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Zann-Konsortium

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Zann-Konsortium
Zann-Konsortium
Allgemeine Informationen
Gründer:

Tyber Zann

Anführer:
Besondere Mitglieder:
Sitz:

Ryloth, Hypori, Saleucami, Kamino (früher), Felucia (früher)

Historische Daten
Gründungsjahr:

Zwischen 19 VSY und 1 VSY

Auflösung:

Zwischen 19 VSY und 1 VSY

Wiederaufnahme:

0 NSY

Zugehörigkeit:

Unabhängig

Das Zann-Konsortium (kurz auch einfach nur Konsortium genannt) war eine kriminelle Organisation, bei deren Gründer und Namensgeber es sich um Tyber Zann handelt. Das Konsortium arbeitete mit kriminellen Mitteln wie Bestechung, Piraterie und Sklaverei, um seinen Machtbereich zu vergrößern. Es setzte eine Vielzahl an Schiffen und Fahrzeugen, wie z. B. Angriffsschiffe der StarViper-Klasse, Skipray-Blitzjäger und Canderous-Sturmpanzer ein, um seine Interessen durchzubringen.

Geschichte

Gründung und Fall

Das Zann-Konsortium wurde von Tyber Zann mit dem Ziel gegründet, eine Verbrecherorganisation zu erschaffen, die die Organisation Schwarze Sonne an Macht übertreffen solle. Außerdem wollte er das Galaktische Imperium dafür büßen lassen, dass sie in der Imperialen Akademie sein taktisches Genie nicht erkannt und ihn daraufhin durchfallen lassen haben. Die führenden Personen im Konsortium waren Tyber Zann und sein höchster Offizier, Urai Fen, ein erfahrener Krieger, der die Macht spüren konnte.

Das Konsortium ging zunächst ein Bündnis mit Jabba dem Hutten ein. Zusammen konnten die beiden Kriminellen ihre Organisationen weiter ausbauen. Tyber hatte jedoch nie Interesse an einem langfristigen Bündnis gehabt, sodass er ein von Jabba erworbenes Artefakt stehlen wollte. Zuerst besiegte er den erhabensten Strategen über Mandalore. Daraufhin konnte er einen Schwarzmarkt auf Nal Hutta etablieren. Nun sammelte er seine Truppen auf Ryloth und flog, als Schiff Jabbas getarnt, nach Felucia. Dort wollte Jabba das Artefakt an das Imperium verkaufen. Es gelang den Truppen zu landen und sie machten sich auf den Weg zum Artefakt. Aufgrund schwerer imperialer Verteidigung, mussten Urai und Tyber sich alleine zum Artefakt schleichen. Tyber schickte Urai mit dem Artefakt weg und ließ sich festnehmen. Er wurde nach Kessel gebracht. Daraufhin wurde das Konsortium kopflos und zerbrach.

Wiederaufnahme

„Die Partnerschaft mit Jabba war ein Fehler. Keine Bündnisse mehr. Wir machen das auf unsere Art. Wir korrumpieren die Planeten einen nach dem anderen und zermalmen alle, die sich uns in den Weg stellen.“
— Tyber über Jabbas Verrat (Quelle)
Tyber-Kessel

Tyber im Gefängnis auf Kessel

Im Jahr 0 VSY reiste Urai mit den Schmugglern Han Solo und Chewbacca nach Kessel, um Tyber Zann zu befreien. Tyber leitete einen Häftlingsaufstand ein und konnte mit Urai auf dem Schiff der Schmuggler entkommen. Von Kessel reisten sie nach Ryloth, da sich dort die einzige verbliebene Basis des Konsortiums befand. Von dort wollte Tyber seine Verbrecherorganisation wieder aufbauen. Als erstes schickte er Urai nach Honoghr, damit dieser dort einige Noghrilager vernichten und den Flottenkommandant Malinth töten konnte. Die Nachricht von der Rückkehr des Konsortiums begann sich zu verbreiten, doch Tyber wollte diesen Prozess noch beschleunigen. Deshalb richtete er eine Verbrecherorganisation auf Shola ein. Nun brauchte die Organisation neue Schiffe und Tyber wollte deshalb die Mandalorianer überfallen. So konnte er Mandal Hypernautics auf seine Seite ziehen.

Durch die Vernichtung eines der bekanntesten Clanführer auf Mandalore bekam das Zann-Konsortium Zugriff auf mehrere Schiffe von einem auf Mandalore beheimateten Unternehmen. Nachdem die Rebellen den Ersten Todesstern vernichtet hatten, gelang es Tyber und Urai durch Korruption und Kämpfe, eine Flotte nach Yavin IV zu bringen. Dort konnten sie die Datenkapseln des zerstörten Todessterns bergen. In der ersten befanden sich nur Aufzeichnungen von Diskussionen und Beratschlagungen hochrangiger, imperialer Offiziere. In der zweiten fanden sich Pläne einer Superwaffe namens Eclipse I, dem neuen Flaggschiff des Imperators, das bei Kuat gebaut wurde. Die dritte Kapsel enthielt Informationen über die Privatarchive Palpatines. Aus der vierten entnahm Tyber Informationen über die neuen Schiffstypen, der Vengeance-Fregatte und den Zerstörer der Aggressor-Klasse. Diese Schiffe ließ er von Mandel Hypernautics bauen, genauso sein neues Flaggschiff, die Merciless. Auch konnten sie dem Schwarzmarkt auf Kuat unter die Arme greifen, sodass Tyber dort die Disruptor-Technologie zur Verbesserung seiner Streitkräfte erwarb.

Gegen Jabba und die Schwarze Sonne

„Jabba! Wie fühlt man sich auf so einer Wüstenwelt? Seid Ihr immer noch nicht tot und vertrocknet? Schade. Und jetzt verschwindet aus meiner Frequenz!“
— Tyber zu Jabba (Quelle)
Tyber-Hypori

Tyber und Jabba auf Hypori

Nun wurden immer wieder Sabotagen auf dem Gebiet des Konsortiums verübt. Es stellte sich heraus, dass Jabba für diese Taten verantwortlich war. Dieser tauchte kurz danach auch in Tybers privatem Kanal auf. Tyber schickte Urai Fen zu Jabbas Sendeanlage auf Saleucami und es gelang dem Talortai, diese zu übernehmen. Dort fand Urai Informationen über eine Droidenfabrik auf Hypori, die das Konsortium erobern konnte, um Jabba in die Knie zu zwingen. Daraufhin konnten sie den Droidekas Mark II einsetzen. Dieser war eine verbesserte Version der in den Klonkriegen von der Konföderation unabhängiger Systeme eingesetzten Droidekas. Nach der Niederlage Jabbas konnte sich Tyber wieder dem Sith-Artefakt zuwenden. Er machte einige machtsensitive Wesen auf Dathomir ausfindig. Tyber und Urai landeten auf dem Planeten und befreiten die Hexe Silri. Die Nachtschwester war bereit, Tyber zu unterstützen – als Gegenleistung für ihre Befreiung. Zusammen vernichteten sie das Quartier des imperialen Gouverneurs. Als dieser sich ergab, tötete Silri ihn mit ihrer Lichtpeitsche.

Später hinterließ das Konsortium bei einem Überfall auf die Tibannagas-Plattformen auf Bespin belastende Beweise, dass Prinz Xizor hinter dem Überfall stecken würde, was zu dessen Hinrichtung durch Darth Vader beitrug. Bei jener Mission lud der Kopfgeldjäger IG-88 Sicherheitsdaten über die imperiale Blockade von Kuat herunter.

Das Imperium

„Thrawn. Ich wusste, dass Ihr immer noch in meinem Schatten lauert.“
— Tyber und Thrawn treffen aufeinander (Quelle)

Silri, die das Artefakt untersucht hatte, belog Tyber und behauptete das Artefakt wäre eine normale Sternkarte. Xizor hatte vor seinem Tod ein Treffen mit einem imperialen Kontaktmann organisiert. Nun wurde Tybers Flaggschiff die Merciless fertig gestellt, das er bei dem Treffen über Carida einsetzte. Dort stellte sich der Kontaktmann als Großadmiral Thrawn heraus. Bossk, den Tyber zum Treffen mitgenommen hatte, stahl das Artefakt und nahm Kurs auf die Admonitor, Thrawns Flaggschiff. Silri war außer sich, als sie von dem Diebstahl des Artefakts erfuhr. Tyber schaltete sie zwar aus, weil sie ihn belogen hatte, doch ließ er sich nicht aufhalten und bereitete sich auf den Einbruch in die Privatarchive des Imperators vor. Bei diesem Einbruch bekamen sie weitere Sicherheitsdaten und das Artefakt in die Hand.

Schlacht von Kuat

Die Schlacht von Kuat

Den Höhepunkt seiner Macht erreichte das Konsortium als Tyber nach der Schlacht von Endor, in der Palpatine und Vader starben, mit einer großen Raumflotte über Kuat auftauchte und sich augenscheinlich mit den ebenfalls anfliegenden Rebellen verbündete. Diese Maßnahme war nötig um die große Imperiale Flotte und drei Raumstationen der Cardan V-Klasse zu vernichten. Als das Konsortium die Eclipse I enterte, erkannten die Rebellen, dass Tyber sie hinters Licht geführt hatte. Mit Hilfe der Eclipse I konnten sie die Rebellen vertreiben. Als nun der Supersternzerstörer Annihilator aus dem Hyperraum sprang, fiel der Superlaser der Eclipse I aus. Der Supersternzerstörer konnte trotzdem durch Tybers Flotte zerstört werden und nun trat auch das Imperium den Rückzug an. Durch diese Daten auf der Eclipse I standen dem Konsortium Unmengen an Credits und andere wichtige Daten zur Verfügung.

Was danach mit dem Konsortium geschah, ist unbekannt.

Organisation

Verderber

Ein Verderber

Das Zann-Konsortium war recht einfach strukturiert. Kopf des Konsortiums war sein Gründer Tyber Zann, der von seinem Freund und Vertrauten Urai Fen nach Kräften unterstützt wurde. Der Talortai war für zahlreiche Missionen im Auftrag Tybers verantwortlich und damit auch maßgeblich am Aufstieg des Konsortiums beteiligt. Tyber wirkte eher selten bei Missionen auf Planeten mit, er organisierte die Raumschlachten und leitete diese. Des Weiteren besorgte er dem Konsortium viele wichtige Informationen. Drei weitere wichtige Personen für das Verbrecherimperium waren Silri, Bossk und IG-88. Bossk half Tyber gegen eine hohe Bezahlung auf Hypori bei der Bekämpfung Jabbas und in der Schlacht von Carida. IG-88 war an der Mission auf Bespin beteiligt. Dort stahl er Informationen über das Imperium. Silri spielte neben Tyber und Urai die zentralste Rolle im Zann-Konsortium. Sie wurde auf Dathomir von Urai und Tyber befreit; daraufhin war sie verpflichtet, die beiden zu unterstützen. Sie untersuchte das Sith-Artefakt, welches Tyber Jabba gestohlen hatte. Auch Verderber spielten eine wichtige Rolle für das Konsortium, da sie Korruption in der Galaxis verbreiteten.

Streitkräfte

Canderous-Aktion

Zwei Canderous-Sturmpanzer

Die Streitkräfte des Zann-Konsortiums setzten sich aus Infanterietruppen und Fahrzeugen, sowie den Kampfdroiden Droideka Mark II zusammen. Den Hauptteil der Infanteristen bildeten die Grenadiere, welche mit Granatwerfern ausgerüstet waren. Neben ihnen gab es auch noch die Sturmsöldner, welche im Laufe der Geschichte mit Disruptoren ausgerüstet wurden. Zu den Fahrzeugen gehörten neben dem leichten Mobilen Raketenwerfer auch die schweren MZ-8 Impulsgeschütz- und die Canderous-Sturmpanzer. Eine Besonderheit bildete der F9-TZ Tarntransporter. Dieser konnte sich über längere Zeit hinweg tarnen und ermöglichte es den Konsortiums-Truppe so, ungesehen in feindliche Lager einzudringen.

Die Raumtruppen des Zann-Konsortiums basierten weitgehend auf exotischen Spezialwaffen, wie Massentreiber, Ionen-Plasma-Geschütze und ähnliches. So waren z. B. die Vengeance-Fregatten mit Massentreibern ausgestattet und die Aggressor-Klasse Zerstörer führten Ionen-Plasma-Geschütze. Auch Buzz-Droiden fanden ihre Verwendung.

Siehe auch

Quellen

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