Darth Bane

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Dieser Artikel behandelt den Sith Darth Bane; für die gleichnamige Romanreihe siehe Darth Bane (Romanreihe).


Darth Bane
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

männlich

Augenfarbe:

Gelb

Körpergröße:

2 Meter

Besondere Merkmale:

haarlos[1]

Biografische Daten
Geburtsdatum:

1026 VSY[2]

Heimat:

Apatros[2]

Beruf/Tätigkeit:
Meister:
Schüler:

Darth Zannah[3]

Zugehörigkeit:
„Es sollen zwei sein, nicht mehr, nicht weniger. Einer, um die Macht zu verkörpern, und einer, der danach giert.“
— Darth Bane (Quelle)

Darth Bane, geboren unter dem Namen Dessel, war ein Sith-Lord der 1000 Jahre vor der Schlacht von Yavin zur Zeit der Neuen Sith-Kriege lebte. Bleibenden Ruhm erlangte Bane dadurch, dass er den Sith-Orden grundlegend reformierte und durch die Regel der Zwei die Grundlage für die Machtübernahme Palpatines am Ende der Klonkriege legte.

Nach einer harten Kindheit und Jugend in den Cortosis-Minen von Apatros verschlug es Dessel zu den Streitkräften der Sith, wo er sich bei den Zwielichtkriegern bis zum Rang eines Seargent hocharbeitete. Aufgrund eines überragenden Sieges wurde er von Lord Kopecz in die Sith-Akademie auf Korriban aufgenommen und wurde dort fortan in den Lehren der Dunklen Seite unterwiesen. Als die entscheidende Schlacht auf Ruusan näherrückte, erkannte Bane, dass die Bruderschaft der Dunkelheit eine Perversion der ursprünglichen Lehre der Sith darstellte, verlieh sich selbst den Titel „Darth“ und verließ die Akademie. Gestärkt durch das Studium des Vermächtnisses Darth Revans entwarf er einen Plan zur Vernichtung der verbleibenden Sith, den er schließlich durch die Gedankenbombe während der Siebten Schlacht von Ruusan ausführen konnte.

Anschließend nahm er die junge Zannah zu seiner Schülerin und reiste auf der Suche nach weiteren verschollenen Sith-Lehren unter anderem nach Dxun. Sein eigenes Vermächtnis überdauerte in Form eines Holocrons bis ins Jahr 130 NSY, in dem Darth Krayt den Rat der Lords Bane, Nihilus und Andeddu suchte.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

[Bearbeiten] Zeit auf Apatros

Bane wurde als Dessel auf dem Planeten Apatros geboren, sein Vater war der Minenarbeiter Hurst, dieser machte Bane dafür verantwortlich, dass dessen Mutter bei seiner Geburt starb. Fortan ließ Hurst keinen Tag vergehen, ohne Bane dafür zu bestrafen, was er seiner Mutter antat. Bane ließ dies über sich ergehen, für ihn waren jedoch die körperlichen Missetaten seines Vaters an ihm bei weitem nicht so schlimm, wie der Name den sich Hurst für seinen Sohn ausdachte. Hurst nannte ihn stets, wenn er betrunken war, Bane, den Fluch der auf seinem Leben lag, der Fluch der den Tod seiner Frau verantworten zu hatte, der Fluch welcher ihn zu einem Leben auf Apatros verurteilt hatte. Für Bane stand dieser Name in seiner Kindheit für alle Ängste, die sich ein Kind vorstellen konnte, welche unter anderem die Angst davor war, seinen Vater zu enttäuschen oder von ihm verlassen zu werden, doch währte diese nicht mehr all zu lange, da er bereits im Alter von dreizehn Jahren begann im Bergwerk zu arbeiten. Die Schichten im Bergwerk dauerten zehn Standardstunden, was auf Apatros der halbe Tag war. Die Arbeit im Bergwerk war schwer und anstrengend, hinzu kam, dass die Freunde seines Vaters ihn bei jeder Gelegenheit schikanierten, unter ihnen auch Gerd, welcher sich besonders mit Bane stritt. Doch machten Bane die körperlichen Arbeiten von Tag zu Tag stärker.

Fünf Jahre vergingen und aus dem kleinen dreizehnjährigen Bane war ein Mann geworden, welcher durch die viele Arbeit an Muskelmasse zugelegt hatte, jedoch war Bane noch nicht so stark um seinem Vater zu trotzen. Es kam wieder der Tag, an dem sich sein Vater direkt nach der Arbeit betrank. Bane saß am Tisch und aß, dies nutzte sein Vater aus um einen Streit anzufangen. Er warf Bane vor, zu viel zu essen und dass er anfangen müsste, Doppelschichten zu arbeiten um ihn zu ernähren, darauf sagte ihm Bane, dass er genauso lange arbeiten würde wie er. Dies war für Hurst zu viel und er stürzte sich auf Bane und packte ihn bei den Handgelenken. Bane versuchte sich noch zu wehren, doch kam er gegen seinen zwanzig Kilo schwereren Vater noch nicht an. Bane provozierte seinen Vater noch weiter, was diesen nur noch wütender machte, und ihn schließlich Bane verprügelte. In der folgenden Nacht lag Bane noch wach, als sein Vater schlief und hatte nur einen Gedanken, die Hoffnung, dass sein Vater sterben würde. Am nächsten Morgen stellte Bane fest, dass sein Vater in der Nacht verstarb, die Ärzte kamen zum Urteil das er einen Herzanfall hatte, welcher ihn zum Verhängnis wurde.[2]

Bane schuftete auch die nächsten fünf Jahre in den Minen Apatros, bis es zu einem entscheidenden Tag in seinem Leben kam. Am fünften Todestag seines Vaters geriet er in einen Streit mit Gerd, seines Vaters ehemals besten Freundes. Dieser Streit artete in eine heftige handgreifliche Auseinandersetzung aus, in welcher Bane Gerd den Daumen abbiss. Die Rechtssprechung auf Apatros sah es vor, dass Bane ebenso lange aufhören musste zu arbeiten wie Gerd. Dies bedeutete für Bane eine herbe Einbuße von Credits und so ging er in die Cantina des Neimoidianers Groshik. Dort ging er zur Theke und verleibte sich einige Drinks ein, mit Groshik unterhielt er sich über die Geschehnisse und über die auf Apatros verweilenden Soldaten der Republik. Einige der Soldaten saßen in der Cantina an einem Tisch und spielten Sabacc. Bane spürte, dass dies seine Möglichkeit war den Verlust der Credits auf einen Schlag auszugleichen und setzte sich an den Tisch, nachdem ein vorheriger Mitspieler ausstieg. Nach etlichen Runden Sabacc hatte sich ein beträchtlicher Pott mit Credits angesammelt, welchen allerdings nur derjenige einsammeln konnte, welcher einen Sabacc, also 23 Punkte bekam. Bane und der verbleibende Spieler am Tisch hatten beide eine Narrenreihe und so kam es zum Stechen, welches Bane nach dem zweiten Ziehen gewann. Zudem stellte Bane fest, dass er Sabacc hatte und den gesamten Pott gewonnen hatte. Sein Gegenüber wollte dies nicht wahr haben und fing an, die Cantina zu demolieren. Durch das Einschreiten Groshiks konnte allerdings eine Keilerei vermieden werden. Nachdem Bane hinaus ging, wurde er von den Soldaten überfallen, doch konnte Bane sich wehren. Dabei tötete er allerdings einen seiner Angreifer, woraufhin er verzweifelt zu Groshik in die Cantina zurücklief, um ihn davon zu erzählen. Groshik erzählte Bane davon, dass er einen Lieferanten kennen würde, welcher ihn zu den Sith bringen könnte. Da Bane ansonsten nur die Wahl hätte, in eine Strafkolonie gehen zu müssen, entschied er sich dafür, mit dem Lieferanten zu den Sith zu fliegen.[2]

[Bearbeiten] Sergeant der Zwielichtkrieger

Endlich von Apatros und seinem dortigen Schicksal entkommen, entschied sich Bane nicht mehr länger sein unbefristetes Dasein weiterzuführen. Er entschied sich der Bruderschaft der Dunkelheit beizutreten, als Soldat in einem schier endlosen Krieg gegen die Republik und die Jedi. Als er bei der Musterung war traf er auf einen Mann mit dem er zu den Zwielichtkriegern gesandt wurde. Eine Gruppe von Frontfußvolk, welche zuerst in den Kampf geschickt wurde um zu kämpfen und auch als erste zu sterben. Doch entwickelte sich Bane zu einem hervorragenden Anführer, dessen Fähigkeiten bereits in einer der ersten Schlachten im Dienste der Sith hervortraten. Auf der Heimatwelt der Wookiees, Kashyyyk, wurden die Zwielichtkrieger vom Rest der Streitmacht der Sith getrennt. Sie mussten sich alleine durch den Dschungel aus Wroshyr-Bäumen schlagen und wenn Bane nicht das Kommando übernommen und sie mittels der Macht geleitet hätte, wären sämtliche Soldaten ums Leben gekommen. Doch als sie wieder zur restlichen Armee zustießen und die Kommandeure davon erfuhren, war es nicht Bane, sondern der Kommandant der Zwielichtkrieger Ulabore welcher die Ehrung erfuhr. Er war jedoch schlau genug Bane als ersten zu befördern und ihn in den Rang eines Sergeant zu erheben.[2]

Dank Banes Führungskraft wurden die Zwielichtkrieger schnell berühmt innerhalb der Sith-Streikräfte und wurden zu einer der besten Einheiten der Sith, welche zu den gefährlichsten und wichtigsten Einsatzorten im Krieg geschickt wurden. So wurden sie ausgesandt, um auf Phaseera einen republikanischen Außenposten anzugreifen und zu zerstören, damit die restlichen Streitkräfte ungehindert weiterziehen konnten. Bane wusste, dass sie tagsüber keinerlei Chance auf Sieg hatten und so war vorgesehen nachts anzugreifen. Ulabore erhielt jedoch von den Kommandeuren Anweisung am Tage anzugreifen. Nach einem Streit mit ihm, schlug Bane Ulabore nieder und ließ ihn fesseln. Zwei Rekruten befahl er auf Ulabore aufzupassen, während er mit den restlichen den Vorposten angriff. Der Angriff glückte, jedoch konnte sich auch Ulabore befreien, sodass Bane nun gefangen war und zu den Sith gebracht wurde. Das Scharmützel ging später als Schlacht von Phaseera und Beginn der Läuterung der Sith in die Geschichte ein.[2]

[Bearbeiten] Ausbildung auf Korriban

Am nächsten Morgen nach seiner Ankunft auf Korriban wurde der neue Schüler von Akademie-Leiter Qordis offiziell begrüßt. Während Bane auf dem Boden kniend zunächst erstmals begierig den Sith-Kodex hörte und den Erläuterungen des Sith-Lords lauschte, erklärte dieser dem jungen Mann die Kraft der Dunklen Seite der Macht und den Zweck der Sith-Akademien und den besonderen Stellenwert jener auf Korriban. Dabei ließ er Bane Raum für eigene Fragen und Erkenntnisse über das Gehörte und erklärte ihm, dass er selbst das Potenzial besitze ein Sith-Lord zu werden und die Truppen der Bruderschaft im Krieg gegen die Republik zu führen. Bevor Qordis Bane entließ, damit er am üblichen Unterricht der Meister teilnehmen konnte, salbte er ihn mit seinem Blut, als Zeichen der Zugehörigkeit zum Orden der Sith, was Bane jedoch als abstoßender als die Brutalität einer Schlacht empfand.[2]

In den folgenden Wochen stürzte sich der ehemalige Bergarbeiter und Soldat in das Studium der Macht. Allerdings stellte er dabei fest, dass er einer der wenigen Schüler war, die die Macht noch nicht beherrschen konnten. Im Gegensatz zu den teilweise schon viele Jahre an der Akademie studierenden Sith war er selbst bislang nicht ausgebildet worden. Mit dem festen Ehrgeiz, diesen Rückstand aufzuholen, saugte er alles ein, was ihm Meister wie Qordis, Kas'im oder Orilltha beibrachten. Während er von Qordis die grundlegende Beherrschung der Macht und wichtige Meditationstechniken erlernte, unterrichtete ihn Kas'im in der Kunst des Lichtschwertkampfes. Aufgrund der allgegenwärtigen Konkurrenz zwischen den Schülern war Ehrgeiz eine der wichtigsten Voraussetzungen, um die Aufmerksamkeit der Meister zu erregen und Einzelunterricht in komplexeren Lektionen auf dem Weg zum Sith-Lord zu bekommen. Trotz seines momentanen Rückstandes war sich Bane vollkommen sicher, dass er eines Tages alle anderen Absolventen der Akademie an Macht überflügeln würde, was er sich fortan immer vor Augen halten wollte. Schon nach einigen Wochen des Trainings konnte er die Macht zum Bewegen kleinerer Dinge einsetzen, indem er nur daran dachte. Zusätzlich zu den meist eher abstrakt gehaltenen Lektionen der Meister zog sich Bane täglich für mehrere Stunden in das Archiv der Akademie zurück, um die Schriften der alten Sith-Lords zu studieren. Da seine jüngeren Mitschüler es vorzogen, ihre Kampffertigkeiten zu verbessern anstatt über alter Literatur zu brüten, war Bane meist allein in der mit Pergamenten gefüllten Bibliothek. Für ihn stellten die Schriften eine sinnvolle Ergänzung und den nötigen Kontext zum Unterricht der Meister dar, was eines Tages der Schlüssel zu seinem vollen Potenzial sein würde.[2]

Bane wird zu einem Sith

Allerdings hielt die anfängliche Begeisterung Banes für die Schriften der Alten nicht lange an und er geriet immer mehr in den Alltagstrott der Akademie. Durch das tägliche Training und den Umgang mit den anderen Studenten fühlte sich der junge Mann belebt, stark, das Studieren dagegen erschien ihm als kaltes und steriles Vergnügen. Aufgrund seiner schnellen Fortschritte erwarb sich Bane innerhalb kurzer Zeit einen gewissen Rang unter seinen Mitstudenten, was diesen auch gleichzeitig weniger Angriffsfläche für geschickte Intrigen bot, um in der Gunst der Meister aufzusteigen, da dies sofort die Neugier von Qordis auf sich ziehen würde. Ließ sich ein Student bei einer solchen Sabotage erwischen, drohten ihm drakonische Strafen. Einzig eine Herausforderung am Ende der täglichen Lichtschwert-Trainingsstunden war eine legale Möglichkeit, einen Rivalen zu demütigen. So trainierte Bane unter Kas'im wieder und wieder Schläge und Sequenzen, bis diese in Fleisch und Blut übergingen, sodass eine bewusste Ausführung und Kalkulierung der Techniken im Kampf nicht mehr nötig war. Die Trainingsstunden waren kräftezehrend und Nachlässigkeiten wurden sofort durch den Schwertmeister geahndet. Gleichzeitig lernte Bane in der Meditation immer besser, die Philosophie der Sith, ihren Kodex und seine Bedeutung sowie die Macht der Dunklen Seite zu verstehen und dies führte ihn zu Erkenntnissen über seine eigenen Ketten – die eindeutig in persönlichen Bindungen bestanden –, die es nun endgültig zu sprengen galt.[2]

Nach einigen Wochen des intensiven Trainings war auch für Bane der Moment gekommen, eine Herausforderung auszusprechen. Sein Ziel sollte der Makurth Fohargh sein, der in der Rangliste noch über ihm stand. Bane hatte einmal im Kampf gegen diesen gewonnen, sodass er diesen Makel nun tilgen wollte. Nachdem der Kampf für Bane schon fast gewonnen war, gelang es Fohargh dennoch ihn an der Schulter zu treffen und selbige zu lähmen. Er begann nun den entwaffneten Menschen zu verhöhnen, warf ihm vor Bane, der Fluch der Sith zu sein. Von der Verwendung seines Namens gegen ihn erzürnt, griff er just in dem Moment in die Macht hinaus, als Fohargh ihn niederstrecken wollte. Er zerschmetterte den Machtschild des Makurth mühelos und quetsche das Leben aus ihm heraus. Dieser eindrückliche Sieg bescheerte ihm einerseits die Aufmerksamkeit des bisher stäksten Studenten der Akademie, Sirak, andererseits auch Einzelunterricht bei einigen Meistern. Dieser Mord mithilfe der Macht blieb jedoch nicht ohne Folgen. Im Schlaf durchlebte er die Nacht erneut, in der sein Vater starb. Doch diesmal erkannte er, was damals wirklich geschah. Er, der damals unterlegene Junge, hatte seinem Vater im Schlaf das Herz zerdrückt.[2]

Entgegen aller Erwartungen ließen Banes Leistungen in den darauf folgenden Woche jedoch nach. Er hatte Probleme sich der Dunklen Seite zu öffnen, er konnte sich im Training nicht verbessern. Seine Fähigkeiten nahmen eher ab als zu. Deshalb versagten ihm die Meister auch den Einzelunterricht, sodass Bane nur noch einen Weg aus der Krise sah. Er musste Sirak im Zweikampf besiegen. Im Gegensatz zu den anderen Schülern benutzte der Zabrak ein Doppelklingenschwert. Erwartungsgemäß waren Banes immer mehr schwindende Talente gegen den Meisterschüler nicht genug. Nachdem Bane am Anfang des Kampfes noch kurz bestehen konnte, zeigte sich schnell, wie sehr ihm Sirak überlegen war. Dieser kostete diese Überlegenheit voll aus. Als Bane dem Tode nahe war, versetzte ihm der Zabrak noch einen Tritt ins Gesicht, das seine Zähne zerspringen ließ, doch er tötete ihn nicht. So fand sich Bane noch Wochen später in einem Bacta-Tank, um seine Verletzungen zu kurieren. Nach der Wiederherstellungsphase war Bane in den Augen seiner Mitstudenten plötzlich der Bodensatz der Akademie, er erhielt keinen Einzelunterricht mehr und auch in den Gruppenübungen fiel er immer weiter zurück. Er verkroch sich zusehends in die Bibliothek und studierte wieder in den Schriften der Alten Sith, bis eines Tages die ehemalige Jedi Githany in die Akademie kam. Sie hatte die Jedi in einer Schlacht auf Ruusan verraten und war zu den Sith übergelaufen. Nun sollte sie an der Akademie ihr wahres Potential in der Dunklen Seite ausschöpfen lernen. Schnell erkannte sie in Sirak ihren größten Widersacher. Da sie hörte, wie stark Bane vor seinem Sieg gegen Fohargh war, beschloss sie ihn zu benutzen, um den Zabrak beseitigen zu können.[2]

Durch ein geschicktes Spiel mit Banes Ehrgeiz und seinem Begehren gelang es der Frau Banes Verbindung zur Macht wieder zu erwecken. Sie vereinbarten im Geheimen zusammen zu üben, sodass sie sich zusammen gegen Sirak stellen konnten. Im Gruppenunterricht stellte sich Bane weiterhin überaus ungeschickt an, und verbarg seine wiedererstarkte und weiter wachsende Verbindung zur Macht. Jedoch erkannte Bane sehr schnell, dass er stets in Githanys Schatten zu bleiben drohte, wenn sie seine einzige Lehrerin bliebe.[2]

[Bearbeiten] Die Lehren der Alten

Darth Bane und Githany

Mit der Valcyn flog Bane nach Lehon und landete auf dem größten Kontinent am Strand. Wohl von den Geräuschen des Schiffes angelockt wartete dort schon ein Rancor auf ihn. Der Sith machte sich den Willen des großen Tieres Untertan, suchte in dessen Erinnerungen nach einem bestimmten Gebäude und ließ sich von der Bestie dorthin tragen. Früher durch vielfältige Sicherheitsmechanismen geschützt, konnte Bane das Bauwerk nun gefahrlos betreten. Bewundernd streifte er durch den Tempel, doch schon bald stellte er ernüchternd fest, dass der Tempel wohl, wie die Gräber auf Korriban, schon geplündert worden waren. Doch im Gegensatz zu den Gräbern strahlte der Tempel noch eine Aura der Dunklen Seite ab. Deshalb wusste Bane, dass er hier fündig werden konnte und suchte weiter. Stundenlang durchkämmte er den Tempel von oben nach unten. In den untersten Stockwerken des Tempel stieß er auf ein leuchtendes Schriftzeichen. Ein Druck auf dieses legte ein Geheimfach frei.[2]

Darin fand Bane eine Sith-Holocron, einen Speicher unglaublichen Wissens. Darth Revans Wissen und Wesen war in diesem Gerät gespeichert, so konnte dieser Sith-Lord Bane fast so unterrichten, als säßen sie zusammen in dem Tempel. Mehrere Wochen ließ sich Bane von dem Holocron unterweisen, sowohl in Fähigkeiten und Praktiken, als auch über das wahre Wesen der Dunklen Seite. Die selbsternannten Sith-Lords der Bruderschaft waren nichts im Vergleich zu Revan und den anderen alten Lords gewesen, das hatte Bane schon seinem Studium in den Archiven der Akademie festgestellt. Jetzt erkannte er erst, wie unbedeutend und einfältig diese neue Generation Sith wirklich war. Viel zu schnell jedoch ging die Energie des Gerätes zu Neige und Bane entschloss sich noch eine Weile über das Gelernte zu meditieren.[2]

Er wurde jedoch in dieser Meditation vom Schwertmeister Kas'im gestört, welcher von Kaan geschickt worden war, um Bane zum Anschluss an die Bruderschaft zu bewegen oder zu töten. In den Übungskämpfen hatte Kas'im nie sein ganzes Können eingesezt, jedoch ließ sich Bane seine Bewegungen von der dunklen Seite leiten, sodass er den Twi'lek immer weiter zurücktrieb. Als er diesen in eine Sackgasse trieb, genoss er für einen kurzen Moment den bevorstehenden Sieg. Diese Kampfpause nutzte Kas'im jedoch, um seine Doppelklinge zu trennen, sodass er nun mit zwei einzelnen Schwertern kämpfen konnte. Gegen diesen unbekannten Stil konnte Bane nicht viel ausrichten, sodass nun er ein Rückzugsgefecht führte. Sein einziger Vorteil war nur noch seine Kenntnis des Tempels. Kurz vor dem Ausgang erkannte der Twi'lek, dass Bane nur noch zu entkommen versuchte. Der kurze Moment, den Kas'im durch diese Erkenntnis abgelenkt war, nutzte Bane um den Tempel mit einem einzigen gewaltigen Sprung zu verlassen, den Schwertmeister mit der Macht zurückzustoßen und den gesamten Tempel zum Einstürzen zu bringen.[2]

Nun, da der Tempel zerstört war, gab es auf Lehon nichts mehr, was Bane interessieren konnte und so lief er durch den Dschungel zurück zur Valcyn. Dort nahm er eine Nachrichtendrohne, in der er Kaan einen Waffenstillstand vorschlug. Er sagte, er bereue den Mord an Kas'im und als Zeichen seines guten Willens fügte er die Erklärung der Gedankenbombe, einer mächtigen Waffe der dunklen Seite hinzu. Weiterhin schlug er ein Treffen auf dem Planeten Ambria vor, zu dem er sich auch selbst begab. Der Planet war einst von der Dunklen Seite der Macht durchdrungen, doch den Jedi war es gelungen die dunkle Seite in einen See einzusperren.[2]

Genau an diesem See schlug Bane sein Lager auf, an dem kurze Zeit später Githany mit einem Sith-Buzzard landete. Zuerst noch Gefahr vermutend ließ sich Bane doch auf einen leidenschaftlichen Kuss ein. Er erkannte sofort, dass sie Worrt-Gift auf ihren Lippen trug. Da er das Gift durch seine Macht neutralisieren konnte, überließ er sich noch zweimal der Leidenschaft und bot ein überzeugendes Schauspiel. Githany reiste mit dem Eindruck zurück, Bane wolle sich tatsächlich der Bruderschaft anschließen.[2]

Bane jedoch hatte nicht mit der Verschlagenheit Githanys gerechnet. Diese hatte das Worrt-Gift nur dazu benutzt, um Synox, ein viel gefährlicheres Gift, zu maskieren. Da das Synox Banes Macht schon schwächte, konnte er es nicht mehr selber austreiben. Seine einzige Chance war nun der Heiler Caleb, doch nach kurzer Zeit drohte ihn das Gift zu überwältigen. Bane konnte sich nur am Leben erhalten, indem er einen Schrottsammler und seine Familie tötete und deren Entsetzen und Angst in sich aufsaugte. Dem Tode sehr nahe erreichte er Caleb welcher ihn erst heilen wollte, als Bane dessen Tochter bedrohte. Schließlich von dem Gift geheilt, schenkte er den Beiden das Leben und machte sich auf, sich der Bruderschaft auf Ruusan anzuschließen.[2]

[Bearbeiten] Darth Banes Holocron

Darth Bane bleibt in einem Holocron erhalten

Nach dem Kauf eines neuen Schiffes begaben sich der Meister und sein Schüler nach Ambria. Auf der abgelegenen, spärlich besiedelten Wüstenwelt richteten sie ein Lager in der Nähe des Natth-Sees ein. Über einen Zeitraum von zehn Jahren unterwies Bane Zannah in den Wegen der dunklen Seite der Macht. Er arbeitete ununterbrochen daran, ein Informationsnetzwerk aufzubauen, durch welches er einerseits stets informiert sein, andererseits auch gezielte Manipulationen vornehmen konnte. Über den gesamten Zeitraum hinweg wuchsen Banes Orbalisken, sodass sie schließlich seinen gesamten Körper bedeckten. Im Schlaf musste er eine spezielle Maske tragen, damit sie nicht in sein Gesicht wuchsen. Die Orbalisken sorgten weiterhin für eine Steigerung von Banes Machtfähigkeiten, jedoch führten sie auch zu unkontrollierten Wutausbrüchen, bei denen Bane regelmäßig ihr Lager verwüstete. Da er sich durch diese Panzerung schlecht in der Öffentlichkeit zeigen konnte, ohne gewaltige Aufmerksamkeit zu erzeugen, begann er schon früh seine Schülerin für Besorgungen und kleinere Aufträge auszusenden.[3]

Bane beschloss schon bald nach der Einrichtung seines Lagers auf Ambria selbst ein Holocron herzustellen, um so seine Lehren in jedem Falle weitergeben zu können. Dabei nutzte er Nadds Holocron als Muster, jedoch schien es ihm nicht gelingen zu können, das Ritual zu Ende zu führen. Wenn er zu schnell voranschritt, ermüdete er vor dem Ende der Arbeit, wenn er sich Zeit ließ, um seine Kraft zu konservieren, litt die Matrix des verwendeten Kristall zu sehr unter der Beanspruchung, sodass er sein Werk ebenfalls nicht beenden konnte. Obwohl er nicht über seine Misserfolge redete, merkte Zannah einmal an, dass es eventuell auch an den Orbalisken selbst liegen könnte. Ihrer Theorie nach vergrößerten die Tiere zwar seine Fähigkeit, kurzzeitig die Macht der Dunklen Seite stärker anzuzapfen, da sie sich jedoch von Banes Energien der Dunklen Seite ernährten, könnte dies auf lange Zeit gesehen eine Schwächung seiner Fähigkeiten bedeuten. Nach einem erneuten Fehlschlag bei der Konstruktion eines Holocrons beschwor Bane in seinem Zorn einen gewaltigen Machtsturm herbei, der das gesamte Lager verwüstete. Zu Banes Glück war Zannah jedoch auf einer Mission unterwegs, welche in einem Attentat auf den amtierenden Kanzler Tarsus Valorum enden sollte. Da sie also nicht zur Verfügung stand, um neue Vorräte und Ausrüstung zu besorgen, begab sich Bane in tiefe Meditation. Er erhoffte damit, eine Lösung für seine Probleme bei der Holocronherstellung finden zu können.[3]

[Bearbeiten] Unerwartete Informationen

Zannah: „Ich wusste, dass Ihr stark genug seid, sie zu besiegen, Meister. Und deshalb habe ich Euch beim Kampf nicht geholfen.“
Bane: „Und was, wenn du dich geirrt hättest? Was, wenn es ihnen irgendwie gelungen wäre, mich zu töten?“
Zannah: „Das hätte bedeutet, dass Ihr schwach wäret und nicht wert, ein Dunkler Lord der Sith zu sein. Dann hättet ihr es verdient zu sterben.“
— Zannah und Bane (Quelle)
Bane und seine Schülerin

Während der Meditation über sein letztes Versagen fingen plötzlich die Orbalisken an, sich zu regen, weil sie eine nahende Präsenz in der Dunklen Seite der Macht feststellten. Er erwartete die Rückkehr Zannahs, konnte jedoch trotz der mondhellen Nacht kein sich näherndes Schiff sehen. Als er seine Wahrnehmung in der Macht erweiterte, konnte er jedoch keine Lebensformen feststellen. Als er realisierte, dass jemand mit der Macht das Leben maskierte, aktivierte er sein Lichtschwert gerade rechtzeitig, um den Angriff von acht Sith-Attentätern abzuwehren. Dabei verließ er sich in der Defensive ganz auf seine Orbaliskenpanzerung, sodass er in einer Art kämpfen konnte, die die Attentäter überraschte und ihm so einen gewaltigen Vorteil verschaffte. Zwar konnten die Orbalisken die Stromstösse der Macht-Lanzen nicht komplett neutralisieren, aber immerhin soweit abschwächen, dass Bane getrost weiter angreifen konnte. Nachdem er drei der Angreifer neutralisiert hatte, erblickte er am Rande des zerstörten Camps seine Schülerin neben Hetton mit einem grünen Lichtschwert. Dieser stürzte sich zusammen mit den verbleibenden Attentätern in den Kampf. Obwohl die Angreifer durch die Verstärkung mit erneuter Kraft angriffen, waren sie Banes Stärke in der Dunklen Seite der Macht nicht gewachsen. Er erledigte die Attentäter nahezu problemlos, so dass er sich dem Mann allein zuwenden konnte. Dieser rief nach Zannahs Unterstützung, die sie ihm jedoch nicht gewährte. Danach wand sich Bane gegen seine Schülerin, in der festen Überzeugung, von ihr betrogen worden zu sein. Schneller und stärker, als er sie je angegriffen hatte, stürzte sich Bane auf Zannah, die ihn nur mit Mühe davon abhalten konnte, sie in seiner Wut zu erschlagen. Einzig ihre Erwähnung, dass sie etwas über das Geheimnis der Holocronerstellung erfahren hatte, konnte ihn schließlich davon überzeugen, dass sie ihm immer noch loyal war.[3]

Die besagten Informationen befanden sich auf einem Datapad, welches Hetton ihr gegeben hatte. Im Verlauf der nächsten Wochen untersuchte Bane das Datapad und verglich die Informationen mit Daten aus anderen Quellen. Schließlich entschloss sich Bane, mit der Mystic nach Tython aufzubrechen, wo den Informationen des Datapads nach eine Festung der Sith-Lady Belia Darzu stand. Diese hatte anscheinend ein Holocron erstellt, in dem sie all ihr Wissen aufbewahrte. Währenddessen sollte seine Schülerin unter dem Decknamen Nalia Adollu in die Jedi-Archive einschleichen, um Informationen über Banes Orbalisken sammlen zu können.[3]

[Bearbeiten] Kontakt mit den Jedi

Nach dem Eintritt in den Realraum flog Bane direkt zu den im Datapad angegebenen Koordinaten aus Tython, um eventuelle Zusammentreffen mit machtsensitiven Individuen auf Tython zu verhindern. Die automatisierten Verteidigungsanlagen von Darzus Festung erledigte Bane ohne große Probleme und landete im verlassenen Innenhof. Sofort spürte Bane einen Ort im Inneren der Festung, an dem die Dunkle Seite der Macht besonders stark war. In der berechtigten Vermutung, dort das Holocron finden zu können, begab sich Bane auf direktem Weg dorthin. Das Holocron war in einem großen Raum untergebracht, der mit hunderten von Techno-Bestien gefüllt war. Nach dem Tod ihrer Meisterin schienen sie sich um die einzige verbleibende Quelle Dunkler Macht versammelt zu haben. Sie ignorierten Bane vollkommen. Als dieser jedoch das Holocron berührte, stürtzen sie sich auf ihn und er konnte sich ihrer nur mittel sehr aggresiven Vorgehens mit dem Lichtschwert und wahren Stürmen von Macht-Blitzen erwehren. Einige kurzzeitige Infektion mit dem Technovirus konnte er ganz überstehen, da die Orbalisken diese sofort bekämpften. Da die gesamten versammelten Techno-Bestien auf Bane einstürmten, artete der Kampf in ein Gemetzel von über einer Stunde Länge aus. Nachdem er sich aller Gegner entledigt hatte, brach er erschöpft am Fuß des Sockels zusammen, auf dem das Holocron stand. Da er zu erschöpft war, um sich bewegen zu können, benutzte er die Macht um das Holocron in seinen Besitz zu bringen.[3]

Sarro Xaj: „Nur drei? Das hier ist vielleicht zu einfach.“
Valenthyne Farfalla: „Darauf würde ich mich lieber nicht verlassen.“
— Xaj und Farfalla vor dem Kampf gegen die Sith (Quelle)

Nach einer kurzen Regenerationsphase begab sich Bane mit dem Holocron in einen ehemaligen Speisebereich. Da Darzu ein Shi'ido gewesen war, änderte auch der Torwächter häufiger die Gestalt. Nach einigen Diskussionen mit dem Wächter fand Bane schließlich den Schlüssel zu seinen Misserfolgen. Es handelte sich um ein Ritual, um die Matrix des Holocrons zwischenspeichern zu können. Es würde ihm einiges an Arbeit abverlangen, dennoch war er zufrieden das letzte Stück des Puzzles der Erstellung eines eigenen Holocrons gefunden zu haben. Da die Festung ihm nichts mehr zu bieten hatte, beschloss Bane abzureisen, doch bevor er die Mystic betreten konnte, landete die Loranda neben seinem Schiff und Zannah stieg mit ihrem Cousin Darovit aus. Erzürnt darüber, dass Zannah seine Befehle, ihn auf Ambria wieder zu treffen, missachtet hatte, bemerkte er ein zusätzliches Schiff, von dem eine unverkennbare Aura der Hellen Seite der Macht ausging. Schnell zogen sich die drei in das innere der Festung zurück, als das Schiff, bei dem es sich um die Justice Crusader handelte landete und die Jedi Johun Othone, Raskta Lsu, Sarro Xaj, Worror und Valenthyne Farfalla ausstiegen. Während Zannah sich auf ihre Art für den Kampf vorbereitete, sammelte Bane all seinen Hass auf die Jedi, auf Darovit, dafür ihn verraten zu haben, und auf Zannah, dafür die Jedi nach Tython geführt zu haben, ließ diesen Hass seine Macht schüren und von den Orbalisken verstärken. Die beiden erwarteten die Jedi in einem ehemaligen Trainingsraum, den sie zur Not durch eine Hintertür verlassen konnten. Darovit hatten sie zusammen mit dem Holocron und den Anweisungen, wie man die Orbalisken entfernen konnte, in einen Schrank eingesperrt, damit er sie im Kampf nicht behindern konnte. Die Jedi griffen in Paaren an, während Worror im Hintergrund blieb, um sie durch seine Kampfmeditation zu unterstützen. Da Bane sich, wie so oft, in der Verteidigung ganz auf seine Orbalisken verließ, waren ihm auf Dauer selbst Farfalla und Lsu nicht gewachsen, weshalb sie bald von Othone unterstützt wurden. Als es Bane gelang, die Kampfmeditation des Ithorianers zu unterbrechen, konnte Zannah ihren Kontrahenten besiegen und ihrem Meister zu Hilfe eilen. Durch ihr Eingreifen gelang es schnell, die restlichen Jedi zu töten. Als Worror dies bemerkte, schuf er ein gewaltiges Macht-Schild. Dieses Schild warf Banes gewaltigen Macht-Sturm zurück, welchen die Orbalisken nicht abwehren konnten. Die ungeschützen Bereiche wurden schwer verwundet, und einige der Orbalisken starben, wobei sie ein tödliches Gift in Banes Kreislauf entließen.[3]

[Bearbeiten] Täuschung der Jedi

Zannah: „Sie glauben, sie hätten den Dunklen Lord auf Ambria getötet. Sie glauben, die Sith wären ausgestorben.“
Bane: „Caleb?“
Zannah: „Ich habe ihn getötet.“
Bane: „Dein Vetter?“
Zannah: „Tot. Getötet von den Jedi.“
— Zannah und Bane über die letzten Ereignisse (Quelle)

Nach einem ersten Schock bemerkte Zannah, dass ihr Meister immer noch lebte. Sie sammelte ihren Cousin, die Lichtschwerter der Jedi, sowie das Holocron und ihr Datapad ein und startete die Loranda in Richtung Ambria. Mit Darovits Hilfe brachte sie Bane in die Medistation des Schiffes, sodass sie ihn während des Fluges am Leben halten konnten. Die Sith führte das Schiff direkt vor Calebs Hütte, der Bane schon einmal geholfen hatte, als er dem Tode nahe war. Allerdings war das Druckmittel, welches Bane damals zur Verfügung stand, nicht mehr nutzbar, da seine Tochter ihn schon vor Jahren verlassen hatte. Schließlich konnte sie sich mit dem Heiler darauf einigen, dass er Bane retten würde, wenn sie den Jedi eine Nachricht über ihren Aufenthaltsort senden und die Antriebssektion der Loranda zerstören würde. In der Diskssion mit ihrem Cousin fasste sie einen Plan und willigte in Calebs Anforderungen ein. Caleb gelang es, die Orbalisken mittels elektrischen Schocks zu töten, ohne dass sie mehr Gift in Banes Körper entließen. Das bereits vorhandene Gift trieb er mit einem Trank aus dessen Körper aus. Nach einigen Tagen war Bane wieder einigermaßen genesen, jedoch lange nicht stark genug, um kämpfen zu können. Darum reagierte er sehr erzürnt, als er von Zannahs Einwilligung erfuhr. Als einige Stunden später die Light of Truth neben der Loranda landete, verbargen sich Zannah und Bane in einem versteckten Keller. Zannah hielt einen Zauber aufrecht, der ihre und Banes Dunkle Seite der Macht vor den Jedi verbarg. Zuvor hatte sie Calebs Körper fachgerecht mit dem Lichtschwert zerlegt, nun verwirrte sie Darovits Geist, sodass dieser die Jedi angriff. Diesen gelang es den Wahnsinnigen zu töten. Im Glauben, dass es sich um den letzten Sith gehandelt hatte, und da sie niemanden sonst vorfanden, reisten sie ab, ohne die beiden wahren Sith gefunden zu haben.[3]

[Bearbeiten] Eigenschaften und Fähigkeiten

[Bearbeiten] Lichtschwertkampf

Darth Bane mit Robe.

Erste Erfahrungen im Kampf mit dem Lichtschwert sammelte Bane auf der Akademie von Korriban, später erhielt er ein Schwert mit gekrümmten Griff von dem damaligen Schwertmeister Kas'im, der der Meinung war, es würde seinem Stil entsprechen. Darth Bane konnte die Waffe gezielt einsetzten, und nutzte aufgrund seiner großen Körperlichen Kraft oft den Djem So-Stil. Seine Angriffe waren oft wilde, lange Schläge, typisch für seinen Stil, auch wenn er sie notfalls blitzschnell in eine schnelle Defensive verwandeln konnte. Sein gebogener Schwergriff verwirrte oft seine Gegner, wie den Jedi Valenthyne Farfalla, den dieser Fehler fast das Leben gekostet hätte, da er Banes Angriffe falsch einschätzte.

Durch die vielen Schichten im Cortosis-Bergbau, bei denen er stundenlang mit einem hydraulischen Hammer arbeiten musste, wurde er unglaublich stark, sodass er zu einem gefährlichen Gegner wurde, da auch sein großes Wissen in der Macht seine Reaktionen und Fähigkeiten noch weiter steigerten.

Als er später von den Orbalisken befallen wurde, konnte er sogar gegnerische Klingen mit dem Körper abblocken oder ablenken, wodurch er direkte Angriffe verwenden konnte, bei denen jeder andere Gliedmaßen verloren hätte. Gegner, die sich um diesen Vorteil nicht bewusst waren, und die von den durch die Orbalisken geschützen Körperstellen angriffen, gaben oft ein leichtes Ziel ab, da Bane sich meistens auf seine Rüstung verließ, und seinerseits angriff, oft zur Verwunderung seines Gegenübers.

Er kannte sich des Weiteren mit den Vor- und Nachteilen des doppelseitigen Schwertes gut aus, da sein früherer Mentor Kas'im und sein Rivale Sirak diese Waffe nutzten, und er den psychischen Vorteil ihres Kampfstiles zunichte machen wollte, weswegen er den Stil und seine Möglichkeiten genau studierte. Aufgrund dieser Studien war er selbst dem Schwertmeister überlegen, solange dieser das Doppelschwert nutzte, allerdings hatte er Probleme mit Gegnern, die 2 Schwerter benutzten, da er ihre Möglichkeiten nicht genau einschätzen konnte.

[Bearbeiten] Hinter den Kulissen

  • Der Name „Bane“ ist Englisch, und lässt sich mit "Verderben", „Fluch“, „Gift“ oder auch mit „Sargnagel“ übersetzen, wahrscheinlich bezieht er sich aber eher auf die erste Übersetzungsmöglichkeit.

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

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