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Self-Propelled Heavy Artillery

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SPHA-T
SPHA-T
Allgemeines
Hersteller:

Rothana Heavy Engineering

Modell:

Self-Propelled Heavy Artillery Tank

Klasse:

Schwere Artillerie

Technische Informationen
Länge:

34 Meter

Höhe:

20,6 Meter

Höchst-
geschwindigkeit:

35 km/h

Bewaffnung:
  • 1 Turbolaser
  • 12 Antipersonen-Laser
Kapazitäten
Crew:
  • 15 Crewmitglieder
  • 10 Schützen
Passagiere:

30

Nutzung
Einsätze:

Schlacht von Geonosis

Zugehörigkeit:

Galaktische Republik

„Konzentriert das gesamte Feuer auf das Sternschiff, das am nächsten ist.“
— Yoda (Quelle)

Der Self-Propelled Heavy Artillery, abgekürzt SPHA, war ein selbstangetriebener schwerer Artillerie-Panzer mit erheblicher Turbolaserkraft. Entwickelt wurde das Geschütz von Rothana Heavy Engineering. Gemeinsam mit den TFAT/i-Kanonenbooten, die Bodentruppen ins Kriegsgebiet transportierten und den sechsbeinigen AT-TEs, welche wiederum für eine schnelle und wendige Bodenoffensive von Nutzen waren, bildete der SPHA-T-Panzer die dritte Komponente eines modularen Kampfverbandes zu Zeiten der dreijährigen Klonkriege.

Die erste Einsatzmöglichkeit für den SPHA-T-Panzer bot sich während der Schlacht von Geonosis. Als Vierergruppe in Yodas Schlachtfeld in einer strategisch wertvollen Schlüsselposition aufgestellt, verhinderten die SPHA-Ts dort das Vorrücken separatistischer Truppen. Aufgrund ihrer enormen Feuerkraft wurde diese defensive Lasergeschützstellung in späteren Einsätzen verworfen, sodass der SPHA immer häufiger direkt an der Front mitwirkte.

Beschreibung

Die käferähnliche Rahmenkonstruktion des SPHAs eignete sich besonders für eine verhältnismäßig rasche Fortbewegung der schweren Kanonen und des Energiereaktors. Die zwölf gelenkigen Beine sorgten dafür, dass das Geschütz in nahezu jedem Gelände eine hohe Standfestigkeit aufwies und sich bei Bedarf noch fortbewegen konnte. Die vergleichsweise primitive Art der Fortbewegung konnte nach einem Turbolaserabschuss sofort zu der gegnerischen Streitmacht aufschließen, um ein nachfolgendes Vorrücken der Gegner zu unterbinden.

Während des ersten Einsatzes in der Schlacht von Geonosis, dem Auftakt der Klonkriege, fand man einen unpraktikablen Konstruktionsfehler in der Bauweise des SPHA-T-Panzers. Der Turbolaser war mit der eigentlichen Waffenplattform fest verankert, sodass sich das gesamte Geschütz bei jeder neuen Zielerfassung in Stellung bringen musste. Bei dieser Bauweise hatte man die gegnerischen Sternjäger, die allesamt schnell und wendig waren, nicht bedacht. Tatsächlich ließen sich Sternjäger nur sehr schwer vernichten.

Für einen gängigen SPHA-T-Panzer war eine Besatzung von mindestens zwölf Klonkriegern erforderlich. Die etwas andere Bauweise des SPHA-Panzers, die statt des Turbolasers mehrere Antipersonenkanonen auf der Waffenplattform besaß, bedurfte eines zusätzlichen Bedienungspersonals von zehn Klonkriegern. Neben diesen Waffensystemen und Personaleinheiten konnte das Geschütz noch bis zu dreißig weitere Klonsoldaten transportieren. Die Luke auf dem Dach des Panzers war so konstruiert worden, dass sie einen schnellen Ausstieg ermöglichte. Dennoch waren aussteigende Infanterie-Einheiten in dieser Phase besonders durch gegnerisches Feuer gefährdet. Diese Schwachstelle konnte nur durch ein hartes Training der Klonkrieger kompensiert werden. Die Soldaten lernten dementsprechend ein schnelles Aussteigen über die Flanken, um das Gelände rasch absichern zu können

Einsatzmöglichkeiten

SPHA-T-Essential

Ein SPHA-T-Panzer, wie er in den Klonkriegen eingesetzt wurde.

Militärstrategen entwickelten den SPHA-T-Panzer als gezielte Verteidigungsmaßnahme, welche in großflächigen Rückzugsräumen aufgestellt werden sollte, um von dort aus mittels enormer Feuerkraft des Turbolasers gegnerische Truppen nacheinander dezimieren zu können. Tatsächlich war das Geschütz sehr umständlich in seiner Handhabung. Der SPHA-T-Panzer musste zunächst mit einem Acclamator-Klasse Angriffstransporter auf die Planetenoberfläche transportiert werden. Die anschließende Ausrichtung und Inbetriebnahme war ebenso kompliziert wie zeitaufwendig.

Diese Empfehlungen wurden in der Schlacht von Geonosis beachtet. Der SPHA-T-Panzer wurde daher in der Defensive positioniert, wogegen die Kanonenboote und AT-TE-Läufer einen Brückenkopf zwischen der Kriegsfront und dem Rückzugsraum der SPHA-T-Panzer einrichteten. Hätten sich die separatistischen Streitkräfte nach vorne gekämpft, so wäre immer noch die schwere Panzerung der SPHA-T-Geschütze das letzte Mittel zur Verteidigung gewesen.

Nachdem sich diese Sicherheitsvorkehrung in der Schlacht von Geonosis als unnötig erwies, schickte man das Geschütz in nachfolgenden Schlachten schon häufig mit der ersten Angriffswelle in den Kampf. Somit kehrten sich die Verhältnisse ins Gegenteil um, da dann die SPHA-T-Panzer den Brückenkopf für die anderen Kampfeinheiten bildeten.

Mit dem Ziel, sie dem Gelände anzupassen, wurden auch oft die Turbolaser gegen andere Waffen wie Ionenkanonen oder Raketenwerfer, die die Feuerkraft eines AT-TE weit übertrafen, ausgetauscht. Gegnerische Infanterie war auch oft gefährlich; daher wurden oftmals noch Truppen von etwa 30 Soldaten auf den Panzern stationiert, um die Crew zu schützen.

Quellen

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