Sonderstaffel

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Sonderstaffel
Beschreibung
Gründer:

Luke Skywalker und Wedge Antilles

Anführer:
Besondere Mitglieder:
Gründungsjahr:

0 NSY

Wiederaufnahme:
Zugehörigkeit:
„Ja, aber ich verstehe auch den Unterschied zwischen einer richtigen Kampfstaffel und diesem Ungeheuer, zu dem sie die Sonderstaffel aufgeblasen haben. Das Imperium wird nicht einfach vor Schreck tot umfallen, bloß weil ein Dutzend Jäger aus dem Hyperraum springen.“
— Wedge Antilles zu General Horton Salm (Quelle)

Die Sonderstaffel, auch Renegaten-Staffel genannt, wurde von den beiden Piloten der Rebellen-Allianz Luke Skywalker und Wedge Antilles nach der Schlacht von Yavin gegründet. Sie war die beste Sternjägerstaffel der Allianz und später der Neuen Republik und der Galaktischen Allianz. Sie war ein galaxisweites Aushängeschild und flogen fast die gesamte Zeit über mit T-65 X-Flüglern.

Die Staffel flog in der Schlacht von Hoth und wurde zur Schlacht von Endor neu zusammengestellt. Nach dem Sieg über das Galaktische Imperium über Endor wurde sie neu reformiert. Die Staffel führte der Republik erst die Kontrolle über Borleias sowie anschließend über Coruscant herbei. Das Krytos-Virus wurde im Bacta-Krieg, als sie kurzerhand aus der Republik austraten, alleine bekämpft. Nachdem sie Ysanne Isard besiegt hatten und den Kriegsherren Zsinj bekämpften, waren die Renegaten auch im Angriff gegen Thrawn in dessen Feldzug eingebunden. Letztlich wurde die Sonderstaffel auch im Krieg gegen die Yuuzhan Vong eingesetzt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Kampf für die Freiheit

[Bearbeiten] Die ersten Missionen

Sechs Monate nach der Schlacht von Yavin wurde die Sonderstaffel von den beiden Überlebenden der Rot-Staffel - Luke Skywalker und Wedge Antilles - gegründet. Dazu kamen Piloten wie Wes Janson, Zev Senesca und Hobbie Klivian. Während der Ausbildungszeit in der Bettlerschlucht auf Tatooine unterstützte die Sonderstaffel erfolgreich einen zivilen Aufstand gegen das Galaktische Imperium. Auf Barkhesh wurde ein Konvoi der Rebellen beschützt, der den wichtigen Nachschub für eine lokale Widerstandsgruppe sicherstellte.[1]

Die beiden Gründer der Sonderstaffel: Luke Skywalker und Wedge Antilles.

Kurz darauf erreichte sie die Nachricht, dass die Nonnah, ein Versorgungsschiff der Rebellen, das gestohlene imperiale Ausrüstung transportierte, auf dem Planeten Chorax abgestürzt war. Die Sonderstaffel wurde mit A-Flüglern geschickt, um die Nonnah zu retten. Gleichzeitig schickte das Imperium TIE-Abfangjäger und TIE-Bomber, sowie einige Bodeneinheiten, um das Schiff vor den Rebellen zu finden. Während der Kämpfe konnte eine Lambda-Klasse Fähre der Rebellen die Besatzung und Ladung der Nonnah aufnehmen und in den Orbit fliehen.[1]

Die nächste Aufgabe war es, Crix Madine, einen Überläufer von Corellia und andere Rebellen zu retten. Da eine Besprechung der Rebellen in Coronet stattfand, flog die Sonderstaffel mit T-47 Luftgleitern über der Stadt Patrouille. In der Nähe der Stadt entdeckte Wedge Antilles imperiale Signale von Viper Probot-Droiden. Während die Droiden zerstört wurden, konnten TIE-Bomber die Stadt angreifen. Das Hauptziel des Angriffs war das Regierungsgebäude. Mit Hilfe von Han Solo und Chewbacca konnte dieser Angriff jedoch abgewehrt werden. Nachdem die Rebellen evakuiert waren, blieb nur noch Crix Madine übrig, der inzwischen von imperialen Truppen, darunter auch ein AT-AT, im Tech-Zentrum eingeschlossen war. Der AT-AT konnte mit dem Schleppseil der T-47 Luftgleiter zerstört werden. Als die imperialen Einheiten gestoppt waren, startete Crix Madine an Bord einer Fähre und flog damit in Sicherheit.[1]

Nun sollte Gerrard V von dem imperialen Gouverneur befreit werden, der die zivile Bevölkerung ausplünderte. Die Beute wurde auf seinen SoroSuub Luxury Yachten gelagert. Während die Gold-Staffel mit BTL Y-Flügel-Sternjägern die elektrischen Systeme der Yachten mit Ionenwaffen lahm legte, zerstörte die Sonderstaffel die imperialen Laser- und Raketengeschütze. Gleichzeitig wurde Wedge Antilles auf der anderen Seite des Planeten von Piloten der elitären 128. Abfangjägerstaffel angegriffen. Der Rest der Sonderstaffel half ihm und konnte dabei den TIE-Abfangjäger der imperialen Pilotin Kasan Moor flugunfähig machen. Kasan Moor entschloss sich, wichtige imperiale Informationen preiszugeben und sich der Rebellen-Allianz anzuschließen.[1]

[Bearbeiten] Vertreibung von Yavin

Während der Blockade von Yavin IV war die Sonderstaffel auf dem Mond damit beschäftigt imperiale Landungstruppen zu zerstören sowie ein Loch in der imperialen Blockade zu halten, um so flüchtenden Transportern Schutz zu bieten. Luke, Wedge und Sarkli koordinierten die Verteidigung gegen die imperialen Landungstruppen und konnten viele imperiale Transporter und Sentinel-Landungsboote zerstören, bevor sie die Oberfläche erreichten. Außerdem mussten sie von Transporten abgeworfene AT-STs zerstören, die den GR-75 Mediumtransporter Luminous angriffen und konnten den Transporter so mit seiner wichtigen Fracht sichern. Danach wurde aber der Große Tempel gestürmt und Jan Dodonna musste sich in die tiefen der Basis zurück ziehen. Wedge und Luke wollten ihrem General helfen, doch sie wurden oben in der Blockade gebraucht. Dodonna selbst konnte im Tempel selbst noch mehrere Vibrobomben zünden, die eine Staffel TIEs sowie zahlreiche Sturmtruppen vernichten. Er selbst überlebte schwer verletzt und konnte von den Imperialen gefangen genommen werden und auf die Lusankya gebracht werden.[2]

[Bearbeiten] Angriffe auf imperiale Einrichtungen

Kasan Moor lieferte nützliche Informationen über Standorte und Verteidigung imperialer Standorte. Das nächste Ziel war nun der Jade-Mond, ein Mond von Loronar, auf dem sich imperiale Einrichtungen befanden. Die Bodentruppen, angeführt von Crix Madine, landeten auf dem Planeten, während die Sonderstaffel Unterstützung aus der Luft gab und die angreifenden All Terrain-Personentransporter angriff. Nachdem Luke Skywalker den Schildgenerator der Basis zerstört hatte, konnten die Bodentruppen erfolgreich die imperiale Anlage stürmen.[1]

Die nächste Mission führte die Sonderstaffel zu den Fabrikanlagen auf Balmorra, wo AT-ATs und AT-STs produziert wurden. Die T-47 Luftgleiter der Rebellen mussten zunächst unbemerkt an den Radaranlagen vorbeischlüpfen, um dann den Angriff auf die Anlagen zu starten. Überrascht durch den Angriff, hatten die imperialen Verteidiger keine Chance sich gegen die Angreifer zu wehren. Die Fabriken wurden durch die Sonderstaffel zerstört.[1]

Die nächste Mission der Allianz in welche die Renegaten verwickelt waren, war der Angriff auf die von Schluchten durchzogene Welt Kile II. Um eine größere Durchschlagskraft zu besitzen, flog die Sonderstaffel diesmal mit BTL Y-Flügel-Sternjägern. Das erste Ziel der Bomber war ein Raumhafen, dessen Verteidigung schnell unter dem Rebellenfeuer zusammenbrach. Die Kasernen und das Sensorrelais wurden nach kurzer Zeit auch zerstört. Die Freude der Piloten wurde jedoch getrübt, als Wedge Antilles von einem TIE-Abfangjäger abgeschossen wurde und notlanden musste. Antilles wurde daraufhin zur imperialen Gefängniswelt Kessel transportiert. Für die Piloten wurde folglich die Rettung Antilles zu ihrer nächsten Mission. Antilles sollte nach der Landung auf Kessel mit einem Zug zu einem Gefängnis gebracht werden. Die X-Flügler der Staffel wurden auf Ionenkanonen umgerüstet, um den Zug abzufangen und zum Stillstand zu bringen. Mit dieser Rettungsaktion konnte man auch den Weg ebnen, viele weitere gefangene Rebellen von Kessel zu befreien. Schließlich konnte die Rebellion aus dem ersten Erfolg auf Kessel noch einen weiteren Sieg verbuchen und die Mission praktisch wiederholen.[1]

[Bearbeiten] Umzug nach Hoth

Nach der Vertreibung von Yavin IV mussten sich die Rebellen einen neuen, gut versteckten Ort für ein Hauptquatier suchen. Der Entschluss fiel auf einen Eisplaneten im Äußeren Rand namens Hoth. Als schon die große Höhle, in der die Echo-Basis einmal seien wird, ausgebaut wurde, sollte sich ein Konvoi der Rebellen unter Leitung von Luke Skywalker sich mit einem zweiten Konvoi im Ison Korridor treffen. Doch als sie aus dem Hyperraum sprangen, fand man nur einen Trümmerhaufen vor, denn der Konvoi ist auf eine kleine imperiale Flotte gestoßen. Als sie durch die Trümmer flogen, um danach wieder in den Hyperraum springen zu können, griffen immer wieder TIE-Fighter sie an. Diese konnten sie aber Abwehren und vernichten. Als es immer mehr imperiale Jäger auf den Konvoi zuflogen mussten sie auf A-Wings umsteigen um sie schnell bekämpfen zu können. Nach den Trümmern mussten sie noch durch einen Nebel in dem sie noch einige TIE-Abfangjäger zerstörten. Danach konnten sie wieder in den Hyperraum springen und die dringend benötigten Güter nach Hoth schaffen.[3]

[Bearbeiten] Moff Kohl Seerdon

Der erste Überfall sollte im Gasnebel des Planeten Taloraan stattfinden. Auf dem Bespin ähnlichen Planeten kämpfte die Staffel mit A-Flügel-Sternjägern, unterstützt von einigen Wolkenwagen und einer corellianischen Korvette der CR-90-Klasse, gegen die zahlreichen TIE-Jäger. Das primäre Angriffsziel waren mit Tibanna-Gas gefüllte Behälter, die auf stark bewachten Plattformen standen, die mit Turbolasergeschützen ausgestattet waren. Trotz einiger abgeschossener A-Flügler konnte die Rebellen-Allianz die Schlacht erfolgreich beenden.[1]

Gleichzeitig hatten Rebellenkommandos versucht, ein paar AT-PTs von einer Forschungsstation auf dem Eisplaneten Fest zu stehlen. Dies misslang jedoch und nun waren die AT-PTs von imperialen AT-ATs, Panzerdroiden und Geschütztürmen eingekesselt. Aufgabe der Sonderstaffel war es, die AT-PTs mit Schneegleitern aufzuspüren und sicher zur Landezone zu geleiten. Nachdem diese Aufgabe erledigt war, wurde der Schildgenerator der Anlage außer Kraft gesetzt und die Forschungsstation sogar zerstört. Wiedereinmal bewies die Sonderstaffel eine fast aussichtslose Situation in einen Erfolg umzudrehen.[1]

Verärgert über die Niederlage auf Fest, belagerte Seerdon jetzt die pazifistische Welt Chandrila, der Heimatplanet Mon Mothmas. Die Sonderstaffel musste dabei einen Versorgungszug für die Hauptstadt Chandrilas beschützen. Als dieser letztlich in der Stadt angekommen war, wurden einige Zivilisten unter heftigem AT-ST-Beschuss mit Lambda-Klasse T-4a Fähren evakuiert. Seerdon befand sich zur gleichen Zeit auf dem Planeten und nahm Funkverbindung zu Kasan Moor auf, um sie zu einem Angriff zu provozieren. Luke Skywalker konnte Kasan jedoch noch davon abhalten Seerdon anzugreifen, da nicht die genaue Stärke von Seerdons Schiffen bekannt war. So konnte Seerdon aber erst einmal entkommen. Um Chandrila zu rächen, schlug sie vor, eine in einem Vulkan gelegene Station des Imperiums auf Sullust anzugreifen. Da die Station von einem Schild geschützt war, mussten zuerst einige Transmitter, die den Schildgenerator mit thermaler Energie aus dem Vulkan versorgten, ausgeschaltet werden. Als sich der Schild aufgelöst hatte, konnte die Sonderstaffel die Station zerstören.[1]

In der Zwischenzeit hatte Moff Kohl Seerdon Thyferra erobert. Dieser Planet war wegen der großen Produktion des Heilmittels Bacta von hoher Bedeutung für die Rebellen-Allianz. Seerdon konnte nun auf Thyferra seine Einheiten für einen großen Schlag gegen die Rebellen sammeln. Um dies zu verhindern, griff die Sonderstaffel nun Seerdons Kampfeinheiten auf Thyferra an. Nach einem harten Kampf gegen TIEs und Geschütze, blieb nur noch Seerdon selbst übrig, der mit seinem Landungsboot der Sentinel-Klasse an der Schlacht teilnahm. In einem Zweikampf, X-Flügler gegen Landungsboot, konnte Luke Skywalker Seerdon abschießen. Seeron starb schließlich an Bord seines Schiffes.[1]

[Bearbeiten] Schlacht von Hoth

Hauptartikel: Schlacht von Hoth

Schneegleiter der Sonderstaffel auf Hoth.

Nun war die Sonderstaffel mit einem Großteil der Rebellenstreitkräfte auf dem abgelegenen Eisplaneten Hoth stationiert. Die Staffel war in Hangar 7 der Echo-Basis untergebracht. Jedoch wurde die Station schon nach kurzer Zeit von einem imperialen Suchdroiden entdeckt. Als die imperialen Sternzerstörer im Hoth-System eintrafen, begannen die Rebellen sofort mit den Evakuierungsvorbereitungen. Da das Imperium nun mit einer großen Landungsaktion begann, mehrere AT-ATs, AT-STs und eine große Anzahl von Sturmtruppen wurden auf den Planeten geschickt, startete die Sonderstaffel, um die überforderten Bodentruppen und Geschütztürme der Rebellen zu unterstützen.[4]

Die Staffel flog mit zwölf Schneegleitern, die jeweils mit zwei Mann besetzt waren - ein Pilot und ein Bordschütze. Da die Laserkanonen der Gleiter chancenlos gegen die starke Panzerung der Kampfläufer waren, nutzten die Piloten auf Lukes Rat hin die Sekundärwaffe der Gleiter, die Harpunenkanone. Mit der Kanone sollte ein Schleppseil auf die Beine der Kampfläufer geschossen werden. Durch mehrfaches Umkreisen würde das Seil die Beine des Kampfläufers blockieren und zum Fall bringen. Beim Anflug auf den ersten AT-AT wurde Lukes Gleiter jedoch getroffen. Während Luke unverletzt und der Schneegleiter relativ unbeschädigt blieben, überlebte der Bordschütze, Dak Ralter, den Treffer nicht. Wedges Bordschützen, Wes Janson, gelang es nun, das Schleppseil an den Beinen des AT-ATs zu befestigen und zu Fall zu bringen. In einem weiteren Anflug gab Luke Zev Senesca Deckung. Kurz bevor Zev die Harpune abfeuern konnte, wurde er am Bug getroffen. Durch die austretende Rauchwolke konnte Zev nichts mehr sehen. Er prallte gegen den nächsten AT-AT. Nun wurde auch Lukes Maschine getroffen, was ihn zu einer Notlandung zwang. Als er ausgestiegen war, zerstörte er einen entgegenkommenden Kampfläufer, indem er sich an dessen Unterseite heftete, ein Loch mit seinem Lichtschwert in die Panzerung schnitt und eine Mine in den Innenraum warf.[4]

Nach der Schlacht versammelten sich die überlebenden Piloten am Südhang der Echo-Basis, wo ihre X-Flügler und die letzten Transporter zum Abflug zum Sammelpunkt der Rebellenflotte bereit standen. Luke flog jedoch nicht zum Sammelpunkt, sondern nach Dagobah. Da Luke seine Jediausbildung begann, wurde Wedge Antilles nun der Staffelführer. Die Staffel wurde mit zwölf Piloten neu zusammengestellt.[4]

[Bearbeiten] Rettungsmissionen

Nach Hoth und den Geschehnissen auf Bespin gab Luke Skywalker das Kommando an seinen Freund und Fliegerass Wedge Antilles ab, da er sich um die Suche von Han Solo und um Jediangelegenheiten kümmern musste.

Die nächste Mission führte sie zum Schlund, wo sie Gefangene von Hoth von einer imperialen Station, die sich auf einem großen Asteroiden befand, befreiten und an der Station großen Schaden zufügten und konnten Verschwinden bevor weitere imperiale Kräfte eintrafen.[3]

Nach informationen des Geheimdienstes der Allianz konnten sie außerdem viele Gefangene von Hoth auf einer Hafteinrichtung im Orbit von Bakura finden. Mit den Ionenkanonen seines B-Wings konnte Wedge die von der Haftstation flüchtenden imperialen Transporter flugunfähig machen und GR-75 Rettungstransporter konnten die Gefangen aufnehmen und flüchten. Während der Schlacht wurde Derek "Hobbie" Klivians X-Wing schwer getroffen und sein Stabilisator zerstört und musste auf Bakura notlanden. Wedge fand aber einen TIE-Bomber an der Station mit dem er Derek vom Planeten retten konnte. Als er im Orbit wieder ankam fand er trümmer eines der Rettungstransporters auf und ein, für die Rebellen noch unbekanntes, Schiff. Die Rebellen mussten zuerst die Sprungkoordianten herrausfinden um das Schiff zu verfolgen.[2]

[Bearbeiten] Sarkli

Als ein Horchposten der Rebellen die Koordinaten herrausfand war das Schiff bei Geonosis. Wedge und zwei weitere Piloten sollten das Schiff kampunfähig machen und vier Rettungstransporter sollen andocken und die imperialen im Geleitschiff gefangen nehmen und den Kapitän des Schiffes zu den Rebellen bringen. Als sie bei Geonosis ankamen stellte es sich herraus dass es eine [[Schlacht von Geonosis (3 NSY)|Link-TextFalle]] war und zwei weitere Geleitschiffe aus dem Hyperraum ankamen. Einer der vier Transporter wurde noch vor dem Hyperraumsprung zerstört. Die drei Rebellenpiloten griffen das Schiff an das sie bei Bakura entkommen liesen. Als das Schiff ziemlich zerstört war flüchtete die Besatzung auf die Oberfläche des Planeten. Auch Wedge, dessen Stabilisator von der Explosion beschädigt wurde musste Notlanden. Auf der Oberfläche musste er sich gegen Kampfdroiden und Sturmtruppen bewähren. Er stellte fest, das der Ex-Rebelle und Sonderstaffelpilot Sarkli der Kapitän des Geleitschiffes war. Auf Geonosis konnte dieser mit einigen Männern ein TFAT/i Kanonenboot wieder in Gang bringen und griffen Wedge damit an. Er konnte jedoch das Kanonenboot mit einer E-Netz Laserkanone abschießen und es detonierte hinter einer Biegung der Schlucht in der sie sich befanden. Wedge glaubte der Verräter wäre Tod, doch dieser überlebte und starb erst später bei Endor. Sein R4-Droide fand den Alten Jediraumjäger von Obi-Wan Kenobi und konnte vom Planeten entkommen und im Orbit mit seinen Flügelmännern und einer zu Hilfe geeilten Nebulon-B Fregatte die übrig gebliebenen Geleitschiffe zerstören und von Geonosis veschwinden.[2]

[Bearbeiten] Suche nach einer gefährlichen Basis

Einige Zeit nach Geonosis vermuteten die Rebellen eine gefährliche Einrichtung des Imperiums im Dalonbian-Sektor. Die erste vermutung der Rebellen war der Orbit von Destrillion dort flog Wedge mit einem A-Flügler in einen Energietunnel, wo sie am anderen Ende den Komplex vermuteten. In einem großen Zwischenraum des Tunnels tummelten sich mehr als ein Dutzend der neuen TIE-Hunter. Wedge konnte diese mit Hilfe seiner Flugkünnste zerstören und danach durch den zweiten Energietunnel fliegen. Zur Enttäuschung der Rebellen war dort aber nur ein kleiner imperialer Konvoi der in den Hyperraum wollte.[2]

Als ein Teil der Rebellenflotte weiter zog und über Dubrillion war, wurde diese von dem Superlaser, der sich auf der Planetenoberfläche befand beschossen. Da die Schäden an einem Kreuzer nach einem treffer grafierend währen mussten die Rebellen schnell reagieren. Mit einem Blitzschlag konnten sie mit Y-Flügler die drei Nebenlaser, die sich mit dem Hauptlaser des Superlasers bündelten zerstören aber nicht das Hauptgeschütz, da es in einem von Rebellenjäger nicht erreichbaren Gebiet war. Wedge Antilles kaperte also einen AT-ST und dring damit, mit Hilfe von zu den Rebellen übergelaufenen Wissenschaflter der Station, die in einem Meer des Planeten lag, weiter in die Basis vordringen. Nach einigen Kämpfen mit anderen Kampfläufern und Raketendrohnen konnte Wedge einen abgestellten AT-AT übernehmen und die Generatoren des Lasers zerstören und somit war eine große Gefahr für die Rebellen gebannt.[2]

[Bearbeiten] Weitere Schlachten

[Bearbeiten] Kothlis

Einige Zeit nach Durbillion konnten Bothanische Spione über der Bothan-Kolonie Kothlis imperiale Daten abfangen, in dem sich Informationen über den Bauort eines weiteren Todessterns befanden. Luke Skywalker forderte an die Daten auf die Corellianische CR-90 Korvette Razor zu übermitteln die zur Zeit Kothlis umkreiste. Als die Sonderstaffel zusammen mit der Erlösung aus dem Hyperraum sprang um eine Taskforce mit dem Schiff zu bilden und es sicher zu der Hauptflotte zu geleiten, mussten sie mit an sehen wie ein Imperialer Sternzerstörer sie in seinen Hangar zog. Die Rebellen mussten schnell Handeln und die Brücke zerstören um das Schiff nicht enkommen zu lassen. Außerdem werten sie einige TIE-Wellen ab die die Erlösung angriffen. Nach dem Wedge die Brücke zerstören konnte, stürzte der imperiale Großraumer auf den Planeten. Kurze Zeit danach musste Wedge und zwei seiner Flügelmänner ein Sonderkommando aus Specforce-Soldaten, unter denen auch Crix Madine selbst war vor TIEs schützen bevor sie zum Wrack des Sternzerstörer ankamen. Als sie in der Nähe des Schiffes mit ihrem GR-75 Transporter gelandet waren musste Wedge drei AT-ATs zu fall bringen die sich den Weg aus dem Frack freigeschossen haben und den Transporter jetzt bedrohen. Danach unterstüzte Wedge die Specforce bei ihrem Angriff auf das Frack mit einem Y-Wing. Damit musste er die Soldaten vor AT-PTs schützen und ein loch in den Rumpf des imperialen Kreuzers bomben. Die Specforce konnten nach schweren Kämpfen mit Strumtruppen durch das Loch eindringen und die Daten der Razor bergen. Danach verschwanden sie vom Frack und wichtige Daten des Imperiums waren in den Händen der Allianz.[3]

[Bearbeiten] Prefsbelt IV

Nachdem auf Kothlis die Daten des Todesstern II geborgen wurden mussten sie einen Angriffsplan entwicklen und fanden herraus dass nur ein imperiales Schiff auf den Waldmond Endor landen und somit eine gelegenheit schaffen, den Schild, der um die, sich im Bau befindliche, Kampfstation, umgibt zu zerstören. Madine konnte ein zum stehlen geeignetes Shuttle auf dem Planeten Prefsbelt IV finden. Wedge konnte sich mit einem Y-Wing weit genug an die imperiale Akademie anschleichen und nach einigen Gefechten mit TIE-Fightern und Turbolasertürmen die Lambda-Fähre namens Tydirium stehlen und sich sicher zu den Rebellen bringen.[3]

[Bearbeiten] Fondor

Nach Prefsbelt ist den Rebellen dank Spionen eine Entwendung von drei der neuen imperialen TIE-Huntern gelungen. Mit diesen und einem umbemannten Transporter wollten sie einen bei den Schiffswerften von Fondor im Bau befindlichen Super-Sternzerstörter vernichten. Wedge und zwei weitere Piloten sprangen bei den Schiffswerften mit dem Unbemannten Transporter aus dem Hyperraum. Sie wollten dem Andockoffizier weiß machen, dass es sich um ein Gefangener Rebellentransporte handelt. Dieser merkte jedoch dass es sich um ein unbemanntes und im Kolisionskurs auf die Schildstation zuflog. Deswegen mussten es die Sonderstaffelpiloten auf die harte Tour machen und den GR-75 Tranpsorter beschützen bis er mit der Station kolidierte. Danach sprang eine kleine Rebellenflotte aus dem Hyperraum und beschäftigte zwei zu Hilfe eilende imperiale Gelteitschiffe. Der Schildgenerator wurde aber durch die Explosion mit dem Transporter nicht vernichtet und Wedge selbst musste ihn mit einigen Laserschüssen zerstören. Darauf griffen sie das übergroße Schiff an und durch die zerstörung der drei Tarnvorrichtungen, die auf dem Schiff waren, konnte eine Kettenreaktion erzielt werden in dem das ganze Schiff explodierte. Dies war ein weiterer Sieg der Rebellen.[2]

[Bearbeiten] Bespin

Einige Wochen danach war die Zeit gekommen und die Rebellen sammelten sich für den Großangriff gegen den zweiten Todesstern über Sullust. Doch sie brauchten dringend Tibanna-Gas um ihre Waffen zu laden. Lando Calrissian empfohl den Rebellen seine ehemalige Tibannamine auf Bespin vom Imperium zurück zu erobern. Die Sonderstaffel wurde mit ihren A-Wings zum Planeten geschickt um die Minen für die Transporter zu sichern. Die ersten zwei Minengruppen wurden ohne probleme Erobert. Doch bei der dritten kamen Schwirigkeiten auf, denn die Imperialen wollten die Gasbehälter lieber zerstören als sie den Rebellen zu überlassen. Dies konnte jedoch verhindert werden. Nach dem alle Minenplattformen gesichert waren konnten die Piloten die Stadt angreifen. Da die Transporter zu einigen weiteren Minenplattformen mussten und diese hinter der Wolkenstadt waren mussten die Turbolasergeschütze deaktiviert werden. Dazu zerstörten Wedge und seine Flügelmänner die drei Energiegeneratoren die sich in den engen Schluchten der Stadt verbargen. Zu guter letzt schossen sie noch einige TIE-Bomber ab die die Gasbehälter auf den Plattformen hinter der Stadt zerstören wollten.[3]

[Bearbeiten] Schlacht von Endor

Hauptartikel: Schlacht von Endor

Vor der Schlacht von Endor half die Sonderstaffel Ace Azzameen bei der Entführung der imperialen Landungsfähre Tydirium. In der Mission nach Zhar konnte man schließlich die Lambda-Fähre stehlen. [5]Die Tydirium wurde benötigt, um während der Schlacht von Endor ein Einsatzkommando unter der Führung Han Solos verdeckt nach Endor zu bringen. Die Sonderstaffel hingegen kämpfte die Schlacht im All. Sie hatte den Befehl, den Hauptreaktor im Inneren des zweiten Todessterns auszuschalten. Laut den Berichten des Geheimdienstes der Rebellion sollten sich der Todesstern noch im Bau befinden und keine Schilde besitzen. Zu Ehren der Schlacht von Yavin benannte sich die Staffel für diese Schlacht in Rot-Staffel um.[6]

Zusammen mit dem Rest der Rebellenflotte sprang die Rotstaffel von Sullust aus in den Hyperraum. Kurze Zeit später kamen sie vor dem Endor umkreisendem Todesstern aus dem Hyperraum. Sie erkannten, dass sie in eine Falle geraten waren, da die Schilde des Todessterns entgegen der Berichte der Bothanischen Spione hochgefahren waren und in voller Kampfbereitschaft war. Gleichzeitig tauchte eine riesige imperiale Streitmacht auf. Die Rotstaffel ging sofort in Angriffsstellung über und griff die angreifenden TIEs an. Rot-Vier, Derek Klivian, wurde getroffen, jedoch nicht zerstört.[6]

Wedge Antilles und Lando Calrissian zerstören den Hauptreaktor des Todessterns.

Als der Schirm des Todessterns von dem Einsatzkommando auf Endor ausgeschaltet worden war, flog Wedge Antilles zusammen mit Tycho Celchu, Lando Calrissian mit dem Millennium Falken und einigen anderen Piloten in den Hauptschacht zum Reaktor des Todessterns herein. In dem Schachtlabyrinth teilten sich die Sternjäger auf. Wedge Antilles und Lando Calrissian fanden schließlich den Hauptreaktor. Wedge feuerte seine Protonentorpedos auf den Nordturm, während Lando Aufschlagsraketen auf den Hauptreaktor schoss. Der Reaktor brach nun in sich zusammen und der Todesstern wurde in einer Kettenreaktion zerstört. Wedge und Lando konnten gerade noch der Explosion entkommen.[6]

[Bearbeiten] Schlacht von Bakura

Bereits einen Tag nach der siegreichen Schlacht von Endor, bekam Wedge Antilles und insbesondere die Sonderstaffel eine nächste wichtige Mission zugeteilt. Die Trümmer des Zweiten Todessterns waren noch nicht ganz abgekühlt, als Wedge das Schlachtfeld mit einer Spürtruppe nach verdächtigen Vorkommnissen durchsuchte. Ein imperiales Patrouillenschiff hatte die Old Republic, eine Korvette der Allianz, vernichtet und bevor die Patrouille die Aufklärungssonden im Orbit über Endor zerstören konnte, wurde der Überwachungsgürtel der Allianz wieder aufgebaut, um gerade solche imperialen Spannungen einzelner Schiffe im Keim zu ersticken.

Während der Untersuchung eines einzelnen Drohnenschiffs löste Wedge versehentlich den Selbstzerstörungsmechanismus aus. Nachdem auch Luke eintraf, konnte eine Kurierdrohne aus dem Wrack geborgen werden. Die folgende Auswertung ergab, dass der imperiale Außenposten Bakura von fremden Invasoren, den Ssi-ruuk angegriffen wurde, und sich hilfesuchend an Palpatine wenden wollte, um imperiale Verstärkung zu beordern. Da der Imperator mitsamt einem Großteil der Imperialen Flotte besiegt worden war, schien es fraglich, ob imperiale Hilfe den Außenposten erreichen konnte. Doch Leia Organa wies darauf hin, dass es trotz der schweren Verluste, die die Allianz in der Schlacht von Endor erlitt, wichtig war, dem Außenposten zu helfen. Sie war sich sicher, dass das geschwächte Imperium nicht in der Lage dazu war, Hilfe zu leisten. So wollte Leia gleichzeitig einen diplomatischen Nutzen aus der Mission gewinnen, indem sie die Bewohner Bakuras von der Rebellen-Allianz überzeugt, sodass sie sich ihrer anschließen und sich vom Machteinfluss des Imperiums abwenden.

Luke Skywalker wurde mit einem Stoßtrupp von fünf corellianschen Kanonenbooten, einer corelliansichen Korvette und dem kleinen Kreuzer der Quasar-Feuer-Klasse, genannt Flurry, ins Krisengebiet entsandt. Außerdem begleitete Wedge den Trupp mit seiner Sonderstaffel, woraus sich eine zusätzliche Streitmacht von über drei A-Flügler, vier B-Flügler und 20 T-65 X-Flüglern ergab. Als sie in der Nähe Bakuras aus dem Hyperraum fielen, platzten sie direkt in eine laufende Schlacht zwischen Commander Pter Thanas imperialer Streitmacht und den fremden Invasoren. Da das Imperium kurz vor einer Niederlage stand, war Thanas gezwungen, die Hilfe der Rebellen-Allianz anzunehmen. Schließlich gelang es der Sonderstaffel in Zusammenarbeit mit den imperialen Resttruppen, die Invasoren über die Grenzen des Systems zurückzutreiben. Nach Bakura wurde die Sonderstaffel erneut reformiert.

[Bearbeiten] Die Kämpfe nach Bakura

Endor hatte die Staffel schon einige gute Piloten gekostet und Bakura hatte das Problem noch verschlimmert. In den ersten Tagen nach Bakura wurde das, was von der Sonderstaffel übrig war, in das Endor-System zurück beordert, wo die Piloten unterschiedlichste Dienste leisteten. So meldete Wedge Antilles sich beispielsweise freiwillig bei den Aufräumarbeiten über Endor zu helfen und Wes Janson übernahm die Aufgaben eines Kundschafters auf der Oberfläche des Mondes.

Allerdings erhielten die beiden schon bald von ihrem alten Commander, Luke Skywalker, einen neuen Auftrag. Sie sollten auf einem Planeten, die Bereitschaft zur Übernahme durch die Rebellen überprüfen. Da es Wedges Heimat Corellia war, sagte er zu. Wes nahm auch an und ebenso die Piloten Ten Nunb und Tycho Celchu. Unter Skywalkers Führung machten sie sich auf nach Corellia. Kurz nach ihrem Eintreffen gerieten die fünf Piloten in einen Hinterhalt der imperialen Streitkräfte, unter der Führung General Weirs. Zum Entsetzen, der Rebellen, galt dieser Angriff allerdings nicht ihnen. Die Imperialen verwüsteten Coronet City nur um die Bevölkerung einzuschüchtern. Wedge gab an Ten Nunb Weisung, die sich zurückziehenden Imperialen zu verfolgen. Dies machte der Sullustaner auch und gab einen weiteren Befehl an Tycho die Jäger zu holen. Ten hatte das Pech von der imperialen Nachhut gefangen genommen zu werden und Wedge, Luke und Wes kamen zu spät, um ihn aus deren Händen zu retten. Nur das Eintreffen Tychos und der drei durch Astromechdroiden gesteuerten X-Flügler verhinderte eine endgültige Aufgabe des Sullustaners. Doch in der dicht beflogenen Handelsroute über Corellia und einem schweren Gefecht von einigen TIE-Jägern, verloren die vier Rebellen den Transporter mit dem gefangenen Kameraden schließlich.

Zum Glück für das ungleiche Quartett, gelang es R2-D2 die Sprungkoordinaten der imperialen Transporter zu ermitteln. Sie führten die Rebellen nach Tralus. Während Wedge seine Kameraden durch die unterirdischen Tunnel führte, stand Ten Nunb Todesqualen aus. General Weir amputierte dem Rebellen während eines Verhörs einfach die rechte Hand. Die Informationen die Ten offenbarte waren überholt, aber der imperiale Kommandant entschied sie mit seinem privaten TIE-Abfangjäger sofort nach Coruscant zu bringen. In dem Moment als er samt seiner Eskorte den Start einleiten wollte wurden die schweren Tore des Hangars aufgerissen und die Mitglieder der Renegaten-Staffel stürmten unter heftigen Blasterfeuer herein.

[Bearbeiten] Die Eidolon

Hyperraumsprung der Staffel.

Nach dem Tod Jabbas herrschte auf Tatooine ein Machtvakuum. Mehrere Verbrecherlords, darunter Firith Olan, fochten Bandenkriege um die Herrschaft aus. Auch das Imperium und die Rebellen-Allianz waren an dem Planeten interessiert. Der offizielle Grund für die Reise der Sonderstaffel nach Tatooine war ein Empfang auf Huff Darklighters Anwesen zum Todestag seines Sohnes Biggs. In Wirklichkeit wurde die Sonderstaffel nach Tatooine geschickt, um der Geheimdienstagentin Winter bei der Beschaffung einer imperialen Diskette im Besitz Huff Darklighters behilflich zu sein. Während sich Wedge Antilles, Winter, Tycho Celchu und Elscol Loro auf dem Empfang befanden, sollten die anderen Piloten der Sonderstaffel zusammen mit Kapp Dendo einen Angriff auf das Darklighter-Anwesen inszenieren. In dem dadurch entstehenden Durcheinander wollte Winter die Diskette aus Huffs Tresor stehlen. Bevor die Sonderstaffel jedoch den Scheinangriff starten konnte, griffen Kriminelle im Dienste Firith Olans das Anwesen an und stahlen die Diskette. Nach einer missglückten Verfolgungsjagd kehrten die Piloten zu Huff Darklighter zurück, der ihnen nach ein bisschen Überredungsarbeit eine Kopie der Diskette aushändigte. Eine Untersuchung der Diskette ergab, dass auf ihr ein Bestandsverzeichnis abgespeichert war, in dem Waffenlager auf Tatooine, Jäger und Schiffe beschrieben waren. Ein Eintrag weckte besonderes Interesse: Eidolon. Angeblich war die Eidolon während ihres Jungfernflugs spurlos verschwunden. Das Schiff hatte genug Feuerkraft, um die Herrschaft über Tatooine zu sichern, weswegen so viele Verbrecher hinter dem Schiff her waren.[7]

Die Sonderstaffel im Anflug.

Währenddessen hatte Firith Olan ein Waffenlager entdeckt, das in dem Tunnel eines Krayt-Drachen lag. In diesem Lager waren viele TIE-Abfangjäger gelagert, die er direkt gegen die Sonderstaffel einsetzte, die ihn bereits aufgespürt hatte. Die Abfangjäger stellten jedoch kein ernstes Problem für die Staffel dar. Nachdem die TIEs zerstört waren, flog Elscol – einen Befehl von Wedge missachtend – direkt in den Krayt-Tunnel hinein, um das Lager auszulöschen. Als das Lager zerstört war, sprengte sie sich einen Weg durch die Tunneldecke frei. Daraufhin verfolgte die Sonderstaffel Firith Olans Frachter und seine verbliebenen TIEs in den Orbit Tatooines. Dort angekommen, tauchte überraschend ein ganzes Geschwader von TIE-Jägern auf. Diese hatten es allerdings nicht auf die Sonderstaffel abgesehen, sondern auf Firith Olan, der jedoch nach Ryloth entkommen konnte. Wedge, Tycho, Elscol und Winter, sowie ein paar Imperiale folgten ihm zum dortigen Raumhafen von Kala'uun. Cazne'olan, das Oberhaupt des dort ansässigen Olan-Clans, verweigerte Firith Olan dort die Zuflucht. Stattdessen wollte er Firith an den Sieger eines Wettbewerbs zwischen Wedge und Winter auf der einen Seite und zwei Spezialkräften des Imperiums auf der anderen Seite übergeben. Ziel war es, zuerst eine goldene Kugel zu erreichen. Schon kurz nach dem Beginn des Wettbewerbs hatte eine riesige Kreatur Winter und einen der beiden Imperialen mit seinen Tentakeln außer Gefecht gesetzt. Anstatt weiterzulaufen, um die Kugel als Erster zu erreichen, stoppte Wedge, um Winter aus den Fängen der Kreatur zu befreien. Währenddessen hatte der andere Imperiale die Kugel erreicht. Jedoch stellte sich der ganze Wettbewerb als List heraus, da er in Wirklichkeit nur auf virtueller Ebene ausgetragen worden war. In der Zwischenzeit jedoch hatte der imperiale Captain Marl Semtin durch Bestechung des Hafenmeisters Firith Olan befreien und mit ihm zur Eidolon auf Tatooine fliehen können. Seine Spezialkräfte hatte er auf Ryloth zurück gelassen. Verärgert über die Ehrlosigkeit ihres Befehlshabers schlossen sich diese nun der Rebellen an.[7]

Die Eidolon

Zurück auf Tatooine entdeckte die Sonderstaffel durch Zufall die Eidolon, die in einem Berg versteckt lag. Die Eidolon schickte sofort dutzende Abfangjäger aus. Während die Sonderstaffel die Jäger bekämpfte, stürmten die ehemaligen Spezialkräfte des Imperiums unter der Führung Sixtus Quins die Basis und eroberten sie. Dabei töteten sie auch Kapitän Semtin. Unterdessen wurde Tycho im Luftkampf schwer getroffen, woraufhin er aussteigen musste, aber nicht ohne vorher den Autopiloten auf Kollisionskurs mit feindlichen Sternjägern zu programmieren. Auch Plourr Ilo musste kurz darauf notlanden, konnte aber gerade noch von Kapp Dendo aus ihrem explodierendem X-Flügler befreien. Da sich immer noch ein Sternzerstörer im Orbit befand, missachtete Elscol Loro erneut ihre Befehle und flog in den Hanger des Zerstörers, wo sie erheblichen Schaden anrichten konnte. Nach der erfolgreichen Schlacht wurde die Eidolon-Basis an die rechtmäßige Regierung Tatooines übergeben und Elscol Loro verließ die Staffel, da sie ein Angebot zur Führung einer Befreiungsarmee gegen das Imperium erhalten hatte.[7]

[Bearbeiten] Befreiung Eiattus

Auf Eiattu VI, der Heimatwelt der Sonderstaffelpilotin Plourr Ilo, tobte ein blutiger Bürgerkrieg zwischen dem Bataillon der Volksbefreiung (BDV), angeführt von Plourrs angeblichem Bruder Harran, und der Priamsta, dem Adel Eiattus. Zudem stand der Planet noch unter Kontrolle der imperialen Moff Leonia Tavira. Der Großherzog Gror Pernon wurde nun von der Priamsta geschickt, um die rechtmäßige Herrscherin Eiattus zurückzuholen: Plourr Ilo. Nach anfänglichem Widerwillen entschied sie sich dazu, zu helfen, und so flog sie mit der Sonderstaffel nach Eiattu. Nachdem sie dort zusammen mit Wedge und Tycho freudig begrüßt wurde, begegnete sie Graf Rial Pernon, der in ihrer Kindheit zu ihrem zukünftigen Ehemann bestimmt worden war. Zuerst wollte sie nichts mit ihm zu tun haben, was sich jedoch änderte. Die anderen Piloten der Sonderstaffel begaben sich derweil auf eine Erkundungstour in die umliegenden Sümpfe, wo sie in einen imperialen Hinterhalt gerieten. Wedge flog sofort zusammen mit Rial Pernon und ein paar einheimischen Piloten los, um die Piloten zu retten. Nachdem die angreifenden TIEs zerstört waren, tauchten Anhänger des BDV auf und erledigten die übrig gebliebenen Sturmtruppen. Am nächsten Tag entdeckten die Sonderstaffelpiloten im Sumpf einen imperialen Gray-Generator, der schließlich explodierte Nrin unter die Wasseroberfläche schleuderte. Daraufhin erschienen imperiale Gruppen aus ihren Verstecken und nahmen die Piloten fest. Der Quarren Nrin konnte der Festnahme entgehen, da er sich immer noch unter Wasser befand. Die Piloten wurden abgeführt und in Taviras Gefängnis eingesperrt, um als Geisel zu dienen, falls Taviras Pläne misslingen würden. Zur selben Zeit starteten maskierte Truppen einen Angriff auf Plourr und Rial Pernon, der jedoch misslang. Wie sich herausstellte, gehörten diese Truppen zu den Priamsta.[8]

Eine Pilotengruppe der Staffel.

Kurz darauf startete das Bataillon der Volksbefreiung eine Revolution und stürmte das imperiale Hauptquartier. Dies war jedoch nur eine Finte des Imperiums, da der Anführer des BDV, Plourrs angeblicher Bruder Harran, in Wahrheit ein imperialer Spion mit den eingepflanzten Erinnerungen des echten Harran war. Der echte Harran war vor vielen Jahren von Plourr getötet worden, da er unter dem Einfluss Darth Vaders stand. Der Spion sollte nun das BDV ins Verderben führen und so standen die Soldaten des BDV plötzlich unter heftigem Beschuss von Turbolasern und TIEs. Plourr, Tycho und Wedge konnten ihnen jedoch helfen und erledigten die TIEs und Turbolaserkanonen. In den Trümmern der Stadt kam es schließlich zur Konfrontation zwischen Plourr und Harran. Als er nicht einsehen wollte, dass er nicht der echte Harran war, setzte Plourr ihn mit einem Blaster außer Gefecht. Währenddessen hatte Nrin eine imperiale Patrouille, die nach ihm suchte, überwältigt und deren Gleiter übernommen. Er befreite die restlichen Piloten aus dem Gefängnis. Tavira floh darauf von Eiattu. Plourr blieb als Herrscherin auf ihrem Heimatplaneten, jedoch hielt Wedge ihr einen Platz in der Sonderstaffel frei. Es sollte nicht die letzte Begegnung zwischen der Sonderstaffel und Tavira sein, da sie sieben Jahre später mit den Invids erneut für Aufruhr in der Galaxis sorgte.[8]

[Bearbeiten] Malrev IV

Noch auf Eiattu erhielt die Sonderstaffel den Auftrag, den verschollenen bothanischen Transporter Starfaring zu finden. Dieser war durch einen Bug in der Navigationssoftware im Malrev-System aus dem Hyperraum gekommen und dort auf dem vierten Planeten abgestürzt. Als die Sonderstaffel im Orbit ankam, nahm Dllr Nep eine merkwürdige Musik wahr. Geführt von Nep flog die Staffel auf die Quelle der Musik zu. Kurz vor dem Ziel wurden sie überraschend von TIE Sternjägern angegriffen. Wedge Antilles wurde abgeschossen und galt als vermisst. Die anderen Piloten konnten nach dem Gefecht die Starfaring entdecken.[9]

Die Sonderstaffel im Angriff gegenüber TIE-Jägern.

Bei einem Lagerfeuer unterhielten sie sich mit den Bothanern, jedoch kam es nach kurzer Zeit zu einer Schlägerei zwischen der Sonderstaffel und ein paar Bothanern, nachdem Nrin Vakil sie beleidigt hatte. Der Streit wurde aber schnell wieder beendet, da die Irrukiine, mit imperialen Blastern bewaffnete Eingeborene von Malrev IV, das Lager angriffen. Nrin kämpfte sich den Weg zu seinem Jäger frei und konnte mit dessen Hilfe alle Feinde erledigen. Am nächsten Morgen zogen die Piloten mit einigen bothanischen Freiwilligen los, um ihren Captain Girov Dza'tey zu suchen. Mitten im Dschungel stießen sie auf einen alten Sith-Tempel, wo sie auch direkt von den Irrukiine überfallen wurden. Dort erhielten sie aber unerwartete Hilfe von Wedge, der im Sith-Tempel gefangen gewesen war, sich jedoch befreien konnte. Die Sonderstaffel flüchtete, aber sie mussten Dllr zurücklassen, der – von der der seltsamen Musik angezogen – den Sith-Tempel betrat. Im Tempel erwartete ihn Cartariun, ein ehemaliger imperialer Techniker, der unter dem dunklen Einfluss der Sith-Magie stand. Dllr widerstand dem Versuch, sich von Cartariuns bekehren zu lassen, sodass er eine Meute Irrukiine auf den Sullustaner hetzte, die ihn töten sollten. Nun schickte Cartariun der anrückenden Sonderstaffel ein riesiges TIE-Geschwader entgegen, das er mit der dunklen Macht steuerte. Voll auf den Luftkampf konzentriert merkte er jedoch nicht, dass sich Dllr mithilfe der Sith-Energie wieder beleben konnte. Dadurch abgelenkt, dass Dllr ihn nun angriff, verlor er die Kontrolle über das TIE-Geschwader, das nun unkontrolliert abstürzte. Gerade als Dllr dabei war, die Macht zu übernehmen, wurde er von hinten durch den bothanischen Captain angeschossen, der ebenfalls die Sith-Energie des Tempels nutzen wollte. Der Bothaner tötete Cartariun, ließ aber Dllr erstmal am Leben, damit dieser den Untergang der Sonderstaffel miterleben konnte. Dllr nahm jedoch mit Hilfe der Macht Kontakt zu Herian I'ngre auf, die daraufhin einen Kamikazeangriff auf den Tempel flog, der dadurch zerstört wurde. Dllr und Herian starben bei der Explosion, genau wie der bothanische Captain.[9]

[Bearbeiten] Die Eroberung Coruscants

[Bearbeiten] Ausbildung auf Folor

Die Schlacht von Borleias.
„Der Sonderstaffel werden nur die schwierigsten Missionen anvertraut, und man wird erwarten, dass wir diese Aufträge erfüllen, weil wir die Besten sind.“
— Wedge Antilles

5 NSY beschloss Admiral Ackbar die Sonderstaffel wieder auferstehen zu lassen, da die Staffel einen hohen symbolischen Wert im Kampf gegen das Imperium hatte. So wurde die Staffel dann 6 NSY unter der Führung von Wedge Antilles neu gegründet, um das Imperium unter der Leitung von Ysanne Isard zu bekämpfen und Coruscant einzunehmen. Aus politischen Gründen war Antilles gezwungen, nicht nur die besten Piloten für seine Staffel zu nehmen, sondern auch Piloten von Welten, die für die Neue Republik wichtig waren. Von Thyferra kamen gleich zwei Piloten, die die beiden rivalisierenden Bactaproduzenten Xucphra und Zaltin vertraten. Diese Piloten waren Erisi Dlarit und Bror Jace. Die Bothaner beanspruchten ebenfalls einen Platz, da sie ihrer Meinung nach ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zur Zerstörung des Zweiten Todessterns waren. Diesen Platz besetzten sie mit Peshk Vri'syk. Da mit Wedge Antilles und Corran Horn bereits zwei Corellianer in der Staffel flogen, entschied sich Antilles entgegen der Wünsche Admiral Ackbars und General Salms nicht für den Corellianer Dreegan, sondern für den erst 16-jährigen Gavin Darklighter, der auf Tatooine aufgewachsen war. Er war ein Cousin des bei Yavin IV gefallenen Biggs Darklighter. Er entwarf das neue Wappen der Staffel. Zudem ernannte Antilles Tycho Celchu zum stellvertretenden Staffelführer und Ausbilder der neuen Piloten, was General Horton Salm sehr missfiel, da Celchu zu dem Zeitpunkt unter dem Verdacht stand, ein imperialer Spion zu sein. Antilles und Salm einigten sich jedoch auf den Kompromiss, dass Celchu in den Einsätzen ohne Bewaffnung mit einer Landungsfähre fliegen würde. Die weiteren Piloten waren der Gand Ooryl Qrygg, der Anwalt Nawara Ven von Ryloth, Rhysati Ynr von Bespin, Lujayne Forge von Kessel, die Rodianerin Andoorni Hui und der Shistavaner Riv Shiel. Außerdem wurde der Staffel der Protokolldroide M-3PO zugeteilt, der schon bald das erstaunliche Talent zeigte, so gut wie alles irgendwie besorgen zu können.[10]

Zunächst bezog die Staffel einen Stützpunkt auf Folor, einem Mond von Commenor, der in der Nähe der Kernwelten liegt. Die Piloten wurden dort in einem Übungszentrum für Kampfpiloten ausgebildet. Während der Ausbildungszeit enstand auch schon früh die Rivalität zwischen den beiden besten Piloten der Staffel: Corran Horn und Bror Jace. Die Piloten mussten verschiedene Übungen absolvieren, wie z.B. das Erlösungs-Szenario. Das Erlösungsszenario war ein wichtiges Auswahlkriterium für die Aufnahme in die Sonderstaffel. Corran Horn bestand das Szenario mit der höchsten Punktzahl, gefolgt von Gavin Darklighter und Bror Jace. Eine weitere Übung wurde im Schweinetrog, einem Graben auf Folor, ausgeführt. Ziel war es im Graben möglichst viele Ziele auszuschalten. Corran begann die Übung zusammen mit Ooryl Qrygg. Dies sah Corran als die perfekte Möglichkeit, sich vor den anderen zu beweisen. Was er jedoch nicht wusste: Seine Anflugdaten wurden auf Befehl von Wedge von Corrans Astromech-Einheit Pfeifer an den Rest der Staffel gesendet. So schnitten die anderen Piloten erheblich besser ab. Erbost darüber beschwerte er sich bei Wedge, der ihm jedoch klar machte, dass es wichtig sei, als Team zusammenzuarbeiten. Nach nur einem Monat Ausbildung, normal sind vier bis sechs Monate, wurde die Staffel in den aktiven Dienst nach Talasea versetzt. [10]

[Bearbeiten] Erste Kampfhandlungen

„Die Sonderstaffel wird sich dieser Aufgabe stellen, aber ich frage mich, ob wir eingesetzt werden, weil einfach jemand gebraucht wird, oder ob wir als Symbol dienen.“
— Wedge Antilles zu Admiral Ackbar (Quelle)

Anschließend sah sich die Sonderstaffel einem Kräftemessen mit einer Y-Flügler-Staffel von Horton Salm gegenüber, bei dem die Sonderstaffel ihren Gegenübern deutlich die Grenzen aufzeigten und dabei ein acht-zu-eins Abschussverhältnis hatten. Die nächste Mission sollte ursprünglich eine Astronavigationsübung sein – eine Einstudierung eines Flugs, bei dem die Spuren verwischt werden, indem der Flug in drei kleine Sprungpunkte aufgeteilt wurde, um dem Galaktischen Imperium nicht den Standort des Basis zu geben - entwickelte sich aber zu einem Gefecht. Die Sonderstaffel wurde urplötzlich im Chorax-System aus dem Hyperraum gezogen, da sich dort der Abfangkreuzer Viper befand, der die Schmuggleryacht Mirax Terriks, die Pulsarrochen, verfolgte. Die Renegaten griffen die imperialen Streitkräfte sofort an und konnten den Schild des Abfangkreuzers herunterschießen, der daraufhin aus dem Gefecht flüchten wollte. Aus Sicht des Piloten Corran Horn war dies unglücklich, da sein deaktivierter T-65 X-Flügler auf dem direkten Sprungkurs der Imperialen lag. Nur durch Tychos schnelle Reaktion, bei dem er seine Zielsensoren mit Corrans X-Flügler verband, konnte Horn zwei der Abfangjäger mit seinem Lenkraketenwerfer abschießen, währenddessen die Viper sich schon hinter der Lichtmauer befand. Andernfalls hätte die Staffel schon zu ihrer Anfangszeit ein bewährtes Mitglied verloren.[10]

Als wenig später ein weiterer Konflikt bei Hensara III ausbrach, wurde die Sonderstaffel dorthin beordert. Es gelang ihnen die Black Curs und deren Anführer Dirk Harkness aus einer Notlage zu retten, als die Söldnergruppe mit der Schlacht von Yavin auf Hensara III hatte notlanden müssen. Die Pulsarrochen und die CR90-Korvette Eridain begleiteten die Staffel. Der imperiale Strike-Kreuzer Verwüstung setzte sechsunddreißig TIEs aus, wovon dreißig direkt auf die Sonderstaffel zusteuerten. Obwohl sie zahlenmäßig so unterlegen waren, schafften sie fast schon ein kleines Wunder, da die Sonderstaffel ohne Verluste aus der Schlacht hervorging, während nur zwei der imperialen Piloten entkamen. Fast alle Piloten hatten eine super Abschussstatistik.[10]

[Bearbeiten] Sturmtruppenüberfall

Als sie allesamt unbeschadet zurück zu ihrer Basis nach Talasea kehrten, feierten sie diesen besonderen Erfolg ausgelassen. Außer Gavin, der von Jace schikaniert wurde, da er keinen Treffer landen konnte. Obwohl die meisten wohl nichts gegen das Mobbing hatten, beschwerte sich Nawara Ven bei Afyon, Antilles und Celchu. Schließlich konnte die Situation durch Vens Anwaltsfähigkeiten entschärft werden.[10]

Eines Nachts wurde ihr Lager von Sturmtruppen überfallen. Horn und Qrygg konnten einige Truppler überwältigen und schließlich über Umwege die anderen Renegaten wecken. Kurze Zeit darauf erklangen Blasterschüsse, da sich Gavin Darklighter zu früh zeigte. Durch den sehr guten Einsatz der Renegaten, konnten sie die Sturmtruppen Stück für Stück dezimiert werden. Schließlich zeigte die Staffel auch ihre Fähigkeiten mit Blasterkanonen und konnte letztendlich sogar die angebrachten Sprengladungen entschärfen. Für Corran und Gavin sowie Andoorni Hui führte dieses Intermezzo gerade noch am Tod vorbei. Stattdessen mussten sie einige Tage im Bacta-Tank ausharren bis sie geheilt waren. Weniger Glück hatte dabei Lujayne Forge, die von den Truppen im Schlaf ermordet und beigesetzt wurde. Alle Beteiligten sprachen sich für einen Vergeltungsangriff aus, der bei Vladet stattfand. Dabei wirkte auch das Verteidiger-Geschwader Horton Salms mit, die von der Sonderstaffel eskortiert wurden. Andoorni befand sich aber noch immer für etwa 24 Stunden in einem Bacta-Tank, während für Lujayne kein Ersatz bereit stand. Die Bodenmission wurde ein Erfolg für die Allianz und für die meisten Piloten der Sonderstaffel stellte dies eine Genugtuung dar. Das Imperium schickte jedoch Verstärkung, die in Form eines Carrack-Kreuzers und einer Lancer-Fregatte genau im Fluchtvektor der republikanischen Streitkräfte lagen. Corran hatte dabei einen äußerst genialen, aber auch riskanten Vorschlag zu bieten, den Salm letztlich ablehnte. Horn zog ihn jedoch trotzdem durch, weswegen er sich der Befehlsverweigerung schuldig machte. Dieser Einsatz sollte sich jedoch lohnen, denn Horn rettete damit alle Beteiligten das Leben.[10]

[Bearbeiten] Die Schlachten von Borleias

„Solltest du tatsächlich einen Weg gefunden haben, die Schilde mit Selbstvertrauen zu laden, solltest du es uns mitteilen.“
— Nawara Ven (Quelle)

Die nächste Operation sollte ein Überfall auf Schwarzmond sein, um den Weg für Coruscant zu ebnen. Die Anklage von Corran Horn wurde fallen gelassen, um ihn mit auf den von General Laryn Kre'fey geplanten Angriff auf Borleias nehmen zu können. In der Schlacht um den Planeten sah sich die Sonderstaffel einer Falle ausgesetzt. Der planetare Schildgenerator regenerierte sich innerhalb kürzester Zeit vollständig und verfügte nun über eine deutlich höhere Kapazität. Eine planetare Ionenkanone begann derweil mit dem Feuer, als sich zahlreiche Sternjäger des Imperiums auf den Weg Richtung der Eindringlinge machten. In diesem Konflikt verlor die Neue Republik Andoorni Hui und Peshk Vri'syk. Als sich die Staffel weiteren Wellen von TIE-Jägern auseinandersetzen musste, bekamen sie jedoch unverhoffte Unterstützung seitens des Verteidiger-Geschwaders, das von der Oberfläche zurückkehrte. Zusammen traten sie eine geordnete Flucht an, um das erlittene Desaster in Grenzen zu halten. Qrygg und Erisi Dlarit konnten aufgesammelt werden und später in ein Bacta-Gefäß gebracht werden. Als die übriggebliebenen Piloten auf Noquivzor landeten, erkannte jeder die miserable Bilanz. Über den Droiden Pfeifer erfuhr man schließlich, woher die militärische Zusatzkraft, über die der Planet offensichtlich verfügte, kam - von einer geheimen Basis einer alten Alderaan Biotics-Fabrik, von der selbst das Imperium nicht zu wissen schien, die aber der planetare Gouverneur offensichtlich reaktiviert hatte. Admiral Ackbar bewilligte ihnen schließlich einen weiteren Angriff.[10]

Die zweite Schlacht sollte durchgeplanter verlaufen. Angefangen von der Tatsache, dass fast jeder auf den Erkenntnisstand versetzt wurde, einen anderen Planeten anzugreifen als den vorherigen, bis hin zum organisierten Schlag gegen die Schildgeneratoren, bei denen Bodentruppen die Station übernehmen sollten und die Sonderstaffel die Verbindungskabel zerstören. Mit den vorgegebenen Zielen konnte man die Bodenstation außer Gefecht setzen und somit die Mission erfolgreich zu Ende bringen. Als Bror Jace aufgrund einer Familienangelegenheit nach der Mission nach Thyferra zurückkehren musste, wurde Jaces X-Flügler zerstört und man nahm an, er sei bei der Explosion umgekommen.[10]

[Bearbeiten] Rettung von Kriminellen

Rache, stoppen Sie sofort. Sie werden mit Sicherheit Probleme kriegen, wenn Sie meinen Befehlen nicht Folge leisten.“
— Corran zu dem Kapitän der Rache Derra IV. (Quelle)

Nach der zweiten, erfolgreichen Schlacht von Borleias wurde ihr Hauptquartier näher nach Coruscant auf Borleias verlegt. Ihr Hauptaugenmerk lag nun darin, die Stellung zu halten, um sich nach und nach den Kern einzunehmen, weswegen sie nun auch eine schönere Behausung hatten, wie die Hütten einige Monate vorher. Als eines Tages die Rache Derra IV entgegen den Anweisungen nicht stehenblieb, gab es ein kleines Scharmützel.
Corran sollte anschließend M-3POs seltsamen Fähigkeiten analysieren und abschätzen, ob seine Modifikationen möglicherweise ein mittelgroßes Sicherheitsrisiko wären. Als Corran mit Tycho Celchu über seine Vergangenheit sprach, offenbarte Horn Celchu, dass er mithilfe der Droiden Informationen über Celchu bekommen kann, doch erklärte Tycho ihm von sich aus seine Vergangenheit. Die Renegaten wurden kurze Zeit darauf schockiert, nachdem ihr ehemaliger Kamerad Bror Jace bei einer Reise zu seinem Heimatplaneten Thyferra von den Imperialen getötet wurde.[11]

Die nächste Mission unter Führung des neuen Captains Aril Nunb, welcher der Staffel wie auch Pash Cracken beitrat, sollte auf die Rache Derra IV verübt werden. Mirax Terrik hat die Rache Derra IV in einem abgelegenen System aufgespürt, was die Sonderstaffel kontrollieren sollte. Die Renegaten erreichten den Planeten Mrisst und lieferten sich dort eine Schlacht mit dem Unterstützungsschiff Stolz von Contruum, die die beschädigte Rache Derra IV mit Gütern versorgte. Man ließ ihnen die Chance zur Aufgabe, doch ihre Antwort darauf war mit der Aussetzung sämtlicher Jäger zu beginnen, die sie tragen konnten. Innerhalb kurzer Zeit konnte die Sonderstaffel sämtliche Sternjäger abschießen und beide Schiffe außer Gefecht setzen.[11]

Während der Mission befand sich Wedge Antilles auf Noquivzor, um über den Angriffsplan auf Coruscant durchzugehen. Bei der Mission auf Kessel sollten Lujayne Forges Eltern Kassar und Myda, Wedge Antilles und Horn über eine Gefangenliste den Preis für das Herauskaufen einiger hochrangigen Gefangenen heraushandeln. In der auf Noquivzor zurückverlegten Basis wurden einzelne Renegaten in Gruppen auf verschiedene Missionen auf Coruscant geschickt. Corran und Erisi Dlarit flogen mit dem Luxusliner Juwel von Churba unter einer verdeckten Identität auf den Planeten und beschäftigen sich hauptsächlich damit, die Sicherheitsmaßnahmen der Stadt ausfindig zu machen. Zudem achteten sie auf die medizinische Versorgung und die Sturmtruppen Garnisonen, um ihr Handeln und ihre Disziplin zu analysieren. Darunter fielen auch die Wachen des Imperialen Palasts. Eine andere Gruppe begab sich durch den Unisek auf eine Erkundungstour. In dem Azure Dianoga wurden sie schließlich von einer imperialen Razzia überrascht, blieben jedoch unenttarnt. Kurze Zeit darauf wurden sie durch ein Missverständnis vor den Rat der Nichtmenschen gezogen. Zu diesem Zeitpunkt vereinigten sich die Gruppen, da Corran auf dem Weg zu ihnen von Sturmtruppen angegriffen wurde. Schließlich konnten alle Probleme beseitigt werden.[11]

[Bearbeiten] Angriff auf Coruscant

„Ich habe ihn so sicher gesehen, wie der Imperator tot ist.“
— Corran mit seiner Vermutung über Tycho Celchu zu Wedge Antilles. (Quelle)

Wenig später glaubte Corran, er hätte Tycho Celchu unter einer Kapuze versteckt mit Kirtan Loor unterhalten gesehen, wodurch er ihn als Verräter einschätzte. Ehe er handeln konnte, stellte sich unabhängig davon heraus, dass Zekka Thyne, der Corran verachtete, ihm eine Falle gestellt hatte. Ihm gelang es gerade noch zu entkommen, doch führte sein Fluchtweg geradewegs hinein in eine offene Kampfhandlung der übrigen Renegaten mit Sturmtruppen.
Nachdem sich schließlich die Situation beruhigte und man sich mit Wedge Antilles traf, der auch Corrans Befürchtungen um Tycho entschärfte, ging man in die Planungsphase der Schlacht von Coruscant über. Dem wohnten nicht nur Fliry Vorru und der Führungsstab des Rates der Nichtmenschen bei, sondern auch Thyne. Schließlich wollte man über Asyr Sei'lars Zugang zu der Firma, wo die benötigten Speicherchips für den Zentralcomputer Coruscants hergestellt werden, bekommen. Doch die Gruppe wurde verraten, wobei der Schuldige schnell ausgemacht wurde. Doch Thyne schwor kurz vor seinem Tod, dass er es nicht gewesen war. Schließlich brachte man einen Orbitalspiegel unter ihre Kontrolle, um die Wasservorräte Coruscants zum Kondensieren zu bekommen, was durch den freigesetzten Wasserdampf ein gewaltiges Gewitter heraufbeschwor. Nach der Infiltrierung der Bodenanlage begann ihr Plan perfekt zu funktionieren. In der Schlacht von Coruscant flogen insgesamt fünf Renegaten gegen die TIE-Jäger. Die Schlacht wurde ein voller Erfolg, doch fiel auf dem Rückflug Corran Horns seine Flugsteuerung aus, sodass dieser auf dem Planeten aufschlug. Die Sonderstaffel vermutete, dass Corran tot sei, da ein Gebäude zerstört wurde, durch das er flog.[11]

[Bearbeiten] Der Bacta-Krieg

[Bearbeiten] Krytos-Virus

Schlacht von Thyferra

In der Folge der Ereignisse, bei dem Coruscant vom Krytos-Virus verseucht wurde, musste die Republik im Bacta-Krieg gegen die mangelnde Bacta-Produktion des Kartells ankämpfen. Die orangefarbenen Uniformen der Piloten wurden durch grüne abgelöst, um damit ihren gefallenen Kameraden Corran zu ehren, da dieser einen grünen X-Flügler flog. Kurz nach Corrans symbolischer Beerdigung wies Wedge Antilles die Sonderstaffel in eine Mission ein, die der Erbeutung von Bacta im Yag'Dhul-System dienen sollte. Dies stellte die erste Kampfhandlung gegen Kriegsherrn Zsinj dar. Während des Prozesses Tycho Celchus, der dem Tod Corran Horns angeklagt wurde, verteidigte Nawara Ven zusammen mit Pfeifer Tycho. Unterdessen führte die Krytos-Krise zu einem sehr großem Bedarf an Bacta. Die Experimente eines Vratix zeigten jedoch, dass die Effektivität von Bacta durch den Einsatz der Twi'lek Medizin Ryll beträchtlich verstärkt werden könnte. Daraufhin wurde der Twi'lek Pilot Ven losgeschickt, um die Delegation unter Führung von Wedge Antilles nach Ryloth zu begleiten, um dort eine größere Menge Ryll zu besorgen[12]

Im Alderaan-System sollte die Sonderstaffel bei einem weiteren Einsatz einen Bacta-Konvoi unter Mirax Terrik eskortieren. Durch einen weiteren Verrat innerhalb der Staffel, wusste jedoch Kriegsherr Zsinj von dieser Mission. Bei der Schlacht tauchte die Eisenfaust auf und zerstörte den den Konvoi zu großen Teilen. Auch die Pulsarrochen galt dabei als zerstört. Nach der Mission erschien inmitten Tychos Prozess der imperiale Agent Kirtan Loor anstatt von Lai Nootka. Sichtlich verwirrt musste Nawara ihm schließlich seine Geschichte glauben und innerhalb von 5 Stunden alles für eine Pressekonferenz bereitgestellt haben.[12]

Die Sonderstaffel befand sich kurz darauf im Kampf gegen die Terrororganisation Palpatine-Front. Gegen Ende des Prozesses startete der auf dem Planeten vergrabene Supersternzerstörer Lusankya nahe den Manarai-Bergen. Dabei vernichtete er eine großes Gebiet des Planeten ehe die restlichen Renegaten mit ihren Sternjägern gegen das Großkampfschiff flogen. Zwar konnte die Republik das Ziel verlagern und gegen die TIEs kämpfen, doch Ysanne Isard konnte mit dem Schiff nach Thyferra flüchten. Die Republik wollte im Grunde Isard weiterbekämpfen, doch da diese nun rechtmässig zur politischen Führerin auf Thyferra geworden war, waren der Republik die Hände gebunden, da man von ihren Bacta-Transporten aufgrund des Krytos-Virus abhängig war. Die gesamte Sonderstaffel quittierte daraufhin den Dienst, um den Krieg gegen sie alleine, als eigenständige Organisation, fortzuführen.[12]

Zusammen mit dem zurückgekehrten Corran Horn konnte Wedge Antilles beweisen, dass es sich bei dem Verräter um Erisi Dlarit handelte. Damit wurde Tycho Celchu umfassend entlastet.[12]

[Bearbeiten] Bacta-Krieg auf Thyferra

Ein Teil der nun eigenständigen Sonderstaffel hatte nun zur Aufgabe Waffen zu beschaffen. Ihr Hauptquartier befand sich nun an der Yag'Dhul-Raumstation, die von Mirax Terriks Vater Booster Terrik verwaltet wurde. Mirax war schon zuvor nach ihrem Status als Vermisste wieder aufgetaucht. Ebenfalls auf Seite der Sonderstaffel befanden sich nun Iella Wessiri und Winter Celchu. Schon nach kurzer Zeit hatte die Sonderstaffel genug Material gesammelt, um die ersten Anschläge gegen Ysanne Isard durchzuführen. Man eroberte einen ersten Bacta-Konvoi bei dem Gefecht im Chorax-System, mit dessen Vorräte man den Planeten Halanit unterstützen konnte. Als bei dem nächsten Überfall der Victory-Klasse Sternzerstörer Korruptor den Renegaten im Weg stand, wurde dieser über Umwege nach Halanit geleitet, wo die Korruptor die gesamte Bevölkerung auslöschte.[13]

Bei dem Scharmützel von Rish gelang es der Sonderstaffel die Bacta-Transporter Xucphra-Alazhi, Xucphra-Meander und die Xucphra-Rose zu erbeuten. Bei dem Gefecht starb jedoch der Renegat Riv Shiel. Wenig später bei der Schlacht von Qretu 5 konnte man schließlich eine Bacta-Fabrik zerstören. Der Sonderstaffel gelang es durch Diplomatie Booster und Mirax Terriks einen Vertrag mit Talon Karrde abzuschließen, bei dem Waffen im Alderaan-System der Sonderstaffel übergeben werden sollten. Über eine Mitarbeiterin Karrdes, Melina Carniss, gelangte diese Informationen allerdings an Ysanne Isard. Bei der Zweiten Schlacht von Alderaan gelang es der Staffel mit den Chir'daki-Jägern des Twi'lek Tal'dira die Korruptor zu vernichten. Auf Elshandruu Pica konnte Wedge Antilles einen der übrig gebliebenen Kapitäne Isards Sair Yonka gewinnen, der mitsamt seines Sternzerstörers Habgier zur Republik überlief und diesen, bei der obligatorischen Umbenennung, zu Freiheit taufte. Ysanne Isard hingegen, versuchte mit der Androhung die Vratix massenweise hinzurichten.[13]

Bei der Schlacht von Yag'Dhul konnte Ysanne Isard eine Falle gestellt werden. Die Sonderstaffel aktivierte einen Schwerkraftgenerator und justierten ihre Traktorstrahlen auf die Lusankya, die somit nicht in den Hyperraum springen und sich auch nicht aus dem Schwerkraftfeld des Generators bewegen konnte. Nur durch den Einsatz Kapitänin Varrscha, der die Virulenz zwischen die Traktorstrahlen schob, konnte der Supersternzerstörer der Exekutor-Klasse ohne seine Sternjäger zurück nach Thyferra entkommen. Die wahre Schlacht sollte allerdings erst beginnen. Die Sonderstaffel musste sich dabei gegen die Thyferranische Heimwehr durchsetzen, die mit TIE-Jägern in den Angriff auf Thyferra einschritt. Die ehemalige Renegatin Erisi Dlarit führte die TIE-Abfangjäger-Staffel an, die eine Lambda-Fähre eskortierte. Alle X-Flügler waren mit einem Sensor ausgestattet, der sämtliche Transporter zum Abfeuern seiner Lenkraketen bewegen konnte. Die Lusankya wurde heftig angegriffen und schließlich durch Leutnant Waroen aufgegeben, der sich offiziell ergab. In dem Konflikt wurde Nawara Ven von Erisi abgeschossen, überlebte aber, da er den Schleudersitz gerade noch rechtzeitig aktivierte, bevor letztlich Corran Horn sie ins Ziel bekam und sie damit tötete.[13]

Nach Vens folgenschwerer Verletzung konnte er zwar nicht mehr Kampfjäger fliegen, doch blieb er der Staffel als Verwaltungsoffizier treu. Die Lusankya fiel der Republik in die Hände und die Folgen von dem Ende Isards Tyrannei mussten erstmal über die Galaxis getragen werden. Ooryl Qrygg wurde nun gestattet in der ersten Person zu reden, da er zu einem Finder wurde und Mirax und Corran gaben sich schließlich auf Coruscant das Ja-Wort.[13]

[Bearbeiten] Kriegsherr Zsinj

[Bearbeiten] Unter Solos Kommando

Die Sonderstaffel wurde nach dem Krieg wieder in die Neue Republik eingekliedert und General Han Solo unterstellt. Der Held des Galaktischen Bürgerkriegs sollte den Kriegsherren Zsinj militärisch schwächen und genauso in die Flucht zwingen, wie es den Renegaten gelang, Ysanne Isard zu schlagen. Zu der Anfangszeit auf der Mon Remonda wurde die Staffel von der Gespensterstaffel ergänzt, um den Kampf zu unterstützen. Bei Levian II wurde die Flotte Solos von einer gigantischen Flotte des Kriegsherren überfallen, dessen vorherigen Überfall sie untersuchen wollten. Der Supersternzerstörer der Exekutor-Klasse Eisenfaust stellte das Primärziel der Renegaten dar, die das Hinterteil und den Antrieb unter Beschuss nahmen, wodurch sie die Manövrierbarkeit des Schiffes immens einschränkten. Durch die Zerstörung eines Carrack-Kreuzers konnten sie der Solo Flotte genügend Raum für einen Rückzug einräumen und selbst entkommen.[14]

Der erste Teil der weiteren Pläne betrafen den Planeten Saffalore, bei dem die Gespenster- mit der Sonderstaffel eine Basis in Lurark errichteten. Die Gespensterstaffel infiltrierte ein Gebäude der Binring Biomedical Product, wo sie Sturmtruppen in eine Falle gingen. Die Sonderstaffel konnte ihnen mehrmals das Leben retten, indem sie Luftunterstützung gaben und erscheinende TIE-Jäger abschießen konnten. Um der Gespensterstaffel Zeit und Entlastung zu erbringen, griffen Horn und die anderen eine Basis an, die damit die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Zsinj war offensiver und militärisch besser ausgestattet wie Isard, das ermöglichte ihm weitere Angriffe zu fahren, worauf die Spezialstaffeln der Republik reagieren mussten. Die Mon Remonda verfolgte seine Spuren schließlich ins Jussafet-System. Dabei entpuppte sich Tal'dira, ein Twi'lek Pilot der Sonderstaffel und Anführer der Chir'daki-Jäger wie Nuro Tualin, als Schläfer des Imperiums. In den nächsten Tagen schliff Han Solo an der Idee, eine Nachbildung des Millennium Falkens zu erschaffen, mit dem Zsinj angelockt warden sollte. Horn und viele weitere Corellianer konnten einen alten YT-1300-Frachter auftreiben, den Chewbacca und einige Techniker zu einem Ebenbild des Falken umbauen konnten und ihm schließlich den Namen Millennium Fälschung gaben. Allen Piloten wurde ein Tag der Entspannung vor der wichtigen Mission gegeben, bei dem das Sabacc-Spiel blühte und wilde Astromech-Rennen gestartet wurden.[14]

[Bearbeiten] Die Millennium Fälschung

Am nächsten Tag war es allerdings soweit, Antilles und Chewbacca flogen die Millennium Fälschung nach Kidriff V. Dabei sorgten die Gespenster und die Renegaten für Deckung des Lockmittels und ließen Zsinj in dem Glauben, Han Solo wäre es. Bei einer weiteren Aktion Solos auf Vahaba wurde Zsinjs Truppen der Rückzug durch einen Abfangkreuzer verwehrt. Fast der gesamte Sternjägerverband griff die Eisenfaust an, wodurch das Schiff einiges abbekam. Nur durch den Einsatz der Serpent's Smile, die schließlich sogar den Abfangkreuzer rammen wollte, konnte die Stellar Web gezwungen werden, die Polarität ihrer Gravitationsprojektoren umzudrehen und dem Supersternzerstörer damit die Flucht ermöglichen. Als Solo einsehen musste, die Eisenfaust nicht bekommen zu haben, sendete Lara Notsil eine Übermittlung, dass der Supersternzerstörer im Selaggis-System gestrandet war und nach ihrer Sabotage am Hyperraumantrieb durch Tonin, einer Angriffstruppe ausgeliefert war. Als sich der Kampfverband näherte, fanden sie tatsächlich die Eisenfaust im Asteroidenfeld des Systems, wodurch sich Notsils Meldung bestätigen ließ. Zahlreiche Jägergruppen starteten von Bord des Supersternzerstörers und flogen Richtung einer Kolonie des Systems. Als sich sogar die 181. Imperiale Jägergruppe mit ihren TIE-Abfangjägern in die Schlacht einbrachte, begannen die Renegaten Angriff auf diese zu nehmen. Die Republik besiegte die Imperialen, weswegen Zsinj seinen Ruf verlor, unfehlbar zu sein. Die Sternjäger der 181. waren allerdings nur Droidenjäger mit selbstzerstörenden Bomben ausgerüstet, womit sie Celchu zur unsanfteren Landung brachten. Antilles konnte in einem Duell Soontir Fel abschießen, erkannte aber am Boden, dass der Verwundete ein Mann namens Tetran Cowell war. In der Entscheidungsschlacht griffen Garik Loran und Corran Horn zu einem Trick, indem sie die Fernsteuerung der Jäger behinderten, um sie für kurze Zeit zu leichten Opfern machte. Die nachrückenden, einzigartigen TIE-Raptors sollten Wedge töten, konnten jedoch von der zurückkehrenden Lara gerade noch abgelenkt werden. Als sich Zsinj zurückzog, erweckte es den Anschein als ob die Eisenfaust mit einem Asteroiden kollabiert und damit vernichtet worden wäre. Die Zweifel schienen ausgeräumt, als Solo von Zsinj persönlich gratuliert bekam. Schließlich schien aber die Kampagne gegen den Kriegsherrn als beendet und die Sonderstaffel wurde zu etwas entspannteren Missionen geschickt.[14]

[Bearbeiten] Großadmiral Thrawn und Isards Rache

[Bearbeiten] Der letzte Großadmiral

Eher zufällig befand sich die Sonderstaffel zur Zeit des imperialen Angriffs bei den Werften von Sluis Van. Als ein scheinbar leerer Frachter sich den Werften näherte, ließ Wedge seine Staffel starten. Er hatte ein ungutes Gefühl gehabt, was sich bewahrheitete, als der Frachter explodierte und Dutzende von TIE-Jägern ausspuckte. Die Schlacht von Sluis Van hatte begonnen. Obwohl sie die Imperiale Flotte zum Rückzug zwang, merkte die Neue Republik spätestens jetzt, dass das Imperium noch nicht besiegt war und ein neues Oberhaupt hatte. 9 NSY hatte Thrawn, der letzte Großadmiral des Imperators, das Oberkommando übernommen und große Teile des Imperiums wieder geeint. Aus den Unbekannten Regionen zurückgekehrt, operierte er nun vom Äußeren Rand aus und zielte auf das Herz der Neuen Republik. Während es dieser wegen fehlender Transportkapazität an Kriegsschiffen mangelte, um gegen Thrawn vorzugehen, ging sie jeder Spur nach, um die Anzahl der Kampfschiffe zu erhöhen. Auch Thrawn hatte einen Mangel an Kriegsschiffen. Durch den nun elf Jahre andauernden Galaktischen Bürgerkrieg hatte die Imperiale Flotte stark an Größe verloren. Nun suchte er nach Schiffen für seine neue Klonarmee. Als sich Beweise um die Existenz der Katana-Flotte erhärteten, starteten beide Fraktionen den Wettlauf um die kampfstarke Flotte. In der anschließenden Schlacht um die Katana-Flotte beteiligte sich die Sonderstaffel bei der Vertreibung der Imperialen Kräfte. Dennoch hatte der Großadmiral 178 dieser Schiffe wieder in Dienst gestellt. Angetrieben von dem Dunklen Jedi Joruus C'baoth ließ er sich zu einem Angriff auf Coruscant hinreißen. Er konnte den Planeten letztendlich nicht erobern, schaffte es aber dennoch, das Verwaltungszentrum der Galaxis lahm zu legen. Mit seiner neu erworbenen Tarnfeldtechnologie hatte er mehrere Asteroiden ausgerüstet und schleuste diese während der Schlacht in den Orbit aus. Zusätzlich hatte er noch Leerläufe machen lassen, sodass die Neue Republik letztendlich nicht wusste, wie viele dieser Asteroiden im Orbit von Coruscant lauerten. Sie musste also die ganze Zeit den planetaren Schild aktiviert lassen, was den Handel und die Kommunikation erschwerte und den Planeten in einem andauernden Belagerungszustand beließ. Um einerseits die Leerläufe von den echten Asteroiden zu unterscheiden und andererseits die Getarnten erstmal zu finden, brauchte die Neue Republik eine sogenannte KGF-Anlage.

[Bearbeiten] Isards Rache

[Bearbeiten] Kampf gegen Krennel

Die Sonderstaffel war im Kampf gegen Thrawn eingebunden worden und wirkte bei der Schlacht um Bilbringi mit. Horn erkannte sofort, dass Thrawn den Plan der Republik erfasst und ihnen so mit einer großen Streitmacht entgegen treten konnte. Tycho Celchus Vorschlag, die Werften von Bilbringi anzugreifen, wurde akzeptiert. Die Golan II-Verteidigungsstation wurde von den Renegaten angegriffen, wobei Horn einige Anflüge und Protonentorpedosalven mit seiner unterstellten Formation landen konnte. Das sollte den Weg für die Angriffsfregatten Liberty Star und Tyrant's Bane ebnen, die die Station zerstörten. Zu Horns Verwunderung zog sich Thrawns Flotte zurück, da der Noghri Rukh den Großadmiral tötete, was Corran aber erst nach der Schlacht in Erfahrung brachte. Während der Schlacht konnte Corran zahlreiche TIEs abschießen und wieder einmal auf seine besonderen Qualitäten aufmerksam machen. Als die Sonderstaffel nach Coruscant zurückkehrte, wurde eine Feier über die Erfolge der letzten drei Jahre abgehalten. Urlor Sette wurde offensichtlich während der Feier Opfer einer Vergiftung. Die Untersuchungen führten schließlich nach Commenor. Die Renegaten sollten für Luftunterstützung sorgen, als ein Überfall auf die Xenovet Fabrik durchgeführt wurde, wo Sette wahrscheinlich die Gift-Kapsel implantiert bekommen hatte. Inyri Forge und Corran Horn griffen die imperialen TIE-Abfangjäger an, um den anderen Mitgliedern der Sonderstaffel genügend Ablenkung zu verschaffen, die Fabrik zu infiltrieren. In der Fabrik stießen sie auf zahlreiche Häftlinge aus Isards Zeit, die meisten davon fast tot. Dabei erfuhr die Neue Republik, dass Ysanne Isard noch immer am Leben ist.[15]

Die Sonderstaffel machte sich an die Untersuchung des Kriegsherren und selbsternannten Prinz-Admiral Delak Krennel der Ciutric-Hegemonie. Der Renegat Corran Horn wurde zudem in den Rang eines Captains erhoben. Als die Schlacht um Liinade III begann, war Horn daran gebunden, den Weg frei für die Raumtruppen und anschließend für die Bodeninvasion zu machen. Bei dem Anflug auf einen Staudamm, wurde er von einer Rakete getroffen und stürzte ab. Horn bat Ooryl Qrygg um Hilfe, während er sich auf den Fußweg zum Damm machte. Dabei traf er auf eine neue Fabrik, die sehr stark bewacht wurde und somit seine Aufmerksamkeit erhielt. Horn konnte diese Station praktisch im Alleingang erobern, da er einige Wachen töten und schließlich in das Büro vordringen konnte. Nachdem er sämtliche Techniker einschüchterte, bekam er etwas gezeigt, was aussah wie ein neuer Todesstern. Durch die hohe Priorität der erlangten Information wurde Horn nach Coruscant eingeladen, wo er zum Provisorischen Rat der Neuen Republik gebeten wurde. Krennel plante den Bau der Pulsarstation, eine Superwaffe mit vielen kleineren Superlasern, die auf Großkampfschiffe feuern sollten.

Einige T-65BR X-Flügler Aufklärungsjäger sollten die Station aufspüren und von der Sonderstaffel begleitet werden. Unter anderem spielten Corran und die anderen verschiedene Angriffsmöglichkeiten ein, um sich dem Kampf gegen die Station gewappnet zu sehen. Der Aufklärungsstaffel gehörte auch Nrin Vakil an, ein ehemaliger Renegat. Sie flogen zu Erst nach Corvis Minor und näherten sich dem Mond Distna, bei dem sich TIE-Jäger bemerkbar machten. Innerhalb kürzester Zeit stiegen sechs volle Staffeln TIEs auf und wurden nacheinander attackiert. Mitten in dem Raumkampf wurde Horns X-Flügler von einem Erschütterungsgeschoss eines TIE-Bombers getroffen und musste den Rest der Schlacht aus dem Cockpit betrachten. Lyyr Zatoq und Khe-Jeen Slee wurden abgeschossen, Wes Janson und Asyr Sei'lar konnten mit Verletzungen überleben. Zwei nicht feindliche TIE-Jagdbomber-Staffeln kamen aus dem Hyperraum und stürzten sich auf Krennels Sternjäger. Sie konnten diese komplett vernichten und die Sonderstaffel direkt in eine imperiale Basis retten, die von Ysanne Isard kontrolliert wurde. Isard erklärte, dass sie einen Klon von sich selbst angefertigt hat, mit dem sie mit Krennel kooperierte. Zudem seien die Gefangenen, darunter auch Jan, in der Hegemonie. Isard erklärte, dass sie in Ruhe gelassen werden möchte und kein Urteil seitens der Republik fürchten wolle. Dafür bietet sie der Sonderstaffel die Gefangenen an und zusammen einen Sieg über Isards Klon und Krennel an.[15]

[Bearbeiten] Einhalten des Versprechens
Wes Janson: „Für zwei Tote sehen wir eigentlich recht gut aus, nicht wahr?“
Corran Horn: „Nun, was mich betrifft, jedenfalls besser als beim letzten Mal.Aber ich will nicht, dass es zur Gewohnheit wird, mich für tot zu halten. Das wäre keine gute Idee.“
— Wes Janson zu Corran Horn (Quelle)

Um das Täuschungsmanöver durchzuführen, trainierten die Renegaten im Flugsimulator die Flugweise der TIE-Jagdbomber. Offiziellerweise galt die Sonderstaffel als vernichtet. Die übrigen Renegaten flogen nun unter der Jadgbomber Requiem-Staffel auf Ciutric und wurden persönlich von Krennel empfangen. Unter Decknamen lebten sie etwa eine Woche unter falscher Flagge. Schließlich sollten Isards Spezialeinheiten die Gefangenen befreien und die Republik Krennel in einer Raumschlacht stellen. Als sich die Requiem-Staffel einem direkten Befehl widersetzte, mit allen anderen TIEs in den Orbit zu fliegen, sollten diese von Lorrir bestraft werden, den Wedge allerdings außer Gefecht setzten konnte. Während Antilles Gruppe sich um den planetaren Schildgenerator kümmern sollte, unternahm Celchus Gruppe einen Vorstoß gegen das Gefängnis. Während ein Luftkampf über dem Gefängnis begann, bei dem die erste Gruppe dazuschritt, landete Horn auf der Oberfläche, um sich selbst mit Qrygg und Nrin Vakil dem Gefängnis anzunehmen. Luftunterstützung bekamen sie von Tycho, der ihnen den Weg freimachte, dass Innere des Gefängnisses zu stürmen. Mit Hilfe den Jedi-Fähigkeiten Corran Horns konnte man schließlich die Gefangenen retten. Zwar rückten Bodenpanzer Richtung Gefängnis vor, doch Wedge konnte diesen Nachschub stoppen, indem er für einen Stau sorgte, da er die Fahrzeuge mit Ionenlasern deaktivierte. Kapp Dendos Einsatzteam gelang es schließlich die Gefangenen und die Renegaten aus ihrer misslichen Lage zu befreien, nachdem sie sich abgemüht hatten nicht dem Feuergefecht zum Opfer zu fallen. Nun, unmittelbar nach dem Thrawn Feldzug, gelang es Ackbar sowie Garm Bel Iblis in der lange Zeit offenen Schlacht Dodonna und seine Mitgefangenen aus der Hand von Delak Krennel zu befreien und Krennel sowie Isards Klon zu töten. Auch Ysanne Isard persönlich, die die Schlacht doch für ihre eigenen Interessen benutzen wollte, konnte nach Geheimdienstinformationen, die Pfeifer an den Geheimdienst übertrug, Iella Wissiri aufgesetzt bekommen. Isard wurde an Bord der Lusankya, die sie übernehmen wollte, von Wessiri niedergeschossen.[15]

[Bearbeiten] Auf der Suche nach den Invids

Moff Leonia Tavira

11 NSY hatte die Sonderstaffel einen neuen Gegner: Die Invids. Die Invids waren eine Vereinigung von Piratengruppen, die von der ehemaligen imperialen Moff Leonia Tavira angeführt worden. Tavira agierte von ihrem Sternzerstörer, der Invidious. Von dort aus gab sie den einzelnen Piratengruppen kurzfristig die Befehle für Überfalle auf Raumschiffe, zumeist Luxusliner. Waren Streitkräfte der Neuen Republik zur Hilfe eingetroffen, waren die Invids auch schon wieder verschwunden, da sie von den Jensaarai, machtsensitiven Wesen unter dem Befehl Taviras, rechtzeitig gewarnt worden.[16]

Da die Invids so nicht zu erwischen waren, wurde ein Hinterhalt geplant. Während die Sonderstaffel sich in einem Asteroidenfeld im K'vath-System versteckte, spielte der Luxusliner Glitzerstern den Lockvogel. Die Glitzerstern startete von Alakatha, dem ersten Mond von K'vath 5. Sofort tauchte die Booty Full. ein Kreuzer der Invids im System auf und machte sich bereit die Glitzerstern zu entern. Das Schiff setzte 18 Tri-Jäger, Bastarde die aus dem Cockpit eines TIE-Jägers und drei Solarsegeln bestehen, ab. Die Sonderstaffel setzte sich hinter die Jäger und schoss einen nach dem anderen ab, jedoch wurde Ooryl durch eine Ionenkanone außer Gefecht gesetzt und Reme Pollar war so schwer getroffen, dass sie ihren X-Flügler verlassen musste. Die letzte Pilotin der Invids entschloss sich zu einem Duell mit Corran Horn, das sie aber nicht überlebte. Von dem Captain der Booty Full konnten einige Informationen über die Invids in Erfahrung gebracht werden. Als die Piloten zurück auf Coruscant waren, erfuhr Corran Horn, dass seine Frau Mirax entführt worden war. Daraufhin quittierte Corran den Dienst und machte sich auf die Suche nach ihr. Währenddessen traf die Sonderstaffel häufiger auf die Invids, konnten jedoch nicht herausfinden, von wo aus die Invidious operierte.[16]

Monate später sollten die Verantwortlichen der Kuat-Werften auf Xa Fel verhaftet werden, da sie den Planeten extrem verschmutzten. Damit sie nicht entkommen konnten war auch ein Abfangkreuzer, der Sprünge in den Hyperraum verhinderte, sowie die Sonderstaffel im Einsatz. Wie es der Zufall so wollte hatten auch die Invids geplant, Xa Fel mit einer großen Streitmacht, angeführt von der Invidious, anzugreifen. So wurden die Invids direkt vor Flotte der Neuen Republik aus dem Hyperraum gezogen. Corran Horn, der sich auf der Suche nach den Invids bei ihnen eingeschlichen hatte, befehligte eine der Piratenstaffeln im Kampf gegen seine Freunde. Ooryl und Gavin Darklighter versuchten ihn abzuschießen, da sie nicht wussten, das Corran vor ihnen flog. Allerdings trafen beide nicht. Eine von Corrans Staffelkameradinnen erwischte jedoch Ooryl, so dass dieser gezwungen war auszusteigen. Danach setzte sich Tycho Celchu hinter Corran, der nicht so leicht abzuschütteln war. Inmitten des Duells kam der Rückzugsbefehl von der Invidious. Tycho schoss dem zurückfliegenden Corran noch zwei Torpedos hinterher, die aber nicht trafen. Wieder einmal waren die Invids entkommen. Ein paar Wochen später wurden die Invids jedoch während der Rettungmission von Mirax Terrik durch Corran und Luke Skywalker zerschlagen und die Jensaarai waren nicht länger im Dienst von Tavira. Taviras Piratengruppe war somit unbedeutend geworden.[16]

[Bearbeiten] Schlacht von Orinda

Im Jahre 12 NSY wurde Admiral Gilad Pellaeon Kommandant des Restimperiums, nachdem Admiral Natasi Daala die Kriegsherren Blitzer Harrsk, Yzu, Sander Delvardus, Teradoc und neun weitere tötete. Als Pellaeon den Planeten Orinda eroberte, war die Sonderstaffel ebenfalls an den Kämpfen gegen den Corellianer im Einsatz, bis es schließlich zur Schlacht von Orinda kam, bei der der Supersternzerstörer Reaper den Flottenträger Endurace vernichtete. Wedge und die Lusankya zogen sich mit der Deckung durch die Piloten zurück und der Planet blieb in imperialer Hand.

[Bearbeiten] Yuuzhan-Vong-Krieg

Während des Konflikts - die Staffel wurde inzwischen von Gavin Darklighter kommandiert - wurden die Renegaten an vielen Krisenherden eingesetzt; nachdem die Regierung der Neuen Republik unter Borsk Fey'lya den Ernst der Lage begriffen hatte. So waren die Renegaten beispielsweise an der Zerstörung eines Weltschiffes bei Sernpidal beteiligt oder engagierten sich nach der Eroberung Coruscants in der Kampagne gegen die Yuuzhan Vong bei Borleias.

Zum Ende des Krieges waren die Renegaten an der Schlacht von Dantooine, Mon Calamari sowie an der Rückeroberung des umgewandelten Coruscants beteiligt.

Als im Jahr 36 NSY mit dem Schwarmkrieg ein neuer Konflikt entbrannte, war die Sonderstaffel erneut im Einsatz, als sie zusammen mit der Gespensterstaffel Admiral Pellaeon in der Schlacht von Tenupe unterstützte.

[Bearbeiten] Zweiter Corellianischer Aufstand

Als die Spannungen zwischen der Galaktischen Allianz und Corellia 40 NSY wuchsen und schließlich in einen Krieg ausarteten, wurde die Sonderstaffel - unter wechselndem Kommando - Teil der Anstrengungen der Galaktischen Allianz, den Konflikt einzudämmen. So war die Staffel aktiv unter dem Kommando Jaina Solos an der Blockade von Corellia beteiligt, in deren Verlauf die Kommandantin von Jacen Solo ihres Postens enthoben wurde, als sie sich weigerte, unbewaffnete Schiffe anzugreifen.

Solo gab den Posten des Staffelführers jedoch recht schnell an Duros und Veteranen Lensi ab. Unter diesem nahm die Staffel zuletzt an der Schlacht von Centerpoint Station teil, bei der Lensi auch getötet und viele Mitglieder der Staffel ironischerweise von ehemaligen Renegatenpiloten wie Wedge Antilles oder Corran Horn abgeschossen wurden.

[Bearbeiten] Nach dem Sith-Imperialen Krieg

Sieben Jahre nach Ende des Sith-Imperialen Krieges war die Sonderstaffel Teil der Restflotte der Galaktischen Allianz. Im Laufe der Zeit flog man jedoch nicht mehr mit den T-65 X-Flüglern sondern mit den aktuellen CF9 Crossfire Sternjägern. Zudem war nicht mer die Heimat Eins ihr Trägerschiff, sondern die Indomitable. Noch immer als eine Elitestaffel mit Piloten aus sämtlichen wichtigen Welten zusammengestellt, sorgten noch immer die vielfältigen Persönlichkeiten und Spezies dafür, dass man zwar für ein Ziel kämpfte, doch Reibereien untereinander dazugehörten. Die Staffelpiloten wurden auch in dieser Zeit in vielfältigen Dingen ausgebildet.[17] Unter dem Kommando des Weequay Jhoram Bey nahm sie aktiv an der Schlacht von Mon Calamari teil; sowohl als Jägerstaffel als auch als Teil von Kommandounternehmen. Der Renegaten-Führer Bey rettete bei der Zerstörung der Indomitable auf Befehl Jaius Yorubs Admiral Gar Stazi Leben, indem er ihn niederschlug und mit seinem Jäger vor der Zerstörung bewahrte.[18] Die Staffel war danach auf der Alliance untergebracht, die man zuvor in der Schlacht erobern konnte.[17]

[Bearbeiten] Ausrüstung

[Bearbeiten] Uniform

Die Piloten der Sonderstaffel trugen den typischen orangefarbenen Pilotenoverall der Rebellen-Allianz. Dieser war in der Lage, Risse selbstständig zu verschließen. Diese Fähigkeit rettete schon einigen Piloten das Leben, die im All z.B. mit abgetrennten Gliedmaßen ihren Sternjäger verlassen mussten. Der Helm war bei jedem Piloten individuell gekennzeichnet.

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen der Sonderstaffel wurde 6 NSY von Gavin Darklighter entworfen. Es wurde auf einem Ärmel des Overalls getragen. Es zeigt zwölf weiße X-Flügler die kreisförmig um das blaue Abzeichen der Rebellen-Allianz angeordnet sind und mit den Nasen nach außen zeigen. Sie führen einen roten Schweif hinter sich her und befinden sich auf schwarzem Grund. Außenherum liegt ein blauer Ring in dem sich vier rote Sterne und der Name der Staffel befinden. Den Rand bildet ein dünner goldener Ring.

[Bearbeiten] Fahrzeuge

Ein X-Flügler, der Standardsternjäger der Sonderstaffel.

Der Standardsternjäger der Sonderstaffel war der T-65 X-Flügler von der Incom Gesellschaft. In der Regel wurde der Sternjäger von der Rebellen-Allianz[1] beziehungsweise der späteren Neuen Republik gestellt, jedoch gab es auch Ausnahmen, da zum Beispiel Corran Horn einen eigenen X-Flügler aus seiner Zeit beim Corellianischen Sicherheitsdienst CorSec besaß und weiterfliegen wollte.[10] Nachdem die Sonderstaffel ihren Dienst im Bacta-Krieg quittierte, mussten sie sich ebenfalls neue, eigene X-Flügler erkaufen, da die Staffel keine Jäger der Republik mitnehmen durften. Bei der Suche nach Ersatzteilen war ihnen auch Mirax Terriks Vater Booster Terrik behilflich.[13]

Je nach den missionsspezifischen Bedingungen flog die Staffel aber auch mit anderen Raumschiffen. In mehreren Schlachten, unter anderem der Schlacht von Hoth, kam der T-47 Luftgleiter, auch von Incom, zum Einsatz, da dieser gut für den Einsatz in Kämpfen innerhalb der Atmosphäre geeignet war. Zudem verfügte der Luftgleiter Schleppseile, um AT-ATs zu Fall zu bringen. In seltenen Fällen wurden auch andere Sternjäger der Rebellen-Allianz eingesetzt, wie zum Beispiel der Y-Flügler zur Bombardierung feindlicher Bodenstationen und der A-Flügler so wie in manchen Missionen, in denen man größere Imperiale Schiffe vermutete, wurde der B-Flügler.[1][3][2]Während ihres Einsatzes auf Coruscant benutzten die Piloten auch Z-95 Kopfjäger.[13] Der V-Flügler kam nur in der Schlacht von Mon Calamari im Jahre 10 NSY zum Einsatz. In einigen Infiltrationsmissionen wurden sogar TIE-Jäger geflogen.[1] Außerdem benutzte Tycho Celchu nach der Neugründung der Sonderstaffel 6 NSY für einige Missionen die unbewaffnete Lambda-Klasse T-4a Landungsfähre Verboten, da er unter dem Verdacht stand, ein imperialer Spion zu sein.[10]

Im Yuuzhan-Vong-Krieg wurden die Maschinen der Staffel auf den neuen Gegner angepasst, sodass sie neue Feuerfunktionen eingebaut bekamen, mit denen sie die Verteidigung durch die Dovin Basale der Yuuzhan Vong durchdringen konnten.

Um das Jahr 130 NSY waren die X-Flügler ausgedient und die Staffel flog mit den zeitgemäßen CF9 Crossfire Sternjägern.[17]

[Bearbeiten] Missionsübersicht

[Bearbeiten] Galaktischer Bürgerkrieg

0 VSY

1 NSY

2 NSY

3 NSY

4 NSY

6 NSY

7 NSY

8 NSY

9 NSY

10 NSY

11 NSY

12 NSY

13 NSY

19 NSY

[Bearbeiten] Yuuzhan-Vong-Krieg

25 NSY

27 NSY

29 NSY

[Bearbeiten] Schwarmkrieg

36 NSY

[Bearbeiten] Zweiter Corellianischer Aufstand

40 NSY

[Bearbeiten] Vermächtnis-Ära

137 NSY

[Bearbeiten] Personal

[Bearbeiten] Von Yavin bis Endor 0 NSY - 4 NSY

[Bearbeiten] Erste Neugründung 4 NSY - 6 NSY

Mitglieder der Sonderstaffel.

[Bearbeiten] Zweite Neugründung 6 NSY - 19 NSY

[Bearbeiten] Yuuzhan-Vong-Krieg und danach 19 NSY - 40 NSY

[Bearbeiten] Vermächtnis-Ära 130 NSY - 137 NSY

[Bearbeiten] Unterstützungspersonal

  • Jawaswag (Gavin Darklighters Astromechdroide)
  • Koyi Komad
  • M-3PO (Emdrei, Protokolldroide und Quartiermeister)
  • Pfeifer (Corran Horns Astromechdroide)
  • R2-D2 (Luke Skywalkers Astromechdroide)
  • R2-B3
  • R5-D2 (Mynock, Wedge Antilles Astromechdroide, später Upgrade zu R5-G8 Gate)
  • Nawara Ven
  • Zraii (Mechaniker)

[Bearbeiten] Hinter den Kulissen

Bei der Übersetzung der Rogue Squadron ins Deutsche gingen die Übersetzer sehr frei vor. So wurde dies in manchen Quellen als Renegat, ein Abtrünniger, oder gar als Sonderstaffel übersetzt. Bekannt ist auch die Bezeichnung Rogue-Schwadron.

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

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