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Punworcca 116-Klasse Solarsegler

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Punworcca 116-Klasse Solarsegler
Dookus Solarsegler
Allgemeines
Hersteller:

Huppla Pasa Tisc Schiffsbaukollektiv

Modell:

Interstellare Raumyacht

Klasse:

Punworcca-116-Klasse

Technische Informationen
Länge:
  • 14,38 Meter (ohne Segel)
  • Über 100 Meter (mit Segel)
Breite:

4,6 Meter

Höhe:

4,8 Meter

Beschleunigung:
  • Segel: 1000 g
  • Schubdüsen: 30 g
Höchstgeschwindigkeit (Atmosphäre):

1.600 km/h

Antrieb(e):

Sonnensegel

Hyperraumantrieb:

Klasse 1,5

Bewaffnung:

Traktor-/Repulsorpunkt- strahler (84)

Kapazitäten
Crew:
  • Pilot (2)
  • Bordingenieur (1)
Nutzung
Zugehörigkeit:

Konföderation unabhängiger Systeme

Der Solarsegler der Punworcca 116-Klasse war eine interstellare Raumyacht, deren Antriebssysteme aus einem riesigen Reflektorsegel bestand, das die Partikel von Sonnenwinden nutzte, um auf Unterlichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Graf Dooku, der Anführer der Konföderation unabhängiger Systeme, nutzte ein solches Schiff zur Zeit der Klonkriege, um verschiedene Welten seiner Separatistenbewegung zu bereisen.

Beschreibung

Im Gegensatz zu konventionellen Raumschiffen verzichtete der Solarsegler vollständig auf moderne interplanetare Antriebssysteme und verbrauchte daher abgesehen von den Steuerdüsen auch keinen Treibstoff. Stattdessen nutzte das Schiff die unerschöpflichen Ressourcen an Partikeln der Sonnenwinden, die von einem Segel von mehreren 100 Quadratkilometern Spannweite reflektiert und in Energie umgewandelt wurden. So konnte die Punworcca 116-Klasse nach einem gemächlichen Start eine hohe Unterlichtgeschwindigkeit erreichen. Die meisten Segel griffen bei der Herstellung meist auf Tachyonenemissionen oder Ultraviolettlasern zurück, während das speziell angefertigte Schiff von Graf Dooku einen Segel mit einem außergewöhnlichen Wirkungsgrad verwendete. Dookus Segel, den er auf einer Welt in der Nähe der Gree-Enklave erstand, lud sich mit einer Art Supralichtemissionen mit unbekanntem technischen Hintergrund auf und war somit leistungsfähiger als herkömmliche Segel von bester Qualität und doppelter Größe. Mithilfe eines handelsüblichen Antriebs erreichte der Solarsegler in atmosphärischer Umgebung eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 1.600 km/h, was im Weltraum einer Beschleunigung von 30 g gleichkam. Seine volle Leistung erbrachte die Yacht jedoch erst mit seinem Sonnensegel, das in den Zwillingbugspitzen in den unteren und oberen Segelschalen gelagert war. Mit dem Segel erreichte die Yacht im Weltraum sogar eine Beschleunigung von bis zu 1.000 g, während ein Hyperantrieb der Klasse 1,5 das Reisen zwischen den Sternsystemen möglich machte.

Der Innenraum des Schiffs setzte sich aus drei abgetrennten Bereichen zusammen. Geschützt von den beiden mit Schwermetallen gefertigten Bugspitzen befand sich das kleine und kugelförmige Cockpit, das in der Regel von einem Piloten und einem Kopiloten besetzt wurde. Da Dooku viel an dem Panoramablick des Cockpits lag, besetzte er meist selbst den Platz des Kopiloten, während ein einzelner FA-4 Pilotendroide die Steuerung des Schiffs übernahm. Direkt dahinter befand sich der Hauptfrachtraum mit Operationszentrale sowie die Passagierkoje, die Dooku aufgrund des mangelnden Platzes großzügig dekorierte. So baute er eine ausziehbare Bettcouch ein und trennte einen kleinen Nebenraum mit einem Vorhang vom Rest der Koje ab. In der Passagierkoje, die den größten Teil des Schiffs ausmachte, befanden sich außerdem eine kleine Waschzelle, die Kombüse und ein persönlicher Spind. Oberhalb der Koje war über eine Leiter die Wartungsstation zugänglich, in der sich für gewöhnlich der Bordingenieur aufhielt. Die dahinter befindliche Lufschleuse sowie die beweglichen Laderampe, die der Yacht im Ruhezustand zusätzliche Stabilität brachten, schlossen das Heck ab.

Obwohl der Solarsegler über keinerlei Bewaffnung verfügte, war er feindlichen Angriffen dank eines ausgeprägten Verteidigungsmechanismus nicht schutzlos ausgeliefert. Eine Vielzahl von den insgesamt 84 Traktor- und Repulsoremitter befanden sich direkt an den vorderen, schnabelförmigen Bugelementen. Die Emitter wehrten nicht nur Torpedos ab, sondern erhöhten auch die Manövrierfähigkeit des Solarseglers.

Geschichte

Das Schiff wurde Graf Dooku von seinem Freund, Erzherzog Poggle, geschenkt, da die Geonosianer eine uralte Segeltradition hatten. Das Schiff war eine Verbindung aus der geonosianischen Punworcca 116-Klasse und einem alten Solarsegler. Das Solarsegel wurde von Dooku selbst beigesteuert. Er erhielt es von einem Antiquitätenhändler in der Nähe der Gree-Enklave. Der Segler wurde von einer noch unentdeckten Quelle der Supralichtemissionen angetrieben und lud sich so wieder auf. Dieses Schiff gehörte dank seiner sehr alten, aber dennoch hochmodernen Segel zu den unabhängigsten Schiffen der bekannten Galaxis, was der Grund dafür war, dass ein Adliger und Sith-Lord wie der Graf es seiner würdig fand. In seinem Innenbereich war der Segler entsprechend geschmackvoll eingerichtet und beherbergte eine umfangreiche Datenbuchbibliothek sowie strategische Kartendisplays.

In der Schlacht von Geonosis im Jahr 22 VSY spielte der Segler eine wichtige Rolle für den Grafen Dooku. Er floh mit diesem von einem Hangar der Konföderation in der Wüste der geonosianischen Ebene, nachdem die ersten großen Truppenkontingente der Klonarmee mit einer großen Anzahl Kanonenbooten von ihren Sternschiffen der Acclamator-Klasse gelandet waren. Um in diesem Chaos und der im Himmel und im Orbit befindlichen Schlacht zu entkommen, kam ihm die ausgereifte Technik dieses Seglers zugute.

Zu einem Zeitpunkt während der Klonkriege benutzte Dooku den Segler, um von einer Munificent-Fregatte vor Obi Wan Kenobi und Anakin Skywalker zu fliehen. Die Verfolgungsjagd endete damit, dass sowohl die beiden Jedi als auch der Sith auf dem Planeten Vanqor bruchlandeten, wo der Sonnensegler schwer beschädigt und kurz darauf von Hondo Ohnaka und seiner Piratenbande ausgeplündert wurde.

Quellen

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