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Watto

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Watto
Watto
Beschreibung
Spezies:

Toydarianer

Geschlecht:

Männlich

Augenfarbe:

Orange

Körpergröße:

1,37 Meter

Biografische Daten
Heimat:

Tatooine

Beruf/Tätigkeit:

Schrotthändler

„Ich bin Toydarianer! Geistige Tricks funktionieren bei mir nicht, nur Geld! Kein Geld, keine Ersatzteile, kein Geschäft.“
— Watto mit Qui-Gon Jinn. (Quelle)

Watto war ein führender Schrotthändler in Mos Espa auf dem Planeten Tatooine. Trotz seiner schlechten Manieren und der fraglichen Qualität seiner Ware konnte er mit seinem Ersatzteilhandel enorme Gewinne erzielen. Er war der ehemalige Besitzer der Sklaven Shmi Skywalker und ihres Sohns Anakin Skywalker. Nach einer Wette mit dem Jedi Qui-Gon Jinn verlor Watto seinen begabtesten Sklaven Anakin und geriet in eine finanzielle Krise, von der er sich niemals wieder erholen konnte.

Watto gehörte zur Spezies der Toydarianer und bewegte sich fliegend fort. Eine Besonderheit dieser Spezies ist die Immunität gegenüber geistigen Einflüssen der Macht.

Biografie

Weg zum Erfolg

Als Watto sich in Mos Espa auf dem Planeten Tatooine niederließ, eröffnete er früh einen Ersatzteilhandel. Schnell kam Watto mit den einheimischen Jawas in Kontakt, die sich ebenfalls für Schrott jeglicher Art interessierten. Watto freundete sich mit ihnen an und erlernte dabei wertvolle und gewinnbringende Möglichkeiten, wie man den besten Schrott beschafft und ihm dabei ein neuwertiges Aussehen verleiht. Trotz der zweifelhaften Qualität dieser Ersatzteile bot er diese als Ware in seinem Ersatzteilhandel feil und hatte mit dieser Methode Erfolg. Nun brauchte er die Jawas nicht mehr und kehrte ihnen den Rücken. Zusätzlich zeigte er sie an, um sie nicht wieder zu sehen.

Sein Geschäft florierte, und rasch konnte sich Watto zu einem herausragenden Schrotthändler hocharbeiten, der den besten Handel in der Stadt betrieb. Seine Geldschulden, die er für die Eröffnung seines Ladens aufnahm, konnte er innerhalb eines Jahres begleichen. Watto legte stets schlechte Manieren an den Tag, beschimpfte seine Kunden und verkaufte schlecht verarbeitete und oft auch nicht funktionierende Ware. Doch war er zweifellos intelligent und verstand es, mit den Hutten ins Geschäft zu kommen, was schließlich sein Mittel zum Erfolg gewesen war.

Schmutzige Geschäfte

Watto war ein ehrgeiziger Toydarianer, der immer unzufrieden durch seinen Laden wanderte und der Meinung war, dass etwas fehle. Er hielt fest an der Überzeugung, dass er von Jawas um die beste Ware beraubt wurde. In der Tat war es aber seine Wett-Leidenschaft für Podrennen, die seinen Gewinn drastisch schmälerten. Dies wollte sich Watto niemals eingestehen und redete sich ein, dass unfähige Sklaven seinem Erfolg im Weg stünden. Einige Male konnte Watto auch bei seinen Wetten Erfolg erzielen und gewann beträchtliche Beträge. Einmal gelangte Watto auf diese Weise in den Besitz zweier Sklaven, die er Gardulla dem Hutten abnahm. Es handelte sich um Shmi Skywalker und ihrem Sohn Anakin Skywalker.

Diese zwei Sklaven waren das, was Watto schon immer gesucht hatte: Sie waren fleißig, anspruchslos und überaus geschickt im Umgang mit Technik. Shmi bekam die Heimarbeit, Platinen zu reinigen und zu reparieren, wogegen ihr Sohn Anakin in Wattos Laden aushalf. Anakin war für Watto der perfekte Sklave, da er kaputte Droiden und Maschinen, die selbst die Jawas für nutzlos erklärten, wieder instand setzen konnte. Der Junge ließ Wattos ohnehin hohe Gewinne blitzartig in die Höhe schnellen, da Watto bei jeder Kleinigkeit enorm einsparen konnte. Dafür gewann Anakin ein außerordentliches Vertrauen von Watto, der ihn deshalb häufig zu Jawa-Auktionen schickte. Watto wusste, Anakin würde auch mit wenig Geld in der Tasche mit sehr guter Ware zurückkehren.

Eines Tages kam Watto auf eine Idee, wie er noch mehr aus Anakin herausholen könnte. Von Gardulla hatte Watto erfahren, dass Anakin mit einem Podrenner umgehen konnte, und der Toydarianer nutzte diese Fähigkeit, um bei Pod-Wetten höhere Gewinnchancen zu erzielen. Watto wusste genau, dass Anakin in keinem Rennen gewinnen konnte, doch brachte er viele seiner Freunde dazu, ihre Wettgelder auf Anakin zu setzen, indem er selbst geringe Beträge auf den Jungen spielte. Tatsächlich setzte Watto aber zusätzlich weitaus höhere Gelder auf echte Konkurrenten. Durch diesen Schwindel büßte Watto zwar an Ansehen ein und verlor einige seiner Freunde, doch konnte er große Wettgewinne einfahren. Im Jahr 34 VSY ging er zu einer Schrottauktion und hinterließ Anakin eine große Liste mit Dingen zur Abarbeitung. Da Anakin mit seiner Freundin Amee unterwegs war, blieb er vom anschließenden Sklavenraub Krayn verschont.

Begegnung mit Qui-Gon Jinn

„Haltet ihr euch für so eine Art Jedi, dass ihr mit der Hand so herumwedelt?“
— Watto zu Qui-Gon Jinn (Quelle)
Watto Geistestrick

Watto durchschaut Qui-Gon Jinns Geistestrick.

Als der Jedi Qui-Gon Jinn 32 VSY mit Padmé Amidala und dem Otollo Jar Jar Binks den Laden betrat, um Ersatzteile für einen T-14 Hyperantrieb zu erwerben, wurde Watto sogleich misstrauisch. Die Fremden waren Watto sehr unsympathisch, und die Tatsache, dass Qui-Gon ihn mit der Macht beeinflussen wollte, war für Wattos Vertrauen gegenüber dem Jedi nicht gerade zuträglich. Schon allein aus dem Grund, weil Qui-Gon nicht genug Geld anbot, verweigerte Watto den Handel. Nachdem Qui-Gon die Talente des jungen Anakin erkannte und dabei herausfand, dass Anakin einen Podrenner gebaut hatte, kehrte er zurück zu Wattos Geschäft und machte ihm ein Angebot: Der Jedi gab an, einen Podrenner gewonnen zu haben, den nun Anakin im kommenden Boonta-Eve-Classic fliegen sollte. Watto sah seine Chance gekommen, viele Besucher über den Tisch zu ziehen, und da Watto selbst keinen Podrenner hatte, um Anakin antreten zu lassen, stimmte er Qui-Gons Vorschlag zu. Qui-Gon erklärte die Wette so, dass der Toydarianer in jedem Fall Anakins Startgebühr bezahlen müsste. Sollte Anakin im Boonta-Eve verlieren, so bekäme Watto das königliche Raumschiff der Fremden. Im Falle von Anakins Gewinn musste sich Watto verpflichten, die erforderten Ersatzteile herauszurücken. Dafür bekäme er dennoch Anakins Siegerprämie und würde in jedem Fall einen Gewinn einstreichen. Für Watto war klar, dass dies das Geschäft seines Lebens war.

Einige Stunden vor Rennbeginn wollte Qui-Gon eine weitere Wette abschließen. Watto war erstaunt, als der Jedi ihm anbot, die Sklaven Shmi und Anakin gegen einen Podrenner zu verwetten. So müsste Anakin seinen Konkurrenten Sebulba schlagen, um die Freiheit aus seinem Sklavendasein zu erlangen. Watto war allerdings der Meinung, dass ein Podrenner keine zwei Sklaven Wert war und wollte deshalb nur einen der beiden verwetten. Er ließ den Glückswürfel entscheiden, ob nun die Mutter oder ihr Sohn im Falle von Wattos Niederlage die Freiheit erlangen sollte. Qui-Gon beeinflusste den ohnehin manipulierten Würfel, sodass die Wette einzig für Anakin galt. Später, als das Rennen begann, setzte Watto siegessicher hohe Wetteinsätze auf seinen Favoriten Sebulba. Doch Sebulba verlor das Rennen und zu allem Übel gewann es Anakin. Somit hatte Watto nicht nur seinen geschätzten Sklaven verloren, sondern auch ein Großteil seines Vermögens.

Diese Niederlage wollte sich Watto nicht eingestehen, und so beschuldigte er Qui-Gon des Betrugs. Er würde seinen Wetteinsatz nicht einlösen, da der Jedi anscheinend mit unfairen Mitteln vorgegangen war. Qui-Gon wusste, wie man den Toydarianer Angst machte und drohte damit, sich an die Hutten zu wenden, sollte Watto seine Wettschulden nicht einlösen wollen. Mit dieser Bemerkung ließ Qui-Gon den verärgerten Watto zurück. Kurz darauf wandte sich Gardulla an Watto, die sich von Anakin höchst beeindruckt zeigte. Sie wollte den Jungen zurückkaufen und bot dem Schrotthändler dafür 50.000 Peggats. Die Lösung aus seiner finanziellen Krise vor Augen überlegte Watto, wie er Anakin wieder in seinen Besitz bringen konnte, um das Geschäft mit Gardulla wahrnehmen zu können. Ein paar Schlägertypen, die von Watto angeheuert wurden, sollten Qui-Gon auf dem Weg zu dessen Geschäft überfallen. Doch die Schläger konnten überwältigt werden und Watto sah ein, dass er Anakin hergeben und dessen Ortungsgerät ausschalten musste.

Finanzielle Krise

„Na, du bist aber hochgesprossen, hä? Ein Jedi! Was sagt man dazu!“
— Watto zu Anakin (Quelle)
Watto Wiedersehen

Watto zeigt sich erfreut Anakin wiederzusehen.

Watto konnte sich nach der verlorenen Wette mit Qui-Gon Jinn nie wieder erholen. Anakins Verlust trieb Wattos Geschäft vollends in den Ruin, da der Junge für den Toydarianer in den letzten Jahren zu einer Selbstverständlichkeit geworden war. Watto war außerstande, Reparaturen an Droiden und Maschinen vorzunehmen, und er hatte auch nicht die nötigen Fachkenntnisse, um das Geschäft allein fortzuführen. Durch seinen jahrelangen Schwindel bei Pod-Wetten, den er mit Anakins Hilfe betrieben hatte, war Wattos Ruf schon lange nicht mehr der beste. Viele seiner Bekannten und Kunden hassten ihn deswegen. So wuchsen seine Schulden, und Watto fing sich immer mehr Ärger mit seinen Gläubigern ein. Der Schuldenberg wuchs unaufhörlich, und Watto wusste, dass er niemals wieder an seine alten Erfolge anknüpfen konnte.

Sein letztes lukratives Geschäft war der Verkauf von Shmi Skywalker an Cliegg Lars. Der Feuchtfarmer bot Watto eine beträchtliche Summe an, und Watto konnte einen großen Gewinn einstreichen. Später erfuhr Watto, dass Shmi freigelassen und von Cliegg zur Frau genommen wurde. Viele Jahre später kehrte Anakin nach Tatooine zurück und traf dabei seinen alten Sklaventreiber. Watto hoffte, dass Anakin ihm aus der Patsche helfen würde, doch in dieser Annahme hatte er sich getäuscht. Anakin wollte lediglich wissen, was mit seiner Mutter geschehen war. Nachdem Anakin erfahren hatte, dass sich Shmi in einer Feuchtfarm in der Nähe der Jundland-Wüste aufhielt, reiste er ab und ließ Watto zurück.

Weiterhin ist bekannt, dass er sein Geschäft noch in den Jahren nach der Zerstörung des ersten Todessterns betrieb. Nachdem er sich entschlossen hatte, sich zur Ruhe zu setzen, übergab er die Eigentümerschaft seines Ersatzteilhandels an Wald.

Hinter den Kulissen

Watto Konzept

Ein früher Konzeptentwurf von Watto.

  • Die ersten Konzeptentwürfe, die für Watto angefertigt wurden, zeigten den Toydarianer als vollgefiederten Vogel mit Schnabel. Während der weiteren Produktionsphase zu Die dunkle Bedrohung wurden diese Entwürfe weiter ausgearbeitet, sodass Federn und Schnabel komplett wegfielen. Die Synchronisation des Charakters, der vollständig am Computer animiert wurde, erwies sich durch dessen abstehende Zähne als sehr aufwändig. Um die Arbeit zu erleichtern, entfernten die Animationskünstler einige von Wattos Eckzähnen und ließen ihn lediglich aus dem Mundwinkel sprechen. Diese Sprechweise wurde zu einem charakteristischen Merkmal Wattos.
  • Im englischen Original wird Watto von Andrew Secombe gesprochen, in der deutschen Version von Udo Schenk.
  • Watto taucht im Spiel Star Wars Galaxies auf und hat dort wieder eine Schrotthandlung auf Tatooine in der Nähe von Jabbas Palast, in der er dem Spieler einige Quests gibt.
  • In der nicht-kanonischen Comicgeschichte Old Wounds begegnet Watto 16 VSY dem Sith Darth Maul in Cyborg-Gestalt. Er wird von diesem über Obi-Wan Kenobi ausgefragt und anschließend getötet.
  • Im Spiel LEGO Star Wars – Die komplette Saga kann man auch mit Watto als Legofigur spielen.

Quellen

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