Ysanne Isard

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Ysanne Isard
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

weiblich

Haarfarbe:

Schwarz, Weiß

Augenfarbe:

links: Rot, rechts: Blau

Körpergröße:

1,80 Meter

Besondere Merkmale:

weiße Haarsträhnen an den Schläfen

Biografische Daten
Geburtsdatum:

30 VSY [1]

Todesdatum:

9 NSY

Heimat:

Coruscant

Familie:

Familie Isard

Beruf/Tätigkeit:
  • Spionin
  • Geheimdienstchefin
  • Imperatorin
Zugehörigkeit:
„Seit ich für Sie arbeite, habe ich festgestellt, daß Sie eine eigensüchtige Soziophatin sind, zu irrationalen und impulsiven Reaktionen neigen und den Schein der Wirklichkeit vorziehen. Ich zweifle nicht daran, dass solche Eigenschaften vom verstorbenen Imperator als wünschenswert betrachtet wurden, und sie mögen tatsächlich Ihre Fähigkeit erhöht haben, ihm zu dienen, aber auf keinen Fall sind dies die Eigenschaften, die eine große oder auch nur durchschnittliche militärische Anführerin ausmachen.“
— Sair Yonka (Quelle)

Ysanne Isard war die Anführerin des Imperialen Geheimdienstes und spätere Herrscherin über das Imperium. Ihr skrupelloses und kämpferisches Wesen brachte ihr den Spitznamen Eisherz ein.

Ihr Vater Armand Isard stand bis zu seinem Tod ebenfalls im Dienst des Imperiums. Nachdem Ysanne das Amt ihres Vaters als Nachfolgerin übernahm, bekam sie von Palpatine den Supersternzerstörer Lusankya geschenkt. Im Jahr 9 NSY starb Ysanne an den Folgen einer Schussverletzung an Bord ihres Schiffes.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

[Bearbeiten] Frühe Karriere

Schon in ihrer Jugend konnte Ysanne zahlreiche Kontakte zu verschiedenen Agenten und Spionen knüpfen, die sie besonders ihrem Vater Armand Isard zu verdanken hatte. Bevor Palpatine das Galaktische Imperium zur neuen Staatsordnung ausrief, war Armand beim Nachrichtendienst der Galaktischen Republik tätig. Mit dem Imperium stieg Ysannes Vater zum Leiter des Imperialen Geheimdienstes auf. Doch Ysanne hatte von der neuen Position ihres Vaters nur wenige Vorteile.

Obwohl die große Menge an gefangenen Widerstandskämpfern und Anhängern der Rebellen-Allianz einen enormen Zuwachs der Arbeitenden für das Imperium mit sich brachte, konnte sich Ysanne einen guten Ruf als zuverlässige und arbeitswillige Agentin sichern. Ihre kämpferische und geheimnisvolle Natur war für den Imperator von großem Interesse. Er sah in ihr durchaus ein weiteres Aufstiegspotenzial.

[Bearbeiten] Aufstieg

[Bearbeiten] Leiterin des Geheimdienstes

Ysanne war skrupellos und kalt in ihren Handlungen. Deshalb bekam sie den Spitznamen Eisherz. Tatsächlich würde Ysanne alles tun, um einen Vorteil in den schweren Zeiten des Galaktischen Bürgerkriegs zu erlangen. Die Möglichkeit, ihren Vater zu töten, um dessen hochrangige Stellung einzunehmen, war für sie durchaus denkbar. Schließlich wurde Ysanne von ihrem Vater beauftragt, eine wichtige Datei über das Todesstern-Projekt von den Händen der Rebellion zurückzuerlangen. Auf Darkknell arbeitete sie mit Hal Horn gegen den berühmten Senator Garm Bel Iblis und die Diebin Moranda Savich, doch Ysanne scheiterte und beschuldigte ihren Vater des Hochverrats, indem sie verlauten ließ, dass Armand absichtlich den Datenwürfel den Rebellen gab. Den Anschuldigungen zur Folge wurde Armand von ihr festgenommen und später hingerichtet. In seiner Nachfolge nahm nun Ysanne die Position des Geheimdienstleiters an sich.

Ihre neue Position nahm Ysanne mit viel Eifer und Tatendrang entgegen. Sie brachte den Vorschlag hervor, die Gefangenen und Verdächtigen einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Palpatine war von diesem morbiden Einfall so begeistert, dass er beschloss, Ysanne bei ihren Experimenten zu unterstützen. Dabei überließ er ihr ein Supersternzerstörer, den sie fortan Lusankya nannte. Das Schiff fand seine Verwendung als riesiges Gefängnis für Rebellen und andere Verdächtige, die sich gegen die Anordnungen des Imperiums stellten. Schließlich grub Ysanne die Lusankya unter die Oberfläche des Planeten Coruscant.

Jahrelang war Ysanne damit beschäftigt, Anhänger der Rebellen-Allianz in ihr Gefängnis zu sperren. Selbst namhafte Rebellen wie Jan Dodonna wurden auf Coruscant versteckt gefangen gehalten. Auch Millionen anderer Lebewesen wurden in die Lusankya inhaftiert und verwahrlosten, bis die meisten von ihnen starben.

Isard mit Palpatine

[Bearbeiten] An Pestages Seite

Unmittelbar nach dem Aufbruch des Imperators nach Endor, wo der Zweite Todesstern im Bau war, veranlasste Isard, dass alle Daten über die Schwarze Sonne und der entsprechende Bereich im Museum des Imperators vorerst verschlossen bleiben sollten, was Mara Jade, die sich zu jenem Zeitpunkt auf der Suche nach Informationen befand, veranlasste, dort einzubrechen. Nachdem der Imperator bei der Schlacht von Endor sein Leben ließ, verhaftete Isard Mara Jade, der sie ja schon länger misstraut hatte, aufgrund des Einbruchs und ließ sie in eine Zelle sperren. Da etwa zeitgleich auf Coruscant aus Freude über den Tod Palpatines Feuerwerke in die Luft gelassen wurden, nahm Isard sich auch dieser Situation an und ließ alle Aufständischen von Sturmtruppen exekutieren, wofür sie von Palpatines Nachfolger Sate Pestage gelobt wurde. Bei einem Gespräch mit dem ehemaligen Großwesir versuchte sie, einige Informationen über Jade in Erfahrung zu bringen, musste jedoch feststellen, dass Pestage ebenfalls nur wenig über die Hand des Imperators hatte in Erfahrung bringen können. Tal Burren, ein Angestellter im Gefängnistrakt, in dem Mara untergebracht war, kontaktierte sie kurz darauf und unterrichtete sie, dass sein Vorgestzter Ivak Mara aus der Zelle befreit hatte, da sie ihm geheime, imperiale Codes zur Verfügung stellen konnte, welche von der Agentin genutzt wurden, um eine Ausgangssperre zu aktivieren. Kaum hatte Burren Isard davon unterrichtet, enthob sie Ivak seines Kommandos und machte sich mit einer Gruppe Sturmtruppen auf, um die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen. Mit Burren an ihrer Seite konnte sie die Luft aus den Bereichen abziehen, in denen Mara sich möglicherweise aufhielt, und beförderte den Techniker gleich direkt mit in ihren persönlichen Stab. Sie stellten alsbald die Existenz eines Geheimganges fest, der direkt in Isards persönliche Gemächer führte. Da Mara sie jedoch ausgetrickst hatte, musste die Suche nach der Agentin eingestellt werden. [2]

[Bearbeiten] Aufstieg zur Imperatorin

[Bearbeiten] Fall

[Bearbeiten] Verlust von Coruscant

Im ständigen Konflikt gegen die Streitmächte der Neuen Republik war sie den hartnäckigen Angriffen der Sonderstaffel letztlich unterlegen. Sie gab die Entwicklung eines Virus in Auftrag und speiste den sogenannten Krytos-Virus in die Hauptwasserversorgung des Zentralplaneten ein, bevor sie ihn beinahe kampflos den republikanischen Mächten überließ. Wenig später wurde Ysannes Versteck auf der Lusankya verraten, was sie zur Flucht zwang. Als sie den Sternzerstörer aus den tiefen Ebenen Coruscants aufsteigen ließ, zerstörte sie ein komplettes Stadtviertel.

Durch das Virus stürzte sie die Republik in eine Krise, da die daraus resultierende Krankheit unzählige nichthumane Wesen tötete. Nur die heilende Flüssigkeit Bacta konnte den Krankheitsverlauf stoppen. Bewusst ließ Ysanne auf Thyferra die Bacta-Produktion bis zu einem Minimum zurückschrauben, was im Gegenzug den Preis des Stoffs in die Höhe schnellen ließ. Die Ereignisse mündeten in dem sogenannten Bacta-Krieg, der jedoch mit der Zerstörung von Ysannes Fluchtschiff durch Corran Horn beigelegt wurde. Die Republik war davon überzeugt, dass Ysanne bei diesem Angriff ums Leben kam.

[Bearbeiten] Der Bacta-Krieg

[Bearbeiten] Ysannes Tod

Eine beschämte Ysanne Isard.

Doch Ysanne überlebte die Flucht von Thyferra, da sie sich nicht in dem Fluchtschiff aufhielt, das von der Sonderstaffel zerstört wurde. Im Folgenden ließ sie einen Klon aus ihrem Erbgut produzieren, der sie um einige wichtige Angelegenheiten entlasten sollte. Doch der Klon brachte seinen eigenen Willen hervor und schloss sich dem imperialen Kriegsherren Delak Krennel an. Ysanne war erbost, doch schaute sie sich noch die Entwicklungen des Großadmirals Thrawn aus sicherer Entfernung an.

Nachdem Thrawn starb und die Meldung über Palpatines Rückkehr die Runde machte, trat Ysanne wieder in den aktiven Dienst ein. Tatsächlich schämte sie sich sehr über Coruscants Verlust und rechnete vor dem wiedergeborenen Palpatine mit den schlimmsten Strafen. Damit Ysanne milde davon kam, musste sie dem Imperator ihr geliebtes Schiff, die Lusankya, zurückgeben. Der Supersternzerstörer befand sich seit der letzten Auseinandersetzung jedoch noch immer auf Thyferra.

Sie wandte sich an die Sonderstaffel und überredete diese, sich auf einen Kampf mit Admiral Krennel und ihrem Klon einzulassen. Die X-Flügler-Piloten konnten das Angebot nicht ablehnen, da Ysanne als Gegenleistung die Freilassung der gefangenen Rebellen versprach. Auf Ciutric IV konnten die Gefangenen gerettet und Krennel sowie der Klon getötet werden. Eilig wandte sich Ysanne ihrem eigentlichen Ziel zu und nutzte die gewonnene Ablenkung, um die Lusankya, die inzwischen auf Bilbringi gelagert wurde, wiederzuerlangen. Dabei konnte Ysanne nicht wissen, dass Agentin Iella Wessiri ihre Pläne dank Booster Terrik durchschaut hatte und auf der Lusankya wartete. Die Agentin der Republik schoss Ysanne nieder und einige Zeit später erlag sie ihren schweren Verletzungen. Sie starb an Bord ihrer geliebten Lusankya, erschien jedoch viele Jahre später mit Daala, Tarkin, Darth Vader und einigen anderen in einem Traum Mara Jade Skywalkers.

[Bearbeiten] Persönlichkeit

[Bearbeiten] Hinter den Kulissen

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Von Leeland Chee wurde bestätigt, dass sie im Jahr 19 VSY ca. 12 Jahre alt war
  2. Mara Jade (Comic)

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