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Raketenwerfer

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Allianz vorhut

Ein Soldat der Allianz-Vorhut mit Raketenwerfer.

Der Raketenwerfer ist eine Waffe zerstörerischen Ausmaßes. Er wird als tragbare Waffe für Personen oder als Verteidigungs- bzw. Angriffswaffe auf Raumschiffen und Fahrzeugen hergestellt. Der Raketenwerfer verschießt wie der Name schon verrät Raketen, die bei Kontakt mit festen Gegenständen explodieren.

Mit Raketenwerfern ausgerüstete Infanteristen waren aus beinahe keiner Schlacht wegzudenken. Durch ihre enorme Feuerkraft konnten sie es mit gepanzerten Fahrzeugen aufnehmen oder etwa gegen Gebäude oder verschanzte Gegner eingesetzt werden. Andererseits boten sie Gegnern nur ein relativ kleines Ziel, was ihnen zusammen mit ihrer Mobilität und Wendigkeit einen enormen Vorteil gegenüber Fahrzeugen verschaffte.

Geschichte

Anfangs wurden Raketenwerfer auch im Raumkampf eingesetzt, doch die Entwicklung moderner Schildtechnologien machte die Verwendung von Projektilwaffen im All nahezu sinnlos und so beschränkte man sich auf den Einsatz bei Bodenkämpfen oder Auseinandersetzungen in der Atmosphäre.

Schon bald erkannte man jedoch die Nachteile großer, stationärer Raketenwerferplattformen: Sie waren nicht mobil, konnten daher nur Ziele in einem bestimmten Umkreis angreifen und waren ein leichtes Ziel für schwere feindliche Einheiten. Also wurde die Technologie soweit verkleinert, dass ein einzelner Soldat in der Lage war, ein Raketenwerfersystem zu führen. Dies machte sie zu sehr mobilen und unauffälligen Einheiten, die schon bald eine große Bedrohung für gepanzerte Fahrzeuge darstellte. Aus der Deckung heraus konnten die Raketenwerferschützen die Fahrzeuge unter Beschuss nehmen und die gewaltige Durchschlagskraft der Geschosse bedeutete meist ein rasches Ende für Panzer.

Funktionsweise

Die meisten tragbaren Raketenwerfer verfügen über zwei Feuermodi. Im ersten Modus wird die Rakete geradlinig aus dem Raketenwerfer abgeschossen und es ist ein großes Geschick des Schützen nötig, um weit entfernte Gegner zu treffen. Im zweiten Modus wird die Rakete auf ein Ziel eingestellt und fliegt nach dem Abschuss solange auf das Ziel zu, bis sie es trifft, ihr der Treibstoff ausgeht oder sie abgefangen wird.

Um sich bewegende Ziele zu verfolgen, müssen die Projektile ununterbrochen die Position ihres Ziels feststellen, um ihre Flugbahn rechtzeitig korrigieren zu können. Dafür verfügen die Raketen über starke Infrarotsensoren, die die Abgase oder Strahlung von Triebwerken oder Repulsorgeneratoren aufspüren können. Kombiniert mit einem Sensor, der markante Umrissmerkmale von Fahrzeugen feststellen kann, ist es dem Projektil möglich, das eingestellte Ziel zu verfolgen

Bekannte Raketenwerfertypen

In den Klonkriegen und im Galaktischen Bürgerkrieg dominierte Merr-Sonn Munitions den Markt für Raketenwerfersysteme. Das Unternehmen war sowohl für die Ausstattung der Klonkrieger und der imperialen Truppen mit Raketenwerfern verantwortlich. Dabei fand vor allem die Waffen der PLX-Serie Verwendung, die bald zu Standardwaffen der jeweiligen Armee wurden.

Merr-Sonn PLX-1

PLX-1Picture

Ein Merr-Sonn PLX-1.

Der Merr-Sonn PLX-1 war der erste Raketenwerfer der PLX- Serie und wurde in den Klonkriegen von der Großen Armee der Republik eingesetzt. Die Sprengköpfe waren ohne weiteres dazu in der Lage, die Panzerung eines AAT der Handelsföderation zu durchbrechen. Der Raketenwerfer wurde von einer Person geführt und von der Schulter aus abgefeuert. Der PLX-1 fasste zwei Projektile, eines in der Abschusskammer und eines in Reserve. Die Raketen konnten ein Ziel 40 Kilometer weit verfolgen, bis der Treibstoff verbraucht war.

Merr-Sonn PLX-2 und PLX-2m

PLX-2m

PLX-2M Raketensystem.

Während des Galaktischen Bürgerkriegs waren die Raketenwerfersysteme PLX-2 und PLX-2m besonders verbreitet. Zu den zahlreichen Verbesserungen zählen die Verwendung leichterer Materialien und ein integrierter Repulsorlift-Stabilisator, der das Halten der sehr schweren Waffe erleichterte. Der PLX-2m hatte ein größeres Magazin, dass es dem Soldaten erlaubte, bis zu sechs Arakyd 3t3 Raketen mitzuführen und eine Ziel- und Auslösevorrichtung, die am Gürtel getragen werden konnte.

Merr-Sonn PLX-4

Der PLX-4 ist eine Weiterentwicklung der bewährten PLX-Serie. Die Ausgabe 4 ist, anders als seine Vorgänger, als fahrzeuggebundene Waffe konzipiert worden und kann sowohl konventionelle, als auch zielsuchende Raketen abfeuern. Ganz neu in diesem System ist die Savant-Rakete, die beim Start das Ziel aktiv aufschaltet und danach in einen passiven Modus umschaltet. Dem Pilot wird so eine konventionelle Rakete vorgespielt, die er nicht als große Gefahr ansehen wird. Nach einer vorher eingestellten Wartezeit oder Entfernung schaltet die Rakete zurück auf aktiven Modus, sodass sie den Piloten durch ihre Nähe kaum eine Chance lässt.

RPD-12 Raketenwerfer

Der RPD-12 verschießt zweierlei Arten von Gefechtsköpfen. Einmal kann das System mit konventionellen Explosivköpfen bestückt werden. Besonders für Kopfgeldjäger interessant, kann aber auch ein Kopf mit Nervengase geladen werden, welche das Ziel bis zur Aufnahme durch den Schützen ruhig stellen.

RPS-6-Raketenwerfer

Der RPS-6-Raketenwerfer stammt ebenfalls von Merr-Sonn Munitions. Er wurde während der Klonkriege sowohl von der Republik, als auch von den Separatisten als tragbare Waffe zur Fahrzeugabwehr eingesetzt.

Raketenturm

Ein Raketenturm war nichts anderes als ein Geschützturm mit zwei Raketenwerferläufen. Diese Defensivwaffe wurde vom Galaktischen Imperium als Waffe gegen Sternjäger entwickelt, da die Turbolasergeschütze immer häufiger keine Abschussraten brachten und somit auch das Desaster am Todesstern entstand. Diese Waffe konnte zielsuchende Raketen mittlerer Größe verschießen, brachte dem Imperium wieder bessere Abschussquoten ein und konnte Basen gegen die gefürchteten Blitzschläge der Rebellen mit Sternjägern besser schützen.

Quellen

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