Große Jedi-Säuberung
Aus Jedipedia
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| Auslöser: | |||||||||
| Endergebnis: |
Zerschlagung des Alten Jedi-Ordens | ||||||||
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| Wichtige Schlachten | |||||||||
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Schlacht um Kashyyyk | |||||||||
Die Große Jedi-Säuberung war eine großangelegte, galaxisweite Offensive gegen den Alten Jedi-Orden, die den Plänen des Sith-Lords Darth Sidious entsprang und zur Zerschlagung des Jedi-Ordens und beinahe zur Vernichtung aller in der Galaxis lebenden Jedi führte. Eingeleitet wurde die Große Säuberung im Jahr 19 VSY durch die Offenbarung von Kanzler Palpatines wahrer Identität als Sith-Lord Darth Sidious und seiner anschließenden Ausrufung der Order 66, die sämtliche Jedi zu Staatsfeinden der Galaktischen Republik erklärte. Palpatine gestaltete die Republik in das Galaktische Imperium um und befahl in seiner Eigenschaft als Imperator, die Jedi jagen und vernichten zu lassen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Order 66
→ Hauptartikel: Order 66
Die Große Jedi-Säuberung war Bestandteil von Palpatines Plan, der zur Vernichtung des Jedi-Ordens und zur Rückkehr der Sith führen sollte. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Klonkrieger, die die Jedi während der gesamten Klonkriege begleiteten und in zahlreichen Schlachten unterstützten. Die Loyalität der Klontruppen galt in erster Linie Kanzler Palpatine, der ihre oberste Autorität darstellte und der die Geschicke der Galaktischen Republik zur Kriegszeiten lenkte. Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, dass Palpatine eine zweite Identität als Sith-Lord Darth Sidious führte und mit dieser heimlich die Gegenpartei der Republik, die Konföderation unabhängiger Systeme, anführte. In dieser Rolle war Palpatine in der Lage, die Entwicklung der Klonkriege nach eigenem Ermessen zu steuern. Während der Anfangszeit der Klonkriege sorgte Palpatine für ausgeglichene Verhältnisse, sodass der Krieg weder zu Gunsten der Republik noch der Konföderation vorzeitig beendet werden konnte. Nach anfänglichen moralischen Bedenken waren die Jedi immer mehr von der Notwendigkeit ihrer Rolle als Generäle im Krieg überzeugt und führten ihre Truppen in zahlreiche Schlachten. Jedem Jedi wurden Klontruppen zur Verfügung gestellt, was der Effizienz der späteren Order 66 sehr zuträglich war.
Nach drei Jahren des Krieges fand Palpatine die Zeit angemessen, um den Höhepunkt seines Planes einzuleiten. Als Darth Sidious verschob Palpatine die Fronten des Kriegs zusehends in die äußeren Randgebiete der Galaxis wie beispielsweise Toola, Felucia, Saleucami, Mygeeto, Boz Pity und Utapau. Damit verstreute er die Große Armee der Republik mitsamt ihren Jedi-Generälen, zu denen auch angesehene Mitglieder des Jedi-Rates zählten, in der gesamten Galaxis und machte den galaktischen Kern anfälliger für feindliche Angriffe. Schließlich gab Palpatine seine wahre Identität als Sith-Lord zu erkennen, womit er den jungen Jedi Anakin Skywalker, der Palpatine über viele Jahre hinweg begleitete und als wichtige Bezugsperson betrachtete, verwirrte und vollends zur Dunklen Seite der Macht heranführte. Zu den ersten Opfern der Großen Jedi-Säuberung zählen die Jedi Mace Windu, Kit Fisto, Saesee Tiin und Agen Kolar, die sich Palpatine und im Kampf entgegenstellten und ihn zu besiegen versuchten. Nachdem Mace Windu als letzter der vier Jedi durch Anakins Eingreifen besiegt werden konnte, nahm Palpatine Anakin zu einem neuen Schüler und gab ihm den Namen „Darth Vader“.
Außerdem sprach Palpatine gegen 21 Uhr Coruscantzeit die Order 66 aus, die an sämtliche Klon-Kommandanten in der gesamten Galaxis weitergeleitet wurde. Von einen auf den anderen Moment wurden die Jedi zu Feinden der Republik erklärt und von ihren eigenen Truppen beschossen und getötet. Der Erfolg der Order 66 war vernichtend – ledeiglich ein Prozent aller Jedi des Alten Ordens überlebten die erste Tötungswelle und konnten fliehen. Doch auch für die Flüchtigen mussten ständig auf der Hut sein, da sie weiterhin von Klonkriegern gesucht wurden. Vor dem Galaktischen Senat stellte Palpatine die Jedi als Verräter dar und behauptete, dass sie versucht hätten, das Amt des Obersten Kanzlers zu stürzen. Mit dieser Aussage rechtfertigte Palpatine auch seine folgende Umgestaltung der Republik in das Galaktische Imperium. Darth Vader zog im Auftrag seines neuen Meisters los, um zusammen mit der 501. Sturmtruppenlegion den Jedi-Tempel zu stürmen und alle darin anwesenden Jedi zu töten. Selbst vor Jünglingen machte Vader nicht Halt. Um weitere Jedi in die Falle zu locken, wurde ein Notrufsignal ausgestrahlt, dass den Jedi die Botschaft über das Ende der Klonkriege mitteilte und sie sofort zum Planeten Coruscant bat. Jedi-Meister Yoda und Obi-Wan Kenobi, die die Order 66 überlebten änderten das Signal zwar entsprechend um, doch trafen sie zu spät ein, um Vaders Massaker zu stoppen.
[Bearbeiten] Jedi-Konklave auf Kessel
Nachdem Darth Vader ein Duell mit Obi-Wan Kenobi auf der Vulkanwelt Mustafar verlor und aufgrund seiner lebensbedrohlichen Verletzungen in einen Cyborg umgestaltet werden musste, gierte er darauf, sich an Obi-Wan zu rächen. Vader gelang es den Jedi Dama Montalvo gefangen zu nehmen und auf Coruscant zu foltern. Da Montalvo nichts über den Verbleib von Obi-Wan Kenobi wusste, geriet Vader in Rage und tötete den Jedi im Zorn. Kurz darauf führten Vaders Rachegelüste ihn zum Asteroiden Kessel, da er einen Hinweis erhielt, dass dort überlebende Jedi ein Konklave abhalten und dass auch Obi-Wan unter ihnen sein soll. Vader ahnte nicht, dass es sich in Wirklichkeit um eine Falle von insgesamt acht Jedi handelte, die den Dunklen Lord in einen tödlichen Kampf verwickeln wollten. Nachdem Vader erkannte, dass Obi-Wan dem Konklave nicht beiwohnte, drohte er den anderen Jedi mit dem Tod, sollten sie Obi-Wans Aufenthaltsort nicht preisgeben.
Die Jedi – zu ihnen zählten Koffi Arana, Tsui Choi, Roblio Darté, Jastus Farr, Ma'kis'shaalas, Shadday Potkin, Bultar Swan und Sia-Lan Wezz – waren dem Dunklen Lord zwar unterlegen, doch profitierten sie von Vaders impulsiven und unüberlegten Kampfweise, die ihn zu Fehlern verleitete. So achtete Vader nicht auf Potkins Cortosis-Klinge, sodass der Dunkle Lord kurz darauf seine elektronische Kampfhand verlor und seine linke Beinprothese schwer beschädigt wurde. Trotz seines Handicaps konnte sich Vader gegen die Jedi behaupten und viele von ihnen töten. Nachdem Vaders 501. Sturmtruppenlegion den Schauplatz erreichte, konnten auch die letzten überlebenden Jedi auf Kessel besiegt und getötet werden.
[Bearbeiten] Quellen


