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Phase I-Rüstung

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Phase I-Rüstung
PhaseI klone
Allgemeines
Hersteller/Designer:

Kaminoaner

Besondere Merkmale:

auffällige, weiße Farbe

Beschreibung
Material:

Duraplast

Panzerung:

Plastoid[1]

Ausrüstung:

Atemfilter, Erste Hilfe-Packs, u.a.

Sonstiges:

Farbmarkierungen spiegeln Rang wieder

Nutzung
Bekannte Träger:

Reguläre Klonkrieger

Zugehörigkeit:

Galaktische Republik

Die Phase I-Rüstung war die Standardrüstung der regulären Klontruppen während der ersten Hälfte der Klonkriege. Sie war seit der Ausbildung auf Kamino in Gebrauch und wurde nach und nach durch die individualisierte und verbesserte Phase II-Rüstung abgelöst. Wegen ihrer Sperrigkeit wurde sie auch allgemein als Körperkübel bezeichnet.

Design

Am Design der Rüstung war Jango Fett, genetischer Urvater der Klonarmee, maßgeblich beteiligt. Dieses war der Grund, warum sich insbesondere die Form der Helme und das T-förmige Visier am traditionellen Design der Mandalorianischen Supercommandos orientierte. Die technischen Einzelheiten wurden von den Kaminoanern entwickelt, die aufgrund eines gewissen Unverständnisses der menschlichen Anatomie auch dafür verantwortlich waren, dass die Phase I-Rüstung als enorm unbequem galt und insbesondere das Sitzen als unangenehm empfunden wurde. Dieses stellte insbesondere ein Problem für Piloten dar, während andere Klonsoldaten größere Freiheiten im Finden angenehmerer Körperpositionen hatten. Dieses Problem wurde mit der Phase II-Rüstung behoben.

Auch die weiße Grundfarbe der Rüstung basierte auf kaminoanischen Ideen, da die Kaminoaner das Licht in einem anderen Spektrum wahrnehmen als Menschen und auch das Sichtspektrum der Kampfdroiden eine für humanoide Augen wirksame Tarnung unwirksam macht.

Tarnfarben hatten deswegen im Kampf gegen Droiden keinen Sinn und setzten sich erst später durch, als man die Erfahrung machte, dass es oftmals durchaus von Vorteil war, sich auch optisch an seine Umgebung anzupassen, da man es nicht nur mit Droiden, sondern auch mit Einheimischen oder Angehörigen anderer Völker zu tun hatte. Psychologisch wurden die weißen Rüstungen so erklärt, dass Klonkrieger sich deshalb nicht tarnten, weil sie keine Feinde fürchteten und diese sie ruhig von weitem sehen konnten. Zudem waren die Klone von Anfang an als die Soldaten der Republik vorbestimmt, ihre weiße Rüstung sollte sie daher auf jedem Planeten als die strahlenden Retter der Republik zeigen.

Neben der Schutzfunktion diente die Rüstung auch dazu alle menschlichen Züge der Klone zu verdecken, damit die Bürger der Republik in ihnen keine denkenden und fühlenden Wesen sahen. Die Rüstungen brachten den Troopern schon nach kurzer Zeit den Spitznamen "Fleischbüchsen" ein.

Technik

Klon

Die typische Standard Phase I-Rüstung

Die Phase I-Rüstung bestand aus 20 Platten, die aus einem besonders leichtgewichtigen, aber dennoch widerstandsfähigen Plastikverbundstoff bestanden. Diese einzelnen Platten wurden auf einem schwarzen vakuum-isolierten Ganzkörperanzug einzeln mittels eines magnatomischen Haftmechanismus befestigt. Sie konnten bei Bedarf auch einzeln entfernt werden, zum Beispiel zur Behandlung von lokalen Verletzungen. Ebenso konnte der Ganzkörperanzug an zahlreichen Nahtstellen teilweise geöffnet werden.

Der Helm war die Schaltzentrale des internen Lebenserhaltungssystems, das sowohl Einsätze unter extremen klimatischen Bedingungen als auch kurze Aufenthalte im Vakuum ermöglichte. Im Helm war ein HUD integriert, das mit Hilfe von Augenbewegungen gesteuert werden konnte; das Zwinkern auf gewisse Punkte im Steuermenü des visuellen Systems öffnete Untermenüs, schaltete die Sprachprojektion ein oder aus und erlaubte interne Kommunikation oder Zugriffe auf die Datenbanken. Zudem enthielt der Helm einen Atemfilter, der vor den wichtigsten Giften und Sporen schützte. Auf dem Visor landeten manchmal ein paar Tropfen Öl von den Droiden. Um zu verhindern, dass der Soldat aufgrund eingeschränkter Sehfähigkeit erschossen werden könnte fuhr deshalb ein Laser über das Visor und reinigte es.[1]

An der Rückseite des Helmes befand sich ein ID-Signaturleser, anhand dessen man die individuelle Signatur jedes Klons mit einem entsprechenden Lesegerät oder im eigenen HUD ablesen konnte.

Die charakteristische "Finne" auf der Oberseite der Helme, die mit Einführung der Phase II-Rüstungen abgeschafft wurde, enthielt eine integrierte Kommunikationsantenne.

Neben dieser Grundrüstung trugen die regulären Klontruppen einen Gürtel, der mit zahlreichen Fächern für Reservemunition und Energiezellen, Erste Hilfe-Packs, Überlebensrationen und anderen Hilfsgegenständen wie Greifhaken versehen war.

Trotz der Verwendung moderner Materialien war die Rüstung schwer und das Bewegen darin nicht optimal, so dass sie - zusammen mit den anatomischen Unzulänglichkeiten - nicht sonderlich beliebt war. Soldaten bezeichneten sie deswegen umgangssprachlich auch als "Körperkübel".

Farben

Phase I Cloneruestung

Die Farben der Ränge

Die Farben der Phase I-Rüstungen spiegelten, im Gegensatz zum Nachfolgemodell, den Rang ihres Trägers wieder. An Farbmarkierungen am Helm, den Armpanzern und auf der Brust konnte man die Offiziere erkennen. Die ranghöchsten Offiziere, die Commander, trugen eine gelbe Markierung. Es folgten die Captains mit roten, die Lieutenants mit blauen und zuletzt die Sergeants mit limonengrünen Markierungen.

Diese Rangmarkierungen wurden mit Einführung der Phase II-Rüstung aufgegeben und der Rang eines Klons konnte nicht länger an optischen Markierungen ausgemacht werden.

Austausch

Im zweiten Jahr des Krieges, vor allem angetrieben durch die Einführung des Klon-Kommandanten-Fortbildungsprogramms unter der Leitung von A-17 auf Kamino, wuchs der Wunsch nach Individualisierung. Rüstungen zeigten nicht länger den Rang ihres Trägers, sondern die Zugehörigkeit zu einer Einheit. Zahlreiche neue Accessoires, die die neuen ARC-Kommandanten von ihrer Weiterbildung mitbrachten, führten zu einer großen Vielfalt an Rüstungen und Rüstungszubehör. Nach und nach tauschten die meisten Einheiten ihre Phase I-Rüstungen gegen die deutlich weiterentwickelten und bequemeren Phase II-Rüstungen aus. Allerdings gab es auch viele Einheiten, die so abgelegen von der Materialstelle der GAR operierten, dass sie noch bis zum Ende des Krieges die Phase I-Rüstung trugen. Beide Varianten waren deswegen parallel in Gebrauch.

Elite-Einheiten

Katarn-armor

Republik-Kommando in Katarn-Rüstung

Republik-Kommandos und Advanced Recon Commandos trugen eigene Rüstungs-Varianten, die sich deutlich von der regulären Phase I-Rüstung unterschieden. Republik-Kommandos trugen die silberfarbene, massive Katarn-Rüstung, die allerdings die gleichen anatomischen Probleme mit sich brachte wie die reguläre Rüstung. Auch die Katarn-Rüstung erfuhr im Laufe des Krieges zahlreiche Verbesserungen und Weiterentwicklungen und lag so in verschiedenen Stufen von Mark I bis Mark IV vor. Auch waren die Elektronik und die technischen Möglichkeiten der Katarn-Rüstung vielseitiger.

Colt

Colt in einer Phase-II ARC-Rüstung

Die Rüstungen der ARC-Trooper waren schwerer und stabiler als die Rüstungen der Klontruppen. Ihre Widerstandsfähigkeit gegen verschiedene Waffen war höher und die Elektronik verfügte über mehr Optionen. Zudem konnte die Rüstung mit Zusatzmodulen wie einem Flammenwerfer ausgerüstet werden. Wie auch die Republik-Kommandos, so trugen einige ARC-Trooper ausfahrbare Vibroklingen am Handgelenk. Die Rüstungen der ARC Trooper waren um ein vielfaches teurer in der Produktion als die regulären Rüstungen.

Die meisten ARC Trooper trugen ihre Rüstungen vom Beginn des Krieges bis zum Ende, doch Captain Rex, Fives, Echo und Colt trugen auch Phase II-Versionen der ARC-Rüstung.

Trivia

Im Videospiel Battlefront II zeigt die Farbe nicht den Rang, sondern die verschiedenen Aufgaben (die Phase I-Rüstung wird nur in der Trainingsmission auf Geonosis getragen).

Quellen

Einzelnachweise

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