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Thrawn-Feldzug

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Erläuterung: Dieser Artikel hat einen Anfangsrumpf, ist aber nicht fertig geschrieben worden. Heimat Eins 15:43, 25. Aug. 2011 (UTC)

Thrawn-Feldzug
Thrawns kommandoraum
Beginn:

9 NSY

Ende:

9 NSY

Auslöser:

Übernahme des Imperiums durch Thrawn ca. 8 NSY

Endergebnis:
Kontrahenten

Galaktisches Imperium

Kommandeure
Wichtige Schlachten
Entscheidungsschlacht

Schlacht von Bilbringi

„Vergessen Sie niemals, Captain, dass es jetzt nicht mehr, wie in den vergangenen fünf Jahren, um jämmerliche Rückzugsgefechte geht. Mit Mount Tantiss und der Sammlung Spaarti-Zylinder unseres verstorbenen Imperators in unseren Händen, gehört die Initiative wieder uns.“
— Großadmiral Thrawn (Quelle)

Der Thrawn-Feldzug, oder auch Mount-Tantiss-Feldzug, war einer der letzten Imperialen Großoffensiven, welche sich 9 Jahre NSY ereignete. Auslöser war die Rückkehr Großadmiral Thrawns aus den Unbekannten Regionen ca. ein Jahr zuvor. Im laufe des Konfliktes, wurde die Neue Republik beinahe an den Rand der Vernichtung gebracht und Thrawn war auf dem Weg das Imperium wiederzuvereinigen und die von ihm verhasste Rebellion komplett zu vernichten.

Im Vorfeld

Rückkehr des Admirals

„Entscheidend ist, dass er die Schimäre und mich wählte, als er aus den Unbekannten Regionen zurückkehrte. Er hat uns nicht bloß zufällig herausgegriffen, er hat uns ausgewählt.“
— Admiral Gilad Pellaeon 19 NSY (Quelle)

Großadmiral Thrawn war ursprünglich ein Mitglied der Vorgeschobenen Verteidigungsflotte seines Volkes. Bereits 27 VSY hatte er Kontakt mit dem Obersten Kanzler Palpatine, welcher sich als Darth Sidious ausgab. Beide unterhielten sich über die Bedrohung, welche sie als Far Outsiders bezeichneten. Wenig später wurde er jedoch für seine Insubordination verstoßen und ins Exil geschickt. Ein Jahrzehnt danach entdeckte ein Sternzerstörer den Chiss auf einem Jungelplaneten und brachte ihn in den Imperialen Raum. Dort trat er in die Dienste des Imperiums und stieg die Rangleiter hinauf. Kurze Zeit nach der Schlacht von Yavin ernannte Imperator Palpatine ihn insgeheim zum Großadmiral. Anschließend wurde er in die Unbekannten Regionen entsandt um dort das Gebiet unter imperiale Kontrolle zu bringen. 4 NSY starb Palpatine bei Endor und mit seinem Untergang, ging auch das Imperium nach und nach unter. Es wurde immer weiter zurückgedrängt und sein Herrschaftsgebiet erstreckte sich nur noch über das, was einmal als die Außenbezirke des galaktischen Reiches galten. Das „Galaktische Imperium“ umfasste nur noch etwa ein viertel der bekannten Galaxis.

Vier Jahre nach dem Tod Palpatines, zwei Jahre nach dem Fall Coruscants an die Neue Republik empfing der Imperium II-Klasse Sternzerstörer Schimäre eine Nachricht aus den Unbekannten Regionen. Sein Kapitän, Gilad Pellaeon, machte sich sofort auf den Weg zum Rand der bekannten Galaxis, nachdem er erkannte, dass die Nachricht von einem Großadmiral des Imperiums versendet wurde. Dort lass er den Großadmiral auf, der daraufhin das Kommando über die Schimäre übernahm. Anschließend machte er sich daran die alleinige Kontrolle über das Imperium und auch über die Besitztümer der einzelnen Kriegsherrn zu erlangen um so der Republik eine Geeinte Front zu präsentieren. Um die Gunst der Moffs und anderen Machthaber für sich zu gewinnen, begann er mit angriffen auf Piratenbasen und kleinere Außenposten der Republik im Grenzgebiet. Dies überzeugte viele Imperiale wie auch etwa die Familie D'Asta den letzten Großadmiral zu unterstützen, obwohl er ein Nichtmensch war. Andere Kriegsherren wie etwa Delak Krennel, erschien es zweckmäßig ihn mit Soldaten und Material zu unterstützen, da sie Angst vor möglichen Aufständen hatten, die ausbrechen würden, wenn sie es nicht tun. Andere Parteien unterstützten ihn dadurch, dass sie zustimmten einer temporären Allianz unter Thrawns Führung beizutreten, ohne ihn aber etwa direkt mit Material zu beliefern, wie die Pentastar-Koalition.


Suche nach Mount Tantiss

„Ich gratuliere ihnen. Darf ich fragen, um was für eine Art Puzzle es sich handelt?“
„Nun, das einzige Puzzle, das die Beschäftigung lohnt. Die vollständige, totale und endgültige Niederschlagung der Rebellion.“
— Pellaeon und Großadmiral Thrawn (Quelle)

Ein Jahr nach seiner Rückkehr befand sich Thrawns Sternzerstörer, die Schimäre, am Rand des Obroa-skai Systems. Dieser Planet war für seine umfangreichen Bibliotheken berühmt, welche nahezu jede Information de Galaxis hortete. Thrawn ließ einige Scoutschiffe ausschwärmen um die Bibliothek nach dem Standort eines Planeten namens Wayland anzuzapfen. Dies gelang den Scoutschiffen, jedoch wurden sie von einer kleinen Flottengruppe der Neuen Republik verfolgt. Man glaubte zwar die Verfolger abgeschüttelt zu haben, jedoch blieb man Wachsam.

Thrawn obroa-skai

TIE-Jäger bei Obroa-skai

Kurz nach dem Eintreffen der Scouts bei der Schimäre, tauchten drei Angriffsfregatten und einige X-Flügler überraschend aus dem Hyperraum auf. Kapitän Gilad Pellaeon, welcher schon seit der Schlacht von Endor das Kommando über dieses Schiff hatte, erkannte für sich die Ausweglosigkeit, angesichts der scheinbaren Übermacht des Feindes und befahl den sofortigen Rückzug. Thrawn jedoch hob diesen Befehl wieder auf und weigerte sich, da nun alles auf einen Kampf hinaus lief, weitere Verstärkungen zu rufen. Stattdessen ließ er einige seiner Patrouillenboote den Feind angreifen, um festzustellen welche Spezies der Befehlshaber angehörte.

Das kleine Geschwader reagierte auf den Angriff und Thrawn erkannte aus der Reaktion, dass es sich bei dem Kommandanten um einen Elom handelte. Daraufhin ließ er von seinen TIE-Jägern ein Marg-Salb-Einkesslungsmanöver durchführen, eine Taktik, deren komplexe Strukturen ein Elom nicht durchschauen konnte. Aufgrund dessen wurde das republikanische Geschwader vernichtend geschlagen und es blieben keine Überlebenden zurück. Nun hielt Thrawn sein zweites Puzzle Teil in den Händen, wie er es bezeichnete. Nun ließ er seinen Sternzerstörer Totenkopf nach Myrkr fliegen, welchen er als erstes Puzzle Teil bezeichnete, um mit dem dort ansässigen Schmuggler Talon Karrde einige der Ysalamiri zu fangen, welche er für seinen Plan bräuchte.

Cbaoth wayland

C'baoth auf Wayland

Nun, dank der Hilfe Karrdes, mit Ysalamiri ausgerüstet, setzte die Schimäre Kurs auf Wayland. Dort angekommen trafen sie auf den Wächter von Mount Tantiss. Wie Thrawn es vorausgesehen hatte, handelte es sich um einen Dunklen Jedi. Dieser stellte sich als Joruus C'baoth vor, welcher eigentlich nach schon lange tot war. Der Großadmiral äußerte Pellaeon gegenüber, dass Joruus höchst wahrscheinlich ein Klon sein, da der echte C'baoth schon vor Jahren durch Thrawns Vernichtung des Extraglaktischen Flugprojektes gestorben. Die Besucher folgten dem Wächter ins innere des Berges, wo dieser ihnen gestand, dass der eigentliche Wächter schon längst durch seine Hand gestorben sei.

Dieses Schicksal dachte C'baoth auch seinen neuen Besuchern zu und schleuderte ihnen einen Machtblitz entgegen. Jedoch wusste er nichts von den Ysalamiri, welche Thrawn mitgebracht hatte und der Blitz verpuffte innerhalb der von den Kreaturen erzeugen Machtblase. Überrascht über diesen Trick, ließ sich C'baoth auf Gespräche ein. Thrawn wollte C'baoth in seine Pläne einbauen versprach dem Jedi-Meister mehr Macht als er sich vorstellen könne, wenn sie zusammen arbeiten würden, worauf er einwilligte.

Nun stand Mount Tantiss, die private Schatzkammer des Imperators, unter der Kontrolle des Imperiums. Wie Thrawn sich erhofft hatte, enthielt sie nicht nur private Trophäen Palpatines, sondern auch Prototypen und Baupläne einiger seiner geheimen Forschungsprojekte. So entdeckten die Imperialen Techniker einen Bauplan für ein funktionierendes Tarnfeld, welches Schiffe Visuell und auf den Sensoren unsichtbar machte. Außerdem fanden sie etwas was für den Großadmiral noch wertvoller war. Eine komplette Anlage voller Spaarti-Kloningzylinder, wovon noch achtzig Prozent einsatzbereit waren. Mit diesen konnte er in wenigen Wochen einen voll ausgewachsenen Klon erschaffen.

Wiedererrichtung des Imperiums

„Wie vorausschauend vom Imperator, uns eine so hervorragende Ausrüstung zu hinterlassen, mit dem wir sein Imperium neu errichten können.“
— Großadmiral Thrawn (Quelle)

Mit diesen Errungenschaften versuchte Großadmiral Thrawn nun das Imperium wieder zu alten Ruhm zu verhelfen. Eine seiner ersten Aufgaben bestand darin die zwar gut ausgebildeten, jedoch mit kaum Kampferfahrung versehrten, Mannschaftsgrade der Flotte diese zu verschaffen. Hierfür plante er einige kleinere Operationen in der nähe der Schiffswerften von Sluis Van. Hierfür wollte er sich die Dienste des Jedi C'baoth sichern. Um dies zu gewährleisten hatte er ihm Leia Organa Solo und ihre beiden ungeborenen Zwillinge versprochen. Um diese zum Jedi-Meister zu bringen, entsandte er seine Noghri Kommandos nach Bimmisaari. Dort hatte Leia eine diplomatische Mission zu erledigen, auf welcher sie ihr Mann Han Solo und ihr Bruder Luke begleiteten.

Doch obwohl sie alle ihre Waffen ablegen mussten, konnten sie aus der Falle entkommen. Luke durfte als einziger sein Lichtschwert behaltern und konnte sich somit den Angriffen der Noghri zur wehr setzen und somit konnten die Vertreter der Neuen Republik, nach einigen Ablenkungsmanövern zurück zum Millennium Falken und in Sicherheit flüchten. Ungeachtet dieses Misserfolges wollte Thrawn jedoch an seiner Strategie fest halten. Er entsandte weitere Noghri Teams um ihre Aufgabe zu erfüllen und überzeugte den Jedi-Meister trotzdem an seinen Operationen teilzunehmen, obwohl er seinen versprochenen Lohn noch nicht erhalten hatte.

Cbaoth kontrolle

C'baoth kontrolliert die Flotte

Für die schon vorher geplanten Operationen des Großadmirals wurde nun C'baoth hinzugezogen, um als unterstützendes Element zu fungieren. Wie schon einst der Imperator vor ihm, sollte der dunkle Jedi die teilweise Kontrolle über die Mannschaftsdienstgrade und TIE-Piloten übernehmen, um so ihre Effizienz und Kampfgeist zu steigern. So konnte der Großadmiral seine Operation bei Bpfassh auf die Sekunde genau planen und konnte mit seinen drei Kampfgruppen größtmöglichen Schaden anrichten und zeitgleich nur wenige eigene Verluste verbuchen.

Zeitgleich konnten seine Soldaten Kampferfahrung sammeln, was vorbereitend auf die Operation bei Sluis Van einwirken sollte. Die Dienste des Jedi-Meisters bei dieser Operation waren jedoch nur an die Bedingung geknüpft, dass Thrawn ihm seine versprochenen Jedi bringe. Da der Versuch, Leia Organa zu fassen, misslang, konzentrierte sich C'baoth auf die Bekehrung von Luke Skywalker. Nach einem Vorschlag von Pellaeon sollte sich der Jedi-Meister mit seinem zukünftigen Schüler auf Jomark treffen. Thrawn jedoch hatte andere Pläne. Zunächst brauchte er für seinen Angriff auf die Sluis Van-Werften einige Bergbaumaschinen - Minenmaulwürfe.

Auftakt einer Invasion

„Der Berg Tantiss und Sluis Van sind die erstem Schritte auf unserem Weg zum Sieg über die Rebellion. Ob nun mit oder ohne unseren Jedi-Meister.“
— Großadmiral Thrawn (Quelle)
Thrawn Nkllon1

Luke empfängt die Nachricht von C'baoth während der Kämpfe bei Nkllon

Diese fand er auf dem Bergbauplaneten Nkllon, auf welchem Lando Calrissian ein Bergbauunternehmen leitete. Er ließ die Vollstrecker für die drastischen Bedingungen umrüsten, welche aufgrund der Sonneneinstrahlung auf Nkllon herrschte und entsandte sie, unter der Kontrolle von C'baoth auf ihre Bergungsmission. Auf dieser traf sie für sie zufällig auf Luke Skywalker in seinem X-Flügler sowie Han Solo und Leia im Millennium Falken. In der folgenden Schlacht von Nkllon gelang es der Vollstrecker über vierzig Minenmaulwürfe zu stehlen und verlor selbst nur einige ihrer TIE-Jäger. C'baoth hingegen schätzte sich glücklich, bei diesem geistigen Aufeinandertreffen mit Luke ihn zu der Reise nach Jomark überreden zu können.

C'baoth reiste ab, nachdem er Luke seine Nachricht überbracht hatte. Doch Thrawn entschied, es sei noch nicht an der Zeit, seinen Jedi-Meister zufrieden zu stellen. Zusammen mit einem Abfangkreuzer wartete er auf der kürzesten Route zwischen Nkllon und Jomark auf den Jedi der Neuen Republik. Wie erwartet, erschien auch schon bald Luke in seinem X-Flügler und Thrawn erhoffte sich, nun Skywalker gefangen nehmen zu können. Man könne ja später noch entscheiden, ob man ihn an Meister C'baoth aushändigt, so Thrawn gegenüber Pellaeon. Durch ein geschicktes Manöver jedoch konnte sich Skywalker befreien. Er feuerte zwei Protonentorpedos auf die Traktorstrahlprojektoren der Schimäre ab, sodass der Computer nicht mehr zwischen dem Jäger und den Torpedos unterscheiden konnte. Die Erfassung schaltete auf die Torpedos um und zog sie auf sich zu, während der X-Flügler sich in den Hyperraum flüchtete. Thrawn ließ aufgrund dieses Fehlers den diensthabenden Traktorstrahlbediener, Cris Pieterson, hinrichten. Skywalker hatte mit seinem Manöver jedoch seinen Jäger stark beschädigt, so dass er keinen weiteren Hyperraumflug mehr durchführen konnte.

Schlacht-Myrkr-02

Thrawn ließ einige Sturmtruppen auf Myrkr zurück.

Er wurde kurze Zeit später von Talon Karrde aufgelesen, welcher ihn nach Myrkr brachte. Dort nahm Karrde ihn gefangen, versteckte ihn aber auch als Thrawn auftauchte. Zeitgleich erschienen auch Han Solo und Lando Calrissian auf der Suche nach Informationen und Luke. Zu diesem Zeitpunkt gelang Luke die Flucht aus Karrdes Gefängnis und floh mit einem Skipray-Blitzjäger in den Dschungel von Myrkr, dicht gefolgt von Mara Jade, welche seine Flucht bemerkt hatte. Gegenüber Thrawn vertuschte Karrde diesen Zwischenfall. Beide Maschinen stürzten ab, woraufhin der Großadmiral seine Hilfe bei der Suche nach Überlebenden anbot. Dies blieb jedoch ergebnislos. Thrawn ließ aber einige Sturmtruppen zurück, welche in Hyllyard City Stellung beziehen sollten für den Fall, dass Skywalker hier durch kommen sollte. Er selbst brach zum Rendezvouspunkt mit der Gnadenlos auf um die Vorbereitungen für den Angriff auf Sluis Van abzuschließen.

Luke selber wurde von Mara Jade erneut als Gefangener durch den Dschungel und nach Hyllyard geführt. Karrde seinerseits ließ eine Truppe aus seinen Schmugglern zusammenstellen, die in Hyllyard die Ankunft der beiden erwarten sollten. Mara und Luke stellten sich den Imperialen, gaben sich jedoch als Kopfgeldjäger aus. um nicht erkannt zu werden, entstellte Luke sein Gesicht und deponierte für später sein Lichtschwert in R2-D2s Geheimfach. Han, Lando und Karrdes Schmuggler unter der Führung von Aves und Zakarisz Ghent befanden sich derweil in Hyllyard und hatten sich verschanzt. Zur Ablenkung führten sie Han Solo in Handschellen zu den Imperialen und übergaben ihn und unfreiwillig auch ihre Waffen an die Sturmtruppen.

Schlacht-von-Myrkr-01

Sturmtruppen unter Beschuss

Die Gefangenen wurden durch die Hauptstraße der Stadt geführt und erreichten bald einen riesigen Triumphbogen. Als sie diesen passierten, explodierten die Waffen, welche die Sturmtruppen Karrdes Leuten abgenommen hatten. In der nun entstandenen Verwirrung eröffneten die Schmuggler das Feuer und es entbrannte ein Kampf um Hyllyard City. Dies bemerkten auch die Umliegenden Truppen und eilten ihren Kameraden zu Hilfe. Einer der Chariots erschien im Kampfgebiet und feuerte auf die Schmuggler und schaffte es Lando zu verwunden. Als sich die Imperialen unter den Triumphbogen zurückzogen gab Luke R2 ein Zeichen und dieser schoss das vorher deponierte Lichtschwert aus seinem Geheimfach. Luke schaffte es trotz des Machvakuums dieses zu fangen und schleuderte es gegen die Stützpfeiler des Bogens, der daraufhin zusammenbrach und die Sturmtruppen unter sich begrub. Nach ende des Kampfes verließen Luke, Han und Lando Myrkr an Bord des Falken mitsamt Lukes X-Flügler im Schlepptau Richtung Sluis Van.

Der Feldzug

Sluis Van

„Gut. Wir folgen dem Frachter in genau sechs Stunden und zwanzig Minuten. Ich verlange von allen Schiffen eine letzte Bereitschaftsmeldung... und ich will, dass Sie noch einmal daran erinnern, dass es uns nur darum geht, die Verteidigungseinrichtungen des Systems zu zerstören. Heldentaten und Risiken sind nicht erwünscht. sorgen Sie dafür, dass es jeder versteht, Captain. Wir sind hier, um Schiffe zu erbeuten, und nicht, um welche zu verlieren.“
— Großadmiral Thrawn (Quelle)
Thrawn Tarnfeld

Der Tarnfeldtest

Unwissend über die Ereignisse auf Myrkr setzte Thrawn die Test des neuen Tarnschildgenerators fort. Er hatte einen alten A-Klasse Frachter, die Nartissteu mit diesem Generator ausgerüstet und führte noch einige abschließende Tests durch. Die Techniker der Schimäre bemühten sich, den Schild zum Laufen zu bringen, da die Operation kurz bevorstand, hatten jedoch noch einige Probleme. Um die Zeit zu überbrücken, erfragte Thrawn die neuesten Informationen über Sluis Van. Durch seine Operationen hatte Thrawn bewirkt, dass dort mehr Nachschub durchgeschleust wurde als sonst, sodass sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt einhundertzwölf Kriegsschiffe aufhielten, wovon fünfundsechzig als Transportschiffe genutzt wurden.

Pellaeon zeigte sich hierbei aber besorgt darüber, dass durch das Tarnfeld keinerlei Kommunikation mit dem Schiff und seiner Besatzung möglich sei. Er war der Meinung, dass trotz seiner Zweifel in die Loyalität C'baoths, die Fähigkeiten des Jedi-Meisters äußerst nützlich sein könnten. Thrawn hingegen war ganz anderer Meinung. Man dürfe die Kräfte des Jedi nicht zu oft benutzen, sonst würde er zu sehr Gefallen daran finden und man würde die Kontrolle über ihn verlieren. Widerstrebend akzeptierte Pellaeon dies. Der Test des Tarnschildes jedoch wurde erfolgreich durchgeführt und Thrawn ließ die Flotte zum Sammelpunkt abkommandieren.

Flotte vor Sluis Van

Die Flotte sammelt sich vor ihrem Angriff auf Sluis Van - Eine Armada wie in alten Tagen

Ein dreistausenstel Lichtjahr vor den Werften sammelte sich die Imperiale Flotte. Thrawn hatte es geschafft eine Armada aus fünf Sternzerstörern, zwölf Angriffskreuzern und zweiundzwanzig Carrack-Kreuzern aufzustellen. Zusätzlich standen ihm mehr als 400 TIE-Jäger zur Verfügung. Inmitten der Armada war die Nartissteu, der Frachter, welcher mit dem Tarnfeld ausgerüstet war. Dieser sollte vorausgeschickt werden, um den Angriff einzuleiten. Jedoch wurde durch das Ausbleiben einer Statusnachricht der Admiral über die Situation auf Myrkr bewusst. Da die Einsatztruppe höchstwahrscheinlich ausgelöscht wurde, schlug Pellaeon die Entsendung der Sturmfalke vor, doch brauchte Thrawn jedes Schiff. Außerdem brauche man nur den Zeitplan einzuhalten und die Operation würde erfolgreich sein.

Die Flotte bestätigte und die Nartissteu trat ihre Reise an. Sie traf im Orbit von Sluis Van ein und reihte sich in die Masse von Schiffen. Hier jedoch fiel sie Wedge Antilles auf, welcher sich auf der Larkhess befand. Obwohl eine Untersuchung mithilfe der Sensoren aufzeigte, dass der Frachter leer sei, entschloss sich Antilles seine Staffel startbereit zu machen um die Sache genauer unter die Lupe zu nehmen. Aber bevor Wedge auch nur genauere Untersuchungen anstellen konnte bemerkte er, dass der Frachter sich zwar kaum von der Stelle bewegt hatte, sich jedoch einigen Sternkreuzern näherte. Die Renegaten-Staffel änderte ihren Kurs, doch als sie sich dem Frachter auch nur leicht näherten, explodierte dieser und Wedge konnte auf den Tarnfeld geschützten Container blicken, welcher laut Sensoren eigentlich nicht da sein sollte.

Schlacht Sluis Van 01

Der Überraschungsangriff

Dies änderte sich jedoch abrupt, als sich aus dem Raumschiffwrack etliche TIE-Jäger auf die Piloten der Renegaten-Staffel sowie auf die Werftanlagen stürzten. Zusätzlich flogen aus dem Wrack noch etliche kegelförmige Objekte, welche sich später als Landos Minenmaulwürfe entpuppten. Exakt nach dem Zeitplan verließen auch fünf Sternzerstörer und dutzende kleinerer Schiffe den Hyperraum. Die Schlacht von Sluis Van hatte begonnen. Luke und Han bemerkten dies im selben Augenblick, als der Millennium Falke von den Sternzerstörern unter Beschuss genommen wurde. Die Verteidiger sahen sich einer unerwartet auftauchenden Streitmacht gegenüber, doch war diese Schlacht nicht wie eine der anderen. Anstatt, dass die Armada angriff, um die Republikanischen Schiffe zu vernichten, blieb sie nahezu unbewegt am Ort ihres Eintrittsvektors. Sie hinderten den Feind nur an der Flucht, beteiligten sich aber kaum an den Kampfhandlungen.

Die Hauptlast des Angriffes trugen die TIE-Jäger und die kegelförmigen Minenmaulwürfe. Diese steuerten nämlich auf die unterbemannten und als Frachtschiff umgebauten Kriegsschiffe zu. Wedge Renegaten-Staffel, welche damit beschäftigt war die feindlichen Jäger zu zerstören, musste auch bald herausfinden warum diese das taten. Während die Renegaten-Staffel einige Jäger verfolgte, hatte sich einer der Maulwürfe an die Schiffshülle eines Kreuzers geheftet. Als Wedge die Kreuzer überflog, gab eines der Schiffsgeschütze eine Salve auf seinen Jäger ab. Luke und Han die nun auch bei der Verteidigung der Schiffswerften halfen erkannten nun, das die Imperialen nicht hier waren um die zusammengezogene Flotte der Neuen Republik zu zerstören, sondern um einen Großteil davon zu stehlen um sie für sich zu nutzen.

Als man hinter die Taktik der Imperialen gekommen war begannen der Millennium Falke sowie die Renegaten-Staffel damit Jagd auf die verbliebenen Maulwürfe zu machen. Es gelang ihnen einige von ihnen zu zerstören, bevor diese ihr Ziel erreichten, doch waren schon 43 Schiffe übernommen worden. Als Admiral Thrawn von dem Status seiner Operation erführ, gab er den Befehl, dass sich seine Streitkräfte langsam zurückziehen sollten. Ihr Ziel sei erreicht und die gekaperten Schiffe wären in 15 Minuten in Sicherheit.

Sluis van 2

Die Maulwürfe werden per Fernsteuerung gezündet

Luke und Han versuchten derweil die Schiffe aufzuhalten, jedoch fanden sie keine Möglichkeit sie mit ihrer geringen Feuerkraft zu stoppen. Mit dem Schicksal der Niederlage konfrontiert, kam Han auf eine Idee. Da sie per Funk ferngesteuert wurden, ließ er Lando zu sich in die Kommandokanzel holen. Da nun der Funkverkehr nicht gestört wurde, konnte Lando seine eigenen Steuerkodes benutzen. Han befahl ihm er solle die Maulwürfe in Berieb setzen, da sich somit der Plasmabrenner durch wichtige Schaltkreise und Instrumente brennen würde und die Schiffe somit zum Stillstand kommen würden. Lando sträubte sich zwar ein wenig, weil dadurch würden alle Schiffe schwer beschädigt werden, da sich die Maulwürfe meist in der Nähe der Brücke oder Kontrollzentrale befanden, doch sah er ein, dass es sonst keine andere Möglichkeit gab. Auf Hans Kommando ließ er die Plasmabrenner der Maulwürfe an.

Die entführten Schiffe begannen sich zu schütteln, als sich die Maulwürfe durch die Hüllen fraßen und bei den meisten durchbrachen. Der Großadmiral saß einige Zeit einfach nur da und beobachtete das Geschehen. Die Schlacht war noch nicht zu Ende und tobte weiter um ihn herum. Pellaeon erwartet nun das der Admiral ausrasten würde, jedoch fragte er diesen schlicht, ob die TIE-Jäger zu ihren Hangars zurückgekehrt seien. Pellaeon bejahte dies, woraufhin der Großadmiral den kompletten Rückzug befahl. Pellaeon war verdutzt, da er dachte, dass nun ein Gegenschlag folgen würde, welche diese Niederlage provoziert hatte. Der Chiss konterte jedoch nur, dass es andere Möglichkeiten gäbe, die Flotte zu verstärken. Und so lange Mount Tantiss unter ihrer Kontrolle war, könnten sie gar nicht verlieren.

Die Katana-Flotte

Suche nach einem Mythos

„Sieht man davon ab, dass hin und wieder ein gerissener Schwindler versucht, Karten mit den angeblichen Koordinaten der Flotte zu verkaufen, hat man nie wieder von ihr gehört.“
— Talon Karrde (Quelle)
Angriff Myrkr 3

Sturmtruppen untersuchen Karrdes Basis

Kurz nach den Ereignissen bei Sluis Van brach die Schimäre erneut nach Myrkr auf, um Karrde für seinen Verrat zu bestrafen. Zusätzlich betrachtete der Großadmiral dies als eine gute Gegelegheit zur Schulung seiner Bodentruppen. Gegenüber Pellaeon äußerte er, dass das Imperium bald gut Ausgebildete Truppen brauchen würde um Planeten der Republik erneut für das Imperium zu erobern. Deshalb hielt er sie nichts zurück als sie Karrdes ehemaliges Versteck stürmten, obwohl Thrawn bereits ahnte, dass dieser nicht mehr dort sein würde. Thrawn wusste scheinbar sofort, dass sich Karrde mitsamt seines Schiffes hinter einem Asteroiden versteckt hielt. Als er dies Pellaeon erzählte, fügte er noch hinzu, dass er den Felsbrocken nicht mit den Sensoren abtasten solle, da dies den Frachter nur vertreiben würde, und Thrawn etwas anderes mit ihm vor hatte.

Zeitgleich mit dem Angriffsbefehl der Bodentruppen, hatte Thrawn mit seinem Kom die Bezwinger gerufen, einen Abfangkreuzer, welche Karrdes Schiff einfange sollte. Jedoch hatte Mara Jade eine Vorwarnung und begann damit das Schiff aus dem System zu manövrieren kurz bevor die Bezwinger aus dem Hyperraum viel. Die Wilder Karrde floh mitsamt ihrer Mannschaft bevor die Bezwinger ihre Gravitationsprojektoren hochfahren konnte. Thrawn zeigte sich von solch einem Manöver durchaus beeindruckt. Die Neue Republik hatte ihrer Seits noch mit den Verwüstungen von Sluis Van zu kämpfen. Thrawns Ziel durch Kaperung nach neue Kriegsschiffe für die Flotte zu gelangen, schlug hier fehl. Dennoch brauchte er mehr Schiffe, um seinen Feldzug gegen die Neue Republik weiterzuführen. Da die Versuche Schiffe über Schmugglerbanden und andere kriminelle Elemente zu beziehen nicht sehr erfolgreich verliefen, machte sich der Großadmiral daran anderweitig an Kriegsschiffe zu kommen.

Die Noghri

„.“
—  (Quelle)

Rückkehr einer Legende

„.“
—  (Quelle)

Eine Galaxis in Flammen

„.“
—  (Quelle)

Angriff auf Coruscant

„.“
—  (Quelle)

Verrat auf Wayland

„.“
—  (Quelle)

Entscheidung bei Bilbringi

Der letzte Schachzug

„Unglücklicherweise ist die Delta-Quelle zum Schweigen gebracht worden. Aber wir brauchen keine Bestätigung. Dies ist der Plan der Rebellen, und wir werden nicht unseren Vorteil riskieren, indem wir so etwas Auffälliges tun und die Präsenz unseres Geheimdienstes verstärken. Sie glauben, mich getäuscht zu haben. Unsere wichtigste Aufgabe ist es jetzt, sie in diesem Glauben zu belassen. Schließlich, Captain, macht es keinen Unterschied, ob wir sie auf Tangrene oder Bilbringi zerschmettern. Nicht den geringsten Unterschied.“
— Großadmiral Thrawn (Quelle)

Ein meisterhafter Plan

„Keine Panik, Captain. Wir sind noch nicht besiegt. Nicht auf lange Sicht.“
— Großadmiral Thrawn (Quelle)

Ergebnis

„Aber,... es war ein meisterhafter Plan.“
— Großadmiral Thrawns letzte Worte (Quelle)

Nachwirkung

Die Neue Republik

„Thrawn hat gezeigt, dass die Neue Republik nicht unbesiegbar ist, und Sie sind dabei zu beweisen, dass sie nicht so mächtig ist, wie ihr das lieb wäre.“
— Ysanne Isard zu Delak Krennel (Quelle)

Das Imperium

„Wir sind das Imperium, Admiral. Und das Imperium kapituliert nicht.“
— Moff Bemos zu Admiral Gilad Pellaeon 19 NSY (Quelle)

Thrawns Erbe

„Der Zeitpunkt, an dem Thrawns taktisches Genie uns noch hätte nützen können, liegt ... wie lange zurück? Fünf Jahre? Sieben? Zehn? Was könnte er jetzt noch ausrichten, außer Panik zu verursachen und uns die Neue Republik auf den Hals zu hetzen?.“
— Admiral Gilad Pellaeon 19 NSY (Quelle)

Liste der Schlachten

Erben des Imperiums

Die Dunkle Seite der Macht

Das letzte Kommando

Hinter den Kulissen

Mit dem Erscheinen des Essential Atlas und der darin enthaltenen Beschreibung des Feldzuges ergab sich ein Widerspruch mit der Kurzgeschichte Glanz und Glorie. Während in letzterer beschrieben wurde, dass die Pentastar-Koalition Thrawns Feldzug komplett ignorierte, heißt es im Atlas, dass Ardus Kaine zustimmte, einer temporären Allianz mit Thrawn beizutreten.

Quellen

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