings mit einem starken Machtstoß befreien und gleichzeitig Durges Körper sprengen. Anschließend blieb auch den Angehörigen des Bankenclans keine andere Alternative als die Kapitulation.[55]

„Das Interesse der Sith an dir finde ich äußerst beunruhigend und das ist der Grund, warum du meine Anweisungen genau befolgen musst!“
— Obi-Wan tadelt Anakin (Quelle)
Kenobi-Anakin-Hilferuf

Obi-Wan empfängt den Hilferuf von Daakman Barrek.

Währenddessen dominierte Anakin die Raumschlacht über dem Planeten, bis ein neuer Gegner in einem wendigen Jäger in den Kampf eingriff und den Raumjägern der Republik stark zusetzte. Sofort heftete sich Anakin ans Heck dieses neuen, anscheinend machtsensitiven Gegners und folgte ihm zunächst in die Atmosphäre Muunilinsts, in die Häuserschluchten Harnaidans und dann in den Hyperraum, sehr zum Missfallen seines Meisters. Aus Sorge um seinen Padawan schickte Obi-Wan ihm eine Einheit Klonkrieger hinterher, die jedoch kurz nach der Landung auf Yavin IV von Asajj Ventress ausgeschaltet wurden. Daraufhin duellierte sich Anakin mit der Dunklen Jedi, wobei er sie schließlich von der Spitze eines alten Massassi-Tempels stürzte. Kurz vor seiner Rückkehr nach Muunilinst kapitulierte schließlich der Bankenclan, woraufhin die Kampfdroiden deaktiviert und die Verantwortlichen Muuns unter Arrest gestellt wurden. Anakin entschuldigte sich bei seinem Meister für das bereitwillige Tappen in die durch die Sith gestellte Falle, woraufhin dieser sich zwar glücklich über die unversehrte Rückkehr seines Padawans zeigte, Anakin aber trotzdem streng tadelte. In diesem Moment erreichte Obi-Wan jedoch ein verzweifelter Hilferuf Daakman Barreks von Hypori, wo die republikanischen Truppen vom neuen General der Droidenarmee, Grievous, vollständig aufgerieben worden und die überlebenden Jedi nun eingekesselt waren. Sofort schickte Obi-Wan Fordo und seine ARC-Einheit nach Hypori, die die Überlebenden schließlich bergen konnte.[55]

Zweiundzwanzig Jahre, nachdem Obi-Wan und Qui-Gon Lorian Nod auf Junction 5 festgenommen hatten, lud Count Dooku die Herrscher dieses Planeten sowie seines Nachbarn Delaluna zu einem Verhandlungsgespräch, da sie wichtige Planeten für die Kontrolle des Mittleren Randes waren. Lorian, der inzwischen Regent von Junction 5 geworden war, bot den Jedi an, diese zu unterstützen. Trotz Obi-Wans Misstrauen gegenüber Lorian reisten er und sein Padawan mit Lorian zu dem Verhandlungsgespräch. Dort erfuhren sie, dass ein Attentat auf Samish Kash, den Regenten Delalunas, ausgeführt worden war. Zunächst wurden seine Leibwächter, die ehemaligen Kopfgeldjäger Floria und Dane, die Obi-Wan ebenfalls von einer früheren Mission kannte, verdächtigt, doch Obi-Wan und Anakin fanden heraus, dass Dooku den Kopfgeldjäger Robior Web auf den Regenten angesetzt hatte. Darauf befreiten sie Floria und Dane und begaben sich zu den Verhandlungen, wo auch Samish Kash anwesend war, der das Attentat überlebt hatte. Während der Verhandlungen erklärten alle vier Herrscher, dass sie weiterhin der Republik zugehörig bleiben wollten, woraufhin Dooku eine Armee Kampfdroiden in den Raum schickte, die aber von den beiden Jedi, Floria und Dane besiegt werden konnte. Lorian verfolgte den fliehenden Dooku, um ihn zu töten und den Krieg zu beenden, wurde aber von dem stärkeren Dooku umgebracht.[16]

Mission nach Ord Cestus

„Es ist wichtig, dass wir begreifen, was hier eigentlich vor sich geht.“
— Obi-Wan über die Mission (Quelle)

Nachdem er von einer Mission auf dem Planeten Forscan VI zurückbeordert worden war, wohnte Obi-Wan in einer Sportarena auf Coruscant der Vorführung eines neuartigen Droiden bei, der extrem leistungsfähig war und selbst Kit Fisto, der sich dort mit Obi-Wan getroffen hatte und an einem Probekampf teilnahm, bei einem Kampf große Schwierigkeiten bereitete. Im Anschluss an diese Demonstration trafen sich Obi-Wan und Kit mit dem Kanzler, der ihnen ihre nächste Mission übermittelte. Für diese sollten sie nach Ord Cestus reisen, wo die Konföderation mit Cestus Kybernetik einen Kaufvertrag über Tausende dieser Droiden abgeschlossen hatte. Die Jedi sollten nun in Verhandlungen mit der Regierung treten, um die Lieferung der Droiden an die Konföderation zu verhindern und die Beziehungen zwischen Cestus und der Republik zu verbessern. Nachdem sie sich in den Jedi-Archiven informiert hatten, brachen sie schließlich mit fünf Klonkriegern unter dem Kommando des ARC-Trupplers Nate und dem Obi-Wan schon von früheren Aufträgen bekannten Jurist Doolb Snoil auf.[56]

Obi-Wan: „Denkt ihr, die Republik würde einfach zusehen, wie ihr diese Killermaschinen produziert? Es gibt nur einen Weg, diese Angelegenheit zu beenden“
G'Mai Duris: „Und der wäre?“
Obi-Wan: „Einen Weg, bei dem keine JK-Droiden die Planeten außerhalb der Republik erreichen. Oder vielleicht nicht einmal eure Fabriken verlassen.“
— Obi-Wan und G'Mai Duris (Quelle)

Nach einem von Lichtschwert-Training geprägten Flug erreichte Obi-Wan mit den anderen Ord Cestus. Da Kit und die Klonkrieger als Rückendeckung fungieren sollten und während seinen Verhandlungen die auf dem Land lebenden Bewohner von Cestus rekrutieren sollten, ließ Obi-Wan das Schiff zunächst unentdeckt außerhalb der Städte landen und setzte sie dort mit ihrer Ausrüstung ab. Im Anschluss flogen Obi-Wan und Snoil in die Hauptstadt ChikatLik, wo sie nach einem offiziellen Empfang ihre Quartiere bezogen. Im Laufe der nächsten Tage begannen die Gespräche mit der Königin G'Mai Duris, bei denen Obi-Wan schnell den Überblick über die zahllosen Verträge, Bündnisse und Abkommen verlor, die die Politik, Cestus Kybernetik, die Republik und die Konföderation betrafen und von denen ihre Verhandlungen abhingen. Allerdings konnte er sich hierbei auf Snoil verlassen, da sich der Jurist mit diesen Fakten befasste und seine Kenntnisse in die Gespräche einbrachte. Doch selbst Snoil drohte an den verworrenen Fakten zu verzweifeln, und die Verhandlungen gerieten ins Stocken - daher entschied sich Obi-Wan, zu handeln. So suchte er den Unterwelt-Boss Trillot auf, dem er Originalpapiere über diverse Vertragsabschlüsse und Informationen, die eine Sabotage von Cestus Kybernetik möglich machen sollten, abkaufte. In den nächsten Tagen führte Obi-Wan mehrfach Gespräche mit den Fünf Familien von Cestus Kybernetik, den wahren Machthabern des Planeten; sie verliefen größtenteils ergebnislos, da die Familien nicht auf ihren Gewinn verzichten wollten. Erst als Snoil einen Fehler bei den Vertragsabschlüssen entdeckte, infolgedessen Cestus Kybernetik keine Existenzberechtigung hatte, konnte Duris den Stock-Rat der X'Ting auf ihre Seite bringen und so einen Fortschritt erreichen. Um auch die Fünf Familien zur Kooperation zu bewegen, entschied sich Obi-Wan für drastischere Maßnahmen.[56]

Obi-Wan Ord Cestus

Obi-Wan auf Ord Cestus

Dafür inszenierten Kit und den Klonsoldaten die Entführung mehrerer Familienmitglieder, in der Kit als ein Untergebener Dookus auftrat und sich die Klone als Wüstenwind-Kämpfer verkleideten. Anschließend nahm Obi-Wan die Verfolgung der Entführer auf und fand sie schließlich, woraufhin er Kit in einem machtvollen Duell besiegte und in die Flucht schlug. Tatsächlich verfehlte diese Zurschaustellung seiner Fähigkeiten ihr Ziel nicht, und schon bald sollte ein Vertrag mit den Fünf Familien unterzeichnet werden. Bei der Versammlung veröffentlichte jedoch ein Rivale Duris', Caiza Quill, eine Aufzeichnung des Kampfes vor – die diesen als den Scheinkampf enthüllte, der er gewesen war. Daraufhin befahl Duris Obi-Wan und Snoil, Ord Cestus zu verlassen, doch als sie abgeflogen waren, wurde ihr Schiff plötzlich angegriffen und zerstört. Obi-Wan und Snoil hatten es jedoch zuvor verlassen und waren zu Kit und seinen Kämpfern, zu denen nun auch zahlreiche einheimische Freiwillige gehörten, gestoßen. Da Obi-Wan und Kit bewusst war, dass sie eine Lieferung der Droiden an die Separatisten unter keinen Umständen zulassen durften, begannen sie nun mit einem Guerillakrieg gegen die Regierung, indem sie gezielte Sabotageakte gegen Cestus Kybernetik durchführten. So gelang es ihnen, die Produktion des Unternehmens stark zu verlangsamen und den Druck auf die Regierung zu erhöhen, was schlussendlich Duris und die Fünf Familien an den Verhandlungstisch zwingen sollte. Eines Nachts wurden sie jedoch von einem Trupp Kampfdroiden angegriffen, die zahlreiche Kämpfer außer Gefecht setzten und töteten: selbst Obi-Wan und Kit konnten gegen die JK-13-Droiden nur mühsam standhalten. Als in den Kämpfen Snoil ums Leben kam und der ARC-Kommandant ebenfalls verschwand, befahl Obi-Wan den Rückzug und flüchtete mit den anderen Widerstandskämpfern durch das Höhlensystem in ihrem Lager. Nach erfolgreicher Flucht trennten Obi-Wan und Kit die Kämpfer in kleine, einzelne Lager, wodurch das Risiko eines weiteren Verrats gemindert werden sollten, und folgten ihrer ursprünglichen Taktik. So drangen sie kurze Zeit später in den Clandes-Industriekomplex ein, wo Obi-Wan Sprengsätze deponierte. Schließlich schafften es die Klonkrieger, Kontakt nach Coruscant herzustellen, woraufhin Obi-Wan von Kanzler Palpatine erfuhr, dass man wegen der missglückten Verhandlungen einen Kreuzer nach Ord Cestus schicken wollte.[56]

„Das ist eine Sache zwischen mir und Ventress. Genug gespielt. Jeder, der sich zwischen uns stellt, bezahlt mit dem Leben.“
— Obi-Wan warnt die X’Ting (Quelle)

Die Jedi sollten nun einen Sender für die Zielkoordinaten eines Bombardements im Industriekomplexe anbringen, weshalb sie nach ChikatLik zurückkehrten, um dort von Trillot einen Strahlenschutzanzug für das Eindringen in den Komplex zu erhalten. Dabei wurden sie allerdings von der X'Ting in eine Falle geführt, da sie in einem Energiefeld gefangen wurden. Hierbei trat erstmals Obi-Wans Gegenspielerin auf Ord Cestus in Erscheinung: Asajj Ventress, die nun über die Jedi triumphierte. Allerdings traf zu diesem Zeitpunkt der republikanische Kreuzer Nexu bei Ord Cestus ein, und eröffnete das Feuer auf den Freizeitkomplex der Fünf Familien. Zum Schutz des Komplexes ließen die Fünf Familien Energie aus der Umgebung abzweigen, wodurch das Machtfeld kurzzeitig ausfiel. Diese Chance nutzten Obi-Wan und Kit, um Ventress zu attackieren; nachdem sie die X'Ting-Kämpfer unter Ventress Kommando ausgeschaltet hatten, kam es schließlich zum Duell mit der dunklen Jedi. Nachdem Ventress Kit mit ihrem Lichtschwert am Kopf verletzt hatte, stürzte dieser in den See, an dessen Ufer sie sich bekämpften. Nun griff Obi-Wan sie alleine an, konnte sich jedoch nicht gegen sie durchsetzen. Als sie auf einen Steg drängten, brach dieser plötzlich unter ihnen ein, da Kit die Pfosten durchtrennt hatte. Nunmehr im Wasser, setzten Obi-Wan und Ventress den Kampf fort, wobei nun Obi-Wan im Kampf die Oberhand gewann. Schließlich hatten beiden Gegner ihre Atemgeräte verloren, und Obi-Wan entschied sich, Ventress nun mit allen Mitteln unter Wasser zu halten, auch wenn es seinen eigenen Tod bedeuten würde. Da Ventress die Absichten von Obi-Wan erkannte, trübte sie das Wasser und floh. Die beiden Jedi verließen nach dem Kampf die Höhle und erfuhren daraufhin, dass der ARC Jangotat sich geopfert hatte, da er den Freizeitkomplex der Fünf Familien infiltriert und die Zielkoordinaten für den republikanischen Kreuzer auf diesen gelenkt hatte, wobei er im Bombardement ums Leben gekommen war. Da G'Mai Duris nun nicht mehr gezwungen war, sich den Wünschen der Familien zu beugen, konnte der Konflikt zwischen der Republik und ihrem Heimatplaneten beendet werden, da sie nun gerne bereit war, mit Obi-Wan zusammenzuarbeiten.[56]

Die Schlacht von Jabiim

Obi-Wan: „Wenn du nicht damit aufhörst, schicke ich dich zu den Padawanen, um ihre Reihen zu verstärken.“
Alpha-17: „Ein Schicksal, schlimmer als der Tod.“
— Obi-Wan und Alpha-17 diskutieren über die Strategie (Quelle)
Alpha-Obi-Wan-Jabiim

Alpha-17, Obi-Wan und Sirrus auf Jabiim.

Ein paar Wochen nach seiner Rückkehr von Ord Cestus wurde Obi-Wan zusammen mit Anakin, einigen anderen Jedi und ihren Padawanen sowie einem großen Kontingent an Klontruppen auf den unwirtlichen Planeten Jabiim geschickt, um dort die separatistische Bewegung unter Alto Stratus zurückzuschlagen. Nach der Zerstörung von mehr als zwölf Außenposten unter anderem durch die neu entwickelten AT-AT-Kampfläufer hatte Stratus noch immer nicht festgesetzt werden können. Der Klonkrieger Alpha-17 schlug deshalb Obi-Wan vor, einen geballten Schlag gegen die politischen Führer des Planeten auszuführen, was der Jedi-Meister jedoch vehement ablehnte, da die Republik unnötige Todesopfer vermeiden wollte. Allerdings konnten beide nicht leugnen, dass die Taktik ihrer Gegner trickreich war: Trotz der vielen Scharmützel waren bislang noch keine Kampfdroiden eingesetzt worden und die anzugreifenden Widerstandsnester entfernten sich immer weiter vom Hauptlager der republikanischen Truppen. Doch eine entscheidende Schlacht für den Konflikt auf dem regengepeitschten Planeten sollte bald erfolgen. Als die Entfernung vom Hauptlager bereits eine Tagesreise betrug, griff Stratus zusammen mit einer Droidenarmee die dort zurückgebliebenen Jedi und Klonkrieger an und konnte ihnen schwere Verluste beibringen, da aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse keine Luftunterstützung angefordert werden konnte und die leichteren Kampfläufer durch Schlamm und Regen stark behindert wurden. Schnellstmöglich eilten Kenobi, Skywalker und A-17 mittels eines Repulsorbootes zur Unterstützung ihrer Kameraden zum Hauptlager zurück, wo sie bereits ein Bild der Zerstörung vorfanden, aber trotz ihrer vereinten Bemühungen gelang es Jedi und Klonkriegern nicht, auch den letzten einsatzbereiten AT-AT vor der Zerstörung zu bewahren. Daraufhin versuchten Obi-Wan und Alpha die im Wrack verschütteten Soldaten zu bergen, wurden dabei jedoch unter den Trümmern des explodierenden Läufers begraben und nach dem Rückzug der Separatisten für tot erklärt.[57]

Gefangenschaft auf und Flucht von Rattatak

„Ihr haltet mich für unbewaffnet? Auch ohne Lichtschwert bin ich ein Jedi!“
— Obi-Wan während der Flucht (Quelle)
Obi-Wan-Alpha-Flucht

Obi-Wan und Alpha-17 fliehen von Rattatak.

Doch weder Obi-Wan noch Alpha waren bei der Explosion umgekommen. Stattdessen waren sie in separatistische Gefangenschaft geraten und an Asajj Ventress auf Rattatak überstellt worden, die beide unter Folter verhörte. Während Obi-Wan über zwanzig Tage mittels einer machtblockierenden Sith-Foltermaske zermürbt werden sollte, versuchte die Dunkle Jedi bei dem Klonkrieger eine eher blutige Methode, indem sie ihm unzählige Schnitte zufügte. Allerdings konnte auch Alpha dem Verhör dank seiner Konditionierung widerstehen und verriet Ventress nicht den Standort der republikanischen Gießereien, woraufhin sie ihn ebenfalls in Obi-Wans Gefängnis werfen ließ. Durch einen von Obi-Wan ausgelösten Wasserrohrbruch gelang den beiden schließlich die Flucht, wobei sie auch alle anderen Gefangenen befreiten, um zusätzliche Ablenkung zu schaffen. Nach einigen Kämpfen mit Ventress Wachleuten konnten sich die beiden zur Leichenhalle durchschlagen, wo sie auf den gefangenen Kriegsherrn Osika Kirske trafen, der ihnen über die kriegerische Vergangenheit des Planeten Rattatak und Asajj Ventress' Lebensgeschichte erzählte. Dabei erfuhr Obi-Wan, dass die Dunkle Jedi von einem gestrandeten Jedi namens Ky Narec ausgebildet worden, dieser aber während eines Gefechtes getötet worden war und sich die junge Frau daraufhin ihrer Rache hingebend selbst einen Namen als Kriegsherrin gemacht hatte. Mit vereinten Kräften schlugen sich Obi-Wan, Alpha und Osika bis zur Waffenkammer durch, wo der Jedi-Meister neben seinem eigenen Lichtschwert auch das Ky Narecs fand und an sich nahm. An der Landeplattform angekommen wurde die Gruppe letztendlich von Ventress eingeholt und sofort entbrannte ein Kampf zwischen ihr und Obi-Wan, während Alpha bereits den dort gelandeten Ginivex-Jäger startklar machte. Nach einem kurzen heftigen Kampf konnte Obi-Wan jedoch an Bord gehen und ließ eine über den Verlust des Lichtschwerts ihres Meisters tief betrübte Asajj Ventress zurück.[58]

„Anakin, bitte sag mir, dass das nicht wieder eine deiner typischen Rettungsaktionen ist, bei denen die gesamte republikanische Armee benötigt wird, um sicher davonzukommen.“
— Obi-Wan begrüßt Anakin auf Riflor (Quelle)
Kampf-Riflor

Das Rettungsteam auf Riflor.

Während Obi-Wan und Alpha durch den Hyperraum reisten, empfing Anakin wiederholt Visionen von seinem Meister. Allerdings zeigte sich Ki-Adi-Mundi, in dessen Obhut er den Rest seiner Ausbildung nach Obi-Wans vermeintlichem Tod verbringen sollte, wenig beeindruckt davon und ermahnte den Padawan, sich auf die Zukunft zu konzentrieren, doch Anakin war fest vom Überleben seines Meisters überzeugt. Kurz darauf entbrannte die Schlacht von Varonat, in der Anakin zusammen mit Ki-Adi-Mundi, Adi Gallia und Plo Koon die Raumstreitkräfte der Republik gegen Piraten in den Kampf führte. Während des Angriffs empfing Anakin abermals eine Vision, die ihm zeigte, wie sein Meister und Alpha auf einem Planeten abstürzten. Tatsächlich waren beide von Vulture-Droiden verfolgt bis nach Riflor geflohen, wo jedoch der Ginivex-Jäger immer stärker beschädigt wurde und die Flüchtenden – trotz Alphas Skepsis bezüglich der Sinnhaftigkeit – so zu einer Notlandung auf dem nahen Planeten zwang. Nach der Landung mussten sie sich jedoch sofort einigen aggressiven Angreifern erwehren, doch wegen einiger wehrloser einheimischer Advozsec kurz darauf den Kampf einstellen. Währenddessen konnte Anakin die Meister von der Richtigkeit seiner Vision überzeugen und unternahm zusammen mit Ki-Adi geleitet von der Macht einen Hyperraumsprung in Richtung Riflor. Dort sahen sich Obi-Wan und Alpha schon einer ausweglosen Situation gegenüber, als ihre Angreifer ihrerseits von einigen Kopfgeldjägern niedergeschossen wurden. Daraufhin nahmen auch der Jedi und der Klonkrieger wieder den Kampf auf, um die Kopfgeldjäger abzuwehren, doch Obi-Wan hatte bereits durch die Macht gespürt, dass baldige Hilfe nahte. Aus diesem Grund lotste der Jedi-Meister ihre Verfolger in Richtung des Landeplatzes von Anakin und Ki-Adi-Mundi, wo diese Obi-Wan und Alpha bald zur Hilfe kamen. Nach der erfolgreichen Ausschaltung aller Kopfgeldjäger dankte Obi-Wan seinem Padawan für sein Vertrauen in ihn und die Macht. Kurz darauf erreichten auch Adi Gallia und Plo Koon an Bord ihres Acclamator-Kreuzers den Planeten Riflor, woraufhin sich alle auf den Rückweg Coruscant machten. Alpha jedoch wurde sollte im Anschluss an die Mission nach Kamino versetzt werden, um dort das ARC-Trooper Training für eine neue Generation Klone zu koordinieren. Er und Kenobi äußerten nochmals ihre gegenseitige Wertschätzung, da sich ihre Wege bald vorerst trennen würden.[59]

Obi-Wan-Yoda

Yoda ist hocherfreut über Obi-Wans Rückkehr.

„Obi-Wan! Mein Herz von Freude erfüllt war, als ich vernahm, dass den Einsatz auf Jabiim ihr überlebt habt.“
— Yoda zu Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Als die Jedi einige Tage später auf Coruscant ankamen, machte sich Meister Yoda gerade bereit für einen Einsatz auf Thustra, um die dortigen Truppen zu verstärken. Kurz vor seinem Abflug wurde der alte Jedi von Obi-Wan aufgesucht, um über die vergangenen Wochen und die Zukunft Anakins zu sprechen. Zunächst aber äußerte Yoda seine Freude über die heile Rückkehr Obi-Wans und lobte ihn für seine Erfolge als Jedi. Doch Obi-Wan machte sich Sorgen über Anakins Zukunft, da seine lange Abwesenheit in ihm den Wunsch nach Unabhängigkeit geweckt hatte. Yoda beruhigte Obi-Wan jedoch, indem er ihm erklärte, dass er auf seine und die Fähigkeiten seines Padawans vertrauen sollte sowie den Hinweis darauf, stets den Idealen der Jedi treu zu bleiben, was angesichts der Schrecken des Krieges nicht immer einfach sein würde. Kurz vor dem An Bordgehen, beantwortete Yoda noch Obi-Wans Frage nach dem weiteren Vorgehen damit, dass die Jedi auch weiterhin dem Willen der Macht folgen sollen und werden.[60]

Mission nach Zaadja

„Es fällt leicht, seinen eigenen Fähigkeiten zu vertrauen, Anakin. Weitaus schwerer ist es, denen anderer zu vertrauen – eine Lektion, die mir dadurch, dass ich dein Meister bin, häufig erteilt wurde. Sie hat diese Mission angenommen. Wir müssen ihr die Chance geben, sie auch zu beenden.“
— Obi-Wan bittet Anakin um Vertrauen in Tohnos Fähigkeiten. (Quelle)
Zaadja-Aufklaerung

Obi-Wan, Anakin und Tohno beobachten die Droidenfabrik auf Zaadja.

Obi-Wans nächste Mission führte ihn und Anakin auf den Planeten Zaadja, auf dem die Separatisten eine neue geonosianische Droidenfabrik errichtet hatten, welche es nun zu zerstören galt. Zusammen mit Meister und Padawan reiste auch die Jedi Tohno mit nach Zaadja, da sie eine Spezialistin im Infiltrieren feindlicher Gebäude war. Anakin zeigte sich überaus besorgt über den Einsatz der jungen Jedi, da sie ihn an den Verlust so vieler Meister und an seine eigene Situation zur Zeit der Schlacht von Jabiim erinnerte. Darauf wurde er allerdings von Obi-Wan beruhigt und darauf hingewiesen, dass der Krieg von jedem viel verlangt und dass er deshalb auf seine eigenen und die Fähigkeiten seiner Gefährten vertrauen sollte, wie es Meister Yoda Obi-Wan kurz nach seiner Rückkehr bereits erklärt hatte. Kurz darauf begaben sich die drei Jedi auf eine Aufklärungsmission nahe der Droidenfabrik, um die Lage einschätzen zu können. Dabei stellte sich heraus, dass die Fabrik wie erwartet von Droiden gesichert wurde, was einen Frontalangriff in einem Desaster würde enden lassen. Aus diesem Grund musste nun der Alternativplan ausgeführt werden: Meisterin Tohno sollte die Gebäude infiltrieren und die Verteidigung von innen heraus ausschalten. Anakin zeigte sich empört über diesen Plan, doch Obi-Wan und Tohno erklärten ihm, dass dies bereits vor dem Aufbruch von Coruscant beschlossen und vom Rat gebilligt worden war. Während sich Tohno daraufhin in den Komplex schlich, inszenierten Obi-Wan, Anakin und ihre Klontruppen ein Ablenkungsmanöver, um die Aufmerksamkeit der Separatisten zu binden. Im Inneren traf Tohno jedoch bald auf einige Schwierigkeiten und erkannte, dass sie die Fabrik nicht mehr lebend verlassen können würde. Obi-Wan akzeptierte diese Nachricht stillschweigend, Anakin allerdings wollte dies nicht hinnehmen und unternahm mit einem TFAT/i-Kanonenboot einen Rettungsversuch, den er aufgrund des gegnerischen Sperrfeuers und den Bitten seines Meisters und Tohnos jedoch abbrach. Kurz darauf gelangte die junge Jedi an zu den Energiegeneratoren und brachte diese zur Explosion, woraufhin der Komplex in sich zusammenstürzte und auch Tohno unter sich begrub. Aufgrund von Anakins Niedergeschlagenheit nach dem Abschluss der Mission lobte Obi-Wan seinen Padawan für seine Vernunft und versicherte ihm, dass ihn selbst der Verlust Tohnos und jedes anderen Lebens in diesem Krieg genauso schmerzte wie Anakin, weshalb es ihre Pflicht sei, die Opfer ihrer Freunde durch das Festhalten an den Jedi-Idealen auch über den Tod hinaus zu ehren und in Erinnerung zu behalten.[61]

Obi-Wan Kenobi und die Merson-Piraten

„Ich fürchte, Ihre Geschäfte sind so wenig nach meinem Geschmack wie Ihr Wein.“
— Obi-Wan Kenobi zu Augustus Tryll (Quelle)
Obi-Wan-Merson-Piraten

Obi-Wan im Kampf gegen die Merson-Piraten.

Kurze Zeit später befand sich Obi-Wan auf einer Reise nach Alderaan, die er zur Kostensenkung auf einem Vergnügungskreuzer antrat. Während des Fluges bot ihm der ebenfalls an Bord befindliche Kleinkriminelle Augustus Tryll ein Getränk aus seiner illegalen Fermentationsmaschine an, das der Jedi-Ritter allerdings dankend ablehnte. Nachdem er sich und den Droiden 68-RKO vor dem Angriff eines betrunkenen Mitreisenden gerettet hatte, zog sich der Jedi zusammen mit seinem neuen Reisegefährten in die Kabine zurück, um sich ungestört mit dem Droiden unterhalten zu können. Dieser war ebenfalls auf dem Weg nach Alderaan, wo er in den Dienst von Senator Bail Organa treten sollte. Nach einigen Stunden wurde Obi-Wan auf Bitten von Captain Quasar auf die Brücke gerufen, da sich Probleme beim Durchqueren des Merson-Asteroidengürtels anbahnten. Aufgrund der Beschaffenheit dieser Region der Galaxis und der Aggressivität der einheimischen Piraten war die Überwindung dieses Reiseabschnitts nur möglich, indem weitgehend alle Systeme des Kreuzers deaktiviert wurden und das Schiff die erforderliche Strecke durch Driften zurücklegte, um wieder in den Hyperraum springen zu können. Doch durch ein Signal von innerhalb des Kreuzers waren die Piraten auf die Reisenden aufmerksam geworden und zwangen den Captain des nur mit zwei Energiekanonen bewaffneten Schiffs Obi-Wan Kenobi um Hilfe zu bitten. Tatsächlich gelang dem Jedi-Ritter die Neutralisierung von vier gegnerischen Schiffen, indem er diese in eine Falle lockte und unter der Führung der Macht zielgerichtet ausschaltete. Anschließend musste Obi-Wan die aufgebrachten Passagiere beruhigen, die nun Augustus Tryll für den Angriff der Piraten verantwortlich machte und auch Obi-Wan der Mittäterschaft beschuldigte. Nachdem der Jedi jedoch Trylls Fermentationsmaschine zerstört hatte, die ohne das Wissen ihres Besitzers die verräterischen Signale aussendete, konnte der Kreuzer unbehelligt von weiteren Angriffen den Asteroidengürtel hinter sich bringen. Daraufhin dankte Tryll Obi-Wan für seine Rettung, der sich allerdings mit 68-RKO schnell wieder in ihre Kabine zurückzog, um den Rest der Reise und das unterbrochene Gespräch in Ruhe beenden zu können. Später war die Geschichte von RKO an Bail Organa weitergegeben worden, sodass auch seine Tochter Leia um die Geschehnisse wusste und im Jahr 0 NSY ihren Freunden Han Solo und Luke Skywalker erzählen konnte.[62]

Rettung von Meister Yoda

„Ich weiß wirklich nicht, warum ich für dich ständig den Kopf riskiere. Zumal ich mit jeder Faser meines Leibes spüre, dass du mir das eines Tages nicht danken wirst.“
— Obi-Wan zu Anakin (Quelle)

Im Jahr 20 VSY reiste Meister Yoda in der Begleitung zweier weiterer Jedi – Maks Leem und Jai Maruk –, sowie deren Schülern Whie Malreaux und Scout, nach Vjun, wo Count Dooku mit ihm Friedensverhandlungen führen wollte. Während der Reise nach Vjun wurden die Jedi jedoch von Asajj Ventress und einem Trupp Kampfdroiden attackiert, wodurch Maks Leem und Jai Maruk ihr Leben verloren; Yoda selbst überlebte und setzte die Reise mit den beiden Padawanen fort. Kanzler Palpatine bat daraufhin Mace Windu, ihnen Obi-Wan und Anakin nachzuschicken, damit Yoda Dooku nicht allein gegenüberstünde.[63]

Zur gleichen Zeit befanden sich Obi-Wan und Anakin auf dem Planeten Arkania, wo sie sich mit der Jedi Serifa Altunen trafen. Diese wollte den Orden verlassen und ihre einflussreiche Position auf Arkania nutzen, um den Planeten zur Neutralität im Krieg zu bewegen. Die Verhandlungen mit der Arkanianerin verliefen jedoch ergebnislos, da Altunen der Überzeugung war, dass der Jedi-Orden von seinem Weg abgekommen war. Tatsächlich erschwerte sie Obi-Wan die Lage sogar, da nach dem Ende der Gespräche auch Anakin am Orden zu Zweifeln begann; er konnte seinem ehemaligen Padawan diese Zweifel jedoch vorerst nehmen. Während des Rückfluges nach Coruscant wurden sie von Mace Windu kontaktiert, der sie nach Vjun beorderte – aus Windus Andeutungen erkannte Obi-Wan schnell, dass sich Yoda mit keinem geringeren als Dooku treffen wollte, weshalb er einwilligte und mit Anakin seinen Kurs änderte.[63]

So sprangen sie schließlich nahe Vjun aus dem Hyperraum, woraufhin sie von separatistischen Abfangjägern angegriffen wurden. Allerdings konnte Anakin diesen ausweichen und die Planetenoberfläche erreichen, wo sie bald das Schiff von Yoda und seinen Begleitern lokalisiert hatten – ebenso wie den Trupp Killerdroiden, der sich dem Schiff näherten. Daher steuerte Anakin ihr Schiff nun in diese Richtung und Obi-Wan bereitete sich darauf vor, das Schiff schnellstmöglich zu verlassen. Nachdem er die nötige Ausrüstung an sich genommen hatte, sprang er mit Anakin aus dem fliegenden Schiff. Während sein ehemaliger Padawan die meisten der Droiden zerstörte, fand Obi-Wan heraus, dass Yodas Schiff verlassen war, weshalb sie sich auf den Weg zum Château Malreaux machten, wo Dooku Quartier bezogen hatte. Als sie in das Schloss eindrangen, trafen sie schon bald auf weitere Droiden, die sich ihnen entgegenstellten. Während sie sich einen Weg durch die Droiden bahnten, standen sie auf einmal Ventress gegenüber, die die beiden Padawane verfolgte. Obwohl sie schnell reagierten, konnte Ventress entkommen, da Obi-Wan und Anakin von den Droiden aufgehalten wurden. Nachdem sie die letzten Droiden zerstört hatten, beobachtete Obi-Wan, wie Ventress mit ihrem Schiff floh – was er als Revanche hinnahm, da er Ventress bereits mehrfach das Schiff gestohlen hatte. Sie fanden schließlich auch Yoda, der unverletzt aus der Begegnung mit Dooku hervorgegangen war, diesen aber nicht getötet hatte und auch keinen Friedensschluss hatte erreichen können, was nie Dookus Ziel gewesen war. nachdem sie die beiden Padawane, die Yoda begleitet hatten, gefunden hatten, stahlen sie zwei separatistische Schiffe und kehrten nach Coruscant zurück.[63]

Wiedersehen mit Siri Tachi

Obi-Wan: „Du bist schöner geworden. Und klüger. Stärker.“
Siri: „Und du bist trauriger geworden.“
— Obi-Wan und Siri (Quelle)

Siebzehn Jahre, nachdem Obi-Wan und Siri gemeinsam mit ihren damaligen Meistern Talesan Fry vor den Kopfgeldjägern gerettet hatten entwickelte dieser einen Codebrecher, den er nun an die Republik verkaufen wollte. Obi-Wan, sein Padawan, Padmé und Siri sollten mit ihm verhandeln. Talesan forderte, dass die Republik fortan nur noch seine Technologien nutzen sollte und dass die Jedi einen Spion, den er in seiner Firma vermutete, entlarvten. Sie fanden den Spion, der mit Magus, einem der Kopfgeldjäger, die Talesan damals bedroht hatten zusammenarbeitete. Anschließend flogen sie mit Talesan nach Azure, wo sich die besten Wissenschaftler der Republik aufhielten. Während des Fluges sprachen Obi-Wan und Siri über ihre Beziehung. Sie bedauerten nicht, ihre Liebe aufgegeben zu haben, waren aber nicht glücklich darüber, was mit ihrer Freundschaft passiert war und beschlossen, fortan beste Freunde zu sein. Auf Azure angekommen flogen Padmé und Talesan weiter nach Coruscant, doch durch einen Peilsender im Codebrecher wurden die Separatisten nach Azure gelockt. Anakin führte die Raumtruppen an, doch die Übermacht der Separatisten war zu groß. Padmé und Talesan mussten mit einer Rettungskapsel ihr Schiff verlassen, da sie sich noch in der Atmosphäre befunden hatten, als die die Kämpfe begannen. Obi-Wan und Siri holten die beiden ab, die von Magus und mehreren Droiden angegriffen wurden. Sie nahmen sie in ihre Jäger und flohen. Als sie in eine Sackgasse gerieten, sprang Siri auf das Schiff des Kopfgeldjägers, woraufhin sie in die Mauer am Ende der Sackgasse flogen. Siri starb an den Folgen dieses Unfalls, bestätigte Obi-Wan aber vorher noch ein letztes Mal ihre Liebe zu ihm. Obi-Wan hatte anschließend die Möglichkeit, Magus zu töten, entschloss sich aber, seinen Rachegefühlen nicht nachzugeben. Die Separatisten konnten im Folgenden den Planeten übernehmen, der Codebrecher wurde jedoch von der Republik zerstört, damit er ihnen nicht in die Hände fiel. Die Jedi, Padmé und Talesan konnten vom Planeten entkommen.[26]

Freundschaftsbande unter Belastung

„Qui-Gon setzte sich im Zweifel für mich ein, als andere gegen mich sprachen, und machte mich zu seinem Padawan. Das Gleiche habe ich mit Anakin versucht. Ich bin bereit, es auch mit dir so zu halten, alter Freund. Nennen wir es eine Ehrenschuld.“
— Obi-Wan gibt Quinlan Vos einen Vertrauensvorschuss (Quelle)
Kampf-Titavian

Schwertkampf auf der Titavian IV.

Während der Verhandlungen mit der Heimatflotte Rendilis, sich der GAR anzuschließen, erreichte die republikanischen Truppen ein Jedi-Notruf aus der Nähe des Planeten Mycroft. Daraufhin machte sich Obi-Wan sofort auf den Weg dorthin, um sich mit dem zoologischen Forschungsschiff Titavian IV zu treffen, das den Notruf ausgesendet hatte. Dort angekommen erkannte er schnell den schlechten Zustand des Schiffes und setzte eine entsprechende Botschaft nach Coruscant ab, um bewusst zu vermeiden, Anakin bei Rendili zu beunruhigen und zu einer sofortigen Reise nach Mycroft zu veranlassen. An Bord der Titavian IV fand der Jedi-Meister die meisten Spezimen zwar unversehrt vor, die Crew jedoch war getötet worden. Die Sicherheitsaufzeichnungen zeigten ihm, dass Quinlan Vos, der derzeit noch immer als Verräter am Jedi-Orden galt, von Droiden verfolgt das Schiff durchquerte und die Crew seinen Verfolgern zum Opfer gefallen war. Trotz der vermeintlich schlechten Taten Quinlans im Verlauf des Krieges vertraute Obi-Wan auf seine Instinkte sowie die Lebendige Macht und suchte seinen alten Freund, den er bald von Angriffsdroiden umzingelt fand. Über Quinlans Gesinnung diskutierend kämpften sich die beiden Jedi vor den Droiden bis zu einem tiefen Wasserbecken durch, in das sie von einer Explosion geschleudert wurden. Vos hatte hierbei das Bewusstsein verloren und nur Obi-Wans Einsatz brachte sie beide vorerst in Sicherheit vor den Droiden. Während der anschließenden Verschnaufpause erinnerten sich die beiden Jedi an ihre gemeinsame Zeit auf Ragoon VI und wie Obi-Wan damals schon fast vergeblich versucht hatte, dem Kiffar das Leben zu retten. Daraufhin erklärte Quinlan seinem Freund über den Kampf mit Aayla Secura auf Honoghr und was er dabei empfunden hatte. Obi-Wan versicherte ihm daraufhin seine Unterstützung und sprach ihm eine Art „Ehrenschuld“ und damit einen Vertrauensvorschuss zu. Auf ihrem Weg zurück zum Hangar des Schiffes wurden die von einigen Morp-Droiden verfolgt, die sie direkt in die Arme von Asajj Ventress und Tol Skorr führten, mit denen sich die beiden einen heftigen Lichtschwertkampf lieferten.[11]

Ventress Rancor-Ritt

Ventress greift Obi-Wan mit einem Rancor an.

„Ein Kampf ist nie das Ziel an sich. Manchmal ist es einfach nur eine Ablenkung vom wahren Ziel, der man am besten mit einer noch größeren Ablenkung begegnet.“
— Obi-Wan hetzt eine Rancor auf Asajj Ventress (Quelle)

Während sich Quinlan mit Skorr beschäftigte, kämpfte Obi-Wan erneut gegen Ventress, mit der er sich erneut ein Wortgefecht lieferte, um sie von einer Rückkehr ins Licht zu überzeugen. Doch Ventress ließ sich nicht von ihrem Pfad abbringen und attackierte den Jedi-Meister weiterhin, woraufhin dieser sich dazu gezwungen sah, einen Rancor zu befreien und auf Asajj zu hetzen. Daraufhin konnte Obi-Wan auch Vos zur Hilfe kommen, der von Skorr kalt erwischt worden war. Die beiden zogen sich schnell zum Hangar zurück, in dem Obi-Wans Delta-7 Sternjäger stand, den sie daraufhin zur Flucht nutzen wollten. Allerdings machte es die Tatsache, dass dies ein Ein-Mann-Jäger war vonnöten, dass sie auch Quinlans Schiff Skorp-Ion nutzen mussten. Während Obi-Wan an Bord der Titavian IV blieb, nutzte Vos den Delta-7 um in den anderen Schiffshangar zu gelangen. Ventress hatte inzwischen den Rancor ähnlich einer Nachtschwester mittels der Macht gebändigt und ließ ihn nun ihrerseits Obi-Wan angreifen. Im Verlauf des folgenden Kampfes, der abermals ein scharfes Wortgefecht zwischen den Kontrahenten beinhaltete, war Kenobi dazu gezwungen, den Rancor mit seinem Lichtschwert zu töten und konnte kurz darauf mit Hilfe von Quinlan Vos, der inzwischen die Skorp-Ion zurückerlangt hatte, von der Titavian IV in Richtung Rendili fliehen. Dort angekommen wurde Vos trotz Obi-Wans Bürgschaft von Saesee Tiin in Haft genommen.[11]

Rendili-Befreiung

Obi-Wan und Quinlan Vos retten die Gefangenen.

„Und ich dachte, mit Anakin zu fliegen wäre gefährlich!“
— Obi-Wan über die Bruchlandung auf der Mersel Kebir (Quelle)

Die Lage der Verhandlungen hatte sich inzwischen zugespitzt und einige Abtrünnige der Heimatflotte hatten Plo Koon und Captain Jan Dodonna als Geiseln genommen. Während des folgenden Angriffs der Separatisten wurde Quinlan für die Zeit des Gefechts aus der Haft entlassen, sodass er zusammen mit Obi-Wan einen Rettungsversuch unternehmen konnte. Mit vereinten Kräften gelang den langjährigen Freunden die Infiltration des Dreadnaught-Kreuzers Mersel Kebir, an Bord dessen sie schnell die Gefangenen befreien und die meuternden Crewmitglieder ausschalten konnten. Nach dem siegreichen Ende der Schlacht wurde Quinlan jedoch erneut verhaftet, um auf Coruscant dem Jedi-Rat vorgeführt zu werden, vor dem er mit der Unterstützung Tholmes und Obi-Wans seine Handlungen als verdeckter Ermittler in den Reihen Dookus aufklären und von allen Vorwürfen freigesprochen werden konnte.[11]

Zwei Tage, nachdem er mit Anakin von einer Mission zurückgekehrt war, erhielt er vom Jedi-Rat einen neuen Auftrag. Darüber informierte er seinen Padawan davon, musste ihn jedoch zurückhalten, da Anakin bereits auf ihren nächsten Einsatz gewartet hatte und bereits packte. Er berichtete ihm, dass er lediglich schnell angreifen und sich dann wieder zurückziehen sollte, allerdings nicht in Begleitung seines Padawan. Er gab ihm hingegen den Auftrag, den Bericht über ihre letzte Mission anzufertigen. In der Zeit begleitete Anakin jedoch den Jedi Nejaa Halcyon nach Praesitlyn, wo er die Schlacht für die Republik entscheiden konnte und schließlich zum Jedi-Ritter erhoben wurde. Halycon kannte Obi-Wan bereits aus früheren Zeiten und schätzte ihn als begabten Jedi-Meister. Er amüsierte sich hingegen über Anakins Ansichtsweise, dass ihn sein Meister nicht vorankommen lassen würde.[64]

Der Unterhändler

Etwa fünf Monate nach Kriegsbeginn wurde Obi-Wan Kenobi in Anbetracht seiner Verdienste als Ritter und vor allem in der turbulenten ersten Phase des Krieges zum Jedi-Meister ernannt. Darüber hinaus bot man ihm einen Sitz im Hohen Rat der Jedi an, den Obi-Wan dankend annahm und somit Nachfolger von Depa Billaba in diesem Gremium wurde. Trotz der vergangenen Zeit seit dem Sieg General Grievous' über fünf Jedi auf Hypori sorgte dieses beunruhigende Ereignis auch am Ende des Jahres 22 VSY noch immer für erhitzte Diskussionen im Jedi-Rat. Obwohl man sich darüber einig war, dass dieser Bedrohung möglichst schnell Einhalt geboten werden musste. Allerdings stand zunächst ein erfreulicher Anlass auf der Tagesordnung, denn der Jedi-Rat hatte sich dazu entschieden, Anakin Skywalker in Anerkennung seiner Verdienste zum Jedi-Ritter zu schlagen. Obwohl der Padawan zunächst in Erwartung einer Rüge das Vorzimmer des Ratssaals aufsuchte, versicherte ihm Obi-Wan, dass er sich keine Sorgen machen müsse. Als Anakin daraufhin kurz nach seinem Meister den verdunkelten Saal betrat, machte sich freudige Überraschung bei ihm bemerkbar, als die Meister gemeinschaftlich ihre Lichtschwerter aktivierten und er gebeten wurde, vor Yoda niederzuknien. Nachdem der Großmeister die rituellen Worte gesprochen und den Padawan-Zopf mit seiner Energieklinge abgetrennt hatte, wandte sich Anakin zu seinem Meister um, der ihm mit erkennbarem Stolz im Gesicht zunickte. Dennoch kehrten die Jedi anschließend schnell zur Tagesordnung zurück, da der Krieg auch weiterhin die größte Priorität einnahm und nun ein weiterer Jedi-General Kommandoaufgaben in der Flotte wahrnehmen konnte.[65]

Doch bevor man sich der Verfolgung von Grievous widmen konnte, wurden Obi-Wan, Anakin und C-3PO mit einer Einheit Klonkrieger der 501. Legion als Eskorte einer diplomatischen Delegation von Pantora zum Eisplaneten Orto Plutonia entsandt, um die Übergriffe auf den dortigen Stützpunkt der Republik zu untersuchen. Nach der Landung stellte sich jedoch schnell heraus, dass der Planet keineswegs unbewohnt war und sich bereits vor langer Zeit eine Gruppe Talz auf dem unwirtlichen Planeten niedergelassen hatte, die nun ihr Gebiet gegen die Eindringlinge verteidigten. Daraufhin brachen Obi-Wan und Anakin zum Lager der Talz auf, um mit ihnen über die zurückliegenden Vorfälle zu sprechen und eine Vereinbarung auszuhandeln. Tatsächlich konnten sich die Jedi mit dem Stammesführer Thi-Sen anfreunden und ein Treffen mit dem pantoranischen Ratsvorsitzenden Chi Cho und der Senatorin Riyo Chuchi vereinbaren. Nach ihrer Rückkehr zeigte sich der Ratsvorsitzende allerdings nur wenig begeistert und erklärte beim anschließenden Treffen trotz Obi-Wans Warnungen und Vermittlungsversuchen den Krieg gegen die Talz. Während Obi-Wan, Anakin und die Senatorin daraufhin versuchten, eine Verbindung zum pantoranischen Rat herzustellen, um die Autorisierung einer Intervention seitens der Jedi zu erbitten, griffen die Talz ihrerseits Chi Cho und seine Eskorte an, wobei einige Klone getötet und schließlich auch der Vorsitzende tödlich verwundet wurden. Als kurz darauf die Kanonenboote mit den Jedi und Riyo Chuchi eintrafen, versuchte der Vorsitzende vor seinem Ableben erneut, Chuchi zum Angriff auf die Talz zu bewegen, woraufhin diese ihm allerdings mitteilte, dass seine Autorität aufgehoben sei und sie nun Friedensverhandlungen aufnehmen werde. Nachdem die Vereinbarung zwischen Pantoranern und Talz getroffen war, gab Kenobi der Senatorin vor der Rückkehr zur Republik noch den Rat, dafür zu sorgen, dass der Frieden dauerhaft aufrechterhalten wird.[66]

Die Schlacht von Christophsis

„Ich hasse, es zugeben zu müssen, aber... gute Arbeit, Anakin. Wir beginnen nun mit dem Angriff auf die Flotte der Separatisten.“
— Obi-Wan zu Anakin [67] (Quelle)
Nach der Mission auf Orto Plutonia erforderte die kürzlich ausgebrochene Konfrontation zwischen Republik und Separatisten auf dem Planeten Christophsis die Aufmerksamkeit der Jedi. Da sich die orbitale Blockade als undurchdringbar erwiesen hatte und Senator Bail Organa vor Ort dringend auf Nachschublieferungen angewiesen war, fiel es Obi-Wan zu, eine neue strategische Waffe mit seiner Angriffsflotte nach Christophsis zu bringen. Dort angekommen bezog seine Kampfgruppe hinter dem Mond des Planeten Stellung, um sich mit den verbliebenen Schiffen Anakin Skywalkers zu treffen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Während des Treffens mit seinem Meister zeigte sich Anakin überrascht über das Tarnschiff der Streitkräfte, mit dem er die Blockade unbemerkt überwinden und die Versorgungsgüter abliefern sollte, war allerdings wenig begeistert darüber, dass er nicht erneut in den Kampf ziehen durfte. Kurz vor dem Start teilte Admiral Wullf Yularen den beiden Generälen mit, dass sie es mit dem berüchtigten und listenreichen Admiral Trench aufnehmen müssten, was Anakin nur noch mehr anspornte. So überraschte es Obi-Wan nach einer Notfallkommunikation mit Bail Organa auch nur wenig, dass Anakin sich seinen Befehlen widersetzte und trotz der aussichtslosen Lage auf dem Planeten das Flaggschiff der Separatisten angriff. Tatsäch
Christophsis-Treffen

Einsatzbesprechung nach der Schlacht von Christophsis.

lich gelang es dem Jedi mittels waghalsiger Flugmanöver, Trenchs Taktik gegen ihn zu verwenden und sein Schiff zu vernichten, woraufhin er ungehindert auf Christophsis landen konnte, während Obi-Wan beeindruckt vom Erfolg seines ehemaligen Schülers die restlichen Separatistenschiffe ausschalten konnte.[68]

Ergreifung des Counts

Nachdem sich Jedi-Ritter Anakin Skywalker von Dooku gefangen nehmen und auf eine Raumstation bringen ließ kam Obi-Wan um ihn zuerst zu befreien und dann den Sith-Lord zu stellen. Knapp konnte er den beiden Jedi entkommen doch als sein Solarsegler von Skywalker getroffen wurde musste er auf Vanqor notlanden. Obi-Wan verfolgte mit seinen ehemaligen Schüler Dooku und spürte ihn bis zu einer Höhle auf in der sie vom Count eingeschlossen wurden. Kurz bevor die beiden Jedi von freigesetzten Gasen getötet wurde befreite sie Ahsoka Tano mit einer Klontrupp. In der Zwischenzeit wurde Dooku von Hondo Ohnaka und dessen Piratenbande aufgefunden,überlistet und auf Florrum gefangen gehalten. Kurze Zeit später erhielt die Republik ein Angebot um den Separatistenführer freizukaufen und einzusperren. Der Oberste Kanzler entsandte Skywalker und Kenobi um sicher zu gehen, dass Dooku sich in der Gewalt der Piraten befand. Die Jedi wurden nettest begrüßt und zu einer Erfrischung eingeladen. Durch die starken alkoholischen Getränke wurden sie ohnmächtig und fanden sich in einer Zelle mit Count Dooku wieder. Nach ersten Komplikationen beschlossen sie sich zusammen zu tun um den Piraten zu entkommen. Als auch das misslang konnte Jar Jar Binks durch Glück die Jedi retten doch Dooku schaffe es abermals zu entkommen.

Die Territorial-Schlacht

Gemeinsam mit dem Vorsitzitzenden Chi Cho von Pantora reisten die Jedi Obi-Wan und Anakin auf den Planeten Orto Plutonia, um einen verwüsteten Außenposten zu durchsuchen. Nach etlichen Nachforschungen stießen sie auf eine Holoaufnahme, die zeigte, wie die Klone von einer unbekannten Spezies, den Talz, überrumpelt wurden. Nachdem auch ein Separatistenposten gefunden wurde, der von den Talz vernichtet worden war, machten sich die Jedi auf den Weg, um die mysteriösen Krieger zu finden. Nach einer friedlichen Begrüßung veranlasste Obi-Wan ein Treffen zwischen den Talz und den Vorsitzenden von Pantora. Bei dem Treffen begrüßte der Anführer der Talz die Fremdlinge friedlich, doch dann erklärte Chi Cho ihnen den Krieg. Nach einer grausamen Schlacht in der viele Soldaten unter anderen der Vorsitzende ihren Tod fanden, konnte die Senatorin Chuchi wieder den Frieden bringen und den Planeten verlassen.

Der Spion auf Christophsis

Obi-Wan und Anakin schmiedeten einen Plan, um die Separatisten auf Christophsis zu besiegen und somit dem Krieg ein schnelleres Ende zu bereiten. Kurz bevor sie diesen Plan durchführen konnten, wurde Obi-Wans Position von Kampfdroiden überrumpelt. Anakin konnte seinen alten Meister zur Hilfe eilen und so konnten sie gemeinsam zur Basis zurückkehren. Von einem Kopf eines Droiden wurde entnommen, dass sich ein Verräter in ihren eigenen Reihen befand. Während Captain Rex und Commander Cody den Übeltäter entlarvten, drangen die Jedi in die feindliche Basis ein. Dort stellte sich Ventress ihnen in den Weg und nach einen erbittertem Kampf flüchteten sie, um die Klone vor den bevorstehenden Angriff zu warnen.

Das Blauschattenvirus

Nachdem Padme Amidala und Jar Jar Binks auf Naboo ein Labor vom Separatisten Nuvo Vindi endeckten wurden sie von diesen eingesperrt. Er hatte das Blauschattenvirus in einer neuen Form aufleben lassen und damit vor die Galaxis zu verseuchen. Knapp konnte der Doktor erwischt werden doch eine Bombe mit dem Viirus explodierte und verseuchte das unterirdische Labor in dem sich noch Padme und Ahsoka befanden. Um sie zu retten machte sich Obi-Wan mit seinen alten Padawan Anakin auf den Weg um ein Gegenmittel zu suchen. Auf Iego fanden sie mit Hilfe von einen kleinen Jungen eine Reeksa-Wurzel. Aufgrund eines Abwehrsystems, das die Bewohner von Iebo für eine Gottheit hielten, der Separatisten konnten die Jedi nicht mehr weg. Mit Hilfe von unprogramierten Geierdroiden schafften Obi-Wan und Anakin es das Abwehrsystem zu zerstören und das Gegenmittel nach Naboo rechtzeitig zu bringen.

Schlacht von Ryloth

Nachdem Anakin Skywalker mit seinen Padawan die Blockade der Separatisten von Ryloth durchbrochen hatte gelang es Obi-Wan mit einer kleinen Truppe von Klonen auf der Oberfläche zu landen. Als Außenposten hatten sie vor die von den Separatisen besetzte Stadt Nabat einzunehmen und von dort aus die Hauptstadt zu belagern. Der Taktikdroide der diese Besetzung anführte benutzte Geisel der Twilek um sie als lebendes Schutzschild für eine Protonenkanone einzusetzen. Während die Klone Waxer und Boil die verlassene Stadt durchstreiften machte sich Obi-Wan mit einer Truppe auf die Geisel zu befreien. Mittels eines Sondendroiden wusste jedoch TX-20 über die Pläne des Jedi bescheid und lies eine Horde hungriger Gutkurrs auf sie los. Obi-Wan konnte die Gutkurrs zwar besiegen doch die Reihen der Klone wurden verdünnt. Mit Hilfe eines kleines Mädchens namens Numa die Waxer und Boil fanden konnte Obi-Wan mit den Klonen durch einen Tunnel zum Zentrum der Stadt gelangen die Geiseln zu befreien und die Protonenkanone zu zerstören.

Die Königin von Geonosis

Nachdem die Droidenfabrik von Geonosis zerstört wurde machte sich Jedi-Meisterin Luminara Unduli auf den Weg den Separatistenführer Poggle den Geringeren zu schnappen. Als die Verbindung zu ihr abbrach eilten Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker zu ihren letzten angegebenen Aufenthaltsort: Zum Progate-Tempel. Dort angekommen fanden sie Luminaras Klonbegleiter tot auf. Die Jedi forderten Verstärkung an und folgten den Katakomben bis zu einer großen Halle in der sich Luminara befand. Dort war auch die Königin von Geonosis, die kleine Würmer benützte um ihre Diener oder andere, auch wenn sie schon tot sind zu kontrollieren. Mit einen schnellen Manöver konnte Obi-Wan Luminara befreien, die Halle zum Einsturz bringen, Poggle gefangen nehmen und aus den Katakomben fliehen.

Schlacht von Saleucemi

Nachdem der Droidengeneral Grievous den Jedi ein weiteres Mal entwischen konnte verfolgte Obi-Wan diesen mit einer Trupp Klone auf den Planeten Saleucemi. Der Jedi hatte vor die letzte in Takt gebliebene Rettungskapsel der Sepratisten zu finden und somit Grievous den Fluchtweg abzuschneiden. In der Hoffnung die Kapsel so schnell wie möglich zu finden schickte Obi-Wan Kloncaptain Rex los um die Absturzstelle aufzuspüren. Während die Truppen weiter durch die hügelige Landschaft von Saleucemi vordrangen wurde Rex schwer verletzt und zu einen nah liegenden Bauernhof gebracht. Kurz bevor Obi-Wan bei der Rettungskapsel eintraf beorderte Grievus von dort aus ein Shuttle um ihn abzuholen. Nach einen erbitterten Kampf konnte der Droidengeneral wieder flüchten.

Die Herzogin von Mandalore

Nachdem die Herzogin Satine Kryze von Mandalore der Korruptoin angeschuldigt wurde machte sich Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi auf den Weg den Gerüchten nachzugehen. In der Hauptstadt Sundari wurde Obi-Wan bereits erwartet und zu seiner alten Freundin Satine gebracht. Bei einen Spaziergang durch die Stadt redeten sie über die Gerüchte die über Mandalore verbreitet wurden als plötzlich ein Anschlag von einer Terroristengruppe mit den Namen Death Watch auf einen Gedenkschrein verübt wurde. Um den weiter nachzugehen reiste Obi-Wan mit der Herzogin auf Concordia den Mond von Mandalore. Dort wurden sie von den Gouverneur Pre Vizsla empfangen. Während die Herzogin und der Gouverneur etwas aßen sah sich Obi-Wan einen stillgelegten Minenschacht an. Dort wurde er von zwei mandalorianischen Kriegern überwelltigt und mit einen Tank auf eine Steinpresse zugefahren. Der Jedi konnte die Herzogin noch kontaktieren um ihn zu helfen. Als sie eintrifft, eilt sie in den Minenschacht und deaktiviert im letzten Moment das Förderband. Nachdem sie wieder an der Oberfläche waren traten ihnen mandalorianische Krieger entgegen. Einer der Krieger nahm seinen Helm ab und Satine identifizierte ihn als Pre Vizsla. Er zog ein Lichtschwert und forderte Obi-Wan zum Kampf auf. Der Jedi konnte nach einen erbitterten Kampf mit Satine flüchten. Um im Senat auszusagen reiste die Herzogin mit der Coronet nach Coruscant. Während der Reise tauchten Killersonden auf den Schiff auf, was darauf hindeutete, dass sich ein Verräter auf der Coronet befand. Mit einen Trick konnte Obi-Wan den Maulwurf als SenatorMerrick entpuppen. Als er ihn festnehmen wollte griffen die Separatisten mit Enterschiffen an und Merrik flüchtete mit der Herzogin als Geisel in das Cockpit. Der Jedi folge ihm aber der Senator drohte ihnen mit einen Sprengsatz. Nachdem sich Obi-Wan und Satine ihre ehemalige Liebe gestanden kam Anakin von hinten und tötete Merrik.

Die Bauern von Felucia

Während der Suche nach einen verschollenen MedCenter wurden die Jedi Obi-Wan Kenobi, Anakin Skywalker und dessen Padawan Ahsoka Tano von Vulture-Droiden angegriffen. Das unbewaffnete Schiff der Jedi wurde getroffen und stürzte auf den Waldboden von Felucia ab. Als sie einer Rauchwolke sahen folgten sie dieser und fanden ein kleines Bauerndorf auf. Die Bauern hatten große Probleme mit Piraten die ihnen die Ernte stahl und darum rekrutierten sie eine Truppe Söldner angeführt von Sugi. Während die Jedi mit den Bauern redeten kam Hondo mit seiner Piratenbande und wollte das Sillum abholen. Obi-Wan den die Piraten bereits bekannt waren forderte auf die Bauern in Frieden zu lassen. Da sie wussten das ein Kampf bevorstehen würde trainierte Anakin die Felucianer. Als es dann zum Kampf kam konnten sie die Piraten vertreiben.

Dookus neuer Schüler

In der Schlacht im Sullust-System wurde Ventress' Sternjäger beschädigt und sie landete zusammen mit Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi im Hangar eines separatistischen Kreuzers. Dort kämpften diese erstmals, und als die beiden Jedi merkten, dass sich die Kanonen der gegnerischen Kreuzers auf den Kreuzer richteten, auf dem sie waren, stiegen sie in ihre Sternenjäger und flüchteten. Die Schlacht gewann die Republik.

Nach einiger Zeit kamen die Leichen des Jedi-Meisters Halsey und seines Padawans Knox an. Auf der Aufzeichnung einer Überwachungskamera sahen Kenobi und Yoda einen Zabrak, der die Klontruppen wie auch seine eigenen Droiden niedermetzelte und dann ohne Erbarmen auf die Jedi losging. Kenobi vermutete, dass Darth Maul wieder am Leben wäre, doch dann belehrte ihn Yoda eines Besseren: Es handelte sich um einen Zabrak aus demselben Stamm, aus dem auch Maul stammte. So begaben sich Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker in das Dorf, in dem Maul aufgewachsen war. Dort angekommen, wurden die beiden Jedi sofort von den wütenden Einwohnern angegriffen, doch die Jedi versuchten ihnen keinen ernsthaften Schaden zuzufügen. Als Anakin den Häuptling auf einem der Häuser sah, nahm er diesen in seine Gewalt und damit hörte auch der Angriff der Einwohner auf. Dann erfuhren die Jedi in einem friedlichen Gespräch, dass sie zu der Nachtschwester Mutter Talzin müssten, wenn sie mehr über den Zabrak herausfinden wollten. Als die Jedi vor dem Tempel der Nachtschwestern standen, wurden sie von diesen umzingelt, da sie ihren Tempeln schützen wollten. Dann wurden die Jedi unbewaffnet zu Mutter Talzin gebracht; diese berichtete den Jedi über den Gesuchten, Savage Opress. Die Jedi begaben sich dann nach Toydaria, so wie es ihnen Mutter Talzin vorgeschlagen hatte. Sie fanden den Königspalast voller Leichen, und als sie zu König Katuunko wollten, sahen sie, dass er ohnmächtig in den Armen des Zabraks lag. Die Jedi stiegen auf die Schwebeplattformen, die hoch zu des Königs Thron führten und kämpften vorsichtig gegen den Sith, ohne dabei den König zu verwunden. Doch mitten im Kampf erwachte Katuunko und versuchte zu fliehen. Bei diesem Versuch erwürgte ihn der Sith und schlug die Jedi zurück. Der Sith hatte nun einen Vorsprung, da er das Schiff der Jedi zerstört hatte und diese sich so eines von den Toydarianern leihen mussten. Die Jedi flogen in den Hangar von Dookus Kreuzer und bekämpften diesen ohne Gnade. Savage war äußerlich angeschlagen, aber innerlich brannte er vor Wut, und das verlagerte er nach außen. Als die Jedi in den Hangar zurückgetrieben wurden, wurde der Sith von den Kampfdroiden auf dem Schiff attackiert, sodass er in sein Schiff floh und ins All entschwand. Die Jedi flogen dann zurück nach Coruscant, um den Rat über ihre Entdeckung aufzuklären.

Darth Mauls Rückkehr

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Erläuterung:
Hier ist eine sprachliche Überarbeitung/Korrektur dringend erforderlich. Dieser Abschnitt ist sehr umgangssprachlich und an einigen Stellen erschreckend umständlich formuliert. --Don Diego (Diskussion) 07:38, 25. Okt. 2012 (UTC)


Auf einem Hologramm wurde Obi-Wan ein Abbild desjenigen Sith zugespielt, den er einst halbiert hatte: Darth Maul. Auf der Holoaufnahme tötete Maul die Einwohner von Raydonia, alle auf einen Schlag. Darth Maul sagte Kenobi, dass er sich stellen solle, ansonsten würden andere unter seinem Zögern leiden. Daher flog der Jedi nach Raydonia, um sich seinem alten Feind entgegenzustellen. Kenobi rannte durch das Dorf und kam dabei an unzähligen Leichen vorbei. Schließlich sah er Darth Maul auf einem brennenden Gebäude stehen. Hinter ihm tauchte nun ein angriffsbereiter Savage Opress auf. Die Sith gingen auf den Jedi los und nutzten ihre Chance, bis Kenobi ohnmächtig wurde und zwischen einigen Kartons in einem Frachter aufwachte. Vor sich sah er Darth Maul, der ihn am Fuß packte und zwischen die Kartons warf. Dann erklang plötzlich eine Stimme aus dem Raum hervor und Savage kam zu seinem Bruder. Ventress, die sich den Auftrag annahm Savage zu töten erschien aus einer dunklen Ecke, um Kenobi zu helfen, und gemeinsam kämpften sie gegen die beiden Zabraks. Ventress kämpfte dabei gegen Savage und Maul gegen Kenobi. Im Kampf sprachen Kenobi und Maul miteinander, und als Maul von Qui-Gon Jinns Tod berichtete, konnte Kenobi seinen Zorn nicht mehr zügeln und verlor gegen Maul.

Als die beiden ihre Feinde tauschten, hatte Kenobi die Idee, ins nächste Cockpit zu flüchten, was den beiden dann auch gelang. Ventress aktivierte das Cockpit und so entkamen sie den Sith.

Der erste Angriff des neugeborenen Siths

Obi-Wan vs Darth Maul und Savage

Obi-Wan, im Kampf gegen den wiedergeborenen Darth Maul.

Kenobi und Adi Gallia verfolgten die Spur der beiden Sith-Lords. Diese führt sie nach Florrum, demderzeitigen Aufenthaltsort von Hondo Ohnaka und dessen Piratenbande. In dem Shuttle der Jedi ging eine eingehende Übertragung von Hondo ein, dieser berichtete, dass seine Männer zum Feind übergegangen waren. Daraufhin landeten die Friedenshüter auf Florrum wo schon eine Schlacht in Gange war zwischen Hondos loyalen Piraten und den Bestochenen. Als die beiden dann von Maul und Savage entdeckt wurden entbrannte ein Kampf in dem Adi Gallia ihr Leben ließ als Opress seine Hörner in ihren Bauch rammte. Somit nahm Obi-Wan ihr Lichtschwert an sich und floh zusammen mit Hondo in einen Tunnel. Dort sagte Kenobi, dass die Jedi die ihn begleitete tot sei und daraufhin planten sie, dass sich Kenobi um die Sith kümmern sollte. Kenobi kämpfte daraufhin mit zwei Lichtschwertern gegen die Sith und durchtrennte Savages' Arm. Darauf schmiss Maul den Jedi gegen das Ende des Tunnels und ließ die Decke einstürzen. Die Sith flohen dann dicht gefolgt von Kenobi und den Piraten die anscheinend wieder auf Hondos Seite waren. Die Sith rannten in ihr Schiff und flogen dann hinfort, doch Hondo schickte ihnen noch eine Rakete hinterher. Kenobi sah zu wie das Schiff abstürzte und untersuchte dann das Frack nach den Leichen der Sith - vergebens. Die Sith waren nicht aufzufinden. Entweder waren sie tot oder aber sie waren entkommen.

Mitglied der onderonianischen Rebellen

Der Hohe Rat der Jedi empfing eine Übertragung wo die onderonianischen Rebellen um Unterstützung baten. Anakin meldete sich freiwillig und wollte Ahsoka und Captain Rex mit auf diese Mission nehmen, doch Obi-Wan schloss sich der Gruppe an. Nach einer kurzen Auseinandersetzung zwischen Kenobi und seinem Schüler flog die Gruppe nach Onderon. Inmitten der Nacht sprang die Gruppe von der Rampe ihres Schiffs in den Dschungel Onderons. Dort ging eine Zeit lang jeder seines Weges, jedoch immer in der Nähe von einander. Nach kurzer Zeit wurde Anakin von ein paar der Rebellen, angeführt von Steela Gerrera, entdeckt. Dann tauchte noch der Rest der Gruppe auf und gemeinsam gingen sie zum Lager. Dort trafen sie auf Saw Gerrera, der sie einiger Zeit beobachtet hatte. Nun fingen die Jedi (oder besonders Rex und Ahsoka) damit an die Rebellen auszubilden, damit sie sich für den Kampf gegen die Droiden rüsten konnten. Sie bereiteten die Rebellen auf den Kampf so vor wie sie es auch bei den Klonkriegern machen würden. Dann als das Lager der Klone angegriffen wurde, zeigten die Rebellen was sie in ihrem Training alles gelernt haben. Die Rebellen kämpften geschickt und die Jedi zogen sich zu Steela zurück die sie mit ihren Künsten des Scharfschützen beeindruckte. Später als alle Angreifer abgezogen oder besiegt waren, schlichen sich die Rebellen verkleidet in die Hauptstadt Iziz.

Die Jedi spionierten von da an nur noch und traten als Bürger in Erscheinung. Sie trafen sich unerkannt mit den Rebellen und blieben somit auf dem Laufenden. Ahsoka war als einzige Jedi noch in Aktion getreten. Kenobi sprach den Rebellen immer wieder Mut zu und plante mit ihnen ihre nächsten Ziele. Kenobi und Skywalker waren, als der Krieg auf Onderon gewonnen war, bei Steelas Beerdigung dabei.

Die Schlacht von Kothlis

In der Schlacht von Kothlis führten Obi-Wan und Ahsoka die Torrent-Kompanie, die Cascade-Kompanie und die Wasserfall-Kompanie in den Bodenkampf, während Anakin den Raumkampf leitete. Da die Kommunikations-Systeme der Unbeugsam, Pionier und Himmel über Coruscant durch einen Virus unbrauchbar gemacht wurden, musste der Kampf "Blind und Taub" bestritten werden. Während Ahsoka die Front gegen die Droiden in der Hauptstadt Tal'cara anführte, kämpfte Obi-Wan um das strategisch wichtige Spionage-Zentrum, dass sich ebenfalls in der Hauptstadt befand. Als Kenobi die Eingangshalle des Zentrums erobert hatte, zerbarst das Oberlicht der Eingangshalle und scharfe Transparistahlsplitter prasselten auf ihn und einige durchbohrten seine Rüstung. Kurz darauf stürzte ein Schwarm von Moskitos in den Raum, die Kenobi angriffen und ihm war klar, dass er so viele Droiden nicht alleine besiegen könnte. Doch zusammen mit Ahsoka, die ihm auf einem STAP zu Hilfe kam konnte er schließlich die Droiden besiegen.

Als der Krieg auf Onderon vorbei war, waren Kenobi und Skywalker bei der Beerdigung Steelas anwesend.

Die Mission auf Lanteeb

In einer frühen Phase der Klonkriege wurde der strategisch unbedeutende Planet Lanteeb von den Separatisten erobert. Diese Kolonisierung entging dem republikanischen Geheimdienst nicht und dieser leitete die Information an Bail Organa weiter. Organa beschäftigte die Frage, warum die Separatisten einen so wertlosen Planeten erobern sollten. Schließlich beauftragte er Anakin und Obi-Wan mit einer geheimen Mission auf Lanteeb, von der außer ihnen nur Meister Yoda und Ahsoka Tano wussten. Sie suchten, als Teeb Markl und Yavid getarnt, auf dem Planeten nach dem Grund für das Interesse der Separatisten an Lanteeb. Nach einiger Zeit entdeckten sie eine abgelegene Forschungsanlage. Sie krochen durch die Lüftungsschächte, um unbemerkt herauszufinden, was in dieser Anlage erforscht wurde. Schließlich beobachteten sie den ersten erfolgreichen Test der biologischen Massenvernichtungswaffe an einem lebendigem Tier, der von Bant'ena Fhernan durchgeführt und von Lok Durd beobachtet wurde. Nachdem sie diesen Test beobachtet hatten, war ihnen klar, dass sie diese Waffe so schnell wie möglich zerstören mussten. Sie zogen sich in eines der vielen leerstehenden Geschäfte zurück, wo Anakin aus unbrauchbarer alter Elektronik einen Transmitter konstruierte, mit dem er Bail Organa ihre Entdeckung mitteilen konnte. Danach arbeiteten sie einen Plan aus, wie sie diese Waffe zerstören könnten.

Die Suche nach Ventress

„Komm zur Sache, Xist. Sonst bekommen wir es wieder miteinander zu tun.“
— Obi-Wan im Gespräch mit Xist (Quelle)
Obi-Wan-Xist

Obi-Wan im Kampf mit Xist.

Obwohl sowohl Anakin als auch Obi-Wan eine Urlaubszeit verschafft wurde, konnte der Jedi-Meister seine Freizeit nicht genießen. Den Grund für seine Ruhelosigkeit stellte das Verschwinden von Asajj Ventress nach ihrem Kampf mit Anakin dar, das er sich nicht erklären konnte. Deshalb erbat er von Meister Yoda die Genehmigung zu einer Mission nach Trigalis, wo er der Verbindung der Schwarzen Sonne mit den Separatisten nachgehen wollte. Auf dem von Piraten und Schmugglern bevölkerten Planeten traf er sich mit Aayla Secura, die auf ihrer eigenen Mission bereits einige Information für Obi-Wan zusammengestellt hatte und ihn vor der Gefährlichkeit des ansässigen Vigos Xist warnte. Allerdings drang er daraufhin ohne die Hilfe Aaylas in den Palast der Schwarzen Sonne ein, um den Falleen nach dem Verbleib Asajj Ventress' zu befragen, deren Spur er bereits über mehr als drei Stationen gefolgt war. Nach einem kurzen aber heftigen Kampf, den Obi-Wan für sich entscheiden konnte, teilte Xist ihm bei einem Glas Wein bereitwillig die Informationen über Dookus Attentäterin mit, die ihm in letzter Zeit zu Ohren gekommen waren. Demnach sollte ihre nächste Zielperson eine wohlhabende Corellianerin namens Drama Korr sein, die sich derzeit auf dem Weg nach Maramere befand. Nachdem er den Jedi-Rat von seinen Fortschritten informiert hatte, machte sich der völlig ausgelaugte Jedi-Meister mit Aayla Securas Sternjäger auf den Weg nach Naboo, um Anakin um Hilfe zu bitten. Dieser zeigte sich jedoch überhaupt nicht begeistert und warf seinem Meister vor, von Ventress besessen zu sein und einem Geist nachzujagen. Als Obi-Wan jedoch von dem geplanten Attentat auf Drama Korr berichtete, überredete schließlich Padmé Anakin dazu, seinem Meister zu helfen.[69]

Obi-Wan-Maramere

Obi-Wan kämpft sich zum Hangar durch.

Nachdem sie mehrere Stunden im Maramere-System gewartet hatten, erreichte schließlich das corellianische Schiff den Orbit des Planeten. Schnell mussten die Jedi nach ihrer Landung feststellen, dass die komplette Crew von Kampfdroiden getötet worden war. Auf der Brücke sahen sie sich schließlich einmal mehr dem Kopfgeldjäger Durge gegenüber, der die Jedi zunächst mittels eines Thermaldetonators in einen Hinterhalt lockte und daraufhin direkt angriff. Während des folgenden Kampfs wurde Obi-Wan klar, dass man ihn von vorneherein betrogen hatte und man ihm eine Falle gestellt hatte. Da Durge das Schiff mit Sprengsätze vermint hatte, musste Anakin den Gen'Dai beschäftigen, sodass Obi-Wan sich auf die Suche nach Durges Shuttle machen konnte, dessen Logbücher möglicherweise Hinweise auf Dookus oder Ventress' Aufenthaltsort enthielten. Auf dem Weg zum Hangar musste sich Obi-Wan auch mit einigen Droiden auseinandersetzen, an seinem Ziel angekommen fand er jedoch einen Navigationsdroiden, dessen Kopf er kurzerhand demontierte und mit sich nahm. In der Zwischenzeit war es Anakin gelungen, Durge in eine Rettungskapsel zu sperren und in die Sonne von Maramere zu schießen. Daraufhin mussten sich die beiden Jedi beeilen, um rechtzeitig das explodierende Schiff verlassen zu können.[69]

„Seid ihr zufrieden? Euretwegen halten sich auf Coruscant jetzt keine Jedi mehr auf.“
— Anakin zieht angesichts der Jedi-Versammlung Obi-Wan auf. (Quelle)

Allerdings sahen sie sich kurz nach dem Start einigen angreifenden Vulture-Droiden gegenüber, deren Angriff sie jedoch durch das Eintreffen der Verstärkung – bestehend aus dem Venator-Kreuzer Intervention und einer ARC-170-Staffel unter dem Kommando von Alpha-17 – unbeschadet überstanden. Auf dem Schiff unter dem Kommando von Senator Bail Organa stellten die Jedi durch die Analyse des Navigationsdroiden fest, dass Durge einige Tage zuvor einen Agenten der Separatisten auf Boz Pity abgesetzt hatte. Während der kommenden Tage stieg Obi-Wans Frustration weiterhin an, weshalb ihn Anakin zu einem Übungskampf aufforderte, um ihn auf andere Gedanken zu bringen. Kurz darauf traf Mace Windu mit einigen anderen Jedi-Meistern ein, die sich derzeit im Äußeren Rand aufhielten. Gemeinsam mit Soon Baytes, Adi Gallia, A'Sharad Hett, Saesee Tiin, Kit Fisto, Plo Koon, Ki-Adi-Mundi und Agen Kolar konzipierten Mace, Obi-Wan und Anakin den Angriff auf Boz Pity, der schließlich vorsah, hinter der separatistischen Blockade aus dem Hyperraum auszutreten, die feindlichen Schiffe in einen Kampf zu verwickeln und mit einem Angriffsteam auf dem Planeten zu landen. Durch die gemeinsame Konzentration aller Jedi an Bord gelang Anakin das riskante Manöver und das Absetzen der Sternjäger, wobei er allerdings eine Bruchlandung auf Boz Pity nicht verhindern konnte.[69]

„Vielleicht hast du auch während der ganzen Zeit... was mich anging... Recht gehabt...“
— Asajj Ventress letzte Worte zu Obi-Wan. (Quelle)
Asajj-Obi-Wan

Asajj Ventress kurz vor ihrem vermeintlichen Tod.

Während die Jedi-Ritter und Klonkrieger die Separatistenstreitkräfte und General Grievous angriffen, schlich sich Obi-Wan in das Innere des nahen Komplexes, wo er Asajj Ventress schließlich in einem Bacta-Tank vorfand. Dort wurde der Jedi-Meister bereits von Dooku erwartet, mit dem Obi-Wan über Ventress wahres Inneres stritt. Dooku hielt sie für von Zorn und Hass verdorben, Obi-Wan dagegen führte ihre äußere Boshaftigkeit einzig auf ihre Furcht und Verzweiflung zurück. Unvermittelt erwachte Ventress in ihrem Bacta-Tank, den sie daraufhin sprengte und voller Wut auf Obi-Wan losging. In der Schlacht draußen waren Soon Baytes und Adi Gallia bereits General Grievous zum Opfer gefallen und Alpha schwer verletzt worden, als Anakin und Kit Fisto beobachten, wie Obi-Wan aus dem Gebäude geschleudert wurde, gefolgt von Ventress. Als sich Anakin auf seine Rivalin stürzen wollte, hielt ihn Obi-Wan jedoch zurück und versuchte sie davon zu überzeugen, dass Dooku sie nur betrogen hatte. Inzwischen hatte dieser Mace Windu kurzzeitig außer Gefecht gesetzt und organisierte den Rückzug. Ventress wollte ebenfalls zu ihrem Meister stoßen, doch da sie seiner Meinung nach versagt hatte, ließ er sie mit einem Blaster niederstrecken. Obi-Wan eilte ihr daraufhin zur Hilfe, wobei er Anakin seine Sorgen darüber mitteilte, dass aus dem Jungen von Tatooine ebenfalls etwas ähnliches wie Ventress hätte werden können, wäre er von einem Sith-Lord entdeckt worden anstatt von Qui-Gon Jinn. In einem letzten Versuch, auf Obi-Wan loszugehen, ergriff die Attentäterin ein spitzes Stück Metall, wurde jedoch von Anakin aus einem Reflex heraus mit dem Lichtschwert niedergeschlagen und augenscheinlich tödlich verwundet. Die beiden gestanden sich angesichts der Entwicklung der Situation gegenseitig ihre Fehler in letzter Zeit ein und versprachen, der Zukunft gemeinsam gegenüberzutreten. Ventress selbst war allerdings noch nicht tot und ermahnte Obi-Wan, dass sie Coruscant vor Dooku beschützen sollten. Dem über ihre letzten Worte verwunderten Jedi-Meister gestand Asajj schließlich ein, dass er sich möglicherweise doch nicht in ihr geirrt hatte. Daraufhin hüllte Obi-Wan sie in seine Robe und brachte sie zu den eintreffenden Rettungskräften der Republik, um sie nach Coruscant bringen und ihre eine angemessene Bestattung zukommen zu lassen. Die Jedi wussten jedoch nicht, dass Ventress mittels Sith-Meditationstechniken überlebt hatte und den medizinischen Transporter dazu genutzt hatte, um sich möglichst weit von jeglichem Kriegsgeschehen fortbringen zu lassen.[69]

„Wenn dieser Krieg endlich vorbei ist, Anakin, werde ich dich nach Kräften unterstützen, egal, welchen Weg du einschlagen willst. Das verspreche ich dir, mein Freund.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)
Obi-Wan-Anakin-Ruhe2

Obi-Wan und Anakin auf Ruhe.

Kurze Zeit nach ihrer Rückkehr von Boz Pity und einer ausgiebigen Erholungsphase im Jedi-Tempel waren Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker bereits wieder im Einsatz auf dem Waldplaneten Ruhe. Beim Anflug auf Dookus Zitadelle wurde allerdings ihr Kanonenboot abgeschossen und musste im Dschungel notlanden. Nach einer kurzen Aufklärung entschlossen sich die Jedi, mit den Speederbikes zur Zitadelle vorzudringen, während die Klone das Schiff reparierten. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die vier Speeder von einer Patrouille angegriffen wurden, wobei die beiden Klone getötet und alle Maschinen zerstört wurden. Nun sahen sich die Jedi einem langen Fußmarsch zur Zitadelle gegenüber, auf dem sie sich über verschiedene Sachen unterhielten, unter anderem darüber, was sie nach dem Ende des Krieges mit ihrem Leben anfangen wollten. Nach einer Nacht unter freiem Himmel erreichten die beiden am nächsten Morgen die verlassen wirkende Zitadelle. Kurz nach dem Betreten des Gebäudes sahen sich Obi-Wan und Anakin einer Falle in Form unzähliger Kampfdroiden gegenüber, die sie bis zu einer Landeplattform trieben. Während des Angriffs von drei Droidekas verlor Obi-Wan sein Gleichgewicht und stürzte über den Rand der Plattform, konnte sich aber am Schott des inzwischen reparierten Kanonenbootes festhalten, dass ihnen genau in diesem Moment zur Hilfe kam. Zurück auf ihrem Kreuzer im Orbit des Planeten erhielten Obi-Wan und Anakin bereits ihren nächsten Auftrag vom Jedi-Rat: Sie wurden nach Cato Neimoidia beordert, wo sich Nute Gunray derzeit versteckt halten sollte. Obwohl Anakin sich unzufrieden über den Auftrag zeigte, waren sich beide Jedi sicher, dass sie zusammen ein unschlagbares Team waren.[70]

Yodas Mission

Ki-Adi-Mundi: „Wir müssen in Betracht ziehen, dass das ein Täuschungsversuch der Sith sein könnte.“
Obi-Wan Kenobi: „Sekunde, ihr wollt doch nicht etwa sagen, dass Yoda so leicht zu beeinflussen ist?“
— Obi-Wan Kenobi und Ki-Adi-Mundi diskutieren über Yoda (Quelle)

Der Hohe Rat der Jedi, unter ihnen auch Obi-Wan Kenobi behandelte gerade die Sithhierarchie, als Meister Yoda dem Thema nicht folgen konnte und gedankenverloren abschweifte. Diese simple Geste bereitete Kenobi große Sorgen, da er glaubte, dass auch sein alter Meister nun seine physischen Grenzen erreich hatte. Als Mace Windu seine Sorgen mit Kenobi teilte, vertraute ihm der Meister seine Vermutungen an, doch sie beließen es dabei. Später, als der Rat erneut tagte, gestand Yoda, die Stimme des verstorbenen Qui-Gon Jinns gehört zu haben. Der Rat zweifelte an dieser Tatsache, und auch nach einer gemeinsamen Meditation gelang es keinen die Stimme zu vernehmen. Schließlich vermutete Ki-Ai-Mundi einen Angriff der Sith, um Yoda zu brechen, aber Kenobi tat diese Aussage vehement ab. Trotzdem brachte man Yoda in die Krankenstation, um die Stimme auf physische oder psychische Anomalien zurückführen zu können. Kenobi war bei dieser Untersuchung anwesend, und Mundi brachte erneut seine Zweifel vor, und Kenobi hielt wieder zu Yoda, doch er stimmte der leitenden Medizinerin Rig Nema zu, einen Reizentzug durchzuführen. Diesem wohnte der menschliche Meister auch bei, als sich allerdings Yodas Vitalwerte stark verschlechterten, brach er den Versuch ab. Später kontaktierte er noch Mace Windu, welcher zu einer Sitzung des Obersten Kanzlers eingeladen wurde, und brachte ihn auf den neuesten Stand der Dinge. Später flüchtete Yoda aus dem Tempel, trotz Sicherheitsmaßnahmen, und brach mit seinem Schiff nach Dagobah auf.[71]

Schicksal11

Yoda sieht Obi-Wan Kenobi in der Menge.

Der Meister erschien in den später noch in einer Vision Yodas, welche von den Machtpriestern als Prüfung gedacht war. In der Vision wurde er von Katooni auf die Dachterrasse des Jedi-Tempels geführt. Dort waren viele Jedi, darunter auch der Meister, welcher etwas abseits mit Dooku und Qui-Gon Jinn stand, versammelt. Yoda gesellte sich zu seinen Freunden, doch erst als er sich den dreien näherte bemerkte er Dooku. Der Großmeister ging sofort in Kampfstellung, doch die Vision stellte nur den idealtypischen Zustand des Jedi-Ordens ohne Krieg dar, daher war Yodas alter Schüler noch nicht zu den Sith übergelaufen. Dooku erzählte Yoda, dass er Jinn und Kenobi von ihrer Begegnung auf Kashyyyk mit einem Terentatek erzählt hatte, und der Großmeister beruhigte sich. Als Dooku aufrief, sich unter dem alten, knorrigen Baum der Terrasse zu versammeln, ging Kenobi mit seinen Jedi-Gefährten, Yoda aber blieb zurück, da er erkannt hatte, dass er geblendet durch seine Glückseligkeit die Illusion nicht bemerkt hatte. Daher erschlug Dooku seinen Meister, welcher dadurch in die „reale“ Welt zurückkatapultiert wurde. Dort gratulierten ihm die Machtpriesterinnen zu seiner bestanden Prüfungen.[72]

Ende des Krieges

Suche nach Darth Sidious

Anakin: „Einer von uns muss die Droiden ablenken.“
Obi-Wan: „Einer von uns... Das kommt mir irgendwie bekannt vor.“
— Anakin und Obi-Wan (Quelle)

In den folgenden Tagen gelang es Obi-Wan und Anakin, mit einer Armee die beiden Nachbarplaneten Cato Neimoidias, Deko und Koru, einzunehmen. Somit konnten sie die Informationen verwerten, die sie auf den Planeten gewonnen hatten, als sie den Angriff auf Cato starteten. Dabei drangen sie bis zu einer Zitadelle vor, wo sich nach Berichten Gunray aufhalten sollte. Als sie auf mehr Widerstand stießen, lockte Obi-Wan die Droiden weg, während Anakin die Verfolgung Gunrays aufnahmen. Sie betraten einen Eingang mit Turboliften, wo Obi-Wan jedoch bemerkte, dass er sein Atemgerät verloren hatte. Daher wurde er durch die Sporen benommen, was allerdings nicht seine Kampfkraft einschränkte. Als er Anakin jedoch erreicht hatte, erfuhr er, dass Gunray bereits geflohen war. Allerdings entdeckte einer der Techniker, welche die Zitadelle daraufhin untersuchten, den Mechno-Stuhl, an den sich Obi-Wan noch während der Zeit von Naboo erinnern konnte. Als sie feststellten, dass es sich dabei augenscheinlich um die Verbindung zwischen Gunray und Darth Sidious handelte, beauftragte sie der eintreffende Meister Yoda, die Spur zu verfolgen. Dazu nahmen sie zuerst Kurs auf Charros IV, wo sich der Erbauer des Stuhls – ein Xi-Char namens T'laalak-s'lalak-t'th'ak – aufhalten sollte. Dabei leistete ihnen Gunrays Protokolldroide TC-16 Gesellschaft. Nach ihrer Ankunft wurden sie sofort zu dem Arbeiter geführt, wozu sie allerdings ihre Waffen abgeben mussten. Allerdings floh T'laalak-s'lalak-t'th'ak, wogegen auch die Jedi nichts ausrichten konnten.[73]

Von der Terminator aus begaben sie sich in die Schlacht von Belderone, in der sie die Separatisten unter General Grievous zum Rückzug zwingen konnte. Danach flogen sie zur Asteroidenstation Escarte, wo der Sender des Stuhls hergestellt worden war. Getarnt als Händler gelangten sie auf die Station, indem sie trotz Landeverbots an die Station andockten und festgenommen wurden. In der Zelle, in die sie gebracht wurden, befand sich auch der Bith K'sar, bevor auch der Agent Travale, der den Jedi eigentlich hatte helfen sollen, gebracht wurde. Er hatte allerdings einen Stromausfall arrangiert, durch den sich ihnen die Möglichkeit zur Flucht bot, die alle vier antraten. Sie überwältigten die Wärter und konnten einen Zwergspinnendroiden zerstören. Mit den Informationen, die sie von K'sar erhielten, der sich als der Erbauer der Sender herausstellte, flogen sie nach Naos III, wo sie nach Besuchen in zahlreichen der Kneipen herausfanden, dass sich der Überbringer des Sender, die Twi'lek Fa'ale Leh, dort befand. Obwohl sie bei ihrer Befragung von mehreren Attentätern angegriffen wurden, gelang es ihnen, mit zwei Speedern zu ihrem Schiff zurückzukehren und Leh nach Belderone zu bringen. Anstatt nach Coruscant zurückzukehren, gingen sie jedoch Hinweisen auf Tythe nach, da man von Dookus Anwesenheit dort wusste. Nach einem kurzen und siegreichen Gefecht landeten sie auf Tythe, wo sie schon Dookus Solarsegler sahen. In einer Archivhalle trafen sie schließlich auf ein Hologramm des Sith, der jedoch Kampfdroiden gegen sie schickte. Sie verfolgten Dooku in eine Fabrikhalle, wo durch das Feuer der Droiden jedoch die Hallendecke einstürzte. Als sie sich aus der Trümmerschicht hervorgearbeitet hatten, sahen sie Dooku fliehen und bemerkten erst jetzt, dass das Ziel der Schlacht gewesen war, Obi-Wan und Anakin wegzulocken. Zurück auf Terminator erfuhren sie, dass Grievous Coruscant angegriffen und Palpatine entführt hatte, woraufhin sie sich unverzüglich dorthin begaben.[73]

Rettung Palpatines und Schlacht von Utapau

Obi-Wan(Episode III)

Jedi-Meister und Ratsmitglied Obi-Wan Kenobi, 19 VSY.

19 VSY konnte die Republik den Stützpunkt der Separatisten in Erfahrung bringen und Obi-Wan wurde nach Utapau geschickt, um den General der Separatistenarmee, Grievous, zu töten. Da der vierarmige Grievous von Graf Dooku im Kampf mit dem Lichtschwert ausgebildet wurde, kam es zu einem Duell zwischen ihm und Obi-Wan, während Kenobis Klonkrieger die Droidenarmee von Utapau angriffen. Obi-Wan konnte Grievous besiegen, aber die Schlacht um Utapau tobte immer noch. Auf dem Weg zum Herd der Schlacht, wurde eines der Geschütze seiner eigenen Artillerie auf Obi-Wan abgefeuert und er stürzte eine Klippe hinab in einen See - seine Klonkrieger hatten sich, aufgrund der Order 66, gegen ihn gewandt.

Order 66

Nach Einbruch der Nacht gelang Obi-Wan die Flucht und er empfing eine Nachricht von Senator Bail Organa, der ihm die Koordinaten seines Schiffes, der Tantive IV, übermittelte. Dort war auch Yoda und Obi-Wan erfuhr, dass Klonkrieger überall in der Galaxis ihre Jedi-Generäle angriffen und dass ein Signal vom Jedi-Tempel alle Jedi aufforderte, sich nach Coruscant zu begeben. Obi-Wan und Yoda waren sich einig, dass dies eine Falle war und beschlossen das Signal abzuschalten. Im Jedi-Tempel erfuhren sie dann durch eine Holoaufzeichnung, dass Kanzler Palpatine der Sith-Lord Darth Sidious war, nach dem die Jedi so lange gesucht hatten. Doch für Obi-Wan war die schlimmere Nachricht, dass sich Anakin - unter seinem neuen Namen Darth Vader - Sidious angeschlossen hatte. Doch obwohl Anakin noch vor kurzem ein Jedi war, mussten die Sith vernichtet werden. Yoda stellte sich Darth Sidious, während Obi-Wan herauszufinden versuchte, wo sich Anakin nun aufhielt.

Duell auf Mustafar

Er versteckte sich in Padmés Schiff, denn diese wollte ihm nicht sagen, wo er Anakin finden konnte. Aber er wusste, dass sie zu ihm fliegen würde, als er erkannte, dass sie um ihn besorgt war.
Anakin war auf dem Planeten Mustafar und nachdem Padmé dort ankam, erfuhr sie von ihm, was er getan hatte. Er hatte beim Mord an den Jedi geholfen und eben hatte er die Führer der Separatisten umgebracht, die ihr neues Hauptquartier auf Mustafar hatten. Das erschütterte Padmé und als Anakin sagte, er könne Palpatine jederzeit stürzen und mit ihr über die Galaxis herrschen, erschreckte sie das nur noch mehr. Als dann Obi-Wan aus dem Schiff trat, glaubte Anakin, er sei von seiner Frau verraten worden. Mit der Macht würgte er sie bis sie ohnmächtig wurde, dann griff er Obi-Wan an. Es war ein harter und langer Kampf, der die beiden durch den Stützpunkt der Separatisten und am Ende auf einer schwebenden Plattform auf einen Lavastrom führte. Obi-Wan konnte von der Plattform auf das Ufer des Stroms springen und somit eine überlegene Position einnehmen. Anakin versucht zu ihm hochzuspringen und ihn anzugreifen, doch Obi-Wan trennte ihm, mit einem gekonnten Schlag, den linken Arm und beide Beine ab. Obi-Wan hob Anakins Lichtschwert auf. Er warf Anakin vor, dass er der Auserwählte sei, dass er die Sith vernichten und sich nicht ihnen anschließen sollte und dass er ihn geliebt hatte wie einen Bruder. Worauf ihm Anakin als Antwort nur "Ich hasse Euch!" entgegen schrie, während er langsam auf den Lavastrom zu rutschte. Doch Obi-Wan konnte ihn nicht töten. Er wandte sich ab und überließ es der Macht, über sein Leben zu entscheiden.

Lichtschwert Obi-Wan

Obi-Wans Lichtschwert gegen Ende des Krieges.

Obi-Wan kehrte zu Padmés Schiff zurück und flog mit ihr zu Yoda und Bail Organa auf eine Station im Asteroidenfeld von Polis Massa. Im dortigen Operationszimmer wurde sie behandelt und gebar zwei Kinder, die sie Luke und Leia nannte. Doch trotz der Behandlung starb Padmé. Ihre Kinder mussten vor den Sith verborgen werden und man entschied die beiden zu trennen. Bail Organa nahm das Mädchen mit nach Alderaan und der Junge sollte nach Tatooine zu seinem Stiefonkel Owen Lars und dessen Frau Beru gebracht werden. Obi-Wan beschloss ihn selbst dorthin zu bringen und dann auf Tatooine, in seiner Nähe zu bleiben. Auch Yoda ging ins Exil, nach Dagobah, aber bevor sich die beiden trennten, erzählte Yoda Obi-Wan, dass sein Meister, Qui-Gon Jinn, den Weg zur Unsterblichkeit entdeckt hatte und brachte ihm bei, wie er mit ihm sprechen konnte.

Währenddessen war Anakin - auf Mustafar von der Lava verbrannt - von Palpatine geborgen und nach Coruscant gebracht worden, wo er künstliche Gliedmaßen und schwarzen Anzug und Helm bekam, die ihn am Leben erhielten. Palpatine hatte die Republik nun zum Imperium und sich selbst zum Imperator erklärt. |}

Die Zeit im Exil

Rückzug und Ernüchterung

Abenteuer mit Ferus Olin

„Ihr seid völlig ergraut. Ihr seht älter aus. Ihr seht eigentlich überhaupt nicht gut aus.“
— Ferus zu Obi-Wan (Quelle)

Während seiner Zeit auf Tatooine dachte Obi-Wan viel über die vergangenen Ereignisse nach und betrauerte den Tod der vielen Jedi, sowie den Fall Anakins zur Dunklen Seite, der seiner Meinung nach seine Unfähigkeit zu Führen unter Beweis stellte. Sein alter Meister, Qui-Gon, der ihm versprochen hatte, ihn in den Lehren des Orden der Whills zu unterrichten, meinte, er sei dafür noch nicht bereit. Einmal am Tag sah er nach Luke Skywalker, um zu schauen, ob es ihm gut ging. Zudem ging er regelmäßig nach Mos Eisley, um Vorräte zu besorgen und sich in der Cantina über die aktuellen Geschehnisse in der Galaxis zu informieren. Dort erfuhr er, dass Ferus Olin, ein ehemaliger Padawan, der den Orden verlassen hatte, noch am Leben war und auf Bellassa gegen das Imperium kämpfte. Nach einem Gespräch mit Qui-Gon, der durch seine Ausbildung bei den Whills auch im Tod noch in der Lage war, Kontakt mit Obi-Wan aufzunehmen, beschloss er, nach Bellassa zu fliegen, während Qui-Gon über Luke wachen würde.

Auf Bellassa befand sich eine Garnison des Imperiums, um die Leute einzuschüchtern, weshalb ihm auch niemand nähere Informationen über Ferus geben wollte. Er traf schließlich auf eine junge Waise namens Trever Flume, die ihn zu Roan Lands brachte, dem Partner von Ferus, den das Imperium als Köder für diesen benutzen wollte. Roan wurde in einem Med-Center behandelt. Das Imperium hatte ihm, um ihn zu foltern, giftige Substanzen verabreicht und Dr. Amie Antin sollte nun dafür sorgen, dass er nicht starb. Das Imperium ging davon aus, dass Ferus versuchen würde, Roan zu retten. Obi-Wan ging in das Med-Center, wo Amie Antin ihn während der Kontrolle des Inquisitors Malorum, in dem Obi-Wan die Macht spürte, versteckte und anschließend brachten sie Roan gemeinsam zum Hauptquartier der Elf, einer Widerstandsbewegung auf Bellassa. Diese hatte Amie Antin bisher immer heimlich unterstützt, nachdem das Imperium ihren Sohn bedroht hatte, wollte sie ihr aber nun offiziell beitreten. Die Elf waren zunächst verärgert, dass Amie Antin einen Fremden zu ihnen geführt hatte, doch Obi-Wan überzeugte sie von sich indem er anbot, in die Garnison einzubrechen, um herauszufinden, womit Roan vergiftet wurde. Dies gelang und Roan konnte Obi-Wan sagen, wo Ferus sich versteckt hielt. Als er sich dorthin begab bemerkte er, dass Boba Fett ihn verfolgte. Er versuchte ihn abzuschütteln und fand schließlich Ferus. Dieser hatte sich verändert und war viel lockerer, als er als Padawan gewesen war. Während sie sprachen überbrachte ihnen Dona Telamark, bei der Ferus wohnte, die Nachricht, dass das Imperium Massenverhaftungen durchgeführt hatte und alle Gefangenen exekutieren wollte, sollte Ferus sich nicht innerhalb von 24 Stunden stellen. Bevor sie entscheiden konnten, was zu tun war, wurden sie von Boba Fett und dessen Partner D'harhan angegriffen und mussten fliehen. Anschließend beschlossen sie, dass Ferus sich stellen sollte, allerdings sollten alle Bellassaner Gefängnisuniformen erhalten und diese anziehen, sodass das Imperium nicht mehr zwischen Gefangenen und Freien unterscheiden könnte. Somit würden die Gefangenen freikommen und Ferus sollte von Obi-Wan gerettet werden. Der Plan ging auf, jedoch wurde Ferus ins Gefängnis gebracht, bevor Obi-Wan ihn erreichen konnte. Er brach in das Gefängnis ein und konnte Ferus mit Trevers Hilfe befreien. Außerhalb des Gefängnisses stahlen sie einen Kreuzer und flohen in Richtung der Red Twins.

Auf dem Flug sagte Ferus, dass er beschlossen habe, alle überlebenden Jedi zu finden. Sie bemerkten außerdem, dass Trever ebenfalls an Bord war und an ihrem Zielort angekommen, dass Boba sie dorthin verfolgt hatte.[74] Boba und D'harhan entdeckten sie und griffen an, doch Obi-Wan und Ferus konnten D'harhan außer Gefecht setzen. Auch die Sicherheitskräfte des Planeten wurden auf die Situation aufmerksam und bevor sie festgenommen wurden konnten Obi-Wan und Ferus in einem von Trever gestohlenen Kreuzer fliehen. Obwohl das Schiff keinen Hyperantrieb hatte gelang es Ferus, Boba abzuschütteln, sie mussten aber anschließend auf Acherin notlanden, wo ein Krieg zwischen dem Imperium und den Acherinern herrschte. Ferus nahm an einer Offensive gegen das Imperium teil während Obi-Wan dem Anführer Toma taktische Tipps gab, doch er wusste bereits vorher, dass das Unternehmen aussichtslos war. Die Acheriner wurden geschlagen und Obi-Wan, Ferus und Trever flohen gemeinsam mit Toma und Raina Quill. In einem Energiesturm, in den die Imperialen sie nicht verfolgen wollten, fanden sie einen Asteroiden, wo sie Raina und Toma absetzten. Diese erzählten ihnen, dass Garen Muln, ein alter Freund Obi-Wans, die Order 66 überlebt hatte und nach Ilum gegangen war. Obi-Wan hatte unterdessen zudem erfahren, dass Malorum, ein Inquisitor des Imperators, auf Polis Massa, dem Ort, an dem Padmé ihre Kinder zur Welt gebracht hatte, Ermittlungen anstellte. Er beschloss deshalb, Ferus allein nach Ilum gehen zu lassen und selbst nach Polis Massa zu fliegen. Dort traf er auf einen weiteren Inquisitor namens Sancor. Obi-Wan und Pearce Naturian, der Leiter des Instituts, versuchten, ihn auf eine falsche Fährte zu locken, doch Sancor durchschaute sie und versuchte zu fliehen, starb aber in der anschließenden Verfolgungsjagd. Somit war die Gefahr zwar zunächst gebannt, der Tod eines Inquisitors auf Polis Massa würde aber weitere Ermittlungen zur Folge haben. Obi-Wan verließ Polis Massa, holte Ferus und Trever, die auch Garen bei sich hatten, von Ilum ab und flog nach Nixor, wo Ferus sich mit Roan traf. Er wollte auf dem Asteroiden eine Basis für überlebende Jedi einrichten. Obi-Wan beschloss, wieder nach Tatooine zurückzukehren, um weiter über Luke zu wachen. Ferus konnte diesen Entschluss nicht verstehen, da Obi-Wan ihn nicht darüber aufklärte, weshalb er ihn nicht weiter unterstützen würde, akzeptierte ihn aber und setzte Obi-Wan dort ab. Außerdem bat Obi-Wan ihn, ihn zu informieren, falls Malorum weitere Nachforschungen auf Polis Massa anstellen sollte.[75]

„Ich habe meinen Platz in diesem Kampf bereits gefunden.“
— Obi-Wan bevor er nach Tatooine zurückkehrt (Quelle)

Auf Tatooine erfuhr er, dass Ferus Malorum auf Naboo umgebracht hatte und die Gefahr, dass die Geburt von Leia und Luke bekannt würde, war somit vorerst gebannt.[76] Außerdem war Ferus von Palpatine gezwungen worden, für ihn zu arbeiten. Er wollte diese Situation nun nutzen und als Doppelagent Informationen an seine Freunde weitergeben.[77]

Nach einiger Zeit wurde Obi-Wan von Ferus kontaktiert, der ihm berichtete, dass Roan von Darth Vader getötet worden war. Außerdem hatte der Jedi Ry-Gaul die Order 66 überlebt und war nun bei ihnen. Ferus hatte inzwischen immer mehr das Vertrauen des Imperiums gewonnen und von Palpatine den Auftrag bekommen, Machtsensitive anhand einer Liste mit möglichen Kandidaten aufzuspüren. Obi-Wan bat ihn, Hinweisen über ein Baby auf Alderaan nachzugehen, da er vermutete, dass es sich um Leia handelte. Er sagte Ferus nicht warum, nur dass es wichtig sei und dieser Tat schließlich, worum er gebeten worden war. Etwas später kontaktierte er Obi-Wan erneut und sagte, dass es vermutlich einen Spion im Palast von Bail Organa gab. Obi-Wan wollte Bail davon überzeugen, dass Ferus, der noch immer als Doppelagent für das Imperium arbeitete, auf ihrer Seite war. Ferus jedoch, der ohnehin schon wütend auf Obi-Wan war, da dieser ihm verschwiegen hatte, dass Leia machtsensitiv war, wurde dadurch noch zorniger, da er ihm auch nicht gesagt hatte, dass Bail von seinem Überleben wusste. Dennoch konnten sie dem Spion eine Falle stellen und Obi-Wan riet Bail davon ab, einer Gruppe namens Moonstrike beizutreten, die die Widerstände aller Planeten gegen das Imperium vereinigen wollte und für die Ferus arbeitete.[78]

Als Ferus das nächste Mal Kontakt zu ihm aufnahm, hatte er herausgefunden, dass Darth Vader einst Anakin Skywalker gewesen war. Während des Gespräches merkte Obi-Wan, dass Ferus sich verändert hatte und dass der Imperator versuchte, ihn zu beeinflussen. Er bat ihn, zu ihm nach Coruscant zu kommen, doch Ferus weigerte sich. Obi-Wan wies ihn darauf hin, dass der Imperator wusste, dass Ferus ein Doppelagent war und in Wahrheit nicht für das Imperium arbeitete und dass er ihn nur am Leben ließ, weil er etwas mit ihm vorhatte.[79]

„Vergebung ist kein Gefühl. Es ist eine Entscheidung, die du selbst jeden Tag treffen musst. Du wirst jeden Tag für einen Moment des Friedens kämpfen.“
— Obi-Wan zu Ferus über dessen Schuldgefühle. (Quelle)

Später kam Ferus nach Tatooine zu Obi-Wan. Obi-Wan versorgte ihn und nachdem er drei Tage lang geschlafen hatte, erzählte er Obi-Wan alles, was vorgefallen war. Moonstrike war eine Falle gewesen, um alle Widerstandsführer zu versammeln und anschließend zu töten. Dies war gelungen und dabei waren auch die ehemaligen Jedi Ry-Gaul und Fy-Tor-Ana, die Ferus gefunden hatte, umgekommen. Ferus meinte, er hätte diese Ereignisse vorhersehen und verhindern müssen und Obi-Wan versuchte ihn davon zu überzeugen, dass es nicht seine Schuld gewesen sei. Anschließend gab er Ferus eine neue Aufgabe, er schickte ihn nach Alderaan, wo er Leia bewachen und beschützen sollte.[80]

Zeit des Nachdenkens

„Ich habe bereits Anweisungen zur Konstruktion eines Lichtschwerts niedergeschrieben. Aber jetzt sehe ich mich veranlasst, etwas über die Feinde zu schreiben, die sie benutzen.“
— Auszug aus Obi-Wan Kenobis Tagebuch (Quelle)
Bens Hütte

Die Truhe steht im Keller von Ben Kenobis Hütte.

Während seiner Zeit im Exil auf Tatooine hatte Obi-Wan viel Zeit, um über die Ereignisse der vergangenen Jahre nachzudenken, was er unter anderem während seiner Meditationen oder den langen Spaziergängen durch die Wüstenlandschaft in der Nähe seiner Hütte machte. So verfasste er beispielsweise einige Texte, in denen er seinen Gedanken nachging und gefallener Freunde und Gegner gedachte. Zu den ersten Berichten, die der Jedi-Meister verfasste, gehörte eine Anleitung zur Konstruktion von Lichtschwertern und die Herstellung der dazu notwendigen Kristalle, da der Zugang zu den Höhlen auf Ilum sich für folgende Generationen von Jedi-Rittern unter Umständen schwierig gestalten könnte. Ein anderer dieser Berichte befasste sich mit Schülern der Dunklen Seite allgemein und Asajj Ventress im Besonderen, zu der Obi-Wan während der Gefechte der Klonkriege eine spezielle Beziehung aufgebaut hatte. Nach einer kurzen Zusammenfassung über Ventress' Lebensgeschichte und ihre Verführung zur Dunklen Seite durch den Tod ihres Meisters und später durch Dooku merkte Obi-Wan an, dass Ventress kurz vor ihrem scheinbaren Tod entgegen seiner Erwartungen nicht ihn und den Jedi-Orden verfluchte, sondern ihn vor einem möglichen Angriff auf Coruscant warnte und eingestand, dass er sich möglicherweise doch nicht in ihr geirrt habe. Entgegen seiner Erfahrungen mit Ventress habe Darth Vader nie Angst vor der Einsamkeit haben müssen, sondern sei ein mächtiger Jedi-Ritter gewesen, der mehrmals die Chance hatte, sich seine Fehler einzugestehen und daran zu wachsen. Da er diese Möglichkeiten letztendlich allerdings nicht wahrgenommen habe, sei der Ausgang des Duells auf Mustafar unausweichlich gewesen und seine Rückkehr als Cyborg stellte ihn auf eine ähnliche Stufe wie General Grievous. Obi-Wan war sich zwar bewusst, dass es möglicherweise ein Fehler war, Anakin nicht zu töten, doch gestand er ein, dass dies ihn selbst wahrscheinlich ebenfalls zur Dunklen Seite gezogen hätte.[9] Mit dem Blick auf die Zukunft gerichtet – sowohl auf galaktischer Ebene als auch im Tagesgeschäft auf Tatooine – beschloss Obi-Wan, einige Pflanzensamen im Gedenken an Asajj Ventress zu pflanzen.[36]

Die Aufzeichnungen, die er über die Jahre seines Exils in sein ledergebundenes Tagebuch eintrug, verstaute er später zusammen mit einigen anderen persönlichen Gegenständen in einer als einfache Truhe aus Boa-Holz getarnten Sicherheitsbox, die über einen Fingerabdrucksensor und einen kleinen Sprengsatz gesichert war. Einzig er selbst und Luke Skywalker konnten die Kiste sicher öffnen, ohne den Sprengsatz auszulösen und den Inhalt zu vernichten. Jahre später nutzte Luke tatsächlich Obi-Wans Notizbuch im Jahr 3 NSY zur Konstruktion eines neuen Lichtschwerts und nach der Gründung des Jedi-Praxeums auf Yavin IV als Grundlage für den Unterricht neuer Jedi-Ritter.[36]

Zusammentreffen mit A'Sharad Hett

„Du musst wissen, dass ich den Jedi nichts Böses wünsche. Ich dachte mir nur, dass du von dem Sandmenschen da draußen wissen solltest, denn du bist vielleicht der Einzige, der ihn aufhalten kann.“
— Owen Lars bittet Obi-Wan um Hilfe (Quelle)

Einige Zeit nach Beginn der Großen Jedi-Säuberung kamen Obi-Wan Berichte zu Ohren, nach denen ein Zusammenschluss mehrerer Stämme von Tusken-Räubern einen blutigen Feldzug gegen die Siedler und Feuchtfarmer führten. Als sich die Angriffe der Feuchtfarm der Familie Lars näherten, sah sich der Jedi-Meister zum Einschreiten gezwungen. Aus diesem Grund machte sich der Jedi-Meister auf den Weg in Richtung Lars-Besitz, wozu er ein wildes Bantha als Reittier benutzte. Nach einiger Zeit des Reitens gelangte er an verlassenes und mit Knochen übersätes Lager der Tusken, woraufhin ihn ein ungutes Gefühl beschlich. Als er in einer verfallenen Hütte schließlich ein blutiges Gestell aus Bantha-Knochen fand, wurde ihm klar, dass Shmi Skywalker an diesem Ort zu Tode gekommen war und Anakin infolgedessen ein Massaker an der Bevölkerung begangen hatte. In diesem Moment nahm Qui-Gon ein weiteres Mal mit seinem ehemaligen Schüler Kontakt auf und ließ ihn wissen, dass er eigentlich noch nicht bereit für diese Information gewesen war und nun darüber nachdenken sollte, weshalb Anakin ihm dieses Geheimnis nicht anvertraut hatte. Obwohl Obi-Wan verwirrt über die Aussagen seines Meisters war, brachte ihn Qui-Gons Enthüllung, dass Anakin das Geheimnis auch mit A'Sharad Hett geteilt hatte, zu der Erkenntnis, dass dieser möglicherweise mit den Angriffen in Verbindung stand. Anschließend machte sich Obi-Wan wieder auf den Weg zur Heimstätte der Lars, wobei er über die Worte seines Meisters nachdachte. Als er das Haus am nächsten Morgen erreichte, wurde er bereits von Owen erwartet, der dem Jedi-Meister trotz seiner Abneigung über seine Sorgen bezüglich der Tusken berichtete und ihm gestattete, nahe des Hauses Stellung zu beziehen.[9]

„Die Tusken waren einmal Euer Volk, genau wie die Jedi. Ihr habt den Pfad der Ehre verlassen. Vielleicht werdet Ihr Euch bei ausreichender Meditation an die Ehre und an Euch selbst erinnern. Ich hoffe, dass es Euch gelingt. Möge die Macht mit Euch sein, A'Sharad Hett.“
— Obi-Wan Kenobi zu A'Sharad Hett (Quelle)
Hett-Kenobi-Kampf

Duell im Wüstensand: A'Sharad Hett gegen Obi-Wan Kenobi.

Nachdem Obi-Wan drei weitere Tage unweit des Hauses gewartet hatte, näherten sich schließlich wie erwartet die Tusken-Räuber unter der Führung A'Sharad Hetts. Wie sich im anschließenden Gespräch zwischen den beiden Jedi-Meistern herausstellte, war Hett nach Ergehen der Order 66 der Rückzug auf den Wüstenplaneten gelungen, wo er zu den Tusken zurückkehrte und sich zu einem Kriegsherrn aufschwang, der den Kriegern nun zu ihrem vermeintlichen Recht verhelfen und die okkupierten Gebiete zurückerobern wollte. Während der kurzen Konversation versuchte Obi-Wan Kenobi, Hett von der Falschheit seines Rachefeldzugs im Namen der Gerechtigkeit zu überzeugen, doch dieser sah inzwischen keinen Grund mehr für den Weg des Friedens, wie ihn die Jedi praktizierten. Entschlossen, die Siedler aus der Wüste zu vertreiben, zwang Hett Obi-Wan nun zu einem kurzen aber heftigen Lichtschwertkampf, wobei die Tusken-Krieger den Kampf ihres Häuptlings genau beobachteten. Obi-Wan beendete den Kampf, indem er Hett den rechten Arm abtrennte und die Maske vom Gesicht riss, was ihn gleichzeitig kampfunfähig machte und vor seinen Stammesmitgliedern entehrte, welche sich daraufhin zurückzogen. A'Sharad bat im Anschluss daran um den Tod, doch der Jedi-Meister im Exil verwehrte ihm dies. Stattdessen nahm er dem gefallenen Jedi das Versprechen ab, nie wieder nach Tatooine zurückzukehren und bei der Meditation über seine Missetaten auf den Weg der Hellen Seite zurückzufinden. Allerdings sollte sich Jahrzehnte später herausstellen, dass A'Sharad einen völlig anderen Weg eingeschlagen hatte. Nach dem Ende des Kampfes erwartete Owen Lars Obi-Wan Kenobi bereits am Eingang des Hauses und verlangte zu wissen, ob die Bedrohung nun vorüber sei. Als Obi-Wan dies bejahte, sah der Feuchtfarmer allerdings keine Veranlassung mehr, ihn weiterhin auf seinem Land zu dulden. Daraufhin machte sich der Jedi nachdenklich auf den Heimweg, jedoch erleichtert, dass er erneut für die Sicherheit Luke Skywalkers hatte sorgen können.[9][81]

Die letzte Mission

„Wer ist der größere Tor? Der Tor oder der Tor, der ihm folgt?“
— Obi-Wan Kenobi zu Han Solo (Quelle)

Die nächsten 19 Jahre hielt sich Obi-Wan auf Tatooine auf und nahm den Decknamen Ben an. Die Bewohner Tatooines sahen ihn als verrückten Einsiedler und befassten sich nicht mit ihm. Im Jahr der Schlacht von Yavin rettete Obi-Wan Luke in der Jundland-Wüste vor einigen Tusken-Räubern. Doch Luke war nicht zufällig dort. Er wollte zu Ben Kenobi, weil sein Onkel Owen vor kurzem die Droiden C-3PO und R2-D2 gekauft hatte und R2 Obi-Wan eine Nachricht überbringen wollte. In dessen Haus erzählte Obi-Wan Luke von den Jedi und von seinem Vater, wobei er behauptete, Anakin sei von Darth Vader ermordet worden. Nachdem er Luke auch Anakins Lichtschwert übergeben hatte, spielte R2-D2 einen holografischen Hilferuf von Prinzessin Leia Organa ab. Diese hatte den Droiden losgeschickt, als ihr Schiff von einem imperialen Sternzerstörer gekapert wurde. Prinzessin Leia bat Obi-Wan, ihrem Vater auf Alderaan Daten zu überbringen, von denen das Gelingen der Rebellion gegen das Imperium abhinge und die nun in R2 gespeichert wären.

Obi-Wan(Episode IV)

Obi-Wan auf Tatooine.

Obi-Wan wollte, dass Luke ihn nach Alderaan begleitet, denn er sah die Zeit gekommen um ihn zum Jedi auszubilden. Doch Luke machte sich mehr Sorgen, wie er seine lange Abwesenheit seinem Onkel erklären sollte und bot Obi-Wan nur an, ihn mit seinem Landspeeder nach Mos Eisley zu bringen, wo er leicht jemanden finden könnte, der ihn nach Alderaan fliegt. Auf dem Weg dorthin stießen sie auf den zerstörten Sandkriecher der Jawas, die Lukes Onkel die Droiden verkauft hatten. Sturmtruppen hatten den Sandkriecher angegriffen und wussten jetzt auch, wer der neue Besitzer der Droiden war. Luke eilte zurück zur Feuchtfarm seines Onkels, doch die Sturmtruppen waren schon dort gewesen und hatten Owen und Beru getötet.

Nun, da ihn nichts mehr auf Tatooine hielt, beschloss Luke, mit Obi-Wan zu gehen. In Chalmuns Cantina in Mos Eisley konnten sie schließlich den Piloten Han Solo und seinen Partner Chewbacca anheuern um sie nach Alderaan zu bringen. Obwohl sie von Sturmtruppen angegriffen und von einem Sternzerstörer verfolgt wurden konnten sie starten und in den Hyperraum springen.
Als das Schiff, der Millennium Falke, vor Alderaan aus dem Hyperraum kam, fanden die Passagiere nur Trümmer vor und einen imperialen TIE-Sternjäger, der auf dem Weg zu einem Mond war. Sie verfolgten ihn, da er sie möglicherweise gemeldet hätte. Doch der vermeintliche Mond entpuppte sich als eine Raumstation. Es war der Todesstern, eine imperiale Waffe, die ganze Planeten zerstören konnte und dies vor kurzem an Alderaan demonstriert hatte. Der Millennium Falke wurde von einem Traktorstrahl des Todessterns erfasst und in eine der Landebuchten gezogen. Sie konnten sich vor den imperialen Soldaten verbergen und in einen nahen Kontrollraum vordringen, aber der Falke wurde immer noch vom Traktorstrahl festgehalten. Obi-Wan beschloss, allein weiter in die feindliche Raumstation vorzudringen und die Energiezufuhr des Traktorstrahls zu unterbrechen. Nachdem er gegangen war, fand R2-D2 heraus, dass sich Prinzessin Leia an Bord des Todessterns befand und Luke, Han und Chewbacca machten sich auf die Suche nach ihr. Während sie die Prinzessin befreiten, erreichte Obi-Wan die Traktorstrahl-Energiekopplung und unterbrach die Zufuhr.

Kenobi Vader

Obi-Wan bei seinem letzten Kampf.

Auf dem Rückweg zum Falken trat ihm Darth Vader gegenüber. Sie kämpften gegeneinander und bewegten sich dabei durch einen Korridor auf die Landebucht des Falken zu. Als die dortigen Sturmtruppen zu den beiden liefen, um Darth Vader wenn nötig zu helfen, sahen Luke, Han, Leia und die anderen ihre Chance. Alle hatten es bis zur Landebucht geschafft und nutzten nun die Ablenkung der Sturmtruppen um in den Falken zu gelangen. Obi-Wan sah sie, doch er wusste, dass er nicht entkommen konnte. Er hob sein Lichtschwert vor sein Gesicht und Darth Vader holte zu einem tödlichen Schlag aus. Doch kurz bevor er Obi-Wan berührte verschwand dieser. Er wurde eins mit der Macht und ermöglichte somit den anderen die Flucht. Obi-Wans Jedi-Robe und sein Lichtschwert fielen zu Boden, doch sein Körper war verschwunden.

Luke hatte Obi-Wan gesehen und war stehen geblieben um den Kampf zu beobachten. Jetzt, wütend über Obi-Wans Tod, schoss er blindlings auf die Sturmtruppen, die sich um das Kampfgeschehen versammelt hatten. Diese erwiderten das Feuer natürlich und hätten Luke wohl erschossen, wenn Obi-Wan ihn nicht ermahnt hätte. Denn Obi-Wan war eins mit der Macht geworden und konnte so weiterhin mit Luke sprechen.
Der Falke konnte mit allen entkommen und nach Yavin IV fliegen, wo die Daten im Speicher von R2-D2 ausgewertet wurden. Es waren die Pläne des Todessterns, die den Rebellen eine Schwäche offenbarten. Sie griffen den Todesstern an und am Ende musste Luke einen Protonentorpedo in einen Schacht der gigantischen Raumstation schießen. Obi-Wan sprach ein zweites Mal zu ihm und sagte, er solle der Macht vertrauen, worauf er seinen Zielcomputer ausschaltete und den Torpedo abschoss, der den Todesstern zerstörte.

Eins mit der Macht

„Die Macht wird mit dir sein, immer.“
— Obi-Wan Kenobi zu Luke Skywalker (Quelle)
Jedi

Anakin, Yoda und Obi-Wan eins mit der Macht.

Obi-Wan konnte auch in Erscheinung treten. So sah ihn Luke drei Jahre nach der Schlacht um Yavin auf Hoth. Obi-Wan war in ein blaues Leuchten gehüllt und sagte, Luke solle ins Dagobah-System fliegen und sich von Yoda ausbilden lassen. Er erschien noch weitere Male: Auf Dagobah, einmal um Luke davon abzubringen, sein Training zu unterbrechen, um seinen Freunden zu helfen, die in der Wolkenstadt auf Bespin in Gefahr zu sein schienen. Und ein zweites Mal nachdem Luke von Vader erfahren hatte, dass dieser sein Vater ist. Nach der Schlacht von Endor erschienen Luke Obi-Wan, Anakin und Yoda, die nun alle eins mit der Macht waren.

Ein paar Wochen nach dem Sieg über Endor erschien Obi-Wan Luke ein weiteres Mal. Er drängte seinen Schüler, zum Planeten Bakura zu gehen, um dort eine neue Bedrohung der Galaxis und der nun instabilen politischen Lage abzuwenden. Palpatine hatte mit den Ssi-ruuk, einer reptilischen Spezies aus den Unbekannten Regionen, einen Pakt geschlossen. Würde Luke nicht nach Bakura gehen, um den Vormarsch der Angreifer zu stoppen, würde sich dies zu einem immensen Desaster für alle Welten des Imperiums und der Allianz führen. Nachdem er Luke diese Nachricht überbracht hatte, verschwand Obi-Wan erneut in den Tiefen der Macht. Allerdings ließ sich Admiral Ackbar allein durch die Tatsache, dass die Warnung von General Kenobi stammte – vor dessen Leistungen in den Klonkriegen er großen Respekt hatte –, von ihrer Richtigkeit überzeugen und stellte eine kleine Angriffsflotte für die Intervention zusammen. Durch den Einsatz Lukes und seiner Freunde war es letztendlich möglich, die Angreifer zurückzuschlagen und einen ersten Grundstein für die Re-Demokratisierung der Galaxis zu legen.[82]

„Nicht der letzte der alten Jedi, Luke. Der erste der neuen.“
— Obi-Wan. (Quelle)

Im Jahr 9 NSY erschien Obi-Wan Kenobi Luke ein letztes Mal im Traum. Er war gekommen, um seinem Schüler nun endgültig Lebewohl zu sagen, da dieser nun ein Jedi und die Macht stark in ihm sei. Der Jedi-Meister selbst würde nun allerdings weiter in die Tiefen der Macht eindringen, was eine weitere Kommunikation der beiden unmöglich machen würde. Eines Tages werde Luke ebenfalls dorthin kommen, aber bis dahin dürfe der junge Jedi nie vergessen, dass die Dunkle Seite immer noch präsent sei und er neue Verbündete finden würde. Er verabschiedete sich schließlich von seinem alten Schüler, den er „wie einen Sohn“ geliebt habe. Tatsächlich gründete Luke im Jahr 12 NSY einen neuen Jedi-Orden, wobei er sich zwar wiederholt den Rat seines alten Meisters herbeisehnte, jedoch meist selbst mit Weisheit und Nachsicht entschied und somit Obi-Wan Kenobis Beispiel folgte.[9][83]

Vermächtnis

Als Luke 18 Jahre später in der Macht um seine Frau Mara Jade und seinen ungeborenen Sohn kämpfte, glaubte er während des Kampfes Obi-Wans Stimme zu hören. Schließlich gelang es Luke, Frau und Kind zu retten, seinem Sohn gab er nach der Geburt den Namen Ben, um seinen ehemaligen Meister zu ehren. Er entschied sich bewusst gegen den eigentlichen Namen des Jedi „Obi-Wan“, um seinen Sohn nicht dazu zu drängen, später ebenfalls ein Jedi-Ritter zu werden.[84]

Ungefähr 100 Jahre später stand der Jedi-Orden erneut vor der Auslöschung. Ein neuer Sith-Lord mit dem Namen Darth Krayt hatte die Herrschaft über das Neue Galaktische Imperium an sich gerissen und für die Zerstörung der Jedi-Akademie auf Ossus gesorgt. Später bemühte er sich, einen Nachkommen Luke Skywalkers, Cade, für seine Zwecke zu gewinnen, wobei er ihm auch seine wahre Identität enthüllte und die Geschichte seines Falls zur Dunklen Seite erzählte. Dabei berichtete er Cade auch über seine Konfrontation mit Obi-Wan Kenobi auf Tatooine und dass er erst Jahre später erfahren habe, dass auf der Feuchtfarm unweit des Kampfplatzes Anakin Skywalkers Sohn und ein weiterer Ahn Cades versteckt gewesen war.[81]

Eigenschaften

Persönlichkeit

Mace Windu: „Der Kanzler soll durch Anakin erfahren, dass unser schlauester, scharfsinnigster und hartnäckigster Meister die Suche nach Grievous leitet.“
Obi-Wan: „Das klingt nach einem guten Plan. Aber an welchen Meister habt Ihr dabei gedacht?“
— Die Bescheidenheit eines Jedi-Meisters (Quelle)

Fähigkeiten

Lichtschwert

Obi Wans Lichtschwert

Obi-Wans Lichtschwert lehnt an das von seinem Meister an

Anstatt die einzelne Reserveenergiezelle zu verbergen, entschied sich Obi-Wan dafür, sie zu einem Merkmal seines Lichtschwertes zu machen: Er brachte am Griffende eine kugelförmige Halterung an, in der die Zelle verwahrt blieb. Die kleinen Chromquader, die entlang der Kugel nach außen ragten, hatte Obi-Wan montiert, weil sie - wie er seinem Meister versicherte - für besseren Halt sorgten und nicht nur, weil sie so gut aussahen. Oft veränderte ein Jedi auch die Bauweise seines Lichtschwertes, etwa wenn ihm im Lauf der Zeit Nachteile auffielen. Obi-Wan beispielsweise bemerkte erst auf Naboo, dass sein Lichtschwert sich verkürzte, wenn es nass wurde. Obwohl er seinem Meister versprach, diesen Mangel zu beheben, sollte er dazu keine Gelegenheit erhalten: Während des Kampfes gegen Darth Maul, der Qui-Gon Jinn das Leben kostete, wurde der Padawan in einen Schacht gestoßen und musste hilflos mit ansehen, wie Darth Maul sein Lichtschwert in die Tiefe stieß. Obi-Wans erstes Lichtschwert ging so für immer verloren. Bald darauf konstruierte er aber eine neue Waffe mit ganz ähnlichem Design, diesmal jedoch mit ein paar Veränderungen, die es dem Schwert ermöglichten auch bei Nässe zu funktionieren.

Kampfkunst

Obi Wan verwendet die Lichtschwertkampfkunst Ataru, das ist die vierte Form des traditionellen Lichtschwertkampfes. Sie ist auch bekannt als Weg des Fledermausfalken oder Angriffsstil. Er wird meist von athletischen Jedi verwendet. Meister Yoda verwendete ebenfalls diese Form. Obi-Wan benutzt Ataru und die Macht, um seine Manöver mit dem Lichtschwert zu verstärken. Auf Kamino wehrt Obi-Wan mithilfe Soresu, der dritten Form, die Schüsse des Kopfgeldjägers Jango Fett ab. Diese Form wird auch als Weg des Mynock oder Widerstandsstil bezeichnet. Die Jedi verteidigen sich so lange, bis ihr Gegner erschöpft ist und sie ihn angreifen können.

Aussehen und Kleidung

Aussehen

Obiwankenobi detail

Obi-Wan in voller Körpergröße - bekleidet in der traditionellen Jedi-Tunika

Obi-Wan war ein muskulös gebauter Mann. Mit 1,79 Meter hatte er die Größennorm eines normalen großen Mannes erreicht. Auf seinem freundlichen Gesicht prangte ein hellbrauner bis blonder Vollbart und die Haare waren zu einer charakteristischen Form gekämmt worden, mit der sich Obi-Wan erst inmitten der Klonkrieger sehen ließ. Seine blauen Augen waren von leichten Augenbrauen (von derselben Farbe wie der Bart) umrandet und die Ohren waren durch seinen Haarschnitt leicht sichtbar.

Ausrüstung

Wie jeder Jedi trug Obi-Wan eine Jedi-Allzweckgürtel, an dem für gewöhnlich sein Lichtschwert (links) und eine kleine Tasche (rechts) hangen. Ein A88-Aquata-Atemgerät und ein Seilwerfer baumelten meistens auch an diesem Gürtel.

Kleidung

Obi-Wan bekleidete sich meist mit der traditionellen Jedi-Robe. Seine hatte eine braunen Farbton. Unter der Robe lag seine hellbraune Tunika, auf der auch sein Allzweckgürtel lag. Das Gewand unter seiner Tunika war dunkler als das darauf liegende und es war nur an seinen Beinen sichtbar, wo sie in roten Stiefeln verschwanden.

Hinter den Kulissen

Darsteller

Entstehung der Figur

  • Obi-Wan ist einer der wenigen Charaktere, die in allen Filmen vorkommen, wenn auch in den letzten zwei Filmen nur als Geist.
  • Obi-Wan Kenobis Heimatplanet wurde am 14. August 2010 auf der Celebration V von George Lucas als Antwort auf eine entsprechende Frage erstmals genannt. Sein Name ist eine Anspielung auf den Moderator Jon Stewart, der während der Show das Interview mit Lucas führte. Als unmittelbare Reaktionen auf die Enthüllung bestätigten sowohl Daniel Wallace (Link) als auch Leland Chee (Link) die Kanonizität des Planeten über ihre Twitter-Konten.

Trivia

Obi-Wan-Kenobi-Strasse

Obi-Wan-Kenobi-Straße in Grabowiec, Polen.

  • Im Film Indiana Jones und der Tempel des Todes, der ebenfalls von George Lucas produziert wurde, beginnt die Handlung in einem Restaurant. Nach der überstürzten Flucht der von Harrison Ford dargestellten Hauptfigur erkennt man über dem Eingang des Gebäudes ein Schild mit der Aufschrift „CLUB OBI WAN“.
  • Im April 2005 benannte die Stadtverwaltung von Grabowiec in Polen die Straße Ulica Obi-Wana Kenobiego nach dem berühmten Jedi.
  • Obi ist die japanische Bezeichnung für den traditionellen Gürtel, der zum Kimono getragen wird. Weiterhin kann Obi für auf den westindischen Inseln bekannte Praktiken der schwarzen Magie stehen.
  • In Episode IV sagt Obi-Wan, dass er schon lange nicht mehr Obi-Wan genannt wurde, schon vor Lukes Geburt, aber während (und auch noch nach) Lukes Geburt hat z. B. Yoda ihn noch Obi-Wan genannt.
  • Die Tatsache, dass Kenobi 0 VSY im Videospiel Empire at War für die Rebellen gekämpft hat, ist nicht möglich da er sich zu dieser Zeit auf Tatooine aufhielt, bis er auf dem Ersten Todesstern von Vader getötet wurde.
  • Im Videospiel The Force Unleashed tauchte Obi-Wan in einem als N-Kanon einzusortierendem DLC als ein Endgegner auf. In dieser Version stirbt Obi-Wan durch die Hand Starkillers.
  • Es gibt Gerüchte, dass Obi-Wan neben vielen anderen Charakteren in der neuen Serie Rebels auftritt. Dies ist jedoch offiziell nicht bestätigt worden.
  • Obi ist ebenfalls der Name einer europaweit agierender Baumarkt-Handelskette mit Hauptsitz in Wermelskirchen in Deutschland.
  • Obi-Wan wurde im Jahr 2014 zum Sieger des Wettbewerbs This Is Madness – The Star Wars Character Tournament gewählt.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Schachfiguren – Die offizielle Sammlung (Ausgabe 13)
  2. 2,0 2,1 Twitter-Meldung von Star Wars
  3. The Clone Wars Character Encyclopedia
  4. Das Verhängnis der Jedi-Ritter - Der Ausgestoßene
  5. Die geheimnisvolle Macht
  6. Der dunkle Rivale
  7. Die gestohlene Vergangenheit
  8. Das Zeichen der Krone
  9. 9,0 9,1 9,2 9,3 9,4 9,5 9,6 Obi-Wan Kenobi – Leben und Legende
  10. Der Stark Hyperspace Krieg
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 Schlachtschiffe über Rendili
  12. Die Rächer der Toten
  13. Der ungewisse Weg
  14. Der bedrohte Tempel
  15. Der Tag der Abrechnung
  16. 16,0 16,1 Das Vermächtnis der Jedi
  17. Die Suche nach der Wahrheit
  18. Der gefährdete Frieden
  19. Die tödliche Jagd
  20. Das teuflische Experiment
  21. Die riskante Rettung
  22. 22,0 22,1 Die schicksalhafte Täuschung
  23. Die Kraft der Verbundenheit
  24. Das Ende der Hoffnung
  25. Der Schrei nach Vergeltung
  26. 26,0 26,1 Das Geheimnis der Jedi
  27. Die einzige Zeugin
  28. 28,0 28,1 Die dunkle Gefolgschaft
  29. Die innere Bedrohung
  30. Qui-Gon & Obi-Wan – Aurorient Express
  31. Qui-Gon & Obi-Wan – Verrat auf Ord Mantell
  32. Jedi Council – Aufstand der Yinchorri
  33. Leben, Tod und die lebendige Macht
  34. Cloak of Deception
  35. Darth Maul – Der Schattenjäger
  36. 36,0 36,1 36,2 36,3 36,4 Jedi vs. Sith – The Essential Guide to the Force
  37. „I suddenly found myself more concerned for his future than ever before.“ (EGF, S. 212)
  38. Der Pfad der Erkenntnis
  39. 39,0 39,1 Die Kundschafter
  40. Der Weg des Padawan
  41. Die Spur des Jedi
  42. Tödliche Spiele
  43. Meister der Täuschung
  44. Die Akademie der Angst
  45. Die Schattenfalle
  46. Der Augenblick der Wahrheit
  47. Wachablösung
  48. Der trügerische Frieden
  49. Die letzte Machtprobe
  50. Attentäter
  51. „I thought the Force was guiding me, yet now I wonder whether I was an unwitting pawn in some decade-old scheme.“ (EGF, S. 32)
  52. Die Verteidigung von Kamino
  53. Im Visier des Bösen
  54. Welle der Vernichtung
  55. 55,0 55,1 Clone Wars Vol. I
  56. 56,0 56,1 56,2 56,3 Obi-Wan Kenobi und die Biodroiden
  57. Das letzte Gefecht um Jabiim
  58. Hass und Furcht
  59. Niemandsland
  60. Yoda (Comic)
  61. Für immer jung
  62. Schleichfahrt
  63. 63,0 63,1 63,2 Yoda – Pfad der Dunkelheit
  64. Die Feuertaufe
  65. Clone Wars Vol. II
  66. The Clone WarsDer Übergriff (1.15)
  67. „I hate to admit it, but... good job, Anakin. We're beginning our attack on the Separatist fleet.“ Katz und Maus
  68. The Clone WarsKatz und Maus (2.16)
  69. 69,0 69,1 69,2 69,3 Besessen
  70. Obi-Wan Kenobi & Anakin Skywalker in: Klonkriege
  71. The Clone WarsStimmen (6.11)
  72. The Clone WarsSchicksal (6.12)
  73. 73,0 73,1 Labyrinth des Bösen
  74. Auf verlorenem Posten
  75. Düstere Vorboten
  76. Tod auf Naboo
  77. Im Netz des Bösen
  78. Gegen das Imperium
  79. Der Meister der Täuschung
  80. Die Abrechnung
  81. 81,0 81,1 Die Klauen des Drachen
  82. Der Pakt von Bakura
  83. Erben des Imperiums
  84. Die Verheißung


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